Startseite > Diverses, Gebastel, Out Of Character, SL allgemein > Unspezifische Versprechungen sorgen für wahrscheinliche Enttäuschung. Teilweise.

Unspezifische Versprechungen sorgen für wahrscheinliche Enttäuschung. Teilweise.

24. Oktober 2013

Reichlich unspezifisch war gestern zumindest mein Gelaber, dass ich derzeit auftragsweise an mehreren pornografischen Illustrationen arbeiten würde, was Adran zu einem sehr spezifischen „Tits or GTFO!“ (Abbildung ähnlich) verleitete.

Ich habe nie behauptet, dass es heteronormative Pornografie wäre … 

Und weil man ja nie weiß, ob hier zarte Seelen mitlesen, setze ich zum ersten Mal in der Geschichte meines Blogs einen „weiterlesen“-Link. Das schürt jetzt womöglich völlig überzogene Erwartungen. Prinzipiell ist es fast Margarinewerbungsniveau. Ich vermute, man würde an jedem Nacktbadestrand Schlimmeres sehen. Was ein sehr bezeichnendes Schlaglicht darauf wirft, dass ich es in meinem bisherigen Leben erfolgreich vermeiden konnte, mir Nacktbadestrände anzutun. Mir reicht, was ich an Menschen in einer beliebigen deutschen Fußgängerzone sehe, um mir jede Illusion zu rauben.

Nach dem „weiterlesen“ gibt es übrigens nicht nur semi-schmutzige Bildchen, sondern auch ein wenig des üblichen Herumgeredes über Gladiatoren, Gladiatoren-RP und SWTOR.

Kescha_TengriIch bin noch mitten im Entstehungsprozess. Das ist nur die Version, die ich gestern zur ersten Freigabe geschickt habe. Lineart ging glatt durch – nur der Kolorierungswunsch bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen. Mal sehen, ob das damit funktioniert.

Und damit Adran jetzt nicht schmollt, gibt es noch eine Illustration zu einer anderen Kurzgeschichte.

Xiang_Fei_KurtarbelesDer Herr hier im Bild hatte das Schlangentat übrigens deutlich vor Ingula. Er war de Inspiration dafür. Und ich mag diese fiktive Figur genug, um ihn in SL nachgebaut zu haben, wie man links am Blogrand sieht.

Aber genug der sanften Unanständigkeiten!

Ich habe mir endlich das Gladiatoren-Buch von Junkelmann gegönnt, das ich schon eine ganze Weile haben wollte. Ich mag den Autor seit ich mir damals „Die Reiter Roms“ gekauft habe. Ich bin grundsätzlich in Sachen Archäologie sehr, sehr unbeleckt – aber da der hippologische Teil des Textes Hand und Fuß hat, habe ich daraus abgeleitet, dass der Rest genauso fundiert sein müsste. Der Gladiatorenschinken (ja, großes Teil. Viele Abbildungen, daher als Ebook nicht sinnvoll – und gibt es auch glaube ich gar nicht in elektronischer Form) ist auf den ersten Blick eine genauso bereichernde Lektüre. Ich freue mich darauf, es zu lesen.

Was mich dazu bringt, dass ich das Gladiatoren-RP in SL verdammt, verdammt vermisse. Mir fehlt Antiken-RP. Klar, ich habe mit dem Cos-Freibeuterzeug eine Portion Methadon bekommen – aber es ist eben immer noch Gor – was die meisten Sims (zum Glück nicht Cos!) optisch als eine eklektische Mischung aus süddeutschem Spätmittelalter, Völkerwanderungszeit und einer ganz heftigen Kelle Biedermeier darstellen (falls es sich um Südsims handelt ist es eher Karl May, Ingres-Orientalismus und Lawrence of Arabia). Was absolut okay ist, wenn die Simbewohner das mögen und die Bücher so interpretieren … aber eben leider gar nichts für meinen Antikentrip tut.

(Darf man „Eklektisch“ und „Orientalismus“ überhaupt noch sagen oder sind das gar zu heftige Fremdwörter, die eventuell nachgeschlagen werden müssen? So ein Okmats aber auch!)

Auf jeden Fall hätte ich gerne wieder Gladaitoren-RP. Leider passte derartiges nicht zu Onkel Normans schwurbeligen Fickelphantasien, so dass das einzig halbwegs Vergleichbare (die Cagefights in den Jason-Büchern und dieses Tralala in Ar) einfach nur der übliche Bullshit ist. Schade. Wäre eine ganz interessante Sache für´s RP.

Tja, da mache ich nix dran. Also weiter ausschließlich als Navigator unterwegs. Macht schließlich auch Spaß mit der Crew. Obwohl ich mir noch eine zweite Rolle wünschen würde, mit der ich etwas fester an den nicht-Aequitas-Tagen auf Cos spielen könnte. Leider fällt mir nichts ein.

Und weil ein härterer Bruch kaum denkbar ist – von Gor direkt nach Corellia! (Schicke Vorstellung: Das Imperium fräst die Priesterkönige und die Kuri gleichermaßen mit ein, zwei Dreadnoughts im niedrigen Orbit weg und etabliert so ein paar Pureblood-Sith als neue Götter. Ob der Bodenkampf genauso desaströs wie Endor werden würde?)

Ich habe gestern die Klassenstory meines Agenten fast beendet. Ich habe ausgelogged, als er die Raumstation erreicht hatte. Wer mich spoilert erntet meinen ewigen Hass! Ich habe fast etwas Angst, diese großartige, mitreißende Geschichte zu beenden. Denn danach kommt … nichts Vergleichbares mehr. Ob ich ihn dann auf 55 prügle (vermutlich auf Ilum, mit den Bonusserien von Voss, Belsavis und Hoth und Section X … Makeb ist ein Ei mit Maggi. Nett, aber ich brauche nicht noch eins) oder erst einmal die Jedi-Story beende? Ich weiß es noch nicht. Daanta hat gestern jedenfalls ein durch einen Crit beim Handwerken doppelt erzeugtes lila Cunning-Barrell bekommen, was mit meiner Geschichte absolut nichts zu tun hat, aber illustrieren kann, dass ich ein supernetter, großzügiger und überhaupt liebenswerter Mensch bin. Haha. Klar. Okmats!

  1. Adran
    24. Oktober 2013 um 8:02 am

    Du solltest das Ende spielen. Je nach persönlicher Neigung gibt das einen satten Schub an Endorphinen oder du beweist, dass Menschen nichts besser können als „Verdrängen“. Nur für dieses Ende habe ich mir auf Eurem RP Server einen Scharfschützen gemacht, um das wohlmöglich NOCHMAL zu sehen (und um nicht Kaliyo daten zu müssen, sondern die erheblich attraktivere Watcher 5)

    Ich weiß nicht wie Makeb als „wasauchimmerdugespielthast“ ist, aber als Imperialer Agent kann man die Schönheit der Storyline richtig genießen. Als renitenter Imperialer Agent sogar doppelt.

    Zurück zu SL. Es spricht eigentlich auch in Gor nichts gegen anständige Gladiatorenkämpfe. Da die SL Gemeinde aber mit der Ernsthaftigkeit der Zeugen Jehovas an den Gor Text gehen, gilt die „Keine Waffen für Sklaven!“ Regel anscheinend in SL-Gor, so das mein Leibwächter-Sklave (ja, ich habe mal einen gespielt. Nicht lange, der hat für Skandale gesorgt) entweder als „Frei“ oder „schlechtes Rollenspiel“ bewertet wurde.

    Ist wohl wie mit den weiblichen Söldnern, die’s ja auch mal in einem der Bücher gibt. Das passiert, wenn man jede Exotik aus einer Welt prügelt. Wenn Cos den ersten Gladiatorenkampf zwischen zwei muskulösen, vernarbten Frauen abhält – dann bin ich zufrieden 🙂

    • 24. Oktober 2013 um 8:13 am

      Makeb habe ich als Bounty Hunter und Schmuggler durch. Auf Pub-Seite ist es die übliche wir-helfen-den-armen-Leuten-da-unten-Sache, als Bounty Hunter fühlte ich mich permanent als zu wertgeschätzt. Es mag ja sein, dass mein Hunter Mandalore´s Champion ist – aber dass das Imperium die Mandos maximal als Mittel zum Zweck betrachtet, ist klar. Dafür war´s mir ein bisschen zu arg, nen Sithlord zu befehligen. Toll, dass man als Pub gar nicht erfährt, wer einem gerade den Planeten unterm Arsch gerettet hat. 😀

      Und klar spiele ich das Ende! Ich bin schon sehr gespannt, wenn auch vage besorgt, da ich gnadenlos undergeared bin und als Companion nur Vector gescheit ausgerüstet habe (ich habe für Kaliyo natürlich fleißig gesammelt, aber man hat ja immer nur die Wahl, einem Companion was gutes zu tun, wenn es Ausrüstung regnet).

      Leibwächter-Sklave wäre vermutlich auch die einzige Rolle, in der ich meinem Charakter mal ein Halseisen anlegen würde. Alle anderen Sklavenrollen klingen uninteressant. Außer man brächte Gladiatoren rein …
      Tja, Du hast es schon ausformuliert. Ich sehe das genauso.

