Alter Groll herumgetragen

20. Oktober 2014 Hinterlasse einen Kommentar

Khalb wanderte durch die metalldunklen Flure der Jaguada-Kaserne zurück zur Unterkunft. Garrm wäre vermutlich noch unterwegs. Heimwege konnten bei dem Zabrak recht unterschiedlich lange dauern – je nachdem, wem er begegnete.

Aber es war vielleicht ganz gut, noch ein bisschen allein zu sein, bevor sein ori’vod, gut gelaunt wie fast immer, durch die Tür gebrochen käme.

Schlechte Laune. Sehr schlechte Laune. Einerseits weil seine buir nur so kurz dagewesen war und nun sogar diesen einen Tag Urlaub nicht mit ihrer Familie sondern mit einer Dienstbesprechung beenden musste (Khalb war ziemlich sicher, dass das wieder Ärger geben würde) und zweitens weil es immer schwerer wurde, mit der alten Wundstelle in seinem Herzen umzugehen. Das Thema kam immer wieder auf, immer wieder führte es zu Stress und Streit. Es war, als würde ihn immer öfter jede noch so diffuse Kleinigkeit daran erinnern.

Er hatte nichts gegen die imperialen Soldaten. Er hatte an ihrer Seite gekämpft und verließ sich im Gefecht so auf sie, wie sie sich auch auf ihn verlassen konnten. Soldaten. Einzeln. Oder zumindest nicht als Gruppe wahrgenommen. Denn sobald sie als Masse, als “Imperiale”, auftraten, wurde es schwer. Und besonders bei Offizieren. Sergeant Morrisen ging noch. Die schien Khalb manchmal in ihrer eigenen Vergangenheit gegen Dämonen zu kämpfen. Das brachte sie ihm nahe. Aber der Rest war … Imperiale.

Vielleicht war es ungerecht, alle in einen Topf zu werfen. Aber wenn man in letzter Zeit immer öfter nachts schweißgebadet aufwachte, weil man wieder davon geträumt hatte, wie einem ein Trupp gesichtsloser Soldaten durch den Wald folgte … dann war es schwer, in allen Kameraden zu sehen. Zu nahe stand das Bild der brennenden Siedlung. Und zu scharf noch der ölige Geruch der Mine in der Nase. Sklave aus dem einfachen Grund, weil man da war.

Er machte sich keine Illusionen über das Schicksal der anderen Leute, die in der Mine zurückgeblieben waren. Unwahrscheinlich, dass sie noch lebten. Und er war hier und nahm das Geld der Leute, die dafür verantwortlich waren (nicht direkt … aber Imperiale waren in gewisser Weise immer ein Kollektiv). Natürlich war jeder für sich selbst verantwortlich und wer kämpfen konnte, würde es auch schaffen … aber die anderen Kinder … besser nicht in den Kopf lassen, er schlief in den letzten Wochen schon schlecht genug.

Es hatte schon einmal Streit mit buir darüber gegeben, dass Khalb die Entscheidung des mandalor für falsch hielt, an der Seite des Imperiums zu kämpfen. Die Republik hasste die Mandalorianer (hatte buir gesagt). Die waren auch keine Option. Aber – musste man sich dann mit dem Imperium einlassen?

Er hatte für sich selbst das maximale aber erträglichste Übel gewählt: Den Lord. Der versuchte gar nicht erst, seine mando’ade zu Imperialen zu erklären. Für ihn waren sie auf eine erfrischend ehrliche Art nur Werkzeug. Waffen, Bluthunde, Ausführer. Er sah auf sie herab und machte aus diesem Gefälle kein hehl. Andererseits schien er auch keinerlei Absicht zu haben, sie zu assimilieren. Er wusste, dass das sinnlos war, nahm sie, wie sie waren und verlangte nur Ergebnisse. Er war ein Krieger. Er verstand.

Buir hatte ihm heute abend befohlen, sich nicht abzusondern. Weil das im Gefecht tödlich werden konnte. Sie hatte recht. Aber wie sollte er vergessen, was er erlebt hatte, wenn es immer wieder aufbrach?

Mit wem konnte er über so etwas reden? Garrm war als mando’ad geboren, der kannte nur Freiheit. Buir hatte klar gemacht, dass sie nicht erlauben würde, dass er sich daran abarbeitete. Illjana? Ja, Illjana. Sie wusste, was es bedeutete, wenn einem die Imperialen alles wegnahmen, was man war.

Er wollte buirs Befehl befolgen. Bis er erwachsen war und eigene Wege gehen konnte, fiel alles, was er tat, auf sie zurück. Und da es ihr Wunsch war, im imperialen Militär angestellt zu sein, würde er irgendwie versuchen müssen, seine Erinnerungen auszubrennen.

Wäre vermutlich sowieso das Beste …

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Eindeutig Ghurab. Und eindeutig auf der Republikflotte. Jawoll, mein Jedi-Ghurab ist jetzt 55, fast genau richtig angezogen und ich kann mich auf kindliche Weise über solche Bilder amüsieren.

Es ist nicht nur tragisches für Khalb im RP passiert. Er hatte auch einen albernen Abend mit Garrm, zu dem dann noch Lorsa und (sehr kurzfristig und dann vermutlich auch sauer auf Khalb) Lienas dazustießen. Garrm versuchte Lorsa anzusingen (Gildenchat: Lorsa ist eine MILF), prallte vollständig an ihr ab und es gab Whiskey. Khalb hat festgestellt, dass er bisher nicht versteht, was an Alkohol so großartig sein soll – pauschales Urteil derzeit: Schmeckt Scheiße.

Ich habe die ersten drei Episoden von “Rebels” angesehen und war positiv überrascht. Okay, das Design ist nicht hundertprozentig meins (vor allem Space-Mowgli als Held finde ich sowohl vom Äußeren als auch vom Verhalten her eher überflüssig) und die Quoten-Mando (ja, da gibt´s halt eine Menge Fans von, including yours truly) hat erstens einen Namen wie aus einer 70-Jahre-Grundschule im Sauerland und benimmt sich zweitens auch etwas schräg … aber der Jedi und die Twi`lek sind cool und das ganze hat (alle mitlesenden Browncoats dürfen jetzt aufschreien und mich enterben) ein nettes, subtiles Firefly-Vibe. Ich bin jedenfalls auf die nächsten Folgen gespannt und hoffe, dass Rebels so gut wird, wie Clone Wars aufgehört hat (Aroval meint, Mark Hamil hätte Darth Bane gesprochen. Muss ich glatt nochmal die sechste Staffel anschauen!).

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Eine Heimkehr und Verpflichtungen

17. Oktober 2014 Hinterlasse einen Kommentar

Als Illustration wieder ein Weltraumbild aus der Reihe “Spaß mit weißen Sprenkeln”. Ich recycle Hintergründe. Passt aber dazu.

Der Lord kam an.

Er sah sich um.

Makellos, alles an seinem Platz. (Selbstverständlich. Entweder man hatte perfekte Diener oder gar keine)

Es war bestimmt zwei Monate her, seit er das letzte Mal in sein Arbeitszimmer getreten war. Er strich mit den Fingern über den durchsichtigen Deckel eines in Lösung vor sich hinwachsenden Kristalls. Alles wie er es verlassen hatte. Bald würden noch ein, zwei Exponate dazukommen, doch brauchten die noch ein wenig Sonderbehandlung, bevor man sie gefahrlos mit anderen … Dingen im gleichen Raum aufbewahren und erforschen konnte.

Der alte Lord hätte es nicht einmal vor sich selbst zugegeben – aber in dieser Beziehung glich er seinem flatterhaften, selbstverliebten jüngeren Bruder. Er sammelte. Hortete. Forschte. Optimierte und veränderte. Wie fast jeder in der Familie. Sie spielten selten Politik; die Karaz` verfolgten andere Ziele.

Seine letzte Reise hatte ihn auf einen Planeten im mittleren Rand geführt. Ein System so weit von den Hyperraumrouten entfernt, dass es nach Verlassen der Rimma Handelsroute bei Sullust noch etliche Tage im Normalraum gedauert hatte, es überhaupt zu erreichen. Aber es hatte sich gelohnt. Die Wachstumsrate der Kristalle war phänomenal. Er würde so bald als möglich – …

Halt, zuerst alles, was in seiner Abwesenheit liegen geblieben war.

Er legte den Mantel ab und ließ sich schwer auf den mit teurem Leder bezogenen Schreibtischstuhl sinken. Ein Holocron glitzerte ihn an und er strich kurz zärtlich über eine der Kanten der kleinen Pyramide, immer bedacht, es nicht in seinen Geist zu lassen. Ein bewachtes Erbstück. Die Schutzmechanismen waren selbst für ihn nur nach einer vorbereitenden Meditation zu überwinden.

Ein Griff nach dem Datapad. Fast hundert Nachrichten. Ungeduldig tippte er sich durch familiäre Korrespondenz, Einladungen zu allem Möglichen, schleimige Angebote und sinnlose Betteleien. Eine Nachricht von Ginyu – sollte der nicht noch auf Forschungsreise in möglichst gottverlassene Gegenden der Galaxis sein ..? Ein Impuls, die Botschaft zu löschen aber dann, aus einer Laune heraus, doch ein Blick …

Der Lord zog die Brauenwülste zusammen. Seine gelben Augen wurden schmal. Mit wem hatte sich Ginyu eingelassen? Darth Aroval … Eine kurze Recherche ergab nichts, was eine sonderliche Schnittmenge vermuten lassen würde. Also blieben als Bindeglieder nur Borraa oder Ghurab. Letzteres schien dem Lord eher unwahrscheinlich. Sein jüngster Sohn war für den Darth maximal ein besserer Türsteher (Stachel im Fleisch des Lords). Also Borraa.

Der Lord lehnte sich zurück, starrte ins Leere, trommelte mit den Fingern einen Rhythmus auf die Tischplatte. Dann griff er wieder nach dem Datapad und suchte die Kontaktdaten des Darth heraus.

