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Heißer Sand, heiße Lava

23. Juli 2013

Ord-Mantell_2aNimr atmete so tief ein, dass es fast ein Schluchzen war und liess sich an der Felswand hinuntersinken, bis er sicher saß und die Welt aufhörte, sich wie verrückt um ihn zu drehen. Wie konnten die Menschen diese giftigen Vulkangase nur aushalten? Es fühlte sich an, als seien seine Nase und sein Rachen bis in die Bronchien hinunter verätzt. Er wartete eine Weile, dann zog er sich hoch und begann, den Berg hinunterzuklettern. Zurück zur temporären Basis, zurück dorthin, wo er sich selbst erst einmal Ruhe und Kolto verordnen konnte.

Hoffentlich schaffte der Rest es, die Bombe zu entschärfen …

Ord-Mantell_2bNach einer kurzen Lagebesprechung, bei der Faedria und Nimr dem Major ihre Meinung zu der SIS-Jedi-Frau mit dem Hang zur sinnlosen Gewalt sehr deutlich gemacht hatten (Nimr hatte sogar das böse „S“-Wort benutzt, was Ardenush sehr wohl vermerkte), waren sie zu acht in die Separatistenbasis vorgerückt um die Bombe, die man dort verortet hatte, zu entschärfen. Drei Jedi, vier Soldaten und er als medizinischer Betreuer. Alles war gut gelaufen. Es war kaum Blutvergießen nötig gewesen … war es vermessen anzunehmen, dass der Major in dieser Hinsicht ein ganz klein wenig Rücksicht auf ihn genommen hatte? Jedenfalls hatten meist Nimr und einer der Jedi vorausschleichen dürfen, um die feindlichen Kämpfer per Betäubung außer Gefecht zu setzen. Mit Droiden ging das natürlich nicht, obwohl Lieutenant Faedria nach EMP-Granaten gefragt hatte. Droiden waren ihm auch ziemlich egal.

Irgendwann hatten sie das Innere des aktiven Vulkans erreicht, an dessen Wänden die Basis errichtet worden war (wer tat denn sowas!). Und ab da ging es für Nimr nur noch bergab. Die empfindlichen Sinne, mit denen Cathar gesegnet sind, sorgten in diesem speziellen Fall für einen mehr als massiven Nachteil: Konnte er dem Rest des Teams noch mit ein paar Medikamenten gegen die vulkanischen Gase helfen, war bei ihm alles verloren. Nach einer Stunde drohte sein unkontrollierbares Husten das Unternehmen zu gefährden und sie auffliegen zu lassen, so dass ihm der Major den Rückzug befahl.

Nun war er zwar außer Gefahr (das war gut, oder?) – aber der Rest war immer noch in der feindlichen Basis. Er konnte nur Hoffen. Und natürlich die von Faedria verschmähten alderaanischen Brandypralinen essen.

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OOC: RP-Abend mit der Gilde. Trotz der Hitze gut besucht. Ich musste allerdings vor dem großen Finale off gehen, da es spät geworden war. Also habe ich mir eine Empfindlichkeit gegenüber den Vulkangasen gestrickt und mich von Ardenush wegschicken lassen. Muss ich im Forum nachlesen, wie es dem Rest ergangen ist!

Heroics_Tatooine1Vor dem RP war ich mit Qitta auf Tatooine, um zusammen mt Jorrar und Juloc ein paar Heroics zu stemmen. Und wir haben sogar eine Vierer-Heroic zu dritt geschafft! Immer schön die Frau Jedi Leute in die Luft heben lassen, den Schmuggler die Droiden kurzschließen und dann „gib ihm!“ auf den Rest. Das klappte richtig gut. Und brachte etliches an Erfahrungspunkten. Außerdem konnte Jorrar eine neue Mütze aufsetzen, die sie bei starkem Wind bestimmt viel schneller vorwärts kommen lassen wird. Man kann sagen was man will: Bis auf die Mando-Helme und ein paar Trooper-Deckel sehen alle Kopfbedeckungen in SWTOR so unglaublich beknackt aus, dass man schon allein beim Gedanken an sie ein dezentes Würgen im Rachenbereich bekommt.

Außerdem erwähnenswerte Neuigkeiten: Irgendwann wird es Tauntauns als Reittiere geben! Kann man hier nachlesen. Nicht unrealistisch, wenn man davon ausgeht, dass die prinzipiell deutlich schneller als ein Rennpferd sind, während die normalen Speeder nur mit Mopedgeschwindigkeit dahintuckern. Muss man nur noch eine wärmeresistente Unterart züchten. Ich hätte ja viel lieber ein Veractyl als Reittier. Ich mag Veractyle! Das sind diese Reptile, von denen Obi Wan eines in der neuen Trilogie geritten hat. In SWTOR gibt es sie auf verschiedenen Planeten als Wildtiere und sie machen sehr hübsche Geräusche.

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