Das Böse und seine Maske

16. Juli 2013

Ord1Wenn man so anfing, war am Ende der einzige Unterschied die Farbe der Fahnen …  Aber was könnte man tun? Es würde mit Sicherheit Konsequenzen nach sich ziehen und worauf sollte man wohl eher verzichten – einen nicht-menschlichen Doktor zweifelhafter Herkunft oder die Unterstützung des Tempels? Na, da musste man wohl kaum überlegen …

Ord2Es gab einen Namen für Machtanwender, die ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle hatten, verächtlich auf Fremdrassige herabsahen, diese mit dem Tode bedrohten und generell ihre Kräfte selbstsüchtig einsetzten. Und dieser Name lautete sicherlich nicht „Jedi“. Aber würde der Major auf ihn hören? Nimr kratzte sich nachdenklich am Kinn und starrte auf die Sprungberechnung, die sein Schiff zurück zur Gav Tion bringen würde, wo er besser direkt zum Major ging, bevor die Geschichte von anderer Seite an diesen herangetragen würde.

Ord3Dabei hatte alles so … naja nicht „gut“, aber zumindest „harmlos“ angefangen! Sie waren auf den Planeten Ord Mantell geschickt worden, um einen seltsamen Riss zu untersuchen, für den ein weiteres der Artefakte verantwortlich gemacht wurde. Da – aus welchen Gründen auch immer – die Sith ebenfalls anfingen, für die Artefakte Interesse zu zeigen, war ihnen vom Tempel eine Jedi-Beraterin zur Seite gestellt worden. Und mit dieser war von Anfang an jeder aneinandergeraten. Nein, das war nicht ganz korrekt – sie war mit jedem aneinandergeraten. Sie hatte sich hochfahrend, aggressiv und ungeduldig gezeigt. Hatte fast einen Kampf mit einer Gelehrten vom Zaun gebrochen und hatte ihre Verachtung für das „gewöhnliche Volk“ (insbesondere für Azazeem die Mirialanrin und ihn, den Cathar) wie ein Banner vor sich hergetragen.

Ord4Und schließlich, als man den Riss auf dem Gipfel eines kleinen Inselberges erreicht hatte, hatte sie damit gedroht, ihn in die Lava zu werfen. Azazeem hatte ihm noch zugeflüstert, er solle sich besser keine Jedi zum Feind machen … und das war der Strohhalm gewesen, der dem Bantha den Rücken gebrochen hatte. Was waren die Ideale der Republik wert, wenn man vor den Launen von unkontrollierten Machtanwendern kuschen musste? Wo war der Unterschied zum Sith Imperium?

Nein. Das konnte man nicht hinnehmen. Er würde dem Major sagen, was geschehen war. Und darum bitten, nicht mehr mit Jedi auf Missionen geschickt zu werden. Wobei er mit dem Jedi Rashdal hervorragend auskam. Sie tranken zusammen alkoholfreie Getränke und hatten gute Gespräche … und der Jedi Iwaki war sogar ausgesprochen höflich und freundlich. Eine Sache des schlechten Apfels, der den ganzen Korb verdarb?

Man müsste sehen. Sollte diese seltsame Jedi mit ihrem Verhalten als normal angesehen werden, wäre es wohl Zeit, nach Hause in den Hutt Space zurückzukehren. Dort verlangten die Gangster, die einen verprügelten, wenigstens nicht, dass man sie für die Guten hielt!

Noch war Nimr von Vertrauen in den gesunden Menschenverstand des Majors erfüllt.

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OOC: Konflikt-RP ho! War ein cooler Spielabend auf Republikseite. Ich bin mal gespannt, was Nimrs Verschwinden vom Einsatzort (und das wortwörtlich! Nach einem galligen Ausbruch gen der dunklen Jedilette hat er sich vorsorglich auf seinen Stealth-Generator verlassen und sich verzupft) für Konsequenzen nach sich ziehen wird. Das wird spannend! Technisch war der Abend nicht ganz reibungslos, weil zuerst alle nacheinander aus dem Spiel gekickt wurden (erinnerte fast ein wenig an SL!) und ich dann kurz AFK musste, da meine Nachbarin panisch klopfte, weil ihr Laptop „kaputt“ sei. Anscheinend war sie der Meinung, dass Lolas Informatikerwissen auf mich abgefärbt haben müsste. In diesem Fall war das sogar fast richtig. Denn eigentlich musste ich ihr nur zeigen, dass man das Ding ausschalten kann, wenn es sich völlig aufgehangen hat, in dem man lange den Einschaltknopf drückt. Noch ein kurzer Vortrag zu „hin und wieder schauen, ob er arg warm wird“ und ich konnte wieder die Treppe hoch nach Ord Mantell.

Heute bin ich wohl auf der dunklen Seite unterwegs. Mal sehen!

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  1. liweistardust
    17. Juli 2013 um 7:04 am

    Nachbarschaftshilfe ist kostbar 🙂
    Tut mir leid aber ich war gestern und vorgestern derartig platt das mir weder nach SL noch nach swtor war, ich hätte nicht mehr die geringste Konzentration aufbringen können.
    Was SWTOR angeht, schwächel ich eh im Augenblick etwas herum. Ich stelle fest, das die Art wie das Spiel die Karte anzeigt für meinen Orientierungssinn etwas ungünstig ist. Ich hab das oft erfahren. Entweder die Karten sind so gemacht das ich sie beim Laufen blicke, oder aber sie sind mir zu klein, das ist hier der Fall. Und die Weltkarte öffnen und losrennen damit sie transparent wird, haut mich immer gegen Wände 😉
    Soll heissen ich hab Probleme meine Missionsziele zu finden. Darüber bin ich augenblicklich recht genervt. In SL war ich auch immer nur kurz und sporadisch um zu gucken ob Post da ist, oder gestern um ein neues Groupgift abzugreifen.
    Zudem hat mein RL wieder neue Baustellen, keine schlimmen, aber zeitraubende, nachdem das Auto endlich wieder einsatzbereit ist.
    Vielleicht haut es ja kommenden Montag hin.
    Und wenn nicht – im August hab ich drei Wochen Urlaub 😀

    • 17. Juli 2013 um 7:10 am

      Das mit den Missionszielen kriegst Du noch hin. 🙂
      Beim ersten MMO ist sowas immer problematisch. Ich habe mich in Ultima Online in den Wäldern zu Beginn stetig verrannt. Und in WoW kannte ich jeden Grashalm im Brachland (gab nur einen Flugpunkt dort zu Beginn …), weil ich immer sonstwo war. Mr macht sowas aber auch Spaß, da ich gerne erkunde und auf Sachen klettere.

      • Johanna
        17. Juli 2013 um 8:49 am

        Mach doch mal einen Foto-Blog mit dem Titel „Herr Korobase klettert gern auf Sachen“. ^^

        • 17. Juli 2013 um 9:02 am

          „Kim Jong Il looking at things“ 😀

          Ich klettere in jedem Spiel und in jeder P&P-Runde. Wohl eine Kindheitssache. Ich verbrachte ganze Sommer auf Bäumen.

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