Dar´Jetiise

22. Dezember 2013

DschungelAls Khalb aufwachte war es noch dunkel. Benommen setzte er sich auf, rieb sich die Augen. Er hatte Bilder des Dschungels im Kopf und setzte zu einem Lächeln an, doch dann kamen die … Schreie in seine Gedanken und er schüttelte sich. Leise stand er auf und ging ins Bad. Das Lied war ebenfalls bei ihm. Und das machte ihn wütend. Er mochte keine Lieder. Das ganze nutzlose Zeug … Bilder, Singen, Skulpturen … was sollte er damit?

Aber angefangen hatte der Tag wirklich gut. Lorsa´buir hatte ihn mit in den Dschungel um die Stadt genommen! Das erste Mal, dass er die Wüste aus Beton und Stahl hatte verlassen dürfen, seit sie in Kaas City angekommen waren. Die ganze Zeit hatte er nur gelegentlich den Geruch nach Bäumen und Wasser aufgeschnappt, hatte immer wieder gefragt, ob er den Wald nicht endlich auch einmal sehen dürfte –  und dann waren sie plötzlich mitten drin gewesen. Um sie herum wucherndes Grün, Fäulnis und der Moschusdunst von Tieren, die man nicht sehen, deren tief grollende Geräusche man aber überall um sich hören konnte. Winzige Vögel, die wie fliegende Edelsteine um sie herumzischten, Insekten so lang wie sein Unterarm, die im fußdicken Moos verschwanden. Wassertropfen von den ewigen Gewittern, die von Blatt zu Blatt hüpften und auf schweißfeuchter Haut zerplatzten. Er liebte den wilden Wald! Seine Mutter hatte ihm versprochen, dass er jagen gehen durfte, sobald er genug trainiert hätte. Was bedeutete, dass er ab sofort noch mehr Zeit des Tages damit verbringen würde, sich auf das Leben als Krieger vorzubereiten. Er wollte in diesen Dschungel. Und er wollte dort allein gegen die Monster antreten. Diesmal würde es anders ausgehen … Er würde Zähne und Klauen als Trophäen mitbringen. Er konnte es kaum erwarten!

Außerdem musste er natürlich gerüstet sein, falls die Dar’Jetii versuchte, das, was sie gestern dieser Rothäutigen angetan hatte, auch an jemandem von seiner Familie oder seinem Clan auszuprobieren. Wobei er nicht sicher war, wer nun wem etwas angetan hatte, obwohl er ziemlich sicher war, dass die Weißhaarige die Mächtigere der zwei Frauen war. Immerhin kommandierte sie auch buir – also war sie ein hohes Tier unter den Imperialen. Er war mit einer Soldatin, die so stoisch alles ignorierte, als würde dergleichen täglich passieren (tat es das vielleicht?), draußen vor dem Büro geblieben – Befehl von buir – und konnte so nur Mutmaßungen anstellen. Den Schreien nach war es jedenfalls etwas ziemlich Übles gewesen. Er hatte Lorsa gefragt, aber nur einen knappen Verweis darauf bekommen, dass die Dar’Jetiise nunmal so waren. Er wünschte wirklich, genauer mitbekommen zu haben, was vorgefallen war.

Ob die Ereignisse im Büro dafür gesorgt hatten, dass Lorsa danach so sanft (für ihre Verhältnisse) zu ihm war und ihm dieses Lied beigebracht hatte? Oder war es der Ausflug in den Dschungel gewesen? Sie hatte ihm unter den riesigen Bäumen und auf den farnbewachsenen Felsen viel über die Vergangenheit und Politik ihres Volkes erzählt (das war besser als das langweilige Buch) und jeder Satz hatte Khalb klarer gemacht, dass er zum Clan gehörte. Und nicht nur gehörte – auch gehören wollte. Die gnadenlose Gerechtigkeit und die vorurteilslose Hingabe … das war es, was richtig war.

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Eigentlich wollte ich gestern Abend zu Kenny nach SL, da er dort herumge-schwarz-DJt hat. Aber zuerst habe ich in SWTOR Celina getroffen und mit ihr vier Stunden (!!) lang Flashpoints und Heroics gemacht (wenn man dabei im Skype „14 Tage Urlaub“ – „Yeah, ich AUCH!“ schreien kann, sorgt das dafür, dass man die Zeit vergisst) und dann kam Lorsa on und lud mich zum RP ein. Und wenn der Biber Dir einen Fisch anbietet … Es kommt garantiert wieder eine Gelegenheit. Und vor Weihnachten wirds so knapp mit RP-Zeit, dass Kenny mir hoffentlich verzeiht.

Und für Celina der Link zu FRAPS – zum Screenshots-in-Cutsequenzen machen. Glaub mir: Bei der Kran-Quest auf Quesh wirst Du es nicht bereuen!

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  1. Kendrick McMillan
    23. Dezember 2013 um 3:25 pm

    Nein tut er nicht *grins* ne, doch…..ich mache ja eh nu jeden Samstag in meinem Schuppen mukke, somit haste an jedem erdenklichen Samstag im Jahr die Möglichkeit vorbei zu schauen und deine Ohren mit guter Mukke zu pflegen. In diesem Sinne schöne Festtage.

    • 23. Dezember 2013 um 4:46 pm

      Wunderbar. Samstags ist zwar meistens Vampire – aber nicht immer.

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