Darth Aroval!
Aufgrund einer längeren Abwesenheit aus den zivilisierteren Gegenden der Galaxis erreichte mich Eure Nachricht, die Ihr meinem Bruder mitgabt, erst jetzt. Ich werde die kommenden Tage in Kaas City verbringen und stehe für ein Treffen zur Verfügung.
Ruhm dem Imperium,
Rednelak Karaz

Er schnippte mit den Fingern und ein Sklave mit einem Tablett erschien. Darauf ein Dekanter, der Wein hatte schon seit der Ankunft des Lords Zeit gehabt zu atmen. Wie gesagt … perfekte Diener oder keine. Der Lord ließ sich ein Glas einschenken. Betrachtete die tiefgoldene Farbe des Weins. Drehte das Glas in den Fingern und schloss die Augen. Nahm die Aromen in sich auf und ließ die Gedanken wandern. Dieses Treffen warf bedrohliche Ahnungen voraus. Es barg Möglichkeiten. Aber nur, wenn man mit äußerster Wachsamkeit vorging. Er würde vorher mit Borraa sprechen, falls er sie erreichen konnte.

Ein Schluck Wein.

Perfektion.

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OOC: Aroval hat die Nachricht schon vor längerer Zeit über Ginyu an den alten Lord geschickt. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut, darauf einzusteigen, da ich nicht sicher war, ob ich mit dem (wahrscheinlich) politischen RP klar kommen würde. Jetzt denke ich mir, dass ich es zumindest versuchen möchte. Möglicherweise ist der Plot zwar jetzt schon so weit fortgeschritten, dass der Lord sowieso überflüssig ist – aber man weiß ja nie!

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Bladeborn – Prüfung, Teil 2

16. Oktober 2014 Kommentare aus

Der Pilotensitz der Heart of Courage knarzt freundlich, als ich mich auf ihn fallen lasse. Der vertraute Geruch nach ihren Cigaras, der tief im Lederpolster hängt, umgibt mich. Mit einem dienstbeflissenen Piepen surrt der Medidroide heran und fängt an, die Wunde an meiner linken Hand zu versorgen. Die rechte Hand bleibt wie sie ist, ich verscheuche den Droiden mit einer ungeduldigen Geste, als er sich ihr nähern will. Obwohl er die Wunde vermutlich auch mit der besten Medizin nicht davon abhalten könnte, zu einer Narbe zu werden, da sie nicht auf natürlichem Weg entstanden ist.

Ich betrachte die Rune die jetzt rot und gewebeflüssigkeitsglänzend direkt über dem Daumenballen sitzt. Ich habe sie mir verdient.

Ein Griff zur Konsole und zum Hyperraumtransmitter. Ich tippe ihre Kennung ein und warte darauf, dass das Signal sie auf Alderaan erreicht. Die Zabrak hatte recht, die Turbulenzen sind verschwunden, alles ist, wie es sein soll.

Es dauert, bis sie ans Com geht.

Während dessen schweifen meine Gedanken. Die Reste des Giftes machen mir es auch schwer, völlig geradeaus zu denken.

… der Twi`lek sprang, nutzte die Macht und gab mir telekinetisch einen heftigen Schlag vor die Brust, der mich den Rest der Treppe nach unten schickte. Ich drängte ihn mit einer Serie schneller Angriffe wieder ein paar Schritte zurück, doch erwischte er mich dann so, dass ich mit der unbewaffneten Hand einen Schlag auffangen musste. Ich bin schon ziemlich weit in den defensiven Machttechniken, doch habe ich es nicht geschafft, das Schwert völlig zu stoppen, bevor er mir die Hand zwischen Mittel- und Ringfinger halb spalten konnte.

Ab da wurde der Kampf einseitiger. Schmerz kann man bis zu einem gewissen Punkt mit Hilfe der Macht gut unterdrücken – aber fehlende Funktionalität von Fingern lässt sich nur schwer kompensieren. Ich merke, dass ich mehr Training brauche. Das Problem ist nur, dass Meister Concabille in den nächsten Monaten dafür wohl zunehmend ungeeigneter sein wird. Ich brauche einen anderen Sparringspartner, bis sie den Parasiten los ist. Oder irre ich mich und das Ding wird sie nicht behindern? Alles nur in meinem Kopf? Ich sehe sie die Wasserkugel im eiskalten See auf Alderaan formen … die Macht liegt um ihre Schultern wie ein Mantel …

Der Kampf endete abrupt, wieder nur ein Test. Der Twi`lek erklärte mir mitten im Kampf, dass ich mich gar nicht mehr anzustrengen bräuchte – das durch die Wunde applizierte Gift würde sich durch Bewegung nur noch schneller in meinem Körper verteilen. Aber wenn ich stark wäre, würde ich es schon überleben.

Er fügte noch einen launigen Satz darüber an, dass ich irgendwann sicher einmal ein ernst zu nehmender Gegner würde (ich dachte mir: ich reiß´ dir bei nächster Gelegenheit den Kopf ab, Bruder!) und verschwand dann die Treppe nach oben.

Ich spürte das Gift zunächst nicht … oder dachte es. Alles wurde deutlicher und dunkler. Meine Wahrnehmung schien mir klar und doch sah ich Dinge wie brennende Nagetiere, fallende Steine, Lichter. Was konnte ich schon tun? Irgendwo dort vorne im schwarzen Nichts wartete die Zabrak … Also wanderte ich durch die Ruine, von der ich nichts als einen vagen Lichtschein weiter vorne erkennen konnte.

Meine Sinne waren unnatürlich geschärft und doch fokussiert-eingetrübt. Ich versuchte, mich nicht mehr auf meine Augen verlassen zu müssen, sondern nach ihrer Machtaura zu suchen. Und die war leicht zu finden. Wie ein turmhoher Leuchtturm, brüllend wie ein wütender Krayt-Drache. Sie nahm den ganzen Raum einer halb von irgendeinem jahrhundertealten Wassereinbruch überfluteten Apsis ein, war nicht zu übersehen und doch nicht da. Ob es das Gift war?

Wieder versuchte sie mich, mit Fragen aus der Reserve zu locken. Meinen Entschluss, Bladeborn zu sein, ins Wanken zu bringen. Obwohl sie Recht hat … warum tue ich es? Für mich? Für mehr Macht? Meinem Verständnis von Freiheit dient es nicht, sich einem Orden anzuschließen. Oder doch? Ich bin dem Weg gefolgt, ohne alles zu durchdenken. Sith sind keine Rudeltiere. Und dennoch stehe ich an der Klippe und muss fliegen oder fallen.

Als hätte die unterirdische Ruine vor, mich ebenfalls zu prüfen, lösten sich bei jedem tiefen Drachenbrüllen der Zabrak mehr Steine aus der Decke und klatschten um mich herum ins hüfttiefe Wasser.

Ich wich aus, versuchte gar nicht erst, tonnenschwere Felsstücke mit der Macht aufzuhalten. Die Zabrak und ihre Aura waren überall. Ich habe den Verdacht, die Hälfte ihrer Präsenz ging auf das Gift in meinem Blut zurück – aber ob diese Vermutung stimmt, werde ich erst morgen überprüfen können, wenn ich sie in nüchternem Zustand wiedertreffe.

Sie hat mich vor der einstürzenden Decke gerettet … oder? Alles bleibt unwirklich. Ich verlor das Bewusstsein. Verdammtes Gift, verdammt schwacher Körper.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich im Freien. Ich setzte mich auf und sah die zwei Bladeborn etwas abseits kauern und mich wie neugierige Raubtiere beobachten. Vor einer riesigen, bröckelnden Steinstatue eines Lords stand eine Feuerschale und inmitten der Flammen lag ein Schwert. Mein altes Schwert und meine Armschienen waren verschwunden.

Die Dunkelhäutige sagte mir, dass ich mir das Schwert verdient hätte. Ich müsste es nur noch für mich beanspruchen und nehmen. Der Twi`lek ließ es sich nicht nehmen, mir zu erklären, dass er mich beim ersten Anzeichen eines Zögerns töten würde. Weshalb ich noch einen Zacken ruhiger und langsamer (habe ich schon erwähnt, dass ich auf Provokationen gern einmal mit kindlichem Trotz reagiere?) als ohnehin geplant in die Feuerschale griff, meine Hand durch alles, was ich in meinem benebelt-geschärften Hirn an Machtfokus noch aufbringen konnte, gegen den Biss der Flammen gepanzert. Und dem Weißhäutigen dabei die ganze Zeit hasserfüllt in die Augen sah.

Ich schloss meine Faust um den langsam dunkelrot werdenden Griff, die Macht als Handschuh um meine Finger, die Hitze kam nicht durch … doch die Runen auf dem Metall glühten auf und eine davon bohrte sich durch meine Barriere und meine Haut; brandmarkt mich nun für immer als Bladeborn.

Und das war es. Ich gehöre zu einem uralten Orden, den die meisten Sith mit einer Mischung aus Verwunderung (die Weigerung, Lichtschwerter zu benutzen, wird als sehr archaisch angesehen) und Respekt (wer mit Ritualschwertern kämpft muss herausragende Fertigkeiten entwickeln, um die technischen Vorzüge moderner Waffen auszugleichen und zu übertreffen) betrachten. Ich mag jetzt noch der unterste der Hierarchie sein, aber ich werde mich nach oben kämpfen. Weiter habe ich noch nicht gedacht, was vermutlich ein Fehler ist. Ich war in letzter Zeit zu viel mit meiner direkten Umgebung beschäftigt. Ich werde noch ein, zwei Tage hier bleiben und mit der Zabrak reden und trainieren.

Das Holocom klickt und aus der Projektionsfläche wächst das blau-verwaschene Bild der Invicta. “Guten Abend, Meister …”

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OOC: Gestern haben wir es ganz knapp geschafft, den Bladeborn-Prüfungs-Plot zu Ende zu spielen. Bis kurz vor zehn hat´s gedauert und war keine Sekunde langweilig. Eine extrem gute Story mit vielen möglichen Abzweigungen und Variablen. Ich war zeitweise genauso ratlos wie Ghurab, wie es denn nun weitergehen könnte. Ich frage mich, ob es auf VC noch andere Bladeborn-Spieler gibt? Also so richtig aktive. Da die dann aber auch noch mit unserem Stil klarkommen müssen, wäre da vermutlich vorher viel Annäherungsarbeit nötig. Trotzdem … ich fände das cool.

Auf jeden Fall nochmal ein ganz großes DANKE an Sey und Eloun für das Organisieren und Mitspielen! Ich hoffe, ihr hattet so viel Spaß wie ich.

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Bladeborn – Prüfung, Teil 1

15. Oktober 2014 Kommentare aus

Ich kam nicht weiter als dieses Skizzenstadium, da ich so viel Mittagspausenzeit damit vertrödelt habe, auf Youtube Martial-Arts-Clips zwecks Poseninspiration zu gucken. Haaai-yaaa!

Ich bereite mich auf den Angriff vor, werde ihn diesmal nicht durchkommen lassen. Ich sollte in die Offensive gehen, aber ihre Worte sind ein Echo in meinem Kopf: “Sei diesmal nur der Fels, nicht das Feuer!” Und ich sollte auf sie hören, denn wann hat jemals ein Sith seinem Meister nicht vertrauen können? Eben. Rein rhetorisch. Und trotzdem.

Die Welt war auch schon mal einfacher!

Der Twi`lek spannt sich an; das leichte in-die-Knie-gehen vor dem Sprung. Komm schon, du pergamenthäutiger Bastard, ich ramm´ dir mein Schwert in den Bauch und lass dich dran ablaufen. Er fletscht die spitzen Zähne, sich nur zu bewusst, dass ich meine überlegene Position am Kopf der Treppe aufgegeben habe und er nun im Vorteil ist. Er springt – …

Zurück auf Anfang. Eine Stunde zuvor. Kaum fällt das Schiff aus dem Hyperraum fangen mich sofort zwei Jäger ab, wollen Kennung und Ziel. Dann eskortieren sie mich zu den Koordinaten und verschwinden wieder. Ich habe die Anweisungen befolgt ohne ein Wort zu sprechen.

Als ich die Heart of Courage lande ist noch alles normal. Doch kaum hat das Schiff aufgesetzt, fangen die Instrumente an verrückt zu spielen, verstummen. Das Schiff scheint tot. Um mich fühle ich die fast erdrückende Präsenz der Macht. Ich bin wohl dort, wo ich hinsoll. Ich greife mein Schwert und gehe hinaus. Diesmal nicht einmal mit Rüstung. Heute geht es nur um mein Schwert und die Hand die es hält.

Sobald ich den ersten Schritt auf der staubigen Planetenoberfläche getan habe, wirkt das Schiff hinter mir wie ein Fremdkörper. Aus der Wahrnehmung gefallen. Denn alles hier ist alt. Nicht alt wie Berge oder ein Baum sondern alt wie Knochen und Fleisch. Ruinen, Wald, Felsen, Staub. Die Präsenz der Vergangenheit steht in der machtdicken Luft wie ein eigener Geruch.

Eine Rauchfahne windet sich aus einem kleinen Tal schnörkelig über die Baumwipfel. Ich mache mich auf den Weg dorthin – was soll ich sonst auch tun? Ich springe felsige Abhänge hinunter, um mich herum die Geräusche nicht sichtbarer Tiere im Unterholz.

Eine Iridonianerin so dunkel, dass ihre Tätowierungen sich kaum abheben und ein vom Umgang mit der dunklen Seite ausgebleichter Twi`lek erwarten mich. Beide archaisch gekleidet und mit kunstvollen Schwertern, neben denen meine funktionsorientierte Klinge wie eine plumpe Schaufel wirkt.

Die Dunkelhäutige erhebt sich und erklärt mir, dass die Prüfung “weiter unten” ist. Dann geht sie.

Der Bleiche stellt sich mir in den Weg. Reizt mich mit Worten (ich lasse mich zu leicht provozieren, bin viel zu schnell genervt). Der Impuls zu gehen, weil ich das alles nicht brauche, steigt in mir auf. Ich habe Dinge zu tun. Auf Alderaan wartet mein Meister. Müssen wir mit mehr als nur der ganzen Galaxis fertig werden. Ich bin hier, weil die Bladeborn mich sehen wollten, warum dann dieses Gerede von “nicht bereit” und “nicht würdig”? Mein Zorn bricht aus mir. “Sei nicht das Feuer, sei der Fels”. Nein, das geht nicht. Nicht jetzt und nicht, wenn ich in die glühenden Augen dieses fellgekleideten Bladeborn sehe.

Es ist nur ein kurzer Austausch. Unsere Klingen machen nicht mehr als sich unverbindlich zu begrüßen. Dann grinst er und tritt zurück, lässt mich passieren.

Nur ein erster Test. Entschlossenheit. Ja, sicher – als ob es nicht reicht, dass ich den Meister allein in feindlichem Gebiet gelassen habe, um hierherzufliegen. Sollte doch zeigen, dass es mir wichtig ist. (Ist es das? Oder tue ich es nur für sie?)

Ich folge der entschwindenden Silhouette der Dunklen. Roter Staub wirbelt in zähen Schwaden und verschluckt sie.
Weiter unten im Tal ist ein Eingang zu einer Höhle. Ich gehe in die Finsternis. Nach einigen Metern wachsen aus dem natürlichen Fels Ruinen an den Wänden. Steinern-tote Augen längst zu Knochen gewordener Sithlords folgen mir auf meinem Weg.

Aus der Höhle wird ein Gang, der sich zu einem tiefergelegenen, riesigen Raum öffnet. Die Wände verschwinden in der Dunkelheit. Es riecht nach trockenem Sand und Stein.

Direkt vor mir, unter mir auf den behauenen Stufen steht die Zabrak. Ich mache einen Schrit … und sie verschwindet. Die Macht hat sie verschluckt. Was soll das? Hier ist nicht- …

Der Twi`lek springt aus einer Nische neben dem Treppenabsatz. Er ist noch nicht mit mir fertig. Das war klar. Ich kann nicht erwarten, dass die Erste Klinge jeden hergelaufenen (hergeschickten, verdammt!) Bewerber selbst prüft. Ich muss mich zu ihr nach oben kämpfen. Durch diesen selbstzufriedenen Sith, dessen verwüstete Haut im Halbdunkel fast leuchtet.

Ein erster Schlagabtausch. Heftiger als oben im Tal. Er geht offensiver vor, ich muss mich in eine defensive Form fallen lassen. Die Übungen mit meinem Meister helfen hier weniger als die Erfahrung auf dem Schlachtfeld. Er erwischt mich fast … so “fast”, dass er mir eine blutige Spur über den linken Oberschenkel zieht. Nicht schlimm, nur Haut. Aber ich muss vorsichtiger sein. Ich springe, drehe mich in der Luft, lande tiefer auf der breiten Treppe. sehe zu meinem Gegner nach oben – …

Im Jetzt angekommen. Er wird die Wucht des Sprungs mit einsetzen, vermutlich durch einen Machtstoß verstärkt, um mich aus dem Gleichgewicht zu bringen und die Treppe hinunterzustoßen …

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OOC. Schon wieder: Cliffhanger! Wir mussten gestern mitten im Kampf abbrechen, da es schon kurz vor zehn war und ich off musste. Dass es sich so nach hinten gezogen hatte war meine Schuld, weil ich den Anfang des RP völlig vergeigt habe und wir Retconnen mussten, um nicht völlig in einer Sackgasse zu landen. Manchmal bin ich über meine Defizite im sozialen Umgang so sauer, dass ich mich nachträglich in den Hintern treten möchte. Meinen Dank hier an die Mitspieler, die souverän mit diesem Brainfart umgingen. Und Dank an die Gilde, die mich tröstete, dass ich doch im Normalfall nicht ganz so schlimm wäre.

Außerdem gab es neue Wundertüten. Ich habe welche gekauft und zwar einiges Interessantes (Riesen-AA-Turret, Sithstatue, Schädelaltar, Folterkäfige) gezogen, jedoch das, was ich als einziges wirklich wollte, nicht bekommen: Das Uxibeast-Reittier. Hässlich und albern. Killerkombi. Muss ich haben. Ich werde es wohl jetzt bei Csan für den Turret eintauschen. Kathro möchte den Schädelaltar und den kann er gern haben (ich glaube, ich hätte gern fünf Dark Projects dafür. Damit könnte ich mir noch eine Fury kaufen, um die Heart of Courage im RP mal außerhalb des Hangars darzustellen).

Ich habe angefangen, den Nar Shaddaa-Stronghold zu einer Art Mall umzubauen. Kann man im RP für alles verwenden. Ich baue Ladenlokale, eine Cantina, ein Hotel … und mal sehen, was noch. Zwielichtige Dinge auf jeden Fall.
Die Bladeborn-Story wird entweder heute oder am Samstag weitergeführt. So stay tuned for more sithy killer-goodness!

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Ziost

14. Oktober 2014 Kommentare aus

Heute abend darf Ghurab auf Ziost seine Bladeborn-Abschlussprüfung (Sith-Fachgebundene Hochschulreife für alles, was kein Lichtschwert ist) machen. Und weil mir danach war die alte Heimatwelt der Sith mal darzustellen, habe ich Photoshop warmlaufen lassen. Mit dem Hintergrund bin ich etwas unzufrieden. Nicht nur, dass ich jetzt erst den Radierfehler am unteren Bildrand bemerke, es ist auch generell zu fusselig.

… von Fehlern, die man am suppitollen Applemonitor nicht sieht, die mir der Samsung aber gerade mit Überschall um die Ohren haut gar nicht zu reden. Ach, wie man´s macht ist´s falsch!

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Har mureyca

13. Oktober 2014 Kommentare aus

Sie hatten gemeinsam beschlossen, dass es jetzt Zeit gewesen war zu gehen. Einfach nicht ihr Ding. Man konnte es den Imperialen nicht verübeln, für die war es ein harmloses Vergnügen, die dachten nicht weiter als dass es doch ein Spaß war, mal für einen Abend “jemandem zu gehören”. Für Khalb und Illjana hingegen, die beide am Nacken noch von hellem Narbenfleisch an den Druck eines Schockhalsbandes erinnert wurden, war es etwas zu viel des Guten.

Außerdem hatten sie ihren Spaß schon bis zur Neige gehabt. Getanzt, gegessen, getrunken und … Khalb dachte nicht direkt daran, so wie man auch nicht direkt in eine Sonne sah. Er verabschiedete sich von Illjana mit einem Winken und “Ret’  vod!” und sah ihr noch kurz nach, wie sie als violetter Schatten zwischen den Lampen an der Fortmauer hindurchtauchte, das kleine Jäckchen übergezogen, so dass das erstaunliche Weiß ihrer Schultern in einer Mondfinsternis aus bläulichem Stoff verschwand.

Dann trabte er zurück in sein Quartier, welches er in Abwesenheit seiner Mutter derzeit mit Garrm teilte, und packte ein paar kleine Beutel mit Fingerfood, das er vom Buffet geklaut und in seinen Gürteltaschen verstaut hinausgeschmuggelt hatte, in die Kühlbox. Damit sein ori`vod auch etwas von dieser Feier hatte. Die Honigbackröllchen waren zwar ein sehr feindseliges Bündnis mit irgendwelchen Schinkenkringeldingern eingegangen doch war Khalb zuversichtlich, dass Garrm das gelassen sehen würde.

Khalb packte das kleine Datapad auf den Tisch und knipste den Holoprojektor an. Zappte sich durch die Bilder des Abends. Eigentlich nur zwei, aufgenommen nachdem sie schon so gut wie aufgebrochen waren. Illjana lachend vor einem der kleinen Raumschiffmodelle. Dann noch einmal sie beide, Arm in Arm, breit grinsend.

Ja, es war ein schönes Fest gewesen. In weiten Teilen unverständlich .. aber: schön.

Und hätte Illjana ihn nicht praktisch dort hingezerrt, hätte er das alles verpasst. Die Frauen in eleganten, unpraktischen Kleidern (bis auf ein paar, die sich in ihre Ausgehuniformen geflüchtet hatten) und die ganzen Männer in ihren Uniformen mit vielen bunten Schnürchen und Aufnäherchen. Khalb hatte sich angepasst und war statt in Rüstung einfach in sauberer, ordentlicher Straßenkleidung aufgetaucht. Das war schon selten genug, das musste reichen. Tat es wohl auch, da Illjana ihn sehr dafür lobte. Dass er es nicht geschafft hatte, sich für den Abend von seinen Blastern zu trennen, wurde ihm als kulturelle Absonderlichkeit nachgesehen.

Begonnen hatte der “Militärball” (Khalb hatte bei der Bezeichnung zunächst voller Freude an ein schönes Match gedacht, wurde aber recht zügig enttäuscht) mit einer Rede. Natürlich. Es waren immerhin Imperiale. Die konnten sich erst nach Erlaubnis amüsieren. Dann durfte man im Prinzip tun was man wollte. Und Illjana wollte tanzen. Hatte Khalb noch nie getan. Hinderte ihn aber nicht daran, es trotzdem zu versuchen. Er kam mit so ziemlich allem klar, das Bewegung und Koordination erforderte. Tanzen war nun wirklich nicht viel Anderes als ein Kontaktsport – und das ließ sich machen. Man durfte es sich nur nicht allzu bewusst werden lassen, dass die “große Schwester”, die “beste Freundin”, die “Komplizin” an diesem Abend zwar einen sehr langen, glitzernd-fließenden Rock aber dafür ein stoffmäßig sehr sparsames Oberteil spazieren führte und man unter den Fingern ihre Muskeln arbeiten fühlte …

Sie hatten viel Platz auf der Tanzfläche, da sich außer zwei anderen Paaren niemand dafür zu begeistern schien. Zwar versuchte dieser extrem engstirnige Soldat (Khalb hatte noch nie mit ihm gesprochen, der schien nur eine wandelnde Vorschrift zu sein) Tanzpartner zu rekrutieren, scheiterte aber daran, dass er nicht mehr Charme aufbieten konnte als ein Rancor mit Zahnschmerzen.

Illjana und Khalb hatten sich dann zunächst ans Buffet und dann in ein Gartenzimmer verzogen. Sie passten beide nicht wirklich zum Rest der zahlreichen Gäste aus allen auf Jaguada versammelten Einheiten. Beide keine imperialen Soldaten. Die Piratin und der mando’ad.

Von draußen waren immer wieder Stimmen in den kleinen Garten gedrungen, Unterhaltungsfetzen vorbei geweht, aber trotzdem wirkte alles sehr intim und ruhig. Khalb hatte von der Bar zwei Gläser Sekt geholt – misstrauisch betrachtet vom Barkeeper, der mit minderjährigen Gästen wohl nicht gerechnet hatte – und sie hatten Brüderschaft getrunken. Weil Illjana die Sache mit dem vorgetäuschten Verrat im Dschungel wieder gut machen wollte. Das war schon so lange her und doch hatte es immer noch manchmal zwischen ihnen gestanden, hatte sie mitten im Gespräch verstummen und zur Seite sehen lassen.

Es war also wirklich Zeit, einen Strich darunter zu ziehen. Genug davon, zurück zur Freundschaft. Also – Sekt, Arme umeinanderlegen, trinken, Wangenküsschen … und dann alles zurück auf Anfang.

Ganz einfach. Wäre Khalb nicht vom Protokoll abgewichen, in dem er im richtig-falschen Moment den Kopf ein wenig gedreht hatte (er konnte sich selber belügen und behaupten, dass es zufällig gewesen wäre aber das wäre schwachsinnig. Es war völlige Absicht gewesen), so dass Illjanas dezent geschminkte Lippen direkt auf seinen gelandet waren.
Für ungefähr eine Millisekunde. Dann war sie zurückgezuckt und ihm nichts anderes geblieben als sich sofort zu entschuldigen. Was hatte er auch gedacht? Dass sich die aufstrebende junge Propagandamaid unsterblich in den Teenager-Söldner verlieben würde? Er war nicht anders als Garrm. Hoffnungsvoll hoffnungslos – oder umgekehrt. Blieb nur die Beobachtung, dass seine coole beste Freundin, die nie um einen Spruch verlegen war, plötzlich tatsächlich errötet war. Vielleicht, vielleicht … Ja, und vielleicht schenkte ihm buir zu Geburtstag auch ein Raumschiff. Ganz sicher.

Der Rest des Abends war dennoch in sehr freundschaftlich-entspannter Stimmung verlaufen. Sie hatten irgendeine Tombola verpasst bei der Captain Stryder wohl irgendetwas gewonnen und darüber böse geworden war, hatten sich eine Ausstellung von Raumschiffmodellen angesehen und dann, kurz bevor Lieutenant van Arden diesen seltsamen Zeitvertreib mit dem “Versteigern” von Leuten (Imperiale lachten bei offiziellen Anlässen absolut im tiefsten Keller. Obwohl sie im Einsatz immer wieder durchaus normalen Humor oder Sarkasmus bewiesen. Khalb konnte sich keinen Reim darauf machen, warum es diesen Unterschied gab) ankündigen konnte, hatten sie sich verzogen.

Und jetzt saß er im Quartier, sah in Illjanas Holo-Lächeln und freute sich darauf, sobald Garrm nach Hause kam vor ihm angeben zu können. Perfekter Abschluss eines ziemlich perfekten Abends.

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OOC! Der Jaguada-Militärball war ein wirklich gut besuchtes Ereignis. Irgendwo zwischen zwanzig und dreißig Leuten wuselten im Gebäude herum, man kam im Chat manchmal kaum mehr mit. Ich kannte maximal die Hälfte der Anwesenden. Ich habe mich sehr amüsiert, wenn ich auch zugegebenermaßen ziemlich an Illjanas Rockzipfel hing – erstens weil ich mit Khalb eh sonst wenig machen konnte und zweitens weil ich ja bekanntermaßen ab einem Fremdpersonenanteil von etwa 25% kritisch fremdle. Danke an Csan, die das alles so perfekt organisiert hat (ich habe den Verdacht, sie mag solche Gesellschaftsabende).

Eigentlich sollte Khalb ja noch auf Nar Shaddaa sein – aber für das einmalige Ereignis haben wir das kurzerhand in eine Zeitblase verfrachtet. Spaß vor Korrektheit.

In Sachen PvE bin ich jetzt mit dem alten Lord auf 55. Den Archon habe ich aber trotz Buff nicht geschafft. Ich habe den verdacht, diesen Kampf einfach grundlegend nicht zu verstehen. Irgendetwas mache ich völlig falsch und ich komme nicht darauf, was es ist. Ich werde mir da in naher Zukunft professionellen Rat holen. Bis dahin levle ich den kleinen Jedi-Ghurab. Und drehe mich wie irre im Kreis um genug Ausrüstung zu bekommen. Bei dem gebufften Leveltempo ist man ständig spitz auf Knopf genäht und lernt wirklich, seine Klasse auch mal völlig undergeared zu spielen (ich kann mich nicht erinnern, beim Leveln jemals die volle Cooldown-Klaviatur gebraucht zu haben! Jetzt ständig). Hat ja auch sein Gutes. Es wird nie langweilig!

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Nichts zu berichten?

12. Oktober 2014 Kommentare aus

Nein, nicht wirklich. Im RP passieren schon genug Dinge. Khalb geht auf Nar Shaddaa “verloren” (korrekter: Seilt sich in die Duros-Slums ab und geht nicht ans Com), Ghurab und Concabille sind auf Alderaan und basteln an Ghurabs Bladeborn-Abschlussprüfung (Bladeborn sind ein sehr archaisch kämpfender Orden innerhalb der Sith) und Sherku und Jepall schmieden Pläne, Ysalamiri zu fangen, an Hutten zu verkaufen und vom Erlös ein gebrauchtes Raumschiff zu erwerben.

Außerdem levle ich dank des Addon-Vorbesteller-Bonus fröhlich vor mich hin (der alte Lord ist heute 55 geworden, Spiegel-Ghurab dümpelt bei 41) und für einen gelegentlichen Ausflug in hübsche Flashpoints (oben im Bild: Rakata Prime. Wir sind immer voller Entdeckerdrang, klettern auf Dinge, schauen hinter Wasserfälle … nichts für schnell-schnell-durch-zum-Endboss-Renner) ist auch immer Lust da.

Dark hat wohl auch wieder Spaß an SWTOR und versucht auch Fio anzufixen. Na, die zwei haben mich ja in Skype, da kann man mich anpiepen falls man mal durch Flashpoints möchte.

Theoretisch also genug zum drüber-schreiben.

Aber irgendwie schreibe ich derzeit nicht so gern. Zum Zeichnen hat es letzte Woche gereicht aber mehr war nicht drin. Ich freue mich wie Bolle wenn ich Texte zum Lesen bekomme (zuletzt am Freitag eine Kurzgeschichte zur Vampire-Dark-Ages-Runde) aber produktiv bin ich im Moment nicht.

Gibt sich vermutlich wieder.

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