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Das goldene Schwert der Muräne

20. November 2013

Schiff_Togaparty_aEr behielt den Schluck Wein länger im Mund als nötig. Nahm die Aromen auf, die Schwere, die von der roten Erde und dem salzigen Wind erzählte. Er hatte nie besseren Wein getrunken. Das allein wäre ein Grund, sich Cos … nein. Chenbar lächelte und lehnte sich zurück. Die milde Nachtluft, ein Hauch von See hinauf aufs Land, ließ die Flamme der Öllampe kurz zur Seite springen. Sie saßen auf Chenbars Lieblingsplatz: Auf dem Deckkastell der Hasta; freier Blick über den Hafen, die Insel und die Thassa. Brutus schwieg, drehte seinen Weinkelch in den Fingern, sah zu seinem Ubar.

Was hatte gesagt werden müssen, war gesagt.

Schiff_Togaparty_bEin goldenes Schwert … was daran hing war nur zu offensichtlich, weshalb es nicht wahr sein konnte. Chenbar nahm noch etwas Wein.

Zumindest die Scheiberin war ein einfacher Fall gewesen und Brutus´ Befürchtungen hatten sich nicht bewahrheitet. Oder wenigstens nicht so, wie er es zu Anfang geglaubt hatte. Kein Mann verbarg sch unter den blauen Roben und hinter dichten Schleiern. Aber das bedeutete natürlich nicht, dass Lurius sich damit keine Laus in den Pelz geholt hatte. Die Schreiberin war neu und damit in Chenbars Augen immer ein Risiko. Ach, er wurde paranoid mit all´ dieser Politik! Noch ein Schluck des Ta-Blutes.

Schiff_Togaparty_cAber wer würde es ihm verdenken? Lurius kochte seine Suppe, ohne die Verbündeten als mehr denn Truppenlieferanten zu betrachten. Und Chenbar war zu weit in die Sache verstrickt, um jetzt noch einen sauberen Rückzieher machen zu können, der die Streitkräfte der Inseln nicht sofort in einen Bruderkrieg stürzen und damit den Sleens vom Festland zur leichten Beute machen würde. Er hing mit drin. Bis zum Hals. Und das letzte Mal war er dafür für ein paar Monate in Port Kar im Kerker gelandet. Nicht gerade die Erholung vom Alltag, die er zu wiederholen wünschte.

War dann dieser Acario nicht ein Wink des Schicksals? Eine vorsichtige Botschaft, dass die Vorstellung, aus undurchsichtigen Gründen eine Fehde über einen ganzen Kontinent zu tragen, den Adligen von Cos nicht wirklich glatt den Hals hinunterging? Aber die Familien des Archipels waren ein verdammtes Vipernnest. Schon immer gewesen. Würde Chenbar sich mit denen auf einen Tanz einlassen, dürfte er die nächste Zeit nur noch mit offenen Augen schlafen. Andererseits – konnte die Situation noch verfahrener werden?

Er würde den Krieger aus Jad mit dem lächerlichen Geschenk aus Gold empfangen. Und konnte nur hoffen, dass die Erziehung zu Politik den Kerl das Spiel nicht vor den Gewinn setzen ließ …

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Weiter mit OOC! Gestern also der Beginn eines politischen Plots. Das ist eine nette Abwechslung vom geradeaus-RP mit den Freibeutern. Man hat zwei völlig verschiedene Perspektiven, jede auf ihre Art faszinierend. Jetzt muss ich demnächst mal das Muränenwappen der Familie von Acario basteln. Ich sollte es vorher nur schaffen, dieses Meme aus dem Kopf zu bekommen … Bad-Joke-Coat-of-Arms. Eine Idee habe ich natürlich schon (so schwer ist das auch nicht), nur das Farbschema fehlt noch. Ich dachte an Petrol (wegen grüner Thassa) für den Hintergrund und Silber (wegen der silbernen Zunge) für die Muräne.

In SWTOR habe ich weiter Geld gesammelt, wieder einmal festgestellt, dass Dailies auf Imp-Seite deutlich angenehmer zu machen sind (keine Ahnung warum die auf Pub-Seite so nervig gestaltet sind!) und bin nun fast soweit, mir ein Varactyl leisten zu können. Wenn ich alles Geld auf einen Charakter werfe. Und wenn es ein besonders günstiges Varactyl im GTN gibt. Manchmal passiert das. Also muss ich abwarten.

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  1. Adran
    20. November 2013 um 11:59 am

    Muränen gehören zu den Aalartigen 😉

    • 20. November 2013 um 12:02 pm

      Dieses Stück Ballastwissen wurde Ihnen präsentiert von: Pränkis Fisch-in-Tomate-Emporium! 😀

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