  2. Kendrick McMillan
    24. Oktober 2013 um 8:25 am

    Das Imperium macht sich über Gor her? Also das geht ja ma garnicht, diese komischen Uniformierten Waldschrate……..also ich könnte mir da besser schon ein Rudel wilder Klingonen vorstellen, die Bat’leth schwingend durch die Lande ziehen und Blutwein schlürfend über die Leichen ihrer Gegner latschen. Das wäre mal was……….
    *schärft schon mal sein Bat’leth und stimmt das klingonische Kriegslied an….
    Qoy qeylIs puqloD. Qoy puqbe’pu‘. yoHbogh matlhbogh je SuvwI‘ Say’moHchu’ may‘ ‚Iw. maSuv manong ‚ej maHoHchu‘. nI’be‘ yInmaj ‚ach wovqu‘. batlh maHeghbej ‚ej yo‘ qIjDaq vavpu’ma‘ DImuv. pa‘ reH maSuvtaHqu‘. mamevQo‘. maSuvtaH. ma’ov.

    Hehehe

    • 24. Oktober 2013 um 9:01 am

      Wobei wir wieder mal bei der ewigen Nerd-Diskussion wären, wer wen plattmachen könnte. 😀
      Ich habe da schon die beklopptesten Argumentationsketten gelesen. Nimmt man aber mal so hin, dass die Macht im Prinzip Zauberei ist (fuck off, midichlori-dicks!) und dann Tharkin immer noch behauptet, der Todesstern wäre mächtiger, räume ich den Hanseln der Föderation keine Chance ein. Vor allem, seit Sith Lords über Holo forcechoken können. 😀 Kommt hinzu, dass sich eine Flotte im Star Wars-Universum innerhalb weniger Wochen (zwei? drei?) quer durch eine Galaxis bewegen kann, während man im Trek-Universum dafür noch Jahrzehnte braucht (außer man hat ein praktisches Wurmloch) ist das sowieso Hase und Igel.
      Mit den Klingonen und Romulanern würde sich das Imperium gut verstehen. Sie für Abschaum halten und für sich arbeiten lassen.
      Yeah, Nööörd-Fu!

      Beim Convenience-Faktor liegt Star Trek allerdings weit vorne. Sprachsteuerung, Touchscreens und Replikatoren – von Teleportation (gibt´s bei SW nur sehr gelegentlich) mal ganz zu schweigen – sind Lifestylemäßig natürlich deutlich besser. Aber designmäßig gewinnt Star Wars wieder. Wenn man auf dirty-gritty steht, natürlich. Mag man fesch und sauber hat Star Trek die Nase vorn.

      Tja, kann man sich aussuchen, was man will. 🙂

  3. Kendrick McMillan
    24. Oktober 2013 um 9:34 am

    Macht….Macht……Macht….wer braucht schon die Macht, Star Trek hat Q, der steht zwar auf keiner Seite, aber seine Spielchen sind überaus amüsant, der bringt es fertig und verpaßt Vader ein verführerisches rosa *gggg*
    Das mit der Geschwindigkeit stümmt, da ist Trek echt rückständig……die Romulaner würden sich mit dem Imperium Prächtig verstehen. Die stehen sich in Hinterlistigkeit in nichts nach, aber die Klingonen glaub ich nicht, die stehen voll auf Ehre und Stahl, so voll auf rote Kaste. Lieber im Kampf sterben als im Rollstuhl einschlafen.
    Und wenn man garnicht mehr weiter weiß holt man sich die Borg, die assimilieren beide Galaxien, der Todestern wird die neue Unimatrix 1 und die Borg Queen heiratet C3PO und adoptieren R2D2

  4. onolisicious
    24. Oktober 2013 um 10:04 am

    Versuch Nummer 2, offenbar hat WordPress meinen Kommentar gefressen. Das Buch von Junkelmann ist klasse. Für weitere Informationen über das tatsächliche Leben (und vor allem Sterben) der Gladiatoren gibt es eine interessante Publikation von Kanz/Grosschmidt der Medizinischen Universität Wien bzw. des Anthropologischen Instituts zu Vindobona und Herrn Junkelmann. Im Rahmen eines größeren Forschungsauftrages wurden die sterblichen Überreste von ca. 70 Gladiatoren eines Friedhofs in Ephesos – mit teilweise sehr überraschenden Ergebnissen – analysiert. Nachzulesen hier oder populärwissenschaftlich hier

    Eine weitere Studie der UC SB beschäftigt sich mit einer allgemeinen historischen Betrachtung von Gladiatorenkämpfen. Kann ich ebenfalls nur empfehlen.

