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Steampunk gegen Natur

16. September 2012

Love the machine – hate the factory!

Der Leitspruch aller Steampunks. Und gestern war aber grade mal sowas von Steampunk-Tag! Und trotzdem Bilder von wilder Second Life-Natur? Wie passt das abseits der Tatsache, dass Natur in SL immer technisch ist, zusammen? Eigentlich nicht wirklich.

Der Kontrast ist jedenfalls sehr reizvoll und die Ereignisse waren es auch. Den Anfang nahmen sie damit, dass ich von der Mini-Hunt im Steampunk-Museum erfuhr. Und die Bilder der Preise machten mir den Mund mehr als wässrig. Und nicht nur mir. Tanja und Adran waren auch sehr angetan. Nach einigen Querelen unseren gemeinsamen Auftritt betreffend (wir legen auf so etwas Wert!), landeten wir schließlich doch auf der beeindruckenden Museums-Sim. Dieses Steampunk-Stadtviertel ist eine liebevoll durchdesignete Augenweide mit kleinen und großen Preziosen und Unmengen versteckter Plätze und bizarrer Maschinen. Eben genauso, wie es sich für ein Museum gehört, das sich der romantischen Sicht auf eine Zukunft, die es niemals gab, verschrieben hat.

Bis wir das erste Versteck ausfindig gemacht hatten, verging eine Weile. Irgendwie fehlte uns der erste Hint. Nach einigem planlosem Herumgestrolche fand Adran schließlich das erste Zahnrad und ab da ging es recht flott und unterhaltsam voran. Wir besuchten eine fliegende Version der Nautilus (für mich ein Highlight – meine Besessenheit von Vingt mille lieues sous les mers  ist ja hinlänglich bekannt), ein ausgedehntes Tram-Netz, mehrere U-Boote, viele Luftschiffe, fliegende Observatorien … kurz: Es gab unendlich viel zu sehen.

Leider ging meinem Viewer mitten drin irgendwie die Luft aus. Der Niran´s keuchte hingebungsvoll und schlief dann, trotz Sichtweitenreduzierung, auf 1,5 FPS ein. Ich verstehe nicht ganz warum, aber auf manchen Sims hat er das einfach. Also wechselte ich auf den Exodus und weiter gings.

Naja, ein wenig weiter. Ich habe keine Ausdauer bei Hunts und fange dann an, lieber Anderes zu erkunden. Trotzdem habe ich etliche großartige Dinge ergattert – eine riesige Wohn-Schnecke (natürlich dampfbetrieben), eine Geisterlokomotive, ein grandios-cooles Steam-Trike, einen Ein-Mann-Heißluftballon (ich habe noch nicht ganz geschnallt, wie man ihn fliegt. Meine Tarn-Erfahrung hilft mir leider in keinster Weise weiter) und eine unglaublich große Rakete.

Kurz: Das Ganze war ein Spaß und ein Erfolg. Wenn ich jetzt noch herausfinde, ob man diese begeisternden Straßenlaternen (sie fahren bei Annäherung aus dem Boden) irgendwo kaufen kann, bin ich glücklich.

Und jetzt zur Natur? Ein wenig.

Dank des von Fredi empfohlenen Rezzers kann ich die Szenerie meiner ansonsten kahlen Bauplatte ja nach Lust und Laune ändern. Ich bin kein großer Häuser-Mensch (auch wenn eine der Szenen eine Art Hobbit-Cottage ist), aber ich mag Gärten, ohne selbst großes Talent bei ihrer Gestaltung zu entfalten.

Aber als ich auf Tanjas Skybox-Baustelle zwei echt schöne Bäume sah, musste ich herausfinden, woher sie kamen. Und als ich eben dort aufschlug, war ich erst einmal sprachlos. Siehe Bild eins dieses Beitrags. Drei, fünf und zehn-Prim-Bäume (also noch durchaus moderat im Verbrauch) und extrem phantasievoll gestaltet. Die ganze Sim ist extrem sehenswert. Ich kaufte also zwei Baum-Pakete und etwas Gras und machte mich daran, meinen Meeroonen etwas mehr zu bieten, als karge Steine. Ob es ihnen gefällt? Keine Ahnung. Von den meisten sieht man sowieso grade mal noch die Ohren.

Ich konnte sogar mein Penis-Monument aus Findlingen wieder aufstellen, das man mir damals beim Lydius-Wood-Neubau so sanft und nachdrücklich ausgeredet hatte.

Ah, Natur!

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  1. Adran
    17. September 2012 um 7:11 am

    Meroos lieben die Natur. Und Bäume.

    • 17. September 2012 um 7:47 am

      Aber keine Kinder. Dafür Steine.

  2. echtes Leben
    17. September 2012 um 7:42 am

    Schöne Natur und mittendrin Rèmy 🙂 gefällt mir!

    • 17. September 2012 um 7:46 am

      Gibts oben auf der Platte. 🙂 Und Meeroonen, deren Ohren über das Gras lugen wie Antennen.

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