Startseite > Diverses, In Character, Out Of Character > Ein Auftrag und eine Lüge

Ein Auftrag und eine Lüge

30. September 2013

Auftrag_Lucius_aVielleicht war es ja nicht einmal das – eine Lüge. Vielleicht war es ein Missverständnis, vielleicht fehlte einfach noch ein Puzzleteil und vielleicht würden sie am Ende doch lieber nach den Schätzen suchen, die sich hinter den Linien von Marinos´ Karte und dem Rätsel von Laesios Fund verbargen. Wenn es nach Ingula ginge auf jeden Fall. Denn was war schon zu gewinnen, wenn man sich über einen Fluss quälen musste, mitten hinein in die Trockenheit, in die Wellen, die nur Gras und Sand waren? Das gefiel ihm überhaupt nicht. Wie sollte man dort den Horizont sehen? Und ohne Horizont war man verloren.

Aber der Capitano hatte nicht abgeneigt geklungen, als er ihm vom Angebot des Kriegers Lucius erzählt hatte. Eine verlorene Legion suchen. Den Vosk hinauf, die Herrin allein lassen …

Lag es an Lucius´ Versprechen von Gold? Nein. Die Schatzkarten waren beutereich, das konnte es nicht sein. Das Ansehen, das man beim Ubar gewinnen konnte? Schwer vorstellbar. Nereus´ Vorstellung von unsterblichem Ruhm war eine andere als die der meisten Rarii.

Auftrag_Lucius_bAlso … was war es? Ingula und Laesio hatten darüber gerätselt, als der Capitano wieder zu Marinos verschwunden war. Aber zu einem Ergebnis waren sie nicht gekommen. Natürlich würden sie mitmachen. Immerhin waren sie Teil der Mannschaft, was einer Familie so nahe kam, wie es für diese einsamen Männer nur möglich war.

Den Vosk hinauf … Ingula seufzte. Ein Fluss, so breit er auch sein mochte, was war das schon, gegen die Umarmung der Thassa? Ein Rinnsal im Sand.

Zumindest hatte er Hoffnung, dass diese seltsame Ärztin Cäcilia ihm wieder seine Kräuter würde zusammenstellen können. Vielleicht war das ganze Unternehmen erträglicher, wenn man die Abende im eigenen Kopf verbringen konnte und es dort bunt war.

Und dann würde man ja sehen, ob die Sklavin des Helios zu recht geplappert hatte, dass es nicht um die Legion, sondern nur um einen einzelnen Mann ginge. Wäre dem tatsächlich so, wäre es interessant zu erfahren, warum Lucius Nereus auf eine Jagd nach Geistern schicken wollte. Gab es einen Grund, den Capitano aus dem Weg zu schieben? Nicht, dass Ingula sich auch nur im Geringsten für Politik interessiert hätte – aber das hier betraf jeden auf der Aequitas direkt.

—————————-

Schicke_Boyz_aWeiter mit OOC. Heute abend bin ich wieder in Selnar. Am Wochenende haben wir (die Freibeuter) nur Freitags gespielt. Und auch – zugegebenermaßen – alle entweder übermüdet oder einfach nur reichlich „öhm“. Irgendwie war´s nicht unser glänzendster Abend. Ich fürchte fast, ich bin heute abend auch kein besonders espriterfülltes RP-Bündel, da heute Nacht um drei der Rauchmelder im Treppenhaus eine Etage tiefer anfing, in unregelmäßigen Abständen einen nicht wirklich lauten aber durchdringenden Piepton abzusondern. Ich war definitiv zu sehr im Tran, um mitten in der Nacht eine Leiter zu suchen und das Ding von der Decke zu holen … also lag ich einfach (wie wahrscheinlich der ganze Rest des Hauses) wach und war lethargisch.

Aber egal wie müde ich sein werde – heute abend ist RP. Yarr und so!

Schicke_Boyz_bUnd wozu die Bilder meiner beiden Avatare in Anzügen? Einfach so. Und weil mir die Alt-Paranoia auf den Keks geht. Ja, es gibt Leute, die haben mehr als einen Avatar in Second Life. Get over it. Niemand will damit irgendwen „betrügen“ (Himmel! Das ist nur ein Spiel!), außer er hat sowieso schon kriminelle Energie und dann ist die Anzahl der Avatare völlig irrelevant, da ein fieser Sack immer ein fieser Sack ist. Wer sich von Alts bedroht fühlt, sollte dringend mal überprüfen, ob er noch in der Lage ist, RP als Spiel wahrzunehmen. Hat man „Verdächte“, so spricht man denjenigen per IM an. Und ich bin sicher, praktisch alle geben einfach so Auskunft.

Manchmal hat man eben Lust, nicht immer das selbe zu spielen. Beim P&P haben wir auch in der selben Konstellation zwei verschiedene Charakterslots pro Person. Und wenn uns manchmal nach extrem low-power ist sogar mit den Ghoulen noch einen dritten. Es ist ein Spiel und soll Spaß machen. Und für viele Leute ist Abwechslung spaßiger als immer das selbe. Jeder wie er mag.

Sicher sollte man im selben Setting darauf achten, dass man klare Trennungen hinbekommt und nicht plötzlich mehr als einen plotrelevanten Charakter hat, damit man nicht aus Mangel an Zweiteilungsmöglichkeiten oder auch unbewusst Spielpartner hängen lässt. Aber einen Plot-Char und einen Spaß-Gammel-Char halte ich für jeden für schaff- und trennbar.

Worauf ich hinauswill: Der Herr links auf den Bildern wird demnächst an Tagen, an denen die Restmannschaft der Aequitas nicht da ist, gelegentlich völlig unverbindlich auftauchen. In Begleitung. Und nicht im Anzug.

Schlagwörter: ,
%d Bloggern gefällt das: