Crazy cat lady

12. Februar 2014

Ganz ohne RP und ganz ohne Endgame-PvE. Statt dessen zurück zu den Wurzeln und die beiden kleinen Trooper nach Coruscant geschickt. Es ist sehr befriedigend zu beobachten, wie schnell man dabei als Team Fortschritte macht. Wir sind problemfrei durch die Esseles (ein vom Imperium abgefangenes Passagierschiff, das man verteidien muss) gezogen, haben alle H2 bisher ohne auch nur zu schwitzen bestritten und toben durch den Content als gäbe es dafür Pfefferminzbonbons. Natürlich ist es auf diesem niedrigen Level noch recht schwierig, seine Rolle wirklich gut auszufüllen, da man bei SWTOR – anders als z.B. in WoW – die Kernfertigkeiten zum Teil sehr spät bekommt. Als Tank hat man den Massenspott erst so um Level 30 herum und auf Level 15 habe ich bisher noch nicht einmal den Single-Target-Taunt. Auf der einen Seite sehr nervig, auf der anderen Seite lernt man so zu improvisieren.

Es ist etwas schwierig, gegen meinen Damagedealer-Begleiter Aggro zu halten, da ich durch mein hohes Legacy-Level mittlerweile gigantische Präsenzwerte habe. Und Präsenz macht die Begleiter effektiver … Der gute Aric ist also eine Killerdämmätschsau vor dem Herrn und man rödelt ganz schön, ihm die Aggro wieder abzunehmen.

Aber ansonsten läuft alles eins A. Lola hatte einen plötzlichen Moment der Klarheit: „Meine Trooper ist eine Crazy Cat Lady!“, als bei einem Warten auf Respawn deutlich wurde, dass unsere Levelgruppe aus einer Cyborgfrau und drei Cathar besteht.

Exakt dieser Moment, um genau zu sein. Peco, Aric eins, Dhib, Aric zwei …

Bei unserer nächsten Troopersession (keine Ahnung, wann die sein wird) könnten wir uns mal an einen richtigen Flashpoint wagen. So komplett mit zwei fremden DDs und so. Das wäre dann Hammer Station. Da kann recht wenig schiefgehen, denke ich mal. Ich habe zwar völlig vergessen, was die Bosse im Normalmodus tun – aber wenn man sich wie im Hardmode verhält ist man vermutlich auf der sicheren Seite.

Allgemeine Beobachtung: Auf Republikseite ist der Chat im Ganzen freundlicher und hilfsbereiter – dafür sind die Namen um den Faktor zehn dämlicher und die Leute generell … noobiger. Schon seltsam, da die meisten Leute ja auf beiden Seiten spielen. Vielleicht fangen ja mehr auf Repseite an, haben dann noch doofe Namen und doofes Verhalten, bis sie dann irgendwann merken, dass die Stories auf der dunklen Seite viel besser sind. Dann werden sie erwachsen und wechseln. Das ist eine völlig aus der Luft gegriffene These meinerseits und hat bestimmt nichts mit der Wahrheit zu tun.

Gestern gab es auch eine neue Sorte Random-Cartel-Packs. Wir haben jeder zwei gekauft. Meine Ausbeute: Ein Paar Handschuhe des Zayne-Carrick-Sets und ein doofes Emote. Lolas Ausbeute: Das Droid-Sidecar-Mount, zwei Adno-Firewasp-Mounts, das Cobalt-Durasteel-Emote. Irgendwie bin ich für Glücksspiele nicht geeignet. Na, dann mach ich eben ein paar Wochen lang mit den großen Chars Dailies und kaufe mir das, was ich haben möchte. Das ist sowieso die vernünftigere Methode. Sich Packs zu holen und auf coole Sachen zu hoffen ist eher was für den Überraschungsei-Effekt.

Heute werde ich mit dem Sith wieder RP haben. Man kann hoffentlich Hoth hinter sich lassen, aus der Gefangenen Informationen herausholen (könnte schwierig werden – keiner unserer Sith ist der „Mindgame“-Typ) und dann vielleicht zu den Core Worlds aufbrechen, um Concabille aus den Händen der Jedi zu befreien.

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  1. Adran
    12. Februar 2014 um 8:29 am

    Die „gute“ Seite wird immer von den größeren Deppen bespielt. Woran das liegt weiß ich auch nicht, ich denke es hat was damit zu tun, das die Jungs mit den schnellen Reflexen (die besseren Spieler) einfach schwarze Rüstungen und Elektrofolter total großartig finden. In meiner Gilde erfreute sich das Imperium trotz meiner sehr vokal geäußerten Abneigung dagegen auch sehr großer Beliebtheit.

    Und Bioware hat sich was das angeht in SwTor ja mal selbst übertroffen – wenn man ihn „gut“ durchspielt ist der Sith Warrior schon kein netter Mensch, aber in „böse“ ist er ein absolut unsympathischer Kretin…. Trotzdem kenne ich eine Menge Leute die total über sowas jubeln.

    • 12. Februar 2014 um 8:41 am

      Ganz style-neutral betrachtet hat das Imperium schon seine Vorteile … merke ich grade besonders. Flammenwerfer ist sowas von cooler als so ´n blödes Pulse-Cannon-Wasauchimmer.
      Und im RP … Mandos gehen zu dieser Zeit nur „Imperiumsanhängig“, da der Mand’alor ganz klar Stellung bezogen hat; wer für die Republik arbeitet ist Dar’manda. Und Sith sind einfach interessanter als Jedi. Oder einfacher – die Beschränkungen der Jedi sind aufreibend. Und als Sith hast Du Möglichkeiten von „Eigenbrötler im Magierturm“ über „Frontsau“ bis zu „Politiker“.
      Mag auch daran liegen, dass ein linear-faschistisches System weniger banal erscheint als ein teilkorruptes Utopia. Und natürlich ist der Hintergrund einer zerbrechenden Welt, die sich an ein erstarrtes, grausames Gedankenkonstrukt klammert, dramatisch ergiebiger – siehe die Makeb-Questreihe. Oder Oricon. 😀
      Mein Warrior hat die Story mit Light IV beendet, nach Makeb war er Light V. Du hast absolut recht – die dunklen Entscheidungen sind gerade in dieser Story nur für völlig schmerzbefreite Menschen erträglich. Ich habe aber generell keine Darkside-Chars. Eben aus dem Deppen-Entscheidungs-Grund. Wobei der Inquisitor aber hin und wieder ganz hübsche Dilemmas präsentiert bekommt, die einen zur bösen Entscheidung bringen. Deshalb ist mein Assassin auch Light III und das nur knapp.

  2. Kendrick McMillan
    12. Februar 2014 um 8:55 am

    Es gibt nur einen einzigen Grund, warum man das Imperium der Republik vorziehen sollte….auf der dunklen Seite gibt’s Kekse.

    • 12. Februar 2014 um 8:56 am

      .. und Mandos. Und das ist ein ziemliches Killerargument. 🙂

  3. Kendrick McMillan
    12. Februar 2014 um 9:22 am

    Jepp, da stimm ich dir zu…….
    Mal davon abgesehen bietet einem das Imperium auch viel mehr…… geregelten Sold, 35 Tage Urlaub im Jahr, Weihnachtsgratifikation und gutes Kantinen Essen und was hat die Republik? Leben im Dreck, ständig in Sorge ums eigene Leben und Urlaub kannste vergessen, da Personalmangel. Vielleicht 1000 Jahre vor Vader noch nicht so schlimm, aber wir alle wissen, der Tag wird kommen.

    • 12. Februar 2014 um 9:30 am

      3600 Jahre vor Vader, um genau zu sein. 😉
      Du hast die Story nicht auf Impseite und bis Makeb gespielt, oder? Dann sind Dir die ganzen Untergangs-Andeutungen völlig entgagngen. Aber da ja bisher ziemlich festgelegt ist, dass sich das Sith-Imperium in den nächsten Jahren/Jahrzehnten selbst zerlegen wird, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum des Ganzen in greifbarer Nähe. Obwohl man das natürlich nicht hundertprozentig sagen kann. Immerhin will man SWTOR spannend halten und hat genug Freiraum bis zum nächste Fixpunkt.

  4. Kendrick McMillan
    12. Februar 2014 um 10:07 am

    Nein hab ich nicht…….Thandar war nur ein Level 27 Front Soldat der Republik, das es auf der dunklen Seite Kekse gibt, habe ich erst viel später erfahren. Würde ich SWTOR nochmal spielen, würde ich aber tatsächlich die Seiten wechseln und was imperiales spielen.

    • 12. Februar 2014 um 10:18 am

      „Frontsoldat“ ist Vanguard, oder? Das entspräche meinem Powertech Bounty Hunter. Die Klasse mit dem Jetpack, den Flammenwerfern und dem „IN YO FACE!!!“-Anspringen. Stylemäßig ganz oben. Aber ich bin voreingenommen.

  5. Adran
    12. Februar 2014 um 10:31 am

    Das man die Mandalorianer dem Imperium zugeschlagen hat war aber auch so eine komische „Mandalorianer sind BÖÖÖÖSE“ Entscheidung. Eigentlich sollten die die Republik ganz toll finden, weil die Republik unter Revan sie immerhin geschlagen hat, während die Sith sich feige versteckt haben.

    Mein Problem mit den Fraktionen ist eher, dass man so feige war und sich vor dem Druck der Fans verbeugt hat. Früher ging’s beim Jedi Knight so: Entweder du warst am Ende Lightside – dann machte dich das Jedicouncil zum „Master“ (Nebst verbundenem Titel). Oder du warst Dark Side – dann MERKTE das Jedicouncil das und empfand dich für unwürdig „Master“ zu sein. Zum Ausgleich fand dich allerdings das Republik Militär gut weil du Sachen getan bekommst und hat dich zum „General“ ernannt (Titel für die dunkle Seite). Daraufhin haben die Spieler so lange gemeckert, bis jetzt auch die bösen Jedi sich „Master“ nennen dürfen. Auf Kosten von coolen Details…

    • 12. Februar 2014 um 10:41 am

      Es gab bei den Mandos ja das „Schisma“ – und die Loyalität wechselt durchaus. Hängt halt an dem sehr gemütlichen Resol’nar „Folge dem Mand’alor“. Das ist für Storyschreiber das gar wunderbarste Plotdevice für Mandosachen überhaupt.

      Und die alles-haben-wollen-ohne-Konsequenzen-Fraktion ist für viel Quatsch in Spielen verantwortlich. Sie verwässern alles – siehe auch, dass man Quinn und Skadge nicht mehr umbringen kann. Kommt noch die „ich will sowieso ALLES ohne Aufwand“-Fraktion dazu, wirds schwierig.

  6. Daanta
    12. Februar 2014 um 11:05 am

    Könntet ihr mal einer Halb-Noob wie mir erklären, wie das mit der Aggro genau gezählt wird?
    Es ist nämlich so, dass in Flashpoints die pösen Posse oft jeden Beschuss ignorieren und sich gemeinsam auf meine harmlose Jedi-Feldärztin stürzen wie Sido auf Journalisten 😀

    Ich kann an meiner Aggro doch nichts schrauben, oder?

    lg
    Daanta

    • 12. Februar 2014 um 11:25 am

      Einfache Regel: Tank tot – Heiler schuld. Heiler tot – Tank schuld. DD tot – selber schuld.
      Wenn Du heilst, erzeugst Du Aggro auf die ganze Mobgruppe. Zwar natürlich weniger als der Tank, aber eben verteilt. Normalerweise ist es Job der DDs, Trash-Mobs (also alles, was nur schwach ist) zu fangen und umzulegen, bevor es den Heiler erreicht. Der Tank bindet die großen Brocken (außer bei manchen Bosskämpfen, andere Geschichte) und wenn er Zeit hat auch die Addgruppen (zum Beispiel beim Sporen-Boss im Hardmode-Meltdown. Da muss man auch die Flugviecher fangen, wenn die DDs zu langsam sind). Klar hat man als Tank den Ehrgeiz immer ALLES unter Kontrolle zu haben, aber in der Realität sind bei Gegnergruppen über vier, fünf Viechern meistens irgendwo noch ein, zwei Adds am spazierengehen. Oder wenn DDs keine Zeichen beachten und auf Falsches einprügeln. Das ist eben Realität und nicht tragisch, solange die heftigen Mobs dort sind, wo sie hingehören.
      Du als Heiler hast erstens in Deinem Talentbaum aggroreduzierende passive Fertigkeiten, die Du dringend skillen solltest und zweitens auch bedrohungsreduzierende aktive Fertigkeiten, die Du ebenfalls nutzen solltest (das vom Schmuggler/Agentenheiler ist das netteste – völliger Aggrodrop). Jedi/Sithheiler ist die einzige Heilerklasse, die ich nicht gespielt habe, aber ich weiß, dass Du da zumindest eine Bubble hast, die Dich kurze Zeit vor Schaden bewahrt.
      Wenn es gar nicht anders geht, bitte den Tank, Dir Guard zu geben. Normalerweise setzt man Guard auf den stärksten Nahkampf-DD. Aber wenn die DDs nicht so Aggromonster sind und der Heiler ständig Mobbesuch bekommt, hilft Guard dem ein bisschen ab.
      Und generell: Zufallsgruppen sind .. uuäääärgs. Wenn Du magst, geh mal mit mir in Flashpoints. Auf Impseite finden sich bestimmt noch nette Leute vom Sturmregiment zum mitgehen, auf Pubseite gibt´s Lola und auch ein paar Bekannte. 🙂

  7. Daanta
    12. Februar 2014 um 12:50 pm

    Ja gerne, wenn wir mal mit unseren ganzen Chars und verschiedenen Stufen und Seiten zusammenfinden 🙂
    Aber danke für die Aufklärung. Reduzierende Fähigkeiten sind mir bis jetzt noch nicht untergekommen auf Lvl 29. Nur so eine Machtkugel gegen Schaden.
    Vlt in den nächsten Stufen dann ….

    Die Zufallsgruppen sind übrigens ganz unterschiedlich – manche sind wirklich uuäääärgs, aber mit ca der Hälfte kann man ganz zufrieden sein, zumindest was die Kommunikation betrifft. Über die Kampftaktik darf ich mich als Letzte beschwerden – meins ist immer noch das RP 😉

    • 12. Februar 2014 um 12:55 pm

      Ja, die Bubble meine ich.
      Level 29 kann ich auf Pubseite nichts bieten. Okay, auf Impseite sind auch alle größer aber Du könntest nach Kuat Drive Yards mit.

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