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Projekt „Blaster“ und „Sozialkompetenz“

30. Dezember 2013

Hat nichts mit dem RP gestern zu tun, aber ich habe vergessen Screens zu machen und wollte zumindest etwas Buntes. Also: Mein Juggernaut Ghurab.

Khalb rannte mit stetigen Schritten an der Mauer der Kaserne entlang. Jeder Atemzug füllte seine Lungen mit dem feuchten Ozongeruch, der in Dromund Kaas ständig in der Luft stand. Das letzte Gewitter war erst ein paar Minuten her, das nächste ein paar Minuten entfernt. Von draußen drangen die Geräusche der Stadt, gelegentlich vermischt mit etwas Undefinierbarem aus dem Dschungel. Es war schon fast dunkel, die Lampen an der Mauer flackerten blau. Hier entlang … da vorne um die Ecke biegen … Er rannte gern. Wenn er nach Hause kam, waren noch die üblichen Liegestütze vor dem Schlafengehen fällig. Und hoffentlich würde ihn Talila heute nacht wecken, wenn sie wieder abhauen wollte. Er schlief schlecht ein, wälzte sich immer ziemlich lang hin und her – aber sobald er einmal eingeschlafen war, wachte er vor dem Morgen nicht mehr so einfach auf. Er hatte zumindest nie mitbekommen, wenn seine Vod durchs Fenster nach draußen geklettert war.

Ob Buir von der Übung schon wieder zu Hause war? Und ob sie ihm noch einmal einen Vortrag wegen Zerstörung von anderer Leute Eigentum halten würde? Vermutlich nicht. Sie ritt nicht auf Dingen herum. Aber sie würde garantiert nach dem Training in der Enklave fragen, zu dem sie Talila und ihn geschickt hatte. Alles würde er nicht erzählen. Das war gar nicht notwendig. Rein trainingsmäßig war auch alles großartig gelaufen. Sie waren ziemlich konzentriert an die Sache herangegangen. Dass sie dabei noch über die Vergangenheit geredet hatten, war belanglos. Vergangenheit an sich war belanglos. Aber es war gut, dass er nun wusste, warum Talila sich so unglaublich distanziert verhielt. Warum sie immer stocksteif und abwehrend wurde, wenn Lorsa sie umarmen oder auf die Stirn küssen wollte. Nicht, dass er besonders rührselig oder klammerig wäre – aber so konnte er gut vermeiden, Talila auf den Wecker zu fallen.

Außer natürlich, sie zog ihn wieder wegen der Twi’lek auf. Er hatte nur gesagt, dass Nim hübsch wäre. Und daraus hatte Talila – sehr Schwestern-üblich – sofort Dinge konstruiert, die gar nicht sein konnten. Die Arzt-Sklavin war immerhin schon mindestens … naja, uralt. Sicher fast zwanzig. An und für sich war ihm das Genecke auch egal, waren nur Worte. Was ihm mehr aufs Gemüt schlug war, dass Talila nun auch anfing, nach dieser weißhaarigen Dar’Jetii nachzubohren. Er konnte nichts dafür, dass sie ihn anstarrte, als wolle sie ihm den Kopf aufschrauben! Er hatte sie auch in der Mine das erste Mal gesehen …

Er musste Buir auch noch einmal wegen dem Umgang mit Aruetiise fragen. Talila war der Meinung, man solle sich am Besten gar nicht mit Fremden abgeben, die in der Regel zu schwach waren, um Mando’ade zu sein. Khalb sah das anders. Aber er war noch nicht ganz sicher, wie er es sah. Als er zu Buir und seiner Vod gekommen war (und direkt bevor der Ärger wegen der verdammten zerschossenen Tasse alles andere verdrängt hatte), schien das Gespräch sich gerade darum zu drehen, ob die Dar’Jetiise und die anderen Imperialen sich vor Mando’ade fürchteten. Ganz klar war es wohl nicht. Aber so wie Khalb das Imperium bisher erlebt hatte, neigten sie nicht dazu, Dinge, vor denen sie Angst hatten, ganz zu lassen. Von daher war es unwahrscheinlich, dass sie sein Volk fürchteten. Respektieren vermutlich (blöd waren die Dar’Jetiise nun auch nicht) aber fürchten … nein.

Na, war auch egal. Erstmal. Vor der Philosophie kam die Praxis. Und die drehte sich in seinem Kopf um die Experimente mit den kleinen Blastern, die er und Talila vorhatten. Sie war der Meinung, der Lauf wäre stark genug, auch mit verstärkter Energie klarzukommen. Er war davon weniger überzeugt. Wahrscheinlich würde der sich in nullkommanix verziehen. Man würde sehen!

Er rannte um die nächste Ecke, vor ihm lag der weite Kasernenplatz. Zeit für einen Sprint!

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OOC: Gestern gab es hauptsächlich RP der beiden Geschwister, da das Sturmregiment „auf Übung“ war. Wir haben dann im SRK-Channel immer mal wieder Fetzen mitbekommen, was so lief: Ein paar FC-Emotes und dergleichen. Näheres müssen wir dann heute im RP aus Lorsa und den Soldaten quetschen. Wenn ich heute abend überhaupt noch zum RP komme … Denn erst einmal stehen mir zwölf Stunden Helfen im Laden einer Freundin bevor. Feuerwerk und so.

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