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Ba’jur bal beskar’gam; Ara’nov, aliit; Mando’a bal Mand’alor – An vencuyam mhi

16. Dezember 2013

HobbitTrotz des Mando-RP-Posttitels („Erziehe die Kinder und trage die Rüstung; verteidige Dich und die Familie; sprich die Sprache und dann noch die Sache mit dem Mandalor – all das erhält uns“) fange ich heute statt mit IC mit ein bisschen SL-OOC an. Ich habe zufällig einen so putzigen, winzigen Gnom getroffen, dass ich es fast nicht fassen konnte! Leider ging er weg, als ich mich zu Vergleichszwecken genau neben ihn stellen wollte, so dass ich nur diesen Schnappschuss habe und man mir eben beweislos glauben muss, dass das Männlein Rondry (einem Avatar von unter 2 Meter) nur bis knapp über die Hüfte ging (Banana for scale … ach quatsch: roter Strich for scale). Mann, ist der niedlich! Und sein Schnütchen! Ich hab ihm eine IM geschickt, aber er hat mir wohl nicht geglaubt „the most adorable hobbit“ zu sein, denn er antwortete nicht. Schade! Aber … isser nich klasse? Second Life ist und bleibt der virtuelle Ort, mit der größtmöglichen Freiheit für jeden. Und auch wenn das Hobbitdasein nicht für jeden gleich attraktiv sein mag, so ist doch die Möglichkeit dazu, das Beste, was einem im Onlinegaming passieren kann. Wir mögen völlig differierende Vorstellungen von Attraktivität oder Charakteren haben, aber dass wir sie ausleben können – das ist ein Gewinn. Und darum ist es schade, dass SL immer kleiner wird. Denn keine andere virtuelle Spielwelt bietet diese Freiheiten.

Aber jetzt wieder in eine Welt mit weniger Freiheiten, rigiderer Lore aber etwas ganzheitlicher Immersion.

Flug_1Er wachte mitten in der Nacht – war es Nacht? – auf, weil er Durst hatte. Er setzte sich auf und legte die Hand an die Wand des kleinen Raumes. Kein Vibrieren des Hyperrraumantriebes zu spüren. Aber das war auch nicht zu erwarten gewesen. Das Schiff war so riesig, dass Khalb dachte, so groß müssten Monde aus der Nähe sein. Zumindest Städte.

Die Notbeleuchtung, die auch mitten in der Nacht die Kabine in ein kühles Rot tauchte, pulsierte kaum sichtbar sanft, als Energie durch die Adern des Kreuzers floss.

Khalb stand auf, ganz leise. Nicht seine Vod wecken. Er tappte auf bloßen Füßen zu der Nische mit dem metallenen Waschbecken und trank direkt aus dem Hahn ein paar Schlucke Wasser. Dann ging er zur Tür und öffnete sie vorsichtig. Sah in den Gang, der sich soweit er sehen konnte in beide Richtungen erstreckte. Überall dunkles Metall, rotes Licht. Er schloss die Tür wieder und setzte sich auf sein Bett, schlang die Decke um die Beine. Nach der unerträglichen Hitze von Keska 2 war die Standardtemperatur im Schiff recht kühl, ließ ihm Gänsehaut die Arme hochkriechen.

Flug_2Es war ein ereignisreicher Tag gewesen, von der Abreise des ganzen Regiments – und sie beide und Lorsa´buir mitten drin – bis zum Sprung in den Hyperraum Richtung Dromund Kaas. Und er hatte sich schon wieder einen Anraunzer wegen der Dar´Jetii mit dem Metallbein eingefangen. Dabei hatte er nichts getan, sie hatte ihn angestarrt, nicht umgekehrt! Irgendetwas war da zwischen dieser Weißhaarigen und seiner buir. Nur – war es den Ärger wert, das herauszufinden?

Flug_3Die wohl übliche Untersuchung aller Soldaten nach der Rückkehr von einem Planeten war diesmal auch auf die zwei Kinder ausgedehnt worden. Aber mehr als dass diese seltsame Frau mit der roten Haut ihn gescannt und sich das fast von selbst (ja, völlig von selbst! Er pulte kaum daran herum!) abfallende Verbandspad angesehen hatte, war nicht passiert. War auch nicht zu erwarten gewesen, da Nim sie schon auf Keska vorversorgt hatte.

Flug_4Interessanter war da diese Ansprache gewesen, als die Helferin der Dar´Jetii (oder was immer sie auch war – eine Offizierin? Khalb hatte von militärischen Rängen keine Ahnung. Uniformen und Rüstungen trugen alle – und nur die der Mandalorianer sah anders aus und war meist bunter) Orden und Lob an herausragende Kämpfer vergeben hatte. Ob das Imperium dieses Scharmützel um das Keska-System, welches Talila und Khalb so unversehens hierhergespült hatte, nun gewonnen hatte, war für den Jungen nicht ganz so sicher zu entnehmen. Die Worte klangen so … aber wenn man alles hatte, warum ging man dann wieder? War es nur um ein paar Schiffsladungen Metall gegangen und deshalb waren die Kämpfe mit der Republik nun vorbei? Seltsam. Wieder etwas, das er herausfinden wollte.

Aber zunächst hatte er damit zu tun, die Lehrstunden von buir zu verdauen. Sie hatten eine wenig emotionale (natürlich) aber sehr deutliche Lektion bekommen, was es hieß, Mandalorianer zu sein. Und dazu jede Menge neue Worte. Sätze. Die resol´nare. Das, was sie ausmachen würde. Er wiederholte die Worte ganz leise.

Dann rollte er sich fester in die Decke. Bald wären sie auf Dromund Kaas. Und dann … nun, kein Klettern. Das hatte sie ihm ausdrücklich verboten. Mal sehen, ob sich da etwas Vergleichbares finden lassen würde …

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  1. anidusacarolina
    18. Dezember 2013 um 10:48 pm

    Die Antwort auf Deinen Gnom (der für mich übrigens das typische Männchen eines Angry Raccoon Weibchen ist) findest Du hier

    http://freebiesundgifts.wordpress.com/2013/12/18/bodybuilderin-versus-gnom/

    • 19. Dezember 2013 um 7:38 am

      Er könnte auf ihrem Hintern einen Zweitwohnsitz errichten und sie leben glücklich bis an ihr Ende.

      • anidusacarolina
        19. Dezember 2013 um 2:30 pm

        aye, und wo der Balkon der Zweitwohnung ist, wissen wir auch! 😉

  1. 18. Dezember 2013 um 10:46 pm
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