    In Selnar gibt es übrigens ein Theater, das auch als Arena genutzt werden kann. Da Onkel Norman die Inseln Cos und Tyros sehr stark an die römisch-griechische Antike angelehnt hat, sind Kämpfe innerhalb der roten Kaste denkbar. Alternativ lässt man eben Kriegsgefangene gegeneinander antreten, sofern sie nicht gerade mit Rudern oder Steineklopfen beschäftigt sind. Und natürlich Schlammcatchen damit Adran Ruhe gibt.

  5. 24. Oktober 2013 um 10:44 am

    Mal davon abgesehen, dass wir neben vielen Agenten noch ein paar eingeborenen Cosianer brauchen könnten – interessant wäre auch die Rolle des Chenbar aus Tyros – der mit Lurius in so einer Art Hassliebe-Bündnis steckt.
    Außerdem brauchen wir unbedingt einen versoffenen Winzer. Oder einen Verr-Züchter. Je nachdem.

    • 24. Oktober 2013 um 11:06 am

      Also Verr-Bäcker is nicht so meins – aber einen verbündeten Irgendwas, den könnte ich mir vorstellen. 😀
      Gibt´s für den Wumpel irgendwo ´ne genauere Info?

      • 24. Oktober 2013 um 4:17 pm

        Also ich glaub Tarl sagt über Chenbar con Kasra (gemeint ist natürlich das Kasra auf Tyros): Er sei ein hagerer Mann mit scharfem Blick. Ohne Zweifel ein Ubar der gefährlichen Sorte. Er hat ein Mündel namens Vivana, das den fetten Lurius gefährten soll.
        Die beiden sind ja – ne nach Bedrohungslage und gemeinsamen Zielen – entweder Verbündete oder Konkurrenten auf der Thassa.

        • 24. Oktober 2013 um 5:42 pm

          Wenn sich ein Mündel und ein, zwei Entourage-Leute finden, mach ich gern den Typen, der das arme Mädel an die Qualle vertickt. 🙂

  6. 24. Oktober 2013 um 10:46 am

    Ach, eine Sache noch. Ich erinnere mich, dass es in Ar Gladiatorenspiele gab zum Fest der Liebe, glaub ich. Gut, die meisten sind nicht ganz freiwillig angetreten, aber was soll’s.^^

    • 24. Oktober 2013 um 11:09 am

      Ich glaube, das meinte ich. Ich habe wirr in Erinnerung, dass Suppatarl da im zuge dieser Festivität irgendwie dann noch mit´m Tarn rumgejockelt ist. Ich stelle entzückt fest, dass sich die ganzen Gorbücher in meinem Kopf fast rückstandsfrei aufgelöst haben. Sehr befreiend.

      • 24. Oktober 2013 um 11:14 am

        Ja. Und es gab auch Kampfsklaven. Also in meiner Gor-Vorstellung sind das sozusagen die Gladiatoren.

        • 24. Oktober 2013 um 11:22 am

          Sei bloß leise – auch wenn ein ganzes Buch „Fighting slave of gor“ heißt (Jason ist, we schon erwähnt, meiner Meinung nach ´ne ziemliche Kartoffel. Aber zumindest nicht ganz so behindert wie Tarl), bedeutet das noch lange nicht, dass es sowas in SL geben darf. 😀

          • 24. Oktober 2013 um 11:30 am

            Aber ich hab da grad ein paar gute Bilder im Kopf. Vielleicht könnten sich ja ein paar turmische Kriegsgefangene zum Amusement dekadenter Cosianer freikämpfen oder so.

          • 24. Oktober 2013 um 11:48 am

            Dekadent ist gut. Klingt interessant. Fast wie Brundisium. 🙂

          • 24. Oktober 2013 um 4:01 pm

            Also, wenns so ein Emotekampf ist wie in Brundisium, würde ich durchaus auch für den ein oder anderen Fight als Kampfsklave antreten. Kampfkajira wäre auch nett.. eine Art Catfight nach Würfeln. Fall Helios seine Cara in den Ring schickt, würde ich die Herausforderung sicher annehmen dürfen. Das wäre wesentlich lustiger als Tanzemotes von NCs zu kopieren!!

            Als Gladiatoren sind Kampfsklaven nach meinem Gorverständnis voll okay. Als Leibwächter eher garnicht, denn das gibt ihnen viel zu viel Macht, da Kajirii durchaus gefürchtet sind in der Bevölkerung und nicht immer Kuscheljungs im Seidenfähnchen sind, die nadu kniend ihrer geliebten Herrin den Tee reichen…

          • 24. Oktober 2013 um 5:46 pm

            Wäre cool, wenn Du da mitmachen würdest!
            Leibwächtersklaven sind auch im irdischen Zusammenhang bekannt – man sehe sich die Mamelucken an. Oder die Beutetürken.

  1. No trackbacks yet.
Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: