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Kein Hut, ein Rancor und Wild, wild West.

20. Februar 2014

Karagga´s Palace. In der Reihenfolge der Schwierigkeit die zweite Operation nach der Eternity Vault. Und deshalb auch logischerweise die nächste Station unserer Sightseeing-Tour. Ich mag Huttenpaläste ja eigentlich recht gern. Das heißt – von außen. Sie wirken beeindruckend und doch irgendwie gemütlich. Ich würde gern in einem wohnen. Aber von innen … nein, dann doch lieber nicht!

Es gibt darin jede Menge komischer Viecher, Fallen, schlechte Beleuchtung und muffige Luft – von Hutten mit bizarren Hüten einmal ganz abgesehen. Die Riesenschnecke hier im Bildhintergrund ist übrigens Karagga persönlich. Von dem Kollegen steht auf der Promenade von Nar Shaddaa ein deutlich überlebensgroßes, vergoldetes Porträt. Gut erkennbar an der doch eher schrägen denn schmeichelhaften Kopfbedeckung.

Nach einem kurzen, recht unergiebigen Plausch mit dem Hausherrn lud uns dieser direkt zum Essen ein. Allerdings waren wir eher als Buffet denn als Gäste vorgesehen. Als Buffet für Karaggas Kuschelrancor … den ersten Boss.

Es lief gut – aber das war zu erwarten. Wir sind immer noch ausrüstungsmäßig deutlich über dem Content. Es zeigte sich auch einmal mehr, dass Mitigation für Tanks wesentlich wichtiger ist als reine Lebenspunkte. Ich selbst habe es nicht gemerkt, aber wenn von den Heilern kommt, dass ich einfacher zu heilen bin, als jemand, der ausrüstungsbedingt zwar viele HP aber noch nicht soviel Shield/Absorb/Defense hat, glaube ich das. Es hilft ein wenig, meine Paranoia zu mildern, die mich immer beschleicht, wenn ich die Leute mit den Mörderzahlen am roten Balken betrachte und mich wurstig fühle. Ist ja auch logisch: Hat man viele HP aber kriegt mit zu wenig S/A/D viel Schaden rein, hat der Heiler viel mehr zu tun, als wenn ich mit „wenig“ (35.900 HP sind relativ wenig) HP deutlich weniger Schaden bekomme, weil nichtmal mehr die Hälfte des Schlages überhaupt bei mir ankommt.

Noch ein Gruppenbild vor einem Boss. Ich wurde milde dafür verspottet, als ich erklärte, dass Gruppenbilder mit der Sonne im Rücken weniger gut geraten als solche, bei denen die abgebildeten Personen auch beleuchtet sind. Aber – da machste nix! Kulturbanausen, allesamt. Fühlt man sich wie Troubadix.

Vom Droiden-Boss habe ich kein Bild, von etlichen anderen allerdings auch nicht. Am besten gefallen hat mir der Kampf gegen die zwei Kopfgeldjäger. Das fand ich am herausfordernsten.

Und nach interessanten anderthalb Stunden standen wir vor ihm: Karagga höchstselbst in seiner …. Spinne? Dr. Loveless, I presume? Hutten in Droiden war ich von Makeb schon gewohnt – aber diese Qualle in ihrer Maschine schoss den Vogel ab. Er stampfte hinter uns her, pfützte wie ein aufgeregter Welpe Öl, setzte es in Flammen, warf mit Mouse Droids … Hutten eben. Groß, aber irgendwie peinlich.

Jeder hatte erwartet, dass der Hutte seinen Tropenhelm droppen würde (Aroval weigerte sich, den Hut, den er früher einmal eben dort bekommen hatte, aufzusetzen. „Im Bankfach vergessen“ Klaaaaar. Sischa!) – aber das tat er nicht. Statt dessen spuckte er einen Speeder aus. Und ich habe ihn gewonnen! Yay! Das Ding sieht aus wie das Teil, das Seylar letzte Woche beim Raid bekommen hatte. Nur in grau statt in rot. Und wenn man mit diesem Schiff auf der Flotte herumgurkt, fühlt man sich, als würde man mit der Titanic am America´s Cup teilnehmen.

Aber egal – es ist cool!

Nach dem Raid verschenkte Aroval noch ein „Pushups“-Regen-Item. Er ließ alle, die es gern haben wollten, darum würfeln. Ich machte nicht mit, da ich das Ding schon besitze. Saph hat es gewonnen und konnte es kaum glauben. Ist für´s Soldaten-RP ziemlich nützlich, kann ich mir vorstellen. Mein Sith kann es auch gut gebrauchen, die beiden Mandos sowieso.

Außerdem fiel Ro’ia mit ihrem Speeder in der Flotte in den Graben. Da vor dem Raid das passiert war, was man hier oben im Bild sehen kann, hat sie es verdient. Kein Mitleid!

Der Raid war, wie gesagt, sehr unterhaltsam. Ich hatte wieder viel Freude daran und bin auf jeden Fall nächste Woche wieder mit dabei. Ich habe im Gildenforum ein „Manöverkritik“-Posting hinterlassen, da ich denke, dass wir noch etwas zu unkoordiniert an alles herangehen. Das macht im Moment noch nichts, weil wir allein mit unserer Ausrüstung schon alles totwerfen, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Aber das wird nicht so bleiben. Und was man früh lernt und übt, ist im Krisenfall besser abrufbar. Damit oute ich mich als Spaßbremse und Greater Demon of Nurgle (nur phonetisch) – aber ich glaube daran, dass es uns im Endeffekt mehr Vergnügen bringt als kostet.

Mal sehen, wie die Reaktionen darauf sein werden – oder ob es überhaupt ein Thema wird.

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  1. 20. Februar 2014 um 5:38 pm

    Hehe, Karaggas Glocke …. Csan hat das Teil, natürlich im Bankfach. Wir hoffen ja immernoch, dass er das Ding öfter mal droppt, weil wir unseren Raid mal komplett damit ausrüsten wollen … 😀 Styleneed!

    • 20. Februar 2014 um 6:42 pm

      Neulich hab ich einen gesehen, der hatte seinem Gefährten (Mako oder Jaessa wars glaube ich) den Eimer übergestülpt. Da tun einem die NSC fast noch mehr leid, als wenn die ganzen Pubertierenden die Ladies mit Bikini ausstatten. 😀

      • 21. Februar 2014 um 1:38 am

        Ein Kumpel von mir auf einem anderen Server trägt das Ding eiskalt als Gear für seinen Main ..einen Tank … ich will gar nicht wissen, wie oft der bei Bossfights da die Glocke hört 😀 (mal abgesehen vom bescheidenen Äußeren^^)

        • 21. Februar 2014 um 7:36 am

          Da zeigt sich die unbedingte Notwendigkeit einer Fashionpolice für SWTOR! 😀
          Damit könnte man Tropenhelme, Bikinisith, Unfettered Trenchcoats mit Dancerbottoms und dicke Twi`lek mit Covert Energy-Torso plus Jori-Daragon-Lendenschurz einfach verhaften! 🙂

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