Ungesagtes und nicht Nachgefragtes

1. September 2014 Hinterlasse einen Kommentar

Wenn sie es nicht sagt, ist es nicht wahr. Wenn niemand darüber spricht, existiert es nicht. Und wenn ich nicht nachfrage, kann es nicht sein. Schroedingers Fötus. Verdammt, ich habe daran gedacht.

Wenn es da wäre, hätte sie auf meine Fragen direkt geantwortet. Hätte nach ihren Andeutungen Konkretes folgen lassen. Hat sie aber nicht, also ist da nichts.

Und wir können uns auf das konzentrieren, was viel zu groß und drohend vor uns liegt: Darth Arovals … Veränderung. Ich muss mich ihm morgen stellen, so wie sie sich ihm heute gestellt hat. Und ich gebe zu – ich habe Angst. Nein, nicht nur Angst; ich habe einen Höllenschiss davor. Ich habe gesehen, was er mit ihr gemacht hat. Wie tief er in sie gegriffen hat. Wie seine Worte (nur Worte?) sie erschüttert haben. Verfluchte Scheiße – er hat ihr weh getan. Und ich weiß noch nicht einmal, wie. Sie sagt mir nichts, weil er es ihr verboten hat.

Ich muss selbst herausfinden, was er möchte. Nur bei einer Sache bin ich mir sicher: Es wird so dunkel werden, dass die Dunkelheit, mit der meine Rasse tief in ihren Knochen geboren wird, daneben wie ein freundlicher Sonnenaufgang aussehen wird. Er wird mich gegen sie einsetzen und sie gegen mich. Und ob es richtig ist, weiß ich nicht. Sie hat nur Andeutungen gemacht. Leichte, dünne Gespinste aus Worten, die sich wie ein Sommerschal um ihre Schultern gelegt haben und die ich kaum sehen konnte.

Ich höre sie gehen. Hinüber in die Küche. Ich sollte hinter ihr her. Ich weiß nicht warum, aber ich sollte es.

Ich tue es nicht. Statt dessen gehe ich trainieren. Irgendwie wieder die Füße auf festen Grund bekommen, denn mir steht ein Kampf bevor. Und wenn man in einem solchen Kampf nicht genau weiß, wie man die Füße setzt und wie man dem Sturm trotzt, wird man untergehen.

Er hat mich schon getroffen, ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben. Er hat ihr weh getan. Und er hat mich zu einem Nachgedanken degradiert. Dem verspielten Akk-Welpen an ihrer Seite. Dem Schüler, den man nur als Hebel benutzen kann. Der nicht taugt, ernst genommen zu werden.

Fast hätte es geklappt. Fast hätte ich meinem Reflex abzuhauen nachgegeben. Aber diesmal nicht. Diesmal stelle ich mich all´ diesen mächtigen, großen Leuten, die mich für einen Versager halten. Diesmal bleibe ich einfach stehen. Darth Aroval, mein Vater … alles eine Sorte. Alte Männer, die jeden nur als Werkzeug für ihre Ziele betrachten.

Und es wird Zeit, dass die Werkzeuge das Richtige tun.

Wenn ich nur wüsste, was das ist!

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OOC: Das RP mit Concabille gestern fand sehr spät statt und vermutlich hat die vorgerückte Stunde dafür gesorgt, dass alles etwas emotionaler wurde, als geplant. Eigentlich nicht unser normaler Stil, war für die Entwicklung der Charaktere aber trotzdem mal sehr schön.

Diese Woche werde ich zu unregelmäßigen Zeiten on sein, da ich Urlaub habe und mit der böseren Hälfte viel Kultur machen werde. Lecker Burger essen (Empfehlung von Mashia. Zwar ein Hipsterstall aber seeehr gutes Essen), Ausstellungen und Kino (Hoffentlich gibt´s Guardians of the Galaxy auch in 2D!).

Wird mich zwar nicht am RP hindern (man kann nicht ständig unterwegs sein, Urlaub hin oder her) aber ich werde nicht berechenbar sein. No one expects the spanish inquisition! Amongst our weaponry are such elements as fear ….

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Mandalorianische Ausdrücke 100

29. August 2014 Hinterlasse einen Kommentar

Zeit: Direkt vor der Reise nach Hutta. Ort: Auf dem Weg aus Lord Tragos´ Büro.

Hoffentlich hatte der darjetii’alor das Grinsen nicht gesehen. In der Sekunde, als Khalb sich von ihm weggedreht hatte. Nein, egal. Sollte der Maskierte doch sehen, dass er sich freute. Und was sollte der Lord auch daran finden? Dem war das sicher egal. Er bekam zwei motivierte Kämpfer direkt in die Hand, die außerhalb des Systems agierten und für deren Loyalität und maximalen Einsatz er nichts weiter tun musste, als sie sie selbst sein zu lassen.

Khalb war sich bewusst, dass er und Garrm sich damit in eine zweite Schusslinie geworfen hatten. Bisher waren ihre Gegner nur die Feinde des Imperiums gewesen. Sehr berechenbar und gut zu erkennen. Ab jetzt müssten sie aber auch in die Schatten abtauchen. Buir hatte ihn gewarnt. Vor den darjetiise. Vor ihren Spielchen, die immer mit dem Tod ihres Gegners endeten – und manchmal auch mit dem Tod ihrer Verbündeten. Ab jetzt waren sie mittendrin. Waren Waffen in den Händen des Lords geworden. Würden vielleicht innerhalb der Kreise der darjetiise eingesetzt. Würden Aufträge ausführen, die man nicht mit dem imperialen Militär in Verbindung würde bringen dürfen.

Und trotz dieser nicht greifbaren Gefahr war Khalb sicher, das Richtige getan zu haben. Man konnte nicht mando’ad bleiben, wenn man sich den Imperialen so völlig anpassen musste, wie sie es verlangten. Also war es besser, sich nun als Söldner direkt einem Mann zu unterstellen, der zwar gefährlicher war als ein Nexu mit Zahnschmerzen, den Khalb aber schon im Kampf erlebt hatte und von dem er deshalb wusste, dass er Nützlichkeit, Flexibilität und Effektivität schätzte. Und was war effektiver als ein mando’ad, der seine Stärken ausspielen konnte?

Was sich ändern würde konnte Khalb noch nicht sagen. Sie würden weiterhin bei den Einsätzen vorne dabeisein. Dann auch in der Hierarchie des Regiments. Aber außerhalb des direkten Krieges wären sie nur dem Lord unterstellt und selbst für ihre Ausrüstung (Was hatte er mit “gedeckte Farben” für die Rüstungen gemeint? War ihm Garrms Orangeblau und Khalbs Grünblau zu bunt?) und ihr Training verantwortlich. Jederzeit abrufbar und exklusiv für den Krieger-Lord.
Trotzdem war Khalb sicher, dass selbst bei dieser unmittelbaren und gefährlichen Nähe das Ganze die richtige Entscheidung gewesen war.

Er würde es noch irgendwie buir erklären müssen. Die mit der Art der Imperialen so viel besser klar kam als er. Die ohne Probleme zwischen beiden Leben – Imperium und mando’ad-sein – hin und herwechseln konnte. Was Khalb einfach nicht hinbekam.

Was würde sie sagen? Er war noch nicht erwachsen, noch keinen Ritus gehabt. Und hatte trotzdem eine erwachsene Entscheidung getroffen. Familienkrach? Vielleicht. Aber er würde dazu stehen. Und bevor es wirklich losging mit der neuen, größeren Welt noch die Reise mit Illjana nach Tatooine.

Cin vhetin – die weiße Ebene, der Neuanfang!
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Weiter mit OOC! Viel los im RP. Khalb und Garrm sind bald wirklich Lord Tragos´ Eingreiftruppe, Ghurab muss sich demnächst mit Darth Aroval auseinandersetzen und dann gibt es noch den Plot auf Hutta … und den Sith-Agenten und seinen Lieutenant mit der rätselhaften Vergangenheit.

Und im PvE habe ich diese Woche tatsächlich Glück, was die Conquestziele angeht. Mit den Craftingzielen der letzten Wochenrunde kam ich ja so gar nicht auf einen wie auch immer gearteten Zweig. Aber diese Woche dürfen auch Wumpel wie ich Punkte sammeln – in dem man Flashpoints geht und Heroicquests macht! Und das kann ich. Hurra!

Ich schätze, ich schaffe mit vier Charakteren das Wochenziel! Hinzu kommt der Spaß, mit der Gilde zusammen das “große” Conquestziel (einen neuen Raum für das Gildenschiff) zu erreichen, in dem man in den Basen der gegnerischen Fraktion Bosse umhaut. Das ist spannend, weil man nie weiß, ob einem nicht Republik-Spieler (man macht das, da in der Gegnerbasis, natürlich mit der PvP-Seuche am Hintern) oder konkurrierende Imps dazwischenfunken. Und die Bosse selbst sind in ihrer großen Form auch nicht ohne. Sie stacken hoch und machen am Ende ganz schön Schaden. Und man muss ihre dazugehörigen Adds kreativ entsorgen. Schafft nicht jeder – auf Hoth haben wir eine wohl suboptimal aufgestellte Impgilde beobachtet, die den Kampf wie es aussah unüberlegt angingen und dann systematisch vom Boss aufgerollt und bis zum letzten Mann zerlegt wurden. Bei uns lief es dann ziemlich reibungslos. Wobei wir natürlich den Vorteil haben, durch unsere doch recht regelmäßigen Ops-Einlagen schon aufeinander eingespielt zu sein und mit Bossen aller Art Erfahrung zu haben.

Trotz des ganzen Spaßes sehe ich das Ge-conqueste immer noch zwiespältig. Ich habe ein Gefühl der Dringlichkeit und fühle mich manchmal regelrecht unwohl, wenn ich mit Leuten RP habe und denke, ich würde sie dadurch vom Punktesammeln abhalten.

Ach was, wird sich einspielen. In zwei, drei Wochen haben wir das Alles integriert.

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Married … with children

27. August 2014 Kommentare aus

 

Der Lord himself. Gut erhalten für sein Alter, finde ich! Und ein ziemlicher Brocken noch dazu.

So einen ganzen, in Jahrtausenden gewachsenen Familienclan zusammenzubasteln erfordert einiges an Planung. Und das, obwohl die Karaz` doch nur in ein, zwei Nebensätzen auftauchten, als Ghurab Concabille damals erzählte, warum er auf Tatooine abgestellt worden war.

Und dann gab es plötzlich noch mehr aus der Familie. Habe ich mir Dabbur erstellt und bin mit ihr und dem ebenso plötzlich aufgetauchten Cousin Teilr zum Reinblüter-Salon gegangen. Und dann kam Seys böse Artefaktsammlerin Borraa dazu. Und Genthris Onkel Ginyu. Und dann hatte ich Lust, den Patriarchen der ganzen Horde zu basteln: Lord Rednelak Karaz himself, namensmäßig leider etwas herausgefordert – aber das kommt davon, wenn man hopplahopp auf Korriban plötzlich jemanden aus dem Ärmel schütteln muss, auf den man sich berufen kann, und eins zum andern führt.

Weshalb es jetzt endlich einmal Zeit wird, die Familie schriftlich zu fixieren. Am Besten mit Stammbaum und dergleichen.
Außerdem natürlich eine kurze Beschreibung.

Aaaalsooo ….

Generell: Das Familienanwesen liegt auf Dromund Kaas, recht weit weg von den Zentren der Macht. Der Lord hält sich meistens dort auf, ist aber auch gelegentlich in Kaas City anzutreffen. Das Anwesen wird von der sithüblichen kleinen Privatarmee bewacht und besticht eher durch die gut gepflegte Artefaktsammlung (thematisch natürlich sehr reinblutzentriert) als durch politische Bedeutung. Die Karaz müssen sich um Geld keine Sorgen machen. Erstens natürlich gehört man dank roter Hautfarbe im Imperium an sich schon “zum Adel” und zweitens hat man sich über die Jahre durch geschickte Zurückhaltung an einer und finanziellem Engagement an anderer Stelle ein bequemes Polstervermögen geschaffen. Das Vermögen ist derzeit günstig zwischen Immobilien, Kriegsanleihen und dem privaten Bankenwesen aufgeteilt. Kleinere Investitionen werden auch im Huttenraum getätigt, doch ist dies kein wesentliches Standbein.

Lord Rednelak Karaz. Ein politisch erstaunlich zurückhaltender Mann kurz vor der Sechzig. Er interessiert sich hauptsächlich dafür, die Sith zu ihren Ursprüngen zurückzubringen, in dem er jede genetische “Verschmutzung” entfernt. Diese Passion ist schon seit einigen Jahrhunderten in der Familie vorhanden, so dass die Karaz mittlerweile zu den Reinblütigen mit dem geringsten Nicht-Sith-Blutanteil im Imperium gehören. Ansonsten bewegen sich seine Interessen auf dem Gebiet der synthetischen und natürlichen Kristalle und er forscht an diversen Machtkanalisationstechniken und deren Anwendbarkeit in direkter Konfrontation (Ghurabs Freude am brutal-direkten Kampf muss schließlich irgendwoher kommen. Auch der Lord ist ein leidenschaftlicher Kämpfer, ohne das jedoch wie Ghurab zur Lebensphilosophie zu machen). Lord Rednelak ist seit seinem sechzehnten Lebensjahr mit seiner Cousine ersten Grades, der Sith Chufash, verheiratet, der Mutter seiner fünf Kinder. Chufash und Rednelak werden selten zusammen gesehen und scheinen innerhalb des Anwesens getrennte Haushalte zu besitzen.

Chufash Karaz. Die Ehefrau des Lords und eine sehr wenig öffentliche Person. Zumindest wird sie nur zu den notwendigsten Anlässen an der Seite ihres Mannes wahrgenommen. Sie scheint ihrer eigenen Wege zu gehen und ist oft auf Reisen. Was sie auf diesen Reisen tut ist nur innerhalb der Familie bekannt (sie geht einer Leidenschaft für Botanik nach). Chufash ist unbespielt, eignet sich aber vermutlich auch nicht wirklich dazu, ausgespielt zu werden.

Lord Ginyu. Der etwa zehn Jahre jüngere Bruder von Rednelak. Ein multiinteressierter Forscher und ständig auf Reisen. Er wurde erst kürzlich nach der Rückkehr von einer fünfzehn Jahre dauernden Expedition zum Lord und arbeitet nun eifrig daran, aus dem Schatten seines Bruders zu treten. Er scheint soziale Anlässe zu genießen – zumindest wenn sich dabei die Möglichkeit ergibt, seinen Einfluss zu mehren und vielleicht Gelder für seine nächste Expedition zu sammeln. Ginyu ist “frisch geschieden”. Könnte man sagen. Er hat seine Ehefrau nach einem Fehltritt mit Folgen in Carbonit eingefroren und dekoriert mit ihr nun sein Heim. Ginyu hat mehrere Kinder, von denen bisher nur sein Sohn Teilr (Rest des Namens habe ich vergessen … mea culpa!) deutlicher in Erscheinung getreten ist.

Borraa Karaz, a.k.a. Lord Drowl. Die älteste Tochter von Rednelak und Chufash. Rechnet man nach könnte man darauf kommen, dass sie erstaunlich kurz nach der Hochzeit ihrer Eltern geboren wurde, was eventuell Zweifel daran aufwerfen könnte, ob es wirklich eine reine Pflichtehe war. Aber natürlich rechnet niemand nach … Borraa ist der ganze Stolz ihrer Eltern. Eine Sith wie sie im Buche steht. Fanatisch, egomanisch und von großer Macht. Zu schade, dass sie nicht für Enkel gesorgt hat! Borraa geht ihrer eigenen Wege und ist dabei, eine eigene starke Machtbasis zu entwickeln.

Kind 2. Bisher noch unbespielt, kann übernommen werden.

Kind 3. Siehe Kind 2.

Dabbur Karaz. Eine Sith knapp über dreißig. Sie regelt die Finanzen der Familie auf eine sehr diskrete und effektive Weise. Sie ist eine gute Freundin (sofern das bei Sith möglich ist) ihres Cousins Teilr und erscheint mit diesem gelegentlich zu sozialen Anlässen, um dort dem reinbluttypischen Zeitvertreib bei-anderen-nach-Schwächen-suchen zu frönen. Ihr Vater versucht sie blut- und machtmäßig günstig zu verheiraten. Was angesichts der Tatsache, dass sie im Gegensatz zu Borraa nicht von der dunklen Seite verwüstet ist, sogar irgendwann klappen könnte, wenn jemals ein dem Lord genehmer Kandidat auftaucht.

Ghurab Karaz. Das Nesthäkchen. Gerade mal 21, ein echtes Nachzüglerkind. Nach der Akademie wurde er von seinem Vater als “Genreserve” (für Lord Rednelaks Geschmack gibt es deutlich zu wenig Enkel, da muss man auf mögliche Enkelproduzenten gut aufpassen!) auf einem möglichst ungefährlichen Posten abgestellt. Dummerweise erwies sich das “ungefährlich” aber als Fehleinschätzung und Ghurab landete nach einem Angriff auf das Anwesen seines alten Meisters bei  der Invicta Concabille und wurde zum Bladeborn. Er nutzte die Möglichkeiten aufs Beste und stellte sich mehrere Monate lang tot, um der Aufmerksamkeit seiner besitzergreifenden und beherrschenden Familie zu entkommen. Dies klappte leider nicht ewig und er landete wieder auf dem Radar seines Vaters. Ghurab benutzt derzeit seinen Onkel Ginyu als eine Art lebenden Schutzschild gegen den Rest der Familie. Ein Schild, der den Vorteil hat, auch noch sehr interessant zu sein. Ghurabs strikte “the force shall free me”-Philosophie, die auch die Ablehnung von Besitz und Verpflichtung (außer der gegenüber seinem Meister und Darth Aroval) beinhaltet, macht ihn vom Wohlwollen und Geld seiner Familie erfreulich unabhängig.

Das sind bisher alle Karaz-Familienmitglieder. Wie man sieht ist noch jede Menge Raum für Erweiterungen. Im RP erwähne ich auch immer wieder diverse Onkel, Tanten, Großtanten, Cousins, Cousinen, Nichten, Neffen … es ist also noch genug Material vorhanden, falls jemand Lust hat, sich im RP anzuschließen oder einzuhaken.

Ich hoffe, ich war hilfreich. Ich würde mich freuen, wenn noch jemand Lust darauf hätte, seinen Pureblood im RP mit den Karaz zu verflechten!

So viele “x” in nur einem Satz!

26. August 2014 Kommentare aus

Glückwunsch an mich zum kompletten Verfehlen des Klassenziels! Deshalb ein albernes Bildchen mit Ghurab. Aber neben einer kleineren Grumpyness mache ich mir nicht unendlich viel daraus. Ich bastle lieber weiter an den RP-Räumlichkeiten, genieße, dass Rüstungen im GTN grade spottbillig zu erstehen sind und mache .. yeah, RP!

Khalb hat es endlich geschafft, Illjana in ihrem Büro aufzusuchen und mit ihr über eine Zukunft für die zwei Jungmandos zu sprechen. Ergebnis des Ganzen gibts im nächsten IC-Bericht.

Und hier noch ein paar Bilder von Tatooine. Die Mandos haben jetzt sogar eine Art Cantina.

Bantha und Dewback als regionstypische Deko im ersten Hof. Ja, es gibt mehr als einen.

Sherkus Rüstungsbearbeitungswerkstatt. Mittlerweile (nach Aufnahme dieses Bildes) kam noch etwas dazu, das eine Art kleine Schmiede simuliert.

Minenkarren! Aus Hammer Station. Ein Geschenk der Gilde. Die wollte auch sonst keiner haben. Kann ich gar nicht nachvollziehen. Zu meinem Schmied passt das perfekt!

Outdoor-Sitzecke bei vierzig Grad im Schatten. Gemütlichkeit in ihrer mandalorianischsten Form (falls sich dann noch jemand prügelt, versteht sich).

Ein Wohnraum unter der Erde. Gemütlich (schon wieder) und mit Trophäenbanner. Dazu ein Poster mit einem Blaster drauf. Schon wieder Gemütlichkeit!

Ich habe Lust, langsam mal Familie Karaz in Worte zu fassen. Damit die anderen Familienmitglieder-Spieler etwas haben, an dem sie sich entlanghangeln können. Ich glaube, das gehe ich an …

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So schnell wird das noch sicher kein Fazit!

25. August 2014 4 Kommentare

Immerhin ist die neue Expansion noch nicht ganz eine Woche alt, da kann ich nur erste Eindrücke zusammenwerfen.

Der erste natürlich: Whoa, genial, RP-Erweiterung! Man kann alles spielen, was man möchte. Halt, das konnte man schon vorher. Immer im Kontext des Settings, versteht sich. Aber man konnte es. Ob gammeliger Spicehead, pedantischer o8/15-Soldat, exzentrischer Sith, neurotischer Jedi – alles war drin. Aber jetzt hat man auch die Möglichkeit, seine Unterkunft oder jede gewünschte RP-Location darzustellen. Und zwar ohne dass einem OOC-Kartoffeln querlaufen.

Hört sich doch toll an!

So habe ich z.B. aus der oberen Etage des riesigen Dromund-Kaas-Penthouse die Stadtwohnung des Karaz-Sith-Familienclans gemacht. (Bis auf Lord Ginyu, der natürlich sein eigenes Tuskulum behaust) Und ich habe auf Tatooine die riesige Farm zu einer Basis für die Mandoclans hettyc und tracyn gemacht. Könnte ich auch schon Bilder posten, wenn meine Picdump tumblr nicht gerade einen heftigen Anfall von being a little bitch hätte. Dann vielleicht morgen!

Das Einrichten beschäftigt im Moment praktisch jeden. Man zieht durch Hardmode-Flashpoints um begehrte Dekorationsstücke wie die Imperator-Statue oder den Kristallhaufen zu bekommen und craftet sich ein Loch ins Knie, damit man Möbel basteln kann.

Biowares neue Beschäftigungstherapie funktioniert also 1A und die Spielerhorden haben auch noch Spaß dabei. Nicht einmal das sonst ständig vor Hass und Jammer überfließende offizielle Forum hat mehr zu heulen als üblich.

Aber trotz allem ist für mich nicht das Komplettpaket eitel Sonnenschein. Das Conquestziel von 35.000 Punkten ist für Herumwumpler wie mich eigentlich komplett unerreichbar. Oder sieht derzeit unerreichbar aus. Ich habe es trotz massiver Hilfe der Gildenkumpels (Invasionforces craftenlassen bis zum Abwinken. Gar nicht mal so üble Critrate – Mats für 18 bekommen, 24 Stück rausgeholt) verfehlt. Kein einziger meiner Charaktere kam auf seine Punktzahl. Der nächste dran war Ghurab mit 32.900 Punkten. Dann Sherku mit etwa 24.000. Also meilenweit weg. Ist das so gewollt? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

In meinem zwanghaften Gemüt sorgen derartige Ziele für ein sehr profundes Unwohlsein. Mir sitzen Zahlen im Nacken, um die ich mir eigentlich keinerlei Gedanken machen müsste. Ich tue es aber trotzdem. Und dass es im Gildenchat auch etliche Leute gibt, die jeden Fortschritt ihrer Bastelwut wild dokumentieren, macht es für mich bis zu einem Punkt unangenehm, dass ich gestern im RP den Gildenchat ausschalten musste, um nicht vor lauter “Aber ich müsste doch was tun!!!” schreiend aus der Szene zu laufen.

Ich hoffe mal, dass sich alles in den nächsten ein, zwei, drei Wochen normalisiert. Denn im Prinzip ist diese Erweiterung der Hammer für jeden Rollenspieler. Endloses Potential und dergleichen!

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Beim virtuellen Schweden

22. August 2014 Kommentare aus

Nein, ich möchte keinen Farn kaufen. Und keine Teelichte. Nicht einmal das hübsch skandinavisch gestreifte Sofakissen Ølebørg. Ich möchte so schnell wie möglich am Kinderland vorbei, durch die Möbelausstellung, ganz sicher keine Köttbullar essen und dann einfach ein Ivar-Kellerregal mitschleppen.

In der voll-4D-Welt schon hart genug.

In SWTOR auch ohne die im RL unvermeidlichen Zusammenstöße mit Turboeltern und ihren blökenden Jan-Linussen (“Paula-Lena, lass das bitte, das machen wir nicht!”) noch viel verwirrender!

Ich habe “for the greater good” noch zwei Räume à 900.000 Credits auf Tatooine freigeschaltet (ja, genau – fast zwei Millionen nur für zwei verdammte kleine Zimmerchen unter dem Wüstenboden!) und irgendwie mit dem Einrichtungssystem herumgewumpelt. Dabei habe ich festgestellt, dass mein nicht einmal ansatzweise im RL vorhandenes Dekorationstalent mich auch in SWTOR nicht im Stich lässt. Ich habe halt … so … Zeug irgendwie … hingestellt.

Und die Freiflächen sind … frei.

Naja, wird vielleicht noch. Ich werde am Wochenende etliche kleinen Flashpoints solo durchkämmen um eventuell noch an Einrichtungsgegenstände zu kommen, denn bisher habe ich an dieser Front noch nicht allzu viele Erfolge zu verzeichnen.
Sey hat mir Concabilles Appartment in Kaas City gezeigt, komplett mit dem “Dojo” für unsere zwei Sith. Und sogar einem spartanischen (was sonst!) Kämmerchen für Ghurab. Sieht sehr gut aus! Jetzt muss Bioware nur noch den Bug in den Griff kriegen, dass beim Ausloggen immer alle Schlüssel verschwinden, die man von anderen Leuten bekommen hat. Dann ist alles golden.

Nicht-Housing-betreffend: Das Conquest-Zeug. Das sind Ziele, die man entweder pro Charakter oder für die ganze Gilde jede Woche erreichen kann und dafür Crafting-Materialien und Geld bekommt. Eigentlich eine tolle Sache – für mich nur wahrscheinlich nicht schaffbar. Denn ich springe ständig zwischen meinen Charakteren. Mal habe ich Lust auf Flashpoint mit Qird, dann Operations mit Sherku, Heroics mit Khalb … und auf diese Weise käme ich zwar innerhalb der Woche insgesamt sicher auf meine Punktzahl, jedoch nicht mit einem einzelnen Charakter. Schade drum. Aber ich werde meinen Spielspaß nicht an diese Ziele anpassen. Das wäre es mir nicht wert. Und ich würde mir vermutlich auch einen Charakter sauer spielen, wenn ich die ganze Zeit nur mit diesem unterwegs wäre, ohne Abwechslung zu haben.

Ich crafte nebenher für die Gilde, mache Flashpoints wenn ich Lust darauf habe (gestern einen zufälligen, gab gar nichts außer ein paar Punkte) und konzentriere mich ansonsten auf das, was mir am wichtigsten ist: RP und Dinge entdecken.
Freitag Abend wird Onkel Ginyu seine luxuriöse Behausung der Familie vorstellen (sein Bruder, der Lord, lebt noch auf Umzugskisten … ich habe mich bisher auf Tatooine konzentriert). Mal sehen, ob Borraa und Ghurab aufeinandertreffen. Die erste RP-Gelegenheit im Housing!

… und Bilder meiner sehr … beuys`schen Dekorationsversuche gibts am Wochenende!

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Unter dem Meer und in der Wüste

21. August 2014 Kommentare aus

Zuerst ein wenig Illustration. Garrm und Khalb, die beiden best-buddy-Mandalorianer-Jungtiere (“ori’vode” bedeutet “beste Freunde”). Es ist extrem schwierig die beiden zu zeichnen. Mein erster Versuch mit Khalb ließ ihn viel zu jung aussehen. Jetzt bin ich schon etwas näher dran, wenn auch vermutlich in die andere Richtung übers Ziel hinausgeschossen. Trotzdem bin ich recht zufrieden. Vor allem mit den “On the Moon”-Shirts der Beiden. Sey will nun auch in RL ein Hemd mit Toast King oder Insanity Prawn Boy.

Nächstes Projekt: Eine Auftragsarbeit aus dem VC-RP-Forum. Mal sehen, ob ich wirklich verstanden habe, was die Kundin möchte!

Und jetzt … zur Galactic Strongholds Expansion! Wenn dieser Post in die Tiefen des Internets geschüttet wird, werde ich schon zwei Abende Zeit gehabt haben, mich damit auseinander zu setzen. Beim Schreiben dieser Zeilen kann ich erst auf einen Abend Erkundung zurückblicken. Meine Meinung ist also noch bei Weitem nicht als gefestigt zu betrachten. Ich bin noch sehr im Alles-herausfinden-Prozess.

Als ich nach dem Patchen (ging flüssig) on kam, hatte Kathro schon die fliegende Blurrgfarm (das Gildenschiff) erworben und war dabei, sie für die wöchentliche Conquest über Voss zu platzieren. Wie ich mir gedacht hatte, hat jedermann und sein Hund ein Gildenschiff – in weniger als drei Stunden schwebten fast dreißig Schiffe über den drei Conquest-Planeten. Klar, Conquest macht bestimmt Spaß und bringt auch Vorteile. Aber. Wir sind eine RP-Gilde. Unser Hauptaugenmerk liegt nicht auf wildem Craften und PvE. Ich werde mich gern so gut ich kann an den Conquest-Bemühungen beteiligen – aber erstens geht natürlich RP vor (sowas von!) und zweitens ist man ja on, um Spaß zu haben. Also keinen Streß. Wenn man sowieso für die üblichen Aktivitäten (Flashpoints, Operations, Dailies …)  Conquestpunkte bekommt, ergibt sich vermutlich sowieso vieles von selbst.

Den Großteil des Abends verbrachten wir dann mit zwei Manaan-Runs. Der neue Tactical Flashpoint auf und unter dem Heimatplaneten der fischartigen Selkaths (“Under the seeeaaa!”). Denn erstens gibt es dort die Relict-Drops, mit denen man sich die genialsten Vibroschwerter bisher kaufen kann (ein Muss für Bladeborn-Spieler!) und zweitens setzt sich dort nicht einmal unspannend die Story der Tython/Korriban-Flashpoints fort (die Endsequenz mit Theron und dem Wookiee fand ich wirklich schön alt-star-warsig). Tatsächlich hat der Schwierigkeitsgrad etwas angezogen und liegt etwa auf dem Niveau eines normalen 55er Hardmodes. Trotzdem sind bei zwei Runs nur zwei Leute drei Mal gestorben – und zweimal war das ich mit Khalb. Die ersten beiden Tode waren völlig unnötig. Khalb und Illjana fielen dem “Tür-Boss” (der ist dem Brücken-Boss aus Darvannis sehr ähnlich) zum Opfer, in dem Kathro den ersten Manaan-Boss angriff und wir noch auf der Begrenzungslinie des Bereichs standen. Elektrozaun zu, wir instant kaputt. Khalbs zweiter Tod war unlogisch, weil Wasser eigentlich keine Rampe hochfließen sollte. Tat es doch. Bug oder nicht – wieder kaputt.

Ansonsten gingen wir zügig durch und auch der Timer des Endbosses hat uns nichtmal bei der schadensmäßig sehr gummeligen Erstgruppe (drei Heiler, ein Tank ….) umgehauen.

Der zweite Run lief dann noch einmal deutlich schneller. Richtig schwer war es jedenfalls nicht. Über den Wiederspielwert des Flashpoints habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Ob ich ihn weiterhin gezielt besuchen werde, sobald ich das Schwert für Ghurab habe, kann ich noch nicht sagen.

Und die Strongholds? Ich habe mir natürlich gleich drei davon direkt geholt. Ihre Lordschaft hat sich das Kaas-City-Penthouse komplett gekauft und sich dort verlaufen (Mann, ist das Teil groß!), Khalb durfte Nar Shaddaa freischalten (und mit den Trophy-Bildern zwecks Komplettierungspunkten vollpflastern. Im RP brauche ich Nar Shaddaa sowieso nicht) und Sherku hat auf Tatooine die Casa de Mando erworben. Und dieses teure Tuskulum schoss den Vogel ab. Man hat das Gefühl, den halben Planeten zu besitzen. Und dabei habe ich noch nicht ein einziges zusätzliches Gebäude gekauft! Platz genug für RP wird sicherlich sein.

Einrichtung ist allerdings ein anderes Thema. Man hat natürlich deutlich weniger Möglichkeiten als in Second Life (aber es gibt kein Spiel, das in dieser Hinsicht Second Life auch nur das kleinste Schlückchen Wasser reichen könnte), dafür aber auch keinen Lag. Ich habe das Selbstbau-System noch nicht vollständig durchschaut, rechne aber fest damit, dies in den nächsten Tagen zu tun. Wogegen ich nichts tun kann ist meine komplette innenarchitektonische Unfähigkeit. Ich kann keine Dekoration. Ich habe auf Tatooine jetzt erst einmal mein Bantha, mein Dewback und zwei Teppiche hingestellt. Und Blizz. Weil ein Jawa passt. Aber ansonsten? Vielleicht sieht man bald Bilder von anderer Leute Strongholds, dann kann ich Ideen klauen.

Ich denke, das Housing könnte dem RP wirklich gut tun. So viele Möglichkeiten!

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