Tod eines Jedi

27. Februar 2014

Nun ist doch schon wieder etwas zum Aufschreiben passiert. Ich hatte kein RP für gestern geplant, und doch hat es mich eingeholt. Begonnen hat der Abend mit etwas friedlichem PvE (sieht man davon ab, dass wir – Aroval als Heiler und ich mit Sherku als Tank – an zwei Random-DDs gerieten, deren Bilder neben „Avoid at all cost“ im Lexikon zu finden sein müssen), einer Runde Section-X-Dailies (die mich auf Rufstufe „Legend“ brachten, mit der ich aber nicht viel anfangen kann, da ich keinen Farbenhersteller spiele) – und dann gab es plötzlich die unauffällige Frage, ob ich mit meinem Inquisitor Qird nicht Lust hätte, NSC zu spielen.

Klar hatte ich Lust! Allerdings sollte der NSC ein Jedi sein. Teil einer Entergruppe. Hm. Das war jetzt darstellungsmäßig etwas komplexer. Zwar ist Qirds Lichtschwertkristall nicht rot (mit viiieeel gutem Willen könnte es „gelb“ sein), aber was zieht man da an? Ich lasse ihn schon kaum Sithkleidung tragen (passt IC nicht zu ihm, da … nein, erzähle ich später mal, wenn er auch als SC im RP sein wird), also hat er erst recht kaum Jeditaugliches im Bankfach liegen. Am Ende habe ich aus dem Sorcerer-Set improvisiert, hatte aber keine Zeit mehr, noch hellere Farbe zu kaufen. Also ein „dunkelgrauer“ Jedi. Muss man eben seine Phantasie benutzen! („Stellt euch vor, es sei ein Kaftan“ – unsterbliche Worte von Stefan E.´s damaliger Freundin bei einem der ersten deutschen LARPs auf Hohensolms 1995. Sie trug einen Bademantel. Those were the days!)

Der Rest der NSCs war farblich republiktauglicher, wie man im ersten Screenshot sehen kann. Also – Einschlagsequenz der Enterkapseln emotet und los gings!

Wir hatten viel Spaß, auch wenn das RP an sich nur etwa eine Stunde ging, weil doch etliche heute