Startseite > Diverses, In Character > Syracus, Sicilia, 73 v. Chr. … eine Herbstnacht

Syracus, Sicilia, 73 v. Chr. … eine Herbstnacht

18. Januar 2013

Badehaus_Syracus_AEs war nur das Flackern der Öllampe auf dem Tisch, die Varo auf seine Anwesenheit aufmerksam machte. Der Lasombra legte den Elfenbeingriffel zur Seite und sah auf. Flavian lächelte sein professionelles Entschuldigungslächeln. „Es tut mir leid, dich zu stören, Herr. Aber es gibt … etwas, das deine Aufmerksamkeit erfordert.“ Die nur herzschlaglange Pause, wohlgesetzt und bewusst gewählt, vor „etwas“ ließ Varos Nackenhaare sich aufrichten. „Lass mich raten … Ecclectus steht vor der Tür, der verrückte Iberer sitzt auf dem Dach oder das Orakel hat beschlossen, Appollon in meinem Atrium einen Stier zu opfern?“

Wieder ein Lächeln glatt wie Marmor. „Du scherzt, Herr. Es ist nur – im Badehaus.“ Varo schloß die Augen. Das Badehaus war in den letzten Wochen nicht gerade der Quell der Freude und stetigen Einnahmen gewesen, als das er es hatte bauen lassen. Er rieb sich müde über die Stirn. „Was ist los?“ – „Dein Freund aus dem Norden -“ – „Ich würde ihn nicht als „Freund“ bezeichnen, nenn´ ihn besser „Nemesis“ oder „Grund, dass ich bald betteln gehen kann“!“ – „… er kam in .. Gesellschaft ins Badehaus, schlug die Türwächter ohnmächtig, weil … sie ihn „komisch angesehen“ hätten und … nun, die restlichen Gäste zogen es vor, zu gehen.“ Flavian war wirklich der Meister der bedeutungsvollen Pausen. Varo seufzte abgrundtief.

Dann stand er energisch auf und richtete seine Toga. „Ich kümmere mich darum. Sorg´ dafür, dass ihm keiner zu nahe kommt, er ist nicht wirklich berechenbar.“ Flavian verbeugte sich. „Natürlich, Herr.“

Badehaus_Syracus_BAls Varo das Badehaus am Rande der römischen Neapolis erreicht hatte, war es anscheinend leer. Die Fackeln zu beiden Seiten des Eingangs brannten, blakten etwas im ablandigen Wind, der vom Aetna den Geruch nach alter Asche herantrug. Er sah sich noch einmal um, hinüber zur Insel der Altstadt. Der Apollontempel wie eine Krone inmitten des Häusermeeres. Unwillkürlich schüttelte er sich, als er an die Prophezeiung des brennenden Blutregens dachte. Märchen. Geschwätz einer Irren. Zeichen für Blinde. Er hatte andere Dinge, um die er sich kümmern musste. Falx durfte nicht herausfinden, wer den Cornelier in seinem Hause wirklich getötet hatte … und Nefarion … ach, der Setit sollte in den Hades gehen!

Der Mord an Cornelius Postator – das brachte ihn natürlich auch in Gedanken zurück zum Badehaus. Vorsichtig trat der Lasombra ein, zog die Schatten des Türsturzes wie einen bequemen Mantel um seine Schultern. Man konnte nie wissen.

Von weiter drinnen war Gesang zu hören. Die seltsame, melancholische Sprache des Sueben. Voller dunkler Vokale.

Varo atmete tief ein – eine alte Gewohnheit – und spähte um die Ecke zum Kaltwasserbecken. Auf einer Liege hingegossen zwei nackte Frauen. Der um sie herum verstreuten Kleidung und Bemalung nach Hafendirnen. Eine Sekunde lang war Varos einziger Gedanke „Wie entsorge ich die Leichen, ohne dass Philippos es mitbekommt?“, doch dann bemerkte er das sanfte Heben und Senken der Brust bei beiden. Anscheinend waren sie nur – drei leere Amphoren, saurer Geruch von billigem Wein – sturzbetrunken eingeschlafen. An beider Hälse leicht verschmierte rote Spuren.

Der Suebe saß am Rand des Beckens, ließ die Beine ins Wasser baumeln und starrte zur Decke, als erhoffte er sich eine göttliche Erkenntnis. Das Singen hatte aufgehört. Gut so. Er hatte Varo noch nicht gesehen. Ungewöhnlich. Normalerweise waren die tierischen Sinne des ehemaligen Gladiators scharf genug, eine schleichende Katze zu bemerken. Varo räusperte sich. „Guten Abend Cetus. Ich sehe, du hast Spaß.“

Der Germane drehte den Kopf, langsam und seltsam unsicher. Mit verschwommen-unfokussiertem Blick betrachtete er Varo, als hätte er ihn noch nie gesehen. Zögerlich malte sich eine Art Lächeln auf seine Züge. „N´abend Varo. Setz dich. Nimm dir eine Nutte. Ach, verdammt, nein, die sind .. alle.“

Varo zog die Brauen zusammen. „Du bist betrunken. Lass das.“ Alkohol, den ein Kind der Nacht durch das Blut eines Sterblichen aufgenommen hatte, verursachte die selben Symptome des Rausches wie bei einem Menschen. Aber es war im Prinzip nur eine Vergiftung und konnte deshalb von einer Sekunde auf die andere geheilt werden. Wenn der betreffende Vampir es denn wollte. Und offensichtlich schien Cetus nicht in der Stimmung zu sein, etwas in dieser Richtung zu unternehmen. Er ignorierte den Lasombra, legte den Kopf wieder in den Nacken und begann erneut zu singen. Ein zotiges Soldatenlied. Diesmal wenigstens auf Latein. Das machte es nicht wirklich besser.

Umständlich setzte Varo sich hin, sortierte seine Toga um sich herum. „Was ist los? Immer noch wegen des Iberers?“

Cetus verstummte, starrte auf das Wasser, das im matten Schein der Lampen ölschwarz erschien. „Nein. Doch. Heute .. heute würd´n die Spiele anfang´n. Und danach … wär´ich frei gewes´n. Un´ reich. Ich wär´ heim gegang´n, hätt´ mir ´ne Menge Männer ausgerüstet un´ dann Land erobert … un´ stattdess´n sitz´ ich hier auf ´ner verdammten Insel un´bin nichmal mehr am Leben ….“

Langsam fügten sich die Puzzleteile des wirren Geredes in Varos Kopf zu einem Ganzen. „Ach, darum geht´s. Nun, aber du bist jetzt nunmal ein Kind der Nacht-“ – „Er hätt´ mich ja wennngstns mal frag´n könn´, bevor er mich dazu …“ eine hektisch-wütende Geste vor seinem Körper „… gemacht hat!! Ich hab´ nich´ drum gebeten, bei Teiwaz´ Eiern! das hab´ ich nich´!!“

Varo seufzte. „Cetus. Jetzt nimm endlich den Wein aus deinen Adern. Und dann hör´ auf zu jammern wie ein kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Ja, du bist tot. Na und? Ich auch! Und stehe ich hier und mache einen Aufstand? Nein. Ich lebe … äh … na egal. Ich tue, was ich muss.“

Der Lasombra rechnete nicht damit, wie schnell der Gangrel sein konnte. In weniger als einem Herzschlag war Cetus aufgesprungen, hatte seinen Freund am Halsausschnitt der Untertunika gepackt und ebenfalls vor sich hoch gezerrt. Varos Sandalen berührten nicht mehr den Boden. Cetus war groß. In seinen blauen Augen glühte Zorn. Keine Spur mehr von Betrunkenheit. Natürlich hätte Varo ihm nun seinen Willen aufzwingen können. Er hatte es schon einmal getan, vor zwei Monaten, am Abend als Ecclectus Quintus geholt hatte. Aber heute schien das keine gute Idee zu sein.

Es dauerte nicht lange – ewig. Dann ließ Cetus ihn los. Unsicher, ob nun ein Angriff folgen würde – in dieser Nacht schien alles möglich … wieder der Geruch nach verbranntem Stein vom Berg des Typhon – griff Varo nach den Schatten. Dunkelheit umfloss ihn, kroch an ihm herauf. Ein warm-kaltes Gefühl der Geborgenheit.

Cetus starrte nur. Wiederholte Varos letzte Worte mit einem seltsamen, undeutbaren Unterton: „…was ich muss …“

Und dann war da kein Suebe mehr, kein Legionär, kein Gladiator. Die Veränderung war so schnell geschehen, dass Varo sie kaum bemerkt hatte. Ein Wolf. Größer und muskulöser als die sehnigen braunen Räuber, die auf Sizilien heimisch waren. Silbergrau und mit einer dichten Mähne. Die selben blauen Augen. Tief und tierisch.

Ein Hochziehen der Lefzen, ein ungeduldiges Peitschen der Rute.

Dann war er verschwunden. Verschluckt von der unruhigen Nacht.

Varo atmete wieder tief ein. Schloss kurz die Augen. Dann drehte er sich um. Jemand würde hier aufräumen müssen. Wo war Flavian?

———————

Zurück zum OOC. Nein, das war kein SL-RP. Das war einer der friedlicheren Abschnitte unseres Vampire-Rome-P&Ps. Eine kurze Szene zwischen A.s Charakter Varo und meinem Charakter Cetus. Mir war danach, das aufzuschreiben. Ich hoffe, ich habe Varos Weltsicht angemessen hinbekommen. Die Bebilderung stammt aber natürlich aus Second Life. Ich habe mir endlich, endlich das Badehaus von POST gekauft. Ich wollte es schon seit zwei Jahren haben. Und nun habe ich mir eine Gelegenheit konstruiert, es zu kaufen. Das habe ich fein gemacht.

Ansonsten gab es SWTOR für mich. Man kann sagen was man will: Der Schmuggler hat die besten Texte! Ich muss jeden Abend mindestens einmal richtig laut lachen. Und die erste Gefährtenmission (Corsos Cousine suchen) ist bisher wirklich cool. Der „Doktor“ auf Coruscant, für den man „Medikamente“ im Körper schmuggelt .. Na, wenigstens schmuggelt man sie nicht wie diese Kolumbianer sondern bekommt sie implantiert! Weiter bin ich noch nicht – also bitte nicht spoilern. Ich kann´s kaum erwarten, die Story heute weiterzuspielen!

  1. Mel
    18. Januar 2013 um 12:12 pm

    Nein, ich spoiler nicht 😀

    Spielst du eigentlich mit deutscher oder englischer Sprachausgabe?

    • 18. Januar 2013 um 12:14 pm

      Deutsch. Ich wollte mal wechseln (obwohl ich die Synchro sehr gut finde), nur um zu sehen … aber nochmal 7 GB mit denen ihrer Kackleitung (ich hab da nie mehr als 1.5 MB/s bekommen … kotz) runterladen – das gebe ich mir nicht. 😀

      • Mel
        18. Januar 2013 um 12:17 pm

        Ich spiele auch deutsch, aber Vegoth hat vor ner Woche auf englisch gewechselt und ist sowas von begeistert. Er meint, es wäre einfach um Welten besser. Nun überleg ich auch…

        • 18. Januar 2013 um 12:20 pm

          Ich finde die Stimmen der Charaktere klasse (bis auf meinen Sith, der fällt etwas ab) und habe Angst, dass ich wieder stundenlang runterlade, nur um dann so einen Spongebob zu hören …
          Mal Lola fragen, ob ich das irgendwie parallel installieren kann, um zur Not fix wieder zu wechseln.

  2. Adran
    18. Januar 2013 um 12:25 pm

    Das spiel ist auf Deutsch völlig unerträglich… Okay, es ist nicht so unterirdisch wie manch andere Biowarespiele, aber … pfui.

    Das Imperium hat einen britischen Akzent im Englischen – alleine das macht den imperialen Agenten zum eindeutig coolsten Charakter. Aber auch die anderen sind ERHEBLICH besser. Der Schmuggler hat so etwas wunderbar schmieriges.

    • 18. Januar 2013 um 12:39 pm

      Also ich finde es gut und fern von „unerträglich“. Aber ich bin in diesen Dingen auch kein Sprach-Nazi – Manches mag ich im Original … aber ein Computerspiel ist ja nun nicht Monty Python oder Clerks. 😀

      Und müsste das Imperium nicht einen anderen Akzent haben … so von wegen Blut-und-Boden-Ideologie, Rassenwahn, reines Blut, aggressive Expansion, Stillhalteverträge, industrieller Genozid, ein „tausend Jahre alter Herrscher“ …? Da beschleichen einen doch ganz andere Vorstellungen. 😉

  3. Mel
    18. Januar 2013 um 1:37 pm

    Zasta Korobase :
    Ich finde die Stimmen der Charaktere klasse (bis auf meinen Sith, der fällt etwas ab)

    Den Juggernaut meinst du? Dann hast du noch keinen männlichen Inquisitor gehört? Die Stimme ist übel. Ebensowenig mag ich die Stimme der weiblichen Kommandosoldatin, die passt gar nicht zu dem blauen Püppchen, das ich da gebaut habe 😉

    • 18. Januar 2013 um 1:53 pm

      Ich kenne nur Sith-Hexer weiblich (Lola), Sith-Krieger männlich, Bountyhunter männlich, Bountyhunter weiblich (Lola), Schmuggler männlich, Schmuggler weiblich (Lola), Jedi Botschafter männlich, Jedi Ritter weiblich (Lola). Und die sind alle sehr gut – bis auf den Sith, der halt nur so mittel ist. Ich bin jetzt nicht derart bedingungslos anglophil, dass ich glaube, dass es in der Originalfassung nur tolle Stimmen gibt. 😀
      So unglaublich wichtig ist mir das auch gar nicht. Die Synchro fiel mir sehr positiv auf und ich bin´s zufrieden. Es mag noch viiiieeeeel besser gehen – aber ob mir das das Spielerlebnis so orgasmisch steigern würde? Ist letztenendes sowieso Geschmackssache. Ich freue mich daran, dass ich unglaublichen Spaß an SWTOR habe und wenn ich dann irgendwann einmal Langeweile haben sollte, kann ich den Rechner ja über Nacht das Originalpaket laden lassen.
      Bis dahin bleibe ich ignoranter Banause. 🙂

      • Mel
        18. Januar 2013 um 1:58 pm

        /me kichert

        Wir werden sehen 😀

        • 18. Januar 2013 um 2:11 pm

          Besser nicht drauf warten.
          Trotz allen „Das ist auf Deutsch totaaal scheiße, das musst Du auf Englisch spielen!“-Geschreis in meiner Umgebung war ich acht Jahre lang in WoW auf Deutsch unterwegs.
          Vermutlich fehlt mir einfach genetisch der Hass der reinen Ureinwohner hier auf ihre Sprache und ich bin deshalb so zufrieden damit. 😀
          Oder ich habe schlicht einen ganz schlechten Geschmack. Mein Nachbar mag reflektierende Schiffsbilder und Adlerzeichnungen im Treppenaufgang. Jeder nach seiner Façon. Ich habe trotzdem eine Cthulhu-Zeichnung daneben gehängt.

  4. Kendrick McMillan
    18. Januar 2013 um 2:26 pm

    Ich find die deutsche Sprachausgabe gut….auch wenn ich der Meinung bin ein sächselnder Rebell, oder ein imperialer mit bayrischem Akzent würde das ganze viel farbiger machen.
    „Joa, da kimmts wiada oana vons die Rebellen ang’latscht…..“

    • 18. Januar 2013 um 2:29 pm

      Das wär´cool!
      Ich würde mich als Badener auch super fühlen, wenn ich Böse mit schwäbischem Dialekt umhauen dürfte. Könnte man regional auch anpassen. Westfalen dürfen Rheinländer klatschen und Pfälzer eben Saarländer!

      • Kendrick McMillan
        18. Januar 2013 um 2:49 pm

        Und zwischendurch immer mal wieder ein paar Raghouls die in holländisch rufen „Hup Holland Hup“ da hat fast jeder freude dran *evil grins*

        • 18. Januar 2013 um 7:55 pm

          Du und Tanja .. ihr habt so eine latente Aggression gegen alles Holländische .. woher kommt´s?

  5. Mel
    18. Januar 2013 um 2:31 pm

    Zasta Korobase :

    Trotz allen “Das ist auf Deutsch totaaal scheiße, das musst Du auf Englisch spielen!”-Geschreis in meiner Umgebung war ich acht Jahre lang in WoW auf Deutsch unterwegs.

    Guckst du noch mal, was ich schrieb. Ich mag zwei Stimmen nicht und habe eigentlich nur geschrieben, dass Vegoth begeistert ist.

    Aber macht nix. Habe ich deine Neugier und deinen Drang zum Perfektionismus eben unterschätzt :-p

    • 18. Januar 2013 um 2:42 pm

      Du hast ja auch nicht gesagt, dass ich das auf Englisch spielen muss. 😉
      Ich habe einen extrem selektiven Drang zum Perfektionismus, der sich in maximal 50% aller möglichen Fälle zu Wort meldet (ich unterstelle mal, dass Du Dich vertippt hast und „über“ schreiben wolltest?). Und Neugier schön und gut – wenn´s ein Klick wäre, wäre das schon lange mal passiert … aber den Rechner einen Tag lahmlegen, einfach so? Näää ….

      • Mel
        18. Januar 2013 um 3:32 pm

        …ist doch kein ganzer Tag 😉

        Ich starte den Download Montag früh … oder doch schon heute Nacht..

  6. Adran
    18. Januar 2013 um 4:17 pm

    WoW. Auf Deutsch? *gasp*. Ich erinnere mich noch an den Patch als ich es umgestellt habe – das war als ich plötzlich „Donnerfels“ und „Unterstadt“ lesen musste…. Das hat jetzt nichts mit Sprachnazitum zu tuen, sondern es liegt an der sagenhaften Unart der Deutschen auch sämtliche Eigennamen zu übersetzen. GANZ vorne bei dieser Katastrophe mit dabei ist natürlich die aktuelle Game of Thrones übersetzen mit „Maes Tyrell“ und „Theon Graufreud“

    • 18. Januar 2013 um 5:14 pm

      Ich habe lange Jahre das Layout für das deutsche D&D gemacht. Der Redakteur/Übersetzer (ein promovierter Anglist) saß im selben Raum. Er hatte spezielle Bezeichnungen für Leute wie Dich. 😀
      Im übrigen ist das keine deutsche Eigenart sondern international recht normal – frag die Franzosen oder Italiener. Mir war das meist völlig egal. Wenn es gut gemacht ist, ist es eine Bereicherung für das Spielgefühl. Dass die Sprache von Azeroth oder Faerun amerikanisches Englisch ist, glaube ich kaum. „Leuten wie Dir“ (verallgemeinernde Dramatization) kann es aber kein Übersetzer der Welt recht machen, weshalb sie es auch gar nicht erst versuchen. 😉
      Ich habe am Anfang auch noch Thunder Bluff und Ironforge gesagt – aber irgendwann war´s mir wumpe. Man muss sich nicht an allem aufhängen. Ich bin ein Sprachpingel. Und genau deshalb möchte ich eine Welt aus einem Guss – und keinen Flickenteppich. Wenn man anfängt, auf die Nörgler zu hören, wird man irgendwann „The Shire“ als Standard haben. Die Nörgler sind zufrieden und der Rest rollt die Augen gen Himmel.

      Ich finde es wichtig und sinnvoll, „Telling Names“ zu übersetzen. Wenn der Job gut gemacht ist, hilft es enorm der Immersion. Und man kann auch nicht immer davon ausgehen, dass jede Sprache gleichermaßen verstanden wird. Ich habe vor ein paar Jahren die „Wächter“-Trilogie gelesen – ich kann kein Russisch. Ohne Übersetzung der Telling Names wäre viel an mir vorbeigerauscht.

  7. Adran
    18. Januar 2013 um 11:12 pm

    Und ich habe einen speziellen Namen für den Kerl der mir die deutsche D&D Übersetzung eingebracht hat und mich dabei in einer Tour „duzt“… 😉

    Alles gleicht sich aus.

  1. No trackbacks yet.
Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: