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Die Straße. Alter Scheiß.

28. März 2013

Ladhidh

Präludium Nocturnum … der Tod

Er atmete heftig ein, ohne genug Luft zu bekommen. Das, was er für eine gewaltige Anstrengung und ein titanisches Aufbäumen hielt, war in der Welt außerhalb seiner Haut nur ein schwaches Zucken. Seine Finger krampften und lösten sich wieder. Der Griff des Gladius, klebrig und kalt wie die Haut einer Schnecke, glitschig von Blut, neigte sich, folgte dem Zug nach unten. Das abgehackte Klirren, mit dem Metall auf die abgewetzten Steinplatten tief im moschusduftenden Bauch der Arena traf, war in seinen Ohren leise und entfernt. Noch stand das Gebrüll der entfesselten Menge auf den Rängen wie eine Faust der Götter vor dem Tor nach draußen.

Aber hier drinnen waren nur sie beide.

Und die Zeit wurde langsamer.

Bevor das Vergessen kam, sah man dann zurück? Zurück an einen Ort, der so grün war, wie die Augen des Mannes, der ihm die Dunkelheit brachte. Einen Ort, der so roch wie die Haut seines Mörders … Blätter, Erde, Sex. Überall Leben, das im Sommer, der Zeit, in welcher der Blick des Grüns fast überdrüssig wurde, überschäumte.

Er versuchte zu schlucken, doch seine Kehle war trocken und rau und seine Zunge kam ihm aufgequollen vor, als sie am Gaumen rieb.

Sein Körper schien zu vibrieren wie die Saiten einer Harfe. Eben noch Begierde. Eben noch Feuerspuren von Fingerkuppen auf seiner schweißfeuchtkalten Haut.

Und jetzt der Tunnel an seinem Hals, durch den das, was Rot war, hinausströmte. Hinein in seinen Mörder, dessen Hände ihn hielten und dessen Lippen die Pforte zum Hades waren. Nach Niflhel? Er wusste es nicht. Er war ganz im Moment, ganz im Sehnen.

Ein Sehnen, das seinen Ursprung tief in Bauch und Lenden hatte und das ihm den Tod als rußschwarze Verheißung zeigte.

Ein Laut, ein Seufzen.

Er riss die Augen weit auf, als könnte ihn der Anblick der ihm so schrecklich vertrauten Sandsteinmauern ihn im Leben halten. Ein Anker aus rauen Steinen. Und doch trieb er davon, und doch löste sich sein Gesichtsfeld auf wie eine fadenscheinige Tunika.

Es hätte anders sein sollen, oder? Nicht die begehrenden Lippen dieses toten Mannes …. nein, ein Schwert in der Arena, nicht wahr? Der Pfeil eines gallischen Kriegers … die blitzenden Zähne eines … Hais …?

Die Tore zur Hölle .. so grün …

Kapitel eins – Das Leben ist eine Zahl.

Von oben betrachtet war die Straße eine sich langsam in den Leib des Landes fressende Schwertwunde. Gerade wie sonst nichts in diesem endlosen Gebiet, in dem die Menschen es bevorzugten, mäandernde Wege zu gehen, die sich im Nichts und Alles der ewigen Wälder und sumpfigen Flusstäler verloren.

Die Straße war anders. Sie begann an einem Ort, der ebenso gerade war wie sie. Dessen Steine langsam dunkler wurden und der dennoch neu und hart wirkte. Dann zog sie sich Milia um Milia hin. Nur von den ungebärdigsten Berggipfeln gezwungen, manchmal widerwillig von ihrem Pfad abzuweichen. Und ihre Entschlossenheit reichte weit! Eine strahlende Narbe in grünem Fleisch, Tagesreisen, Wochenreisen. Bis fast zum großen Fluss. Ein Vogel hätte in der Ferne schon das vielarmige, glitzernde Durcheinander aus bedächtigem Wasser sehen können, doch die Straße hatte es noch nicht erreicht. Als hätte sie den Schwung verloren, war sie von Westen herangaloppiert um dann, wenige Milia vor den Ufern, stehenzubleiben. Hier wurde sie zu einem ungepflasterten Sandstreifen, einer stetig wachsenden Lichtung, die ihre Ameisenhelfer in den Wald trieben. Bald würden die Steine den Fluss sehen. Aber bis dahin war der letzte Abschnitt der Straße nur ein breiterer Trampelpfad. Sumpfig im Herbst und Frühling und ein scharfzackig gefrorenes Gebirge im Winter.

Jetzt im Spätsommer stand eine goldene Staubglocke über dem letzten Abschnitt der Straße und duftete pudrig nach Hitze.

Es war noch ungewöhnlich warm und deshalb jetzt, als die Sonne wie eine Silbermünze an der höchsten Stelle ihrer Bahn stand, kaum ein Reisender unterwegs.

Dabei gab es am Ende der Straße viel zu sehen. Von weitem waren Rufe in militärischem Ton, abgehackte Kommandos zu hören. Vermischt mit den üblichen Geräuschen einer blühenden Siedlung am Ufer des fischreichen großen Flusses.

Als sei es der Bruder der Straße, lag dort ein Kastell. Mit geraden Wällen, geraden Türmen, gerade ausgerichteten Baracken und genauso geraden Ställen. Aus dem lichten Sandstein erbaut, den es einige Stunden Wegs weiter an gemütlich hingestreckten Hügeln gab. Die Dachziegel leuchteten frisch-rot, als wären sie gerade erst auf die Gebäude gelegt worden und selbst die Ställe wirkten sauber und ordentlich.

Auch die Menschen in diesem Kastell waren wie die Straße. Jede ihrer Bewegungen schien auf ein Ziel hin ausgerichtet zu sein. Nie stand einer nutzlos herum oder wanderte ohne Eile. Alles war Eifer, Pflicht und Streben. Trotz der Tageshitze waren die Männer auf den Wällen aufmerksam, waren die Trainierenden auf dem Platz zwischen den rechtwinklig ausgerichteten, schneeweiß gekalkten Gebäuden in ihren Bewegungen im Einklang und selbst die Mulis, die einen Karren mit Vorräten durch das Maul eines der vier hölzernen Tore zogen, wirkten wie frisch gestriegelt.

Vor dem Kastell hatte sich eine kleine Siedlung gebildet. Hier hatte die Ordnung etwas ihre Macht verloren, denn jenseits des Weges von der Porta Praetoria – dem Tor des Kastells zum Fluss hin – schienen sich die Lehmhütten zu balgen wie ungebärdige Kinder. Die Menschen dort waren eindeutig nicht im Sinne der Straße. Sie blieben oft stehen, verhielten in ihrem Tun, um mit Nachbarn zu plaudern oder um einem Freund zu helfen, sein Fischernetz zu entheddern. Diese Menschen waren sowieso anders. Die Bewohner des Kastells waren in Metall und Leder gekleidet, trugen das Haar kurz geschoren und unterschieden sich kaum voneinander. Die Leute im Fischerdorf hingegen waren oft langhaarig, die Männer bärtig, trugen Hosen statt Tuniken, liefen barfuß und – es gab Frauen und Kinder.

Und im Hintergrund, weit weg von den Fingern, die die Straße durch die Bauarbeiter, die sie stetig verlängerten, ausstreckte, lag der Fluss. Jetzt im Frühherbst ein breiter, ruhiger Strom, graublau den hohen Himmel wiederspiegelnd. Mit Seitenarmen, die weit ins Land griffen und unberechenbar nach jeder Schneeschmelze anders verliefen. Definitiv nicht nach dem ordentlichen Geschmack der Kastellbewohner, die dafür gesorgt hatten, dass auf ihrer Seite des Flusses die kleinen Felder des Dorfes in Reih und Glied angelegt wurden.

Der Weg, der vom Flusstor des Kastells durch das Fischerdorf hin zum Fluss führte, endete am Fuß einer Bohlenbrücke. Da auch diese von den Kastellbewohnern stammte, war sie ebenmäßig, dauerhaft, gerade und schmucklos angelegt. Auf niedrigem Niveau über dem Wasserspiegel überquerte sie den breiten Hauptarm. Vermutlich lag sie bei jedem Hochwaser unter mehreren Fuß Wasser. Und das war natürlich kein Zustand für die Kastellbewohner. Außerdem mussten ankommende Schiffe ankern und ihre Waren auf Schiffe auf der anderen Brückenseite umladen, was ebenfalls dem Effizienzgedanken empfindlich widersprach. Deshalb war neben der alten Brücke eine neue Steinkonstruktion im Bau. Der erste Bogen war fast fertig und seine lichte Höhe zeigte, dass ein Schiff mit umlegbarem Mast bequem darunter würde hindurch fahren können.

Doch derzeit war es nur ein halber Bogen, mehr nicht. Von den Steinbrüchen an den sanften Hügeln im Osten versorgte ein langsamer und doch unaufhaltsamer Strom von Ochsenkarren die hungrige Baustelle mit roh behauenen, aprikosenfarbenen Steinquadern.

Und dort, östlich der Brücke, drängte der Wald bis an den Fluss, nur unterbrochen von einem Pfad, der sich zu den Hügeln zog.

Zunächst Weiden und Birken. Helle, zarte Blätter flirrend im Nachmittagslicht. Dann höher aufragende Eiben und Eschen, dunkler und mit rissiger Rinde. Schließlich Kiefern und Buchen, denn für Eichen war der Boden zu sandig. Unter den Bäumen spärliches Unterholz. Nur direkt am Waldrand, der praktisch das Flussufer war, Haselbüsche und duftende Flecken von Sumpfdotterblumen.

Gerade war ein Ochsenkarren, beladen mit rund einem Dutzend Steinblöcken, an einer Stelle, kaum zwanzig Schritt vom Ufer entfernt, vorbeigerumpelt. Der nächste würde in etwa einer Stunde kommen. Die Karren bildeten in ihren präzisen Abständen ein sichtbares Vergehen der Zeit ab. Würde man das Land zwischen dem Fluss und den Hügeln von oben betrachten, sähe man viele Stunden nacheinander, jede Stunde gezogen von vier Ochsen und beladen mit dem harten Fleisch der Hügel.

Und so war nun also eine dieser Stunden an einer völlig unbemerkenswerten Stelle am Straßenrand vorbeigekommen. Weder die Zugtiere noch der Mann, der sie führte, hatten dieser Stelle besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Warum auch? Ein Holunderstrauch, die Beeren überreif. Mehr nicht.

„Auf jetzt. Wir sind soweit gekommen, nun kneif nicht!“ Eine Stimme leicht atemlos vor Aufregung aber bestimmt.

„Ich hab Angst, Tjyrolf …“ Die Entgegnung zögernd und fast verwundert.

„Wie – Angst? Willste zurück? Und es ihnen erklären?“ Wieder die erste Stimme. Ungeduldiger. Ihr Klang änderte sich, äffte offensichtlich die zweite Stimme nach. „Es tut uns leid. Vielleicht sterben wir ja auch gar nicht alle. Können wir wieder bei euch sein?“ Wieder veränderte sich die Stimme, klang sanfter. „Sagest … Du bist der Schlaue hier … nun benutz deinen Kopf um den Rest zu überreden. Du weißt doch, warum wir nicht mehr heim können.“

„Bereust … bereust du es?“

„Keine Ahnung. Ich kenn´ die Römer noch nicht. Aber eins ist sicher – hier kriegen sie uns nicht. Und hier ist das auch … normal.“

„Ja, ich weiß ja, Tjyrolf …. Ich wünschte nur ….“

„Egal was du wünschst, ich hoffe nur, es beinhaltet dieses komische Lager dort drüben. Na komm, Kleiner. Sie werden uns nicht fressen. Vermutlich.“

Aus dem Gebüsch trat ein junger Mann. Nein, eher ein Junge? Es war schwer zu sagen. Die Gesichtszüge noch manchmal fast kindlich-weich im schwebenden Mittagshell, dann wieder ein Anspannen des Kinns, an dem erster blonder Flaum wuchs, und der Junge war ein Mann. Er war groß gewachsen, sicher an die sechs Fuß. Die Muskeln an den nackten Armen mit den feinen blonden Härchen spannten sich an, als er die Holunderzweige zur Seite bog und auf den Pfad trat. Aus einem markant-schönen Gesicht mit hochsitzenden Wangenknochen und einem schmalen Kinn sahen tiefblaue Augen aufmerksam und skeptisch in beide Richtungen, ob nicht ein Reisender sie bemerkt hätte – doch der Weg lag still und über dem Sand flimmerte die Luft.

Die langen, hellblonden Haare umrahmten offen die angespannten Züge. Ein erwachsener Krieger seines Stammes hätte sich das Haar zu einem Knoten gewunden, doch dieser junge Mann war offensichtlich nicht auf darauf aus, Ärger zu suchen. Tatsächlich bestand seine einzige Bewaffnung aus einem grob aber gut geschmiedeten Dolch, an dessen Heft ein Eber mit bunt eingelegten Augen sprang und einem kurzen Bogen, der höchstens zur Niederwildjagd geeignet war. Auch der Rest seiner Ausrüstung wirkte wenig besonders oder bedrohlich. Ein ärmelloses Lederhemd, gelbbraun und am unteren Saum mit einer Linie aus rostbraunem Faden verziert. Und die typische wollene Hose der Bewohner dieses Landes, an den Unterschenkeln über den nackten Füßen mit Lederstreifen umwickelt.

Er setzte eine Tasche ab, die er um die Schulter geschlungen getragen hatte. Ein wenig ungeduldig starrte er zurück zum Holunder. „Sagest?“

Es dauerte einige Herzschläge, dann trat noch ein junger Mann aus dem Schatten des Waldes. Ähnlich gekleidet und bewaffnet wie der Erste, war dieser doch in Aussehen und Verhalten völlig anders, wenn auch ein seltsames Band zwischen den Beiden in der Luft zu schweben schien, das auf Nähe und Distanz gleichermaßen hindeutete.

War der erste Jüngling groß und muskulös, so war dieser junge Mann, obwohl sichtlich gleichen Alters, fast einen Kopf kleiner und eher sehnig. Seine Bewegungen waren weniger entschlossen als die seines Begleiters, als hätte er schon vor langer Zeit festgestellt, dass man der Welt im Allgemeinen besser mit Misstrauen begegnete.

Sein im Nacken gebundenes Haar hatte das intensive Rot eines Fuchspelzes im Winter und seine Augen waren von durchdringend haselgelber Farbe, seltsam klar und gläsern leuchtend, als würde der junge Mann manchmal den Dingen ins Herz sehen können. Er blähte die Nasenlöcher und witterte wie ein Tier.

Der Blonde atmete ebenfalls tief ein, doch es war eher Ungeduld. Trotzdem zwang er sich zur Ruhe und griff nach der Hand seines Freundes. „Möchtest Du zurück? Du weißt, dass ich mit dir zurückginge.“

Der Rothaarige sah zu Boden und schüttelte den Kopf. „Nein. Wenn es uns erwischt dann bei den Römern. Und nicht bei unseren Familien. Und wenn es … nicht wahr ist .-…“ er sah zum Himmel als erwartete er vom Blitz getroffen zu werden. Unwillkürlich hoben sich seine Schultern. „… wenn es nicht wahr ist, sind wir zumindest …. naja. Dort eben.“

Plötzlich sah er auf und ein leicht gezwungenes Lächeln erhellte das schmale Gesicht. „Es ist besser, als Ziegen zu hüten, oder Tjyrolf?“

Der Blonde drückte seine Hand. „Es ist sogar besser, als Schmieden zu lernen und irgendwann dröge Kinder von drögen Frauen zu haben, die man schon sein ganzes Leben lang kennt. Es ist ein verdammtes Abenteuer, Sagest.“

„Und was, wenn die Römer uns nicht wollen?“ – „Machst du Witze? Wir wären diesen Sommer beim ersten Kriegszug dabeigewesen. Klar wollen die uns. Wir sind Krieger!“

Der Rothaarige zeigte zum ersten Mal die scharfe Zunge, die mit dem scharfen Verstand einherging, den ihm sein Freund zugestanden hatte, als er spöttisch zurückgab: „Ah ja, Krieger? Du meinst, falls es bei den Römern Mangel an Fünfzehnjährigen gibt, die sich fast sicher sind, dass das spitze Ende eines Schwertes nach vorne zeigen sollte und die als besonderen Bonus auch noch wissen, wie man Kühen die Klauen schneidet? Klar, da hast du recht. Wir sind unverzichtbares Offiziersmaterial.“

Der Blonde ließ die Hand des Anderen los und schlug ihm halbherzig in den Nacken. „Idiot.“

Dann grinste er aber und deutete den Weg entlang in Richtung der Brücke. „Auf geht’s. Die Klauen der römischen Kühe stutzen sich nicht von allein.“

Beide lachten sich an, die unsichere Anspannung war wenn nicht verflogen, so doch zu etwas Leichterem gewandelt. Und dann wanderten sie dem Fluss entgegen, dessen glitzernde Oberfläche ihre strömenden Glanzkäfer bis zum Holunderbusch warf.

————————–

Ein Teil des ersten Kapitels. Völliger Rohtext. Und dazu ein uraltes Bild eines Charakters, der diese Geschichte maximal am Ende ganz am Rande streifen wird. Falls ich Lust dazu habe. Falls ich sie je zu Ende schreibe. Das Projekt ist nämlich eigentlich viel zu groß für jemanden, für den jeder Text ein Kampf ist. Die Anstrengung, die zur Vollendung des Ganzen nötig wäre, mag ich mir noch nicht einmal vorstellen! Ich habe schon mehr geschrieben, befinde mich mitten im zweiten Kapitel. Aber ich bin derzeit unmotiviert. Wie zu so vielem! Vielleicht versorgt mich die morgen anstehende Vampire – Rome-Session wieder mit Elan für die Antike.

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  1. 28. März 2013 um 11:33 am

    Hmmmmmm das ist wundervoll geschrieben. Kann man süchtig nach werden! Vielleicht kriegen wir bald mehr davon?

    • 28. März 2013 um 12:13 pm

      Dankeschön. Es gibt schon mehr, aber es wird nach und nach weniger …. öffentlichkeitskompatibel. 😉
      Nicht ganz so wie Broms Stories, aber es kommt schon mehr.

  2. Adran
    28. März 2013 um 12:33 pm

    Ich will so ein Bild :/

    Und über Osten sollten wir mal ein Brainstorming machen. Es ist Akkon geworden, die Stadt entspricht einem mittelalterlichen Mos Eisley

    • 28. März 2013 um 12:42 pm

      Ich bin über Ostern bei Lola. Aber Montag abend bin ich wieder im Lande.
      Und Du möchtest einen Setiten spielen?

  3. Mashia/Yoel/Whatever
    28. März 2013 um 5:57 pm

    Adran ein Setit? Das klingt gar nicht mal so unpassend. Meine Wenigkeit wäre mit einem Kappadozianer unbekannten Geschlechtes dabei – wobei, bei dem Kleidungsstil und dem Aussehen was mir gerade so vorschwebt müsste ich mich da wohl auch nicht zwingend entscheiden.

    Und: Akkon war damals gewiss großartig. Soviele potentielle Handlungsstränge…

    Ps.: Ich muß hier wohl nicht noch einmal extra erwähnen dass der Text großartig ist, oder? Auf die Fortsetzung freue ich mich auf jeden Fall.

    • 28. März 2013 um 6:12 pm

      Ich glaube nicht, dass Adran einen dieser Schlangenheinis spielen will. Das kam nur, weil das Bild einen Setiten zeigt (sein Erfinder gab ihm den passenden Namen „Ladhidh“) und er so ein Bild wollte.

  4. Mashia/Yoel/Whatever
    28. März 2013 um 6:37 pm

    Wenn man von der Vorlage ein wenig abweichen dürfte wären Setiten gewiss gar nicht mal so uninteressant.. wobei, andererseits: dann wäre ja womöglich auch Gor gut. Egal, ich bin mal gespannt was sich am Ende alles einfindet.

    Nach wie vor hoffe ich darauf irgendwann mal einem gut gespielten Malkavianer zu begegnen, der nicht zu einem Clown verkommen ist. Wobei, ein Clowns
    a la Will Elliott…

    • 28. März 2013 um 6:52 pm

      Ich habe bisher nur gute Malkavs erlebt. In meinen derzeitigen Runden ein blindes Orakel des Apollon und zwei Schwestern in einem Körper, von denen die eine zwölf Jahre alt ist und die andere erwachsen und zynisch.

  5. Serena
    28. März 2013 um 9:42 pm

    OMG Du solltest wirklich schreiben.
    Ich weiss, die Vorstellung des Ganzen ist ………ein Berg. Nein ein ganzer Gebirgszug.
    Aber schon alleine die Art und weise wie Du eine Landschaft beschreiben kannst, welche Metaphern Du findest, wie Du die Dialoge wiedergibst und die Chars beschreibst………all das springt einem förmlich vor’s Auge wenn man es liest.
    Chapeau!
    Der Kampf hat sich gelohnt!

    • 28. März 2013 um 10:11 pm

      Das Gebirge stimmt wirklich. Und man steht davor, weiß, wo man hinwill – aber es sind so unglaublich viele Worte dazwischen!

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