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Sturmregiment Kaas versus Eternity Vault

11. Februar 2014

… eine Geschichte größtenteils in Bildern.

Wir waren da, wir waren genug (wenn auch nicht alle Interessenten anwesend sein konnten) und wir waren motiviert: Unser erster Gildenraid konnte starten! Für die Nicht-MMORPG-Terminologie-Gefestigten: Eine Raid-Operation ist ein in sich abgeschlossenes Gebiet, das so schwere Herausforderungen beinhaltet, dass man dazu eine Gruppe von acht Leuten, oft auch mehr, benötigt. Man nennt so etwas „Endgame“ – also das, wofür man 55 Level trainiert hat.

In unserem Falle war es gestern aber erst einmal Sightseeing und eine kleine Übung in Koordination, da es „nur“ in die Eternity Vault auf Hardmode ging – eine alte Operation noch aus Zeiten, als man nur Level 50 und Ausrüstungsstufe 63 werden konnte.

Aber das tat unserem Enthusiasmus keinenerlei Abbruch. Zum Aufwärmen gabs für Archor, Lorsa, Merraru und Sherku (mich) zuerst noch einen normalen Hardmode-Flashpoint und um kurz nach sieben zogen wir dann mit dem Rest los.  Und wie man an den Screenshots sehen kann: Verdammt spektakuläres Ambiente! Die Eternity Vault, in der ein alter, böser Rakata (eine Alienrasse mit Gottkomplex) eingesperrt ist, liegt auf Belsavis dem vulkanischen Tropen-Eis-Planeten.

Riesige Hallen mit bizarrer Maschinerie wechselten sich mit Magmakammern und Dschungelgebieten ab und ähnlich vielfältig waren auch die Gegner, auf die wir trafen. Monströse Maschinen, rätselhafte Monumente, die Wildtiere herbeiriefen, Bestien aus einem Lavasee und am Ende der wahnsinnige Rakata selbst.

Da wir zum größten Teil 69/72 ausgerüstet sind, waren die Bosskämpfe weniger fordernd als zum Beispiel die in einem 55er Hardmode-Flashpoint – aber sie benötigten mehr Koordination. Mir machte der Kampf gegen eine Art … Hund in lokomotivengröße am meisten Spaß, den man über eine langsam in Magma versinkende Plattform ziehen und dabei immer rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen musste. Klar, der Schaden durch das flüssige Gestein war auf 55 nicht mehr die Welt – aber es geht ums Prinzip!

Und nachdem wir dann noch einen Haufen Irrer besiegt hatten (jeder bekam einen Eigenen, wie das Jodel-Diplom), standen wir vor dem Endboss. Der Gute war ziemlich groß, ziemlich selbstverliebt und ziemlich mächtig.

Das im Hintergrund ist er, noch in seiner Stasiskugel zusammengerollt. Er hatte die unangenehme Fähigkeit, den Boden verschwinden zu lassen, so dass man sehr, sehr zügig über die Reste weiter nach unten hüpfen und dabei noch kleine Pyramiden zerstören musste, die ihm Kraft gaben.

Außerdem stellte er manchmal Leute in „Gedankenfallen“, wie man hier sehen kann. Man landete dann in einem grünlichen Limbus, bis die Gefährten das Fallending zerstört hatten. Das Boden-wegbrech-Spiel kommt zweimal, bevor man ganz unten angelangt ist. Das war auch der Punkt, an dem es uns die Gruppe einmal zerlegt hat: Wir blieben zu lange auf einer Plattform stehen und die fiel herunter. Tja, passiert. Beim nächsten Mal kein Stehen und Glotzen mehr.

Und tatsächlich – der nächste Versuch klappte wie am Schnürchen und der böse Rakata lag im Dreck. Er hatte sogar das Seltenste vom Seltenen als Belohnung dabei: Einen roten Speeder! Dieser Loot ist immens, immens rar und Seylar, die das Ding gewann, freute sich auch dementsprechend.

Hier ein Bild von Seylars neuem Auto mit ihr drin. Allerdings im Hintergrund. Im Vordergrund Ro’ia mit ihrem grünen Auto. Und weil ich keinen so fancy Speeder besitze, habe ich mich mit meinem Tauntaun so hingestellt, dass es aussieht, als säße ich auf dem Beifahrersitz.

Und zum Abschluss ein Gruppenbild (mit rotem Blurg-Haustier). Leider nicht so schön, wie man es in SL machen könnte, da man in SWTOR die Kamera nicht so frei bewegen kann. Aber trotzdem – wir alle und so! Vier Sith, vier nicht-Sith und hinterher ist alles kaputt.

Ich bin gespannt, wohin Reiseleiter Aroval uns nächste Woche führen wird!

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  1. Daanta
    11. Februar 2014 um 11:32 am

    Wirklich beeindruckende Bilder!
    Und Gratulation zum erfolgreichen Abschluss 😉

    lg
    Daanta

    • 11. Februar 2014 um 2:00 pm

      Naja, mit ´ner Menge gut ausgestatteter 55er war das nur eine Sightseeing-Tour. Aber eben schönes Sightseeing. Hat sich sehr gelohnt!

  2. 13. Februar 2014 um 1:00 pm

    Ich will Dir ja die Freude nicht versauen, aber …der verdammte Gleiter ist bisher jedes verdammte Mal, wenn wir Soa besucht haben, auch gedropt 😀 So selten ist der nicht mehr – ich würde fast vermuten, sie haben ein bisschen an den Loot-Wahrscheinlichkeiten gedreht.

    • 13. Februar 2014 um 1:08 pm

      Och, mir ist das wurst – ich hab ihn ja nicht bekommen. 😀
      Ich mag auch vom Design eher das Czerkamobil. Obwohl da ein doofes fettes Logo draufsitzt.

      • 13. Februar 2014 um 2:34 pm

        Im Hardmode gibts das Teil dann noch in Schwarz anstelle rot 😀 also, falls ihr wirklich hardcore sammeln wollt …

        • 13. Februar 2014 um 2:44 pm

          Ähm .. wir waren im hardmode drin … o_0

          • 13. Februar 2014 um 6:08 pm

            Öhm …dann wars anders herum ..oder Karaggas? Verdammt. Ich war die letzte Zeit defintiv zu oft in diesen beiden OPs … *blinzel*

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