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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – nur nicht, wenn man muss!

20. Juli 2010

(Das mit dem Bildchen einfügen geht von dieser Seite nicht, deshalb ein trockener Link)

Hier nachschauen, wenn man gern sehen möchte, der Schreibe welches berühmten Autors mein Gestümpere ähneln soll, wenn man viel Toleranz auflegt und möglicherweise einen im Tee hat.

Eine Übersetzung mehrer meiner Blogartikel ins Englische ergab immer wieder Poe. Das finde ich zwar auf eine nerdige Art schmeichelhaft, kann aber nicht verhehlen, dass ich eher auf Vonnegut oder Irving gehofft hätte. Ah, Hybris!

Ich möchte unbedingt noch diese Woche einen (von zwei) Artikel für die Ausgabe zwei des Drei Monde schreiben, ich habe schon eine genaue Vorstellung, was rein soll, wie ich es anordnen möchte – und trotzdem passiert einfach nichts! Ich finde keinen Einstieg. Es ist ein bißchen wie beim Tuschen einer Illustration. Man hat frohgemut die Vorzeichnung gemacht, ist zufrieden mit dem, was man so produzierte, nimmt den Tuschestift (ja, ich gebe es zu – ich bin auf geradezu lächerliche Weise unprofessionell! Ich zeichne mit einem Werbe-Druckbleistift von WotC auf Kopierpapier und “tusche” mit einem Billig-Stabilo… und dafür Jahre der Ausbildung!), setzt an und dann wird einem beinahe schwindelig, denn ab jetzt wirds schwierig, Fehler wieder zu korrigieren. Es ist sozusagen in Stein gemeißelt. Das ist natürlich Quatsch, da man immer noch im Photoshop nicht nur rumwerkeln muss sondern auch will. Na gut, hier hinkt die Allegorie mit beiden Beinen, denn ein Text wird nicht getuscht sondern getippt und ist flexibler in der Korrektur als jede Illustration. Dennoch – die Furcht vor dem Anfang sorgt für Schweißhände. Bin ich erst einmal im Fluß, geht meist alles wie von selbst. Aber das Boot muss eben erstmal in den Fluß hinein, da Rudern an Land einen nicht wirklich vorwärts bringt.

Nackte Frauen in trauriger Pose - mehr Gor geht kaum.

Ich werde einfach einmal versuchen, kopfüber hineinzuspringen, mal sehen, was dabei herauskommt! Und weil Tusche so schön in der Luft liegt – hier eine alte Vampire-Illustration, die dennoch einen hübschen Gor-Touch hat

Wenn ich nun schon beim unkoordinierten Gefasel bin etwas zum Abschluss: Lieber hier schauen, das ist ordentlicher!

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