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Sand, Sonnenbrand und keine Zahlen

21. Oktober 2013

SFWAls sie das Schiff auf die Weiterfahrt vorbereiteten und Laesio nach Achtern verschwunden war, erlaubte sich Ingula die Erschöpfung zu zeigen, die ihm seit dem Besuch auf dieser Insel die Schultern nach unten zog. Nichts hatte so geklappt, wie er es sich vorgestellt hatte. Sicher – so konkret hatte er eigentlich gar nichts im Kopf gehabt. Aber irgendwie war die Hoffnung dagewesen, dass da irgendetwas irgendwie offensichtlich sein würde. Oder dass zumindest irgendjemand der Bewohner der Insel irgendeine Idee, ein altes Lied, einen Stein … irgendetwas! … haben würde.

Doch statt dessen waren sie angekommen, hatte sich Laesio einen deftigen Sonnenbrand kassiert, hatte Lomerus sich charmant mit der … Ubara (Ingula besaß keine allzu konkreten Worte für die Herrschaftsverhältnisse auf dieser Insel) unterhalten und alles, was sie bekommen hatten war „Nein“, „Nicht hier“ und „Sicher nicht, wir sind eine Handelsinsel“ gewesen.

AbendstimmungUnd das war dann alles gewesen. Die Leute hatten sie nur wegen Waren gelöchert, welche die Aequitas natürlich nicht spazierenfuhr und als sie – bis auf Lomerus und seine ewige Suche nach Kräutern – klar machten, dass sie außer fiktiven Sleenfellen nichts hätten, waren die Inselbewohner schlagartig uninteressiert geworden, hatten sich nicht einmal von Laesios ausufernder Geschichte über den Krieger, seine Kajira und die Zahlen (das hatte sich der Bootsmann wirklich phantasievoll zurechtgelegt, das könnte an anderer Stelle eventuell noch nützlich werden) fesseln lassen.

Und so hatte sich die Besatzung der Aequitas selbst auf die Suche gemacht, war durch seltsame Süßwasserseen, die dennoch kaum pflanzliches Leben speisten, getaucht, hatten verdächtige Felsformationen entdeckt – aber keine Zahlen.

Sie hatten schließlich aufgegeben. Waren zum Schiff zurückgekehrt und dann wieder nach Cos gefahren. Ohne auch nur eine der Koordinaten.

Ingula hatte sich zunächst nichts anmerken lassen. Erst als er und Laesio vor der nächsten Abreise noch einmal in der Abendsonne am Pier in Selnar saßen und unter ihnen die Thassa an den Steinen riss, hatte der Navigator seinem Freund gegenüber zugegeben, was er für eine Anspannung empfand. Dass er die unnötigen Fahrten auf sich lasten fühlte. Dass er Nereus Enttäuschung, die früher oder später in Frustration und Wut umschlagen würde, wenn sie nicht bald Fortschritte erzielten, wie eine Wolke über sich schweben sah.

Noch eine Chance, dann wäre wohl auch die Freundschaft des Navigators mit dem Krieger aus Cos nicht mehr belastbar genug und  was dann kam …. vielleicht wieder Handelsschiffe, Sklaventransporte. Langweilige Fracht, langweilige Ziele.

Noch gab es Hoffnung. Sie legten wieder ab, sie jagten wieder. Aber für wie lange?

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OOC: Ja, Satz mit fettem „X“. Eine Sim, die uns empfohlen worden war aber leider nicht wirklich das bot, was wir uns erhofft hatten. Klar können wir auch mal anders, aber immer muss nicht sein. Ich nenne wieder keine Namen (und aus dem ersten Screenshot kann man sicher nur mit sehr viel SL-Fu ableiten, wo es ist!), damit es nicht heißt, ich würde irgendwelcher Leute virtuelle Heimat niedermachen. Es lief einfach nicht. Das mag daran liegen, dass wir einfach zu (wie Yoel sagte, ohne es hoffentlich ernst zu meinen) „trollig“ rüberkommen können. Wir sind in unserem heftigen Auftreten eventuell zu nah an den GE-Banden und zu weit weg vom, meiner Beobachtung nach, immer präsenter werdenden „heimeligen“ RP. Meine Erinnerung mag mich trügen – aber vor anderthalb Jahren kam es mir vor, als hätte es im Verhältnis mehr Sims gegeben, bei denen der Wohlfühl-Faktor kleiner geschrieben wurde. Insofern brauchen wir Dinosaurier (der Link kommt von Adran. Unbedingte Lese-Empfehlung!) eigentlich Artenschutz und ein Reservat (gibt´s mit Cos/Port Kar zum Glück schon. Muss nur noch ein fetter Elektrozaun drum. Und jeden Tag ´ne Ziege reinhängen). Und dann geraten wir außer Kontrolle und fressen alle bis auf diese nervigen Kinder und den Wissenschaftler.

Aufgeben ist aber nicht. Zumindest nicht so schnell. Und heute abend haben wir mit etwas Glück nicht nur eines, sondern gleich zwei Gebüsche mit am Start (mein Gott Bob – das ist ja unglaublich!).

Und das Fazit der bisherigen Versuche, mit nicht-Cos/Port Kar-Bewohnern in SL Gor-RP zu haben kann niemand so gut in Gesang fassen wie Farin Urlaub:

Wir sind nicht zu trollig, die anderen sind zu brav! (Das war ein Scheeerz. Haha)

Und noch ein wenig SWTOR! Das ist jetzt wirklich schwer, da ich Daanta nicht spoilern möchte … ja, wie sag ich´s nur? Ich bin jetzt mit meinem Agenten direkt vor Corellia, dem letzten Story-Planeten. Und ich kann nur sagen: Whoa! Die Geschichte hat nochmal gewaltig an Drive und Spannung zugelegt. Ich habe jetzt nicht nur die Begleiterin mit der erotischsten Stimme im ganzen Spiel (die mich jedoch in jeder Konversation mit dem Tode bedroht. Seeeeexyyy!!), sondern nach Voss wurde auch mal wieder klar, dass Empire und Republik wunderbar laufen würden, wenn man Sith und Jedi einfach wegsperren würde. Verdammtes Leuchtstabschwingerpack! Das Spiel hat es geschafft, dass ich vorm Monitor saß und „Ey, Du knochengesichtige Sackratte!“ zu Lord Razer brüllte, der mir gerade … neee, das verrate ich nicht. Maximum emotional impact. Und ab jetzt gibt´s erst recht für jeden verdammten Militärfuzzy und Sithlord Madcunt die bissigstmögliche Antwort!

Dank der superspannenden Geschichte bin ich jetzt grausam unterlevelt und jeder Kampf ist eine echte Herausforderung … aber ich will doch wissen, wie es ausgeht!

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  1. Adran
    21. Oktober 2013 um 8:07 am

    Ich habe mir sogar mal Makeb gegönnt. Das ist ein bisschen Schade, weil es meine Agentenstory wieder auf 0 gedreht hat, aber insgesamt war man angemessen unterwürfig nach den Ereignissen der Hauptstoryline. Spiel sie auf jeden Fall zuende, meine Tips sind immer gut 😀

    Was Gor angeht… Steht heute Abend das Trockendock an, oder noch eine Expedition ins Kühlregal?

    • 21. Oktober 2013 um 8:33 am

      Nicht Trockendock. Einfach irgendwohin, wo auch unsere Gebüschbrigade hinkann.
      Und klar spiele ich das zuende! Ey, diese Knallköpfe haben mir gerade She-who-must-because-of-Daanta-not-be-named geklaut und mich zum Lieutenant degradiert (war ein Cipher-Agent nicht einer-von-wenigen und nicht ´n pissiger Unteroffizier???), ich will Blutwurst! 😀
      Bisher definitiv die geilste SWTOR-Story. Wobei ich aber auch die Bountyhunter-Story mag, die Dir ja gar nicht gefällt.
      An Makeb mag ich, dass auf Empire-Seite jedem klar ist, dass die ganze Chose nicht mehr lange gut geht aber alle lieber mit schweißnasser Stirn geradeaus starren, anstatt die Dinge beim Namen zu nennen.
      Ansonsten ist Makeb nur eine schöne Kulisse und der strunznervige Isotope-Droide. Und geht auch als nicht-stealth-Klasse, auch wenn es mit stealth natürlich bequemer ist. Jedoch nicht viel, da sie den Mobs eine stealth-Entdeckung jenseits von Gut und Böse spendiert haben.

  2. Tanja
    21. Oktober 2013 um 10:23 am

    Du willst Daanta nicht verderben?! Nimmst Du ihr wirklich diese naive Unschuldsnummer ab? Damit wärst Du der Erste!

    • 21. Oktober 2013 um 10:32 am

      Da ich weiß, welches Level Daantas Sniper hat, weiß ich auch, dass sie die Story noch gar nicht soweit kennen kann. 🙂

  3. Adran
    21. Oktober 2013 um 3:37 pm

    Stimmt, man kommt ja wieder zurück zum Militär gegen Ende… Das hab ich schon fast vergessen… Aber ich bin ja auch nicht mehr Cipher 9 sondern der „Master Conspirator“. Das Imperium und ich, wir haben einen Nichtangriffspakt geschlossen bis die Republik besiegt ist… (Ich bin mal gespannt ob das Ende bei dir Hell, Dunkel – oder wie bei mir „Irgendwie grau“ wird)

    Was ist denn die Gebüschbrigade?

    • 21. Oktober 2013 um 5:27 pm

      Bisher steht´s bei meinem Agenten 6000 Hell gegen 1000 Dunkel. Ich bin so eine gute Nudel …
      Die Gebüschbrigade .. wirst Du mit etwas Glück heute kennenlernen, wenn Du ins RP kommst. 🙂

  4. Daanta
    21. Oktober 2013 um 9:39 pm

    @Tanja: Er will nicht MICH nicht verderben, er will ES mir nicht verderben! Ich sehe, du verdrehst die Worte immer noch wie es dir gefällt 😉
    Und Ziffer-Agentin D’aanta – oder eigentlich Doppelagentin nun – (Man beachte das “ ‚ „, das zur Tarnung vor SL-Spionen dienen sollte. Zasta hat es aber doch durchschaut)
    ist sicher nicht unschuldig, obwohl mit 4000 hellen und 2000 dunklen Punkten recht brav für eine Imperale 😀

    Und danke für’s nicht spoilern, Zasta. Die Story ist echt spannend.

    lg
    D’aanta

    • 21. Oktober 2013 um 9:55 pm

      Die Story ist das Knie der Biene! Ich bin ja fast durch und voll auf 180. 😀

  5. Devlin
    22. Oktober 2013 um 7:37 am

    Da bin ich jetzt aber auch voll neugierig auf die Gebüschbrigade. Könnte ja Synonym für Waldmädchen sein?
    Haben gestern das neue Selnar schon besiedelt. Alles weitläufiger, grösser und viel Wasser, ich glaube, ich will auch wieder Boot fahren, Vielleicht hat Beowulf ja mal wieder Lust ne Runde um den Cosblock zu schiffen, oder auf :).Beos Schiffe fahren nämlich nicht um den Berg herum, sondern hinein.

    • 22. Oktober 2013 um 7:40 am

      Das mit dem Gebüsch hat nur am Rande etwas mit Panther und so zu tun. Hauptsächlich kommt es vom Wachholderbusch des Eremiten aus Life of Brian. 🙂
      Beo habe ich wegen Cos schonmal gefragt, der hat aber derzeit RL zuviel um die Ohren.

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