Eis vor uns. Blut vor uns.

7. Februar 2014

Das Weiß wird größer, dehnt sich von einem Halbkreis zu einer Fläche direkt vor uns. Die hellblauen Adern der riesigen Eis-Canyons werden breiter, springen auf uns zu, Kontinente aus Glas, tausende von Metern tief ins kalte Fleisch von Hoth gewachsen. Direkt neben unserem Bug die hellorangene Blume eines Laserschusses. Die scharfen Kommandos des Lieutenants, das monotone Herunterzählen des Droiden, als er Kurs und Abstände rezitiert wie ein seltsames Gedicht, verblassen in meinem Geist, als ich mich in mich versenke, um mich auf den Kampf vorzubereiten. In mir gibt es nur die rote Quelle des Zorns, die mich wärmt und einhüllt. Drei Meter neben mir spüre ich das Leuchtfeuer, das Sheysa ist. Auch sie greift in sich und schürt ihre Flamme.

Ich sehe das Republikschiff und die beiden Jäger nicht mit den Augen. Ich nehme sie als Störung in meinem Inneren wahr. Noch ein, zwei Minuten, dann schlagen wir auf der Planetenoberfläche auf. Und je nachdem, wie gut der Lieutenant ist, können wir später mit diesem Schiff wieder davon weg oder müssen das unserer Feinde nehmen … deren Leichen dann langsam im Schnee von Hoth erstarren werden.

Als wir aus dem Hyperraum kamen, hat das Kanonenschiff schon auf uns gewartet. Sie wussten, dass wir kommen. Doch – woher? Hat Invicta Concabille Feinde, die so weit gehen würden? Der Droide erzählte etwas von „Hochverrat“, den unsere Mission darstellen würde. Das spricht dafür, dass mein Meister sehr penibel dafür gesorgt hat, dass niemand herausfinden kann, wohin wir reisen. Also bleibt nur noch, dass die Jedi die Invicta gefangen genommen und zum Sprechen gebracht haben. Nun, auch das wird meine Reise nicht beenden. Dann ist es eben meine Pflicht, den Meister zu befreien oder zu töten.

Aber eins nach dem anderen. Zunächst werden wir diesen republikanischen Abschaum nach Hoth hinunter ziehen, wo sie ihren strategischen Vorteil verlieren werden. Dann wird es ein Kampf Mann gegen Mann. Und dann werden wir sehen, ob sie mit zwei Sith an Bord dieses Schiffes gerechnet haben.

Ich hoffe doch sehr, dass sie es haben …

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Uuuund weiter mit OOC! Außer dem oben beschriebenen Sith-RP, das wir – weil es zu spät wurde und ich off musste – mitten in diesem Cliffhanger über Hoth bis Sonntag abbrechen mussten, gab es noch Planung und PvE. Sey versuchte mir schmackhaft zu machen, Ghurab auf Repseite als Spiegelchar zu bauen, damit wir auf einer Defender weiterspielen können – aber im Moment habe ich ein anderes Projekt, levelmäßig. Gestern haben nämlich Lola und ich zwei Trooper angefangen. Meiner ist der Cathar hier vorne im Bild. Ich mag Cathar! Es sollte mehr Cathar geben. Aber sie sind als Main-Chars ziemlich rar gesät. Ich stehe mit Sherku auf Impseite meist allein auf weiter Flur was die Rasse angeht. Lolas ist die Cyborg-Frau im Mittelgrund. Ich werde wieder Tank (sollte mit einem Powertech-Main nicht allzu spektakulär in der Umgewöhnung sein. Außer natürlich, dass ich jetzt auf Level 7 noch nichtmal ein Drittel meiner nötigen Fertigkeiten habe), Lola entweder Dämmätsch oder Heilung. Mit der Kombi werden wir sicher recht gut über Flashpoints und Heroic-Quests leveln können. Wie schnell das gehen wird kann ich aber noch nicht sagen.

Heute ist erst einmal RP mit den beiden großen Mando’ade angesagt, dazu vielleicht vorher ein Hardmode-Flashpoint? Oder nochmal die Kuat Drive Yards? Wird sich alles zeigen. Ich bin jedenfalls immer über Skype erreichbar, wenn wir die Babytrooper Gassi führen.

Derzeit vermisse ich Second Life überhaupt nicht. Ich vergesse ständig, für die Custom-Kunden einzuloggen. Ob ich damit verpasse, falls sich ein neues RP-Projekt auftut? Mag sein. Aber derzeit hat SWTOR-RP das, was ich mir auch von gutem SL-RP wünsche: Action, Abenteuer, Emotion. Und zusätzlich hat SWTOR den Vorteil, dass man nach Belieben auch einfach mal Monster kloppen kann, wenn einem nach sinnloser OOC-Gewalt ist.

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