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Zwei zum Preis von einem

20. Januar 2014

Ich habe das Jori Daragon-Set nun komplett. Jetzt überlege ich, wie ich es einfärbe. Ganz rechts gefällt mir derzeit am Besten.

Ich sehe den Horizont sich von einer umfassenden Linie aus Gelb zu einem Bogen krümmen, als das Schiff abhebt, einen kleinen Sandsturm zurücklassend. Wie dunkle Knochen stechen die braunen Felsen aus dem Dünenmeer. Die rostrot-weiße Mauer von Lord Ni- .. nein, von Lord Ascencions Anwesen ist nur noch ein Ring im Nichts, dann ganz verschwunden. Der Himmel wandelt sich von Silber zu Indigo, bis das Blau ins Schwarz des Alls gezogen wird und Tatooine unter uns nur noch eine staubgelbe Scheibe ist, die das Fenster ausfüllt.

Der Pilot berechnet den Sprung in den Hyperraum. Die Emissärin hat mich mir selbst überlassen und bereitet sich in ihren Gemächern am anderen Ende des Schiffes auf eine Mission vor. Nach drei Tagen im Dunkel einer Zelle tief unter dem Anwesen ist diese plötzliche Freiheit etwas, das ich noch nicht ganz fasse. Der Chiss hat vor meinen Augen eine der loyaleren Anhänger Niquiels getötet. Ich lebe noch, weil ich der Emissärin … nein, meiner Meisterin … einen gute Kampf geliefert habe und sie deshalb ihren Einfluß (wohl eher den des Darth, dem sie dient) geltend gemacht hat, um mich als ihren Schüler zu fordern und damit vor der Hinrichtung zu bewahren. Ich weiß noch nicht, worauf ich mich eingelassen habe. Ich mache mir keine Illusionen, dass ich jetzt das große Los gezogen hätte. Ich weiß nichts über die Ziele dieser Frau, nichts über ihren Herrn oder ihren Platz im ewigen Haifischbecken der Sith-Politik.

Zunächst hat sie mich jetzt nach Dromund Kaas geschickt. Ich war schon lange nicht mehr auf dem Planeten, auf dem ich geboren wurde. Von der Akademie kam ich direkt nach Tatooine. Ich glaube nicht, dass sich dort irgendetwas verändert hat. Vielleicht neue Namen im alten Spiel, aber nicht mehr. Immer noch stetige Stürme, Gewitter und die feuchte Hitze des Dschungels, dessen monströse Bewohner nicht halb so gefährlich sind wie eine Einladung zum Essen in Kaas City.

Ich werde weiter lernen. Ich mag jetzt an der unsichtbaren Leine eines andere Meisters hängen – aber diese Frau scheint mich nicht nur als besseren Wachhund benutzen zu wollen.

Das Leben könnte interessanter werden. Kürzer womöglich. Aber interessanter.

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Weiter geht es mit einem anderen Charakter (hinten im Bild)

Sherku ließ sich auf die Bank in der Cantina fallen, drückte durch seinen Schwung Jepall etwas zur Seite und zog einen Stiefel aus, um den Sand, der sich während des kurzen Spaziergangs zum Raumhafen darin angesammelt hatte, dem Dreck auf den Boden hinzuzufügen. Sein Vod schob ihm eine Schüssel mit irgendeinem Eintopf hinüber und reichte ihm ein Stück des weichen Fladenbrotes. „Glück gehabt?“ – „Noch nicht. Jeder dieser Halsabschneider ist der Meinung, eine Passage von diesem Planeten wäre reines Aurodium und will uns dafür bis zur Trockenheit ausbluten“

Der Zabrak nickte verstehend und tunkte seine Hälfte des Brotes in die zähe braune Suppenbrühe. „Wie kommt der Rest des Clans denn normalerweise von hier weg? Wir leben doch nicht nur von ….“ er wedelte mit dem tropfenden Brot, um damit die Gesamtheit des Planeten anzudeuten „… Sand und Krayt-Drachen?“

Sherku grinste mit vollem Mund. Zeigte die scharfe Raubtierzähne. „Wer uns anheuert, bezahlt. Oder wenn wir von selbst losziehen legen wir zusammen. Aber Dein neues beskar’gam ist Deine Privatsache. Und meine.“ – „Deine?“ – „Elek, meine“

Jepall ließ dieses Aussage im Raum stehen und die beiden Mando’ade widmeten sich konzentriert ihrem Mittagessen. Um sie herum war der übliche Lärm, die Streitereien und das Leben einer Durchgangs-Cantina. Unter den offenen Markisen konnte man Teile des Himmels sehen. Gelegentlich übertönte das Röhren eines startenden Frachtschiffes die Geräusche der Gäste und der Kunden auf dem Markt auf der Straße.

Sherku sah kurz zu seinem Vod. Eigentlich hatte er gedacht, für die Sandsturmsaison hierzubleiben und mit dem Rest der derzeit anwesenden Leute vom Clan Hattyc ein paarmal auf die Jagd gehen zu können. Außerdem warteten noch ein paar Reparaturen an Rüstungen auf ihn. Statt dessen war er nun hier, bereit mit dem Zabrak, den er gestern erst kennen gelernt hatte, durch die halbe Galaxis zu rennen, um Metalle zu finden. Aber so war das nunmal, wenn man keine eigenen Minen hatte.

Immerhin würde er dann zum ersten Mal Nar Shaddaa betreten. Er mied Hutten-Raum wo er nur konnte – aber jetzt ging es nicht anders. Außerdem hatte Jepall gemeint, er hätte dort Kontakte.

Zuerst einmal aber – zwei Plätze auf einem Schiff. Alles machbar.

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Weiter mit OOC! Jetzt habe ich also alle drei Charaktere im RP (ist normal in SWTOR-RP, dass man mehrere hat. Kommt sich auch nicht ins Gehege). Ghurab war wirklich nicht so schnell geplant, aber es hat sich eben ergeben. Gestern abend habe ich direkt noch einmal mit ihm gespielt. Sherku und Jepall haben sich ebenfalls gestern getroffen. Klein-Khalb dagegen hatte nichts zu tun. Das wird sich unter der Woche aber ändern.

Ich kann irgendwie noch gar nicht fassen, wie schnell und gründlich ich in SWTOR jetzt ins RP integriert bin. Und wieviel Freude es mir macht! Dazwischen immer wieder mal ein wenig PVE um die Sache gut abzurunden. Ghurab muss noch gelevelt werden und mit Sherku bringen die Heroics immer mehr Spaß. Gestern sind wir zwar im zweiten Czerka-Flashpoint oft umgefallen (100k Repkosten …) aber es hat sehr viel Laune gemacht. Mir fehlen noch 9 mieslige Marken bis zum neuen Schildgenerator. Das muss doch diese Woche zu schaffen sein!

Ich habe mit meinem Juggernaut eine Heroicquest getankt und erzürnt festgestellt, dass das mit dem Sith viel einfacher ist als mit meinem Powertech-Main. Man muss viel weniger rödeln, um die Aggro von Gruppen einzusammeln und ist weniger auf Procc-Glück angewiesen. Egal – Abenteuermodus!

Jetzt muss ich das zweite Bild für die Sith-Lady fertigmachen, die mir dafür das Jori-Daragon-Set (erstes Bild) gekauft hat. Ich bin auch schon fleißig daran. Und dann habe ich andere Ideen …

Ja, derzeit inspiriert mich SWTOR. Mein momentan absoluter Lieblings-Eskapismus.

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