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Positives Denken

17. Juni 2013

Qitta_SketchIst nicht gerade meine Stärke. Ich bin zwar der Meinung, größtenteils ein sonniges Gemüt zu besitzen, doch speist sich dies hauptsächlich daraus, dass ich immer den schlimmstmöglichen Ausgang erwarte und deshalb selten enttäuscht werde.

Mein spezieller Quell der Freude ist diesmal eine heimtückische Mischung aus Wetterverhältnissen und der Telekom.

Irgendwann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag schlug in der Nähe wohl der Blitz ein. Und schaffte es auf geradezu akrobatische Weise, „meinen“ Teil im Verteiler, meine Telefonleitung und in diesem Aufwasch auch meinen Splitter, NTBA und Router zu grillen. Das muss ein wirklich hochbegabter Blitz gewesen sein. Zumindest ist nicht anders zu erklären, dass ausschließlich meine Leitung und meine Geräte betroffen sind (Computer ist okay, der war aus), während der Rest des Hauses keine Probleme zu haben scheint (wobei die auch kein Internet haben und nur mit dem Handy telefonieren. Die würden es gar nicht merken). Derzeitiger Stand der Dinge: Ich habe einen neuen Router, einen neuen Splitter und ein neues NTBA – aber keine Leitung. Ich kann ein paar Sekunden bis Minuten mein Festnetz-Telefon benutzen, bevor es mit der Fehlermeldung „keine Leitung“ sein Leben aushaucht. Die Telekom ist hochbeschäftigt, da im Zuge von Hochwasser und einer Menge Blitzschläge etliche Leute Probleme haben. Ich habe einen Termin für morgen bekommen. Zu sagen, ich wäre euphorisch, ist eine Übertreibung. Ich bin vielmehr fest davon überzeugt, dass eines der folgenden Dinge eintreffen wird:

  • Ich nehme mir frei, warte auf den Typen und der taucht nicht auf.
  • Der Typ taucht auf, kann mir aber nur sagen, dass man nichts tun kann.
  • Der Typ taucht auf, behauptet, es repariert zu haben und es geht trotzdem nicht. Hilarity ensues.
  • Alles zusammen und mein Handy gibt auch noch den Geist auf.

Lola meint, es würde sicher alles gut gehen. Ich glaube nicht daran. Mittlerweile habe ich mir einen Volleyball angeschafft. Er hat ein Gesicht.

Ich habe also nur noch in der Firma Zugang zum Internet (ich habe kein Smartphone sondern die geriatrische Designikone Motorola Razr V3. Hübsch klein, kann telefonieren) und kann zu Hause noch nichtmal Fernsehen schauen (T-Entertain, haha). Ich habe Skyrim gespielt, dann aber eine Vampirinfektion eingefangen (ich dachte, das ginge nicht, wenn man Werwolf ist .. oder ist das eine Besonderheit der Dawnguard-Questreihe?) und wusste nach dem Jahr Skyrim-Pause nicht mehr, wo und wie ich das heilen kann (hilft der Schrein in Whiterun?). Ohne Google stand ich blöd da.

Lange Geschichte kurz zusammengefasst: Ich habe erst einmal kein Internet, werde also in Second Life nicht mehr auftauchen, bis sich das Problem gelöst hat. Lola behauptet, das wäre Dienstag der Fall, ich rechne mit Wochen/Monaten. Mal sehen, wer recht hat. Der Wettpool ist offen!

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  1. Kendrick McMillan
    17. Juni 2013 um 8:39 am

    Wenn die Techniker in deiner Gegend genau so sichtbar sind wie die bei uns wird das folgendermaßen ablaufen:
    Du nimmst dir frei, weil man dir gesagt hat es kommt einer, du wartest und wartest und wartest und irgendwann am Abend probierst du es aus, in der Hoffnung am nächsten Tag die Callcenter Tante zusammen falten zu können und siehe da alles läuft. Ich bin zwar kein Telekom Profi, aber laut den ihren Erzählungen sind es meistens die Ports, die einen abbekommen, bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Windhosen, Blitzeinschlägen oder die Invasion durch Holländer. Dann schließt sich der Techniker irgendwo für ein paar Stunden in einer Verteiler Station ein und fummelt an der geheimen Technik herum und dann funzzt plötzlich alles wieder.

    • 17. Juni 2013 um 8:52 am

      Habt ihr öfter Holländer-Invasionen? Dagegen ist mein Gewitter ja pillepalle!
      Ich denke schon, dass es bei mir mehr als nur der Port ist, da sich das ja soweit zog, dass es meine Geräte getötet hat. Und das würde ein einfacher kaputter Port sicherlich nicht schaffen.

      Ich hoffe, ich bin bis Ende des Monats wieder online – wenn nicht fahre ich mal zu Lola und gebe Dir die Lindens von Lola aus. 🙂

  2. 17. Juni 2013 um 11:28 am

    ach herrjeh ja. Die Tkom……..
    na dann drück ich mal feste die Daumen, und bin ebenfalls gespannt wie sich das regeln wird.

    • 17. Juni 2013 um 11:36 am

      Dich kenne ich noch nicht, oder?

      Wie gesagt – ich rechne mit etlichen Wochen, in denen mindestens meine Wand aufgerissen wird.
      Ärgerlich, weil Post in SWTOR nach 30 Tagen verschwindet und mein Jedi grade das halbe Relaxed-Uniform-Set für etwa 50k Credits im Briefkasten hat.

  3. Kendrick McMillan
    17. Juni 2013 um 11:45 am

    Selbst wenn es dir die Geräte zermurmelt hat (Blitzeinschlag innerhalb eines Kilometers) so sind es meistens die Verteilerstationnen die voll einen Mitkriegen. Ich sehe das immer bei uns, wir haben bei uns auf der Strasse den Verteiler für den ganzen Ort, nach jedem Gewitter steht da ein T-Com Wagen vor und der Typ wuselt darin den ganzen Tag herum.

    • 17. Juni 2013 um 11:58 am

      Zeigt auf jeden Fall mal wieder, dass Lola recht hat: Wenn ich mal schlafe, schlafe ich auch. 😀

      Du machst mir also Hoffnung, dass wir nicht alle Strippen im Haus neu ziehen müssen? Lola sagt auch, das wäre unwahrscheinlich aber je mehr Leute das behaupten um so mehr Hoffnung blüht wie ein Pilz nach dem Regen.

  4. Kendrick McMillan
    17. Juni 2013 um 12:20 pm

    Meist ist es so, das der Blitz mehrere Sachen beschädigt. Dann bekommt die Verteilerstation was ab und durch eine Fehlspannung brutzeln dir die Geräte weg und gerade so Geräte wie Splitter, Modem/Router sind Scheisse anfällig gegen Überspannung. Die bruzeln dir als erstes weg, noch vor allem anderen, da reicht ne minimale Überspannung aus, oder eine Fehlspannung wos dir für den Bruchteil einer Sekunde den Strom weghaut. Ich weiß nicht wies bei dir ist, aber wenn mein Rechner aus ist, brennt immer noch meine Netzwerkampel hinten am PC und würde eine Bruzelspannung durchs Netzwerk kriechen, wäre auch das Innenleben vom PC schwarz und stinking.

    • 17. Juni 2013 um 12:33 pm

      Ne, mein PC müfft nicht und leuchtet auch nicht. 😀
      Und Netzwerkkarte ist auch noch okay, da er ja den neuen Router problemlos erkennt, nur die ganzen Daten nicht senden kann mangels stabiler Leitung.

  5. Tanja
    17. Juni 2013 um 12:44 pm

    Ich persönlich denke ja das der Blitz jedes einzelne Kupferatom in allen Kabeln zu Deiner Wohnung vaporisiert hat was sich nur durch einen Hausabriss mit anschliessendem Neubau wieder korrigieren lässt. Will sagen….Du und Internet zuhause, das war einmal. Hat mich jedenfalls gefreut Dich zu lesen solange es dauerte. Mach’s gut! 😛

    • 17. Juni 2013 um 12:45 pm

      Du bist ein widerwärtiger Mensch und ich werde zu gegebener Zeit vollständig aufhören, mit Dir befreundet zu sein.

  6. Tanja
    17. Juni 2013 um 12:50 pm

    Ich unterstütze Dich lediglich in Deiner Strategie der völligen Hoffnungslosigkeit (s.o.)!

    • 17. Juni 2013 um 12:52 pm

      Darin bist Du sehr gut. Ich muss an mich halten, um nicht in meine Mittagsbanane zu schluchzen.
      Heute abend werde ich mich an meinen Volleyball krallen, sanft in einer Ecke hin- und herwiegen und ihm zuflüstern, dass es keinen Tod gibt, sondern nur die Macht.

  7. Tanja
    17. Juni 2013 um 12:56 pm

    Und in schon in ein paar Jahren wirst Du aus Zimmerpalmen und dem Strick, mit dem Du Dich nächste Woche zu erhängen versuchen wirst, ein Floß bauen und unter Zuhilfenahme der Toilettentür die Brandung des Treppenhauses überwinden!

    • 17. Juni 2013 um 12:58 pm

      Ich habe blöderweise keine Zimmerpalmen. Nur so ´ne komische Pflanze vom Vormieter, vor der sich mein Sittich fürchtet. Die ist klein, vernachlässigungstolerant und hat so dicke Blätter.

  8. Daanta
    17. Juni 2013 um 2:46 pm

    Ja ja, die Blitze.
    Früher habe ich meine Mutter ausgelacht, wenn sie bei jedem Donnergrummeln alle Stecker aus der Wand gerissen hat. Aber nachdem ich einen Videorekorder (das waren diese Dinger mit den XXL-Kassetten … Kassetten, das waren diese Dinger … ach egal) und einen Computer verloren habe, mache ich es genauso 😉
    Du hast mein Mitgefühl, Zasta. Wenigstens sind PC und TV heil geblieben.
    Viel Glück mit der Telekom.

    Der Schrein in Whiterun hilft dir nur, wenn der Vampirismus noch nicht ausgebrochen ist, glaube ich. Sonst musst du zu so einer Bardame nach Falkenring, hab ich gelesen.
    Vampire haben bisher um mich immer einen großen Bogen gemacht … oder mein großer Bogen hat sie kaltgemacht … wie auch immer.

    lg
    Daanta

    • 17. Juni 2013 um 2:59 pm

      Ist erst einen Tag alt, der Vampirismus. Und wäre noch jünger, hätte ich nicht warten müssen, bis die Werwolfgestalt abgeklungen war.
      Ich versuch´s erstmal mit einem Krankheitstrank und dann mit dem Schrein. Nur tauchen im Moment in jeder Stadt, die ich betrete, diese verdammten Blutsauger auf und metzeln Leute. Und dann muss ich als guter Held (und nebenher Meuchlerchef) eingreifen und das Pack verdreschen. Was als Nahkämpfer bedeutet – schon wieder Infektion. Gnarfel!

      Ich werde es – sollte jemals wieder etwas laufen – Deiner Mutter ab jetzt gleichtun. Am besten dann auch das Telefon raus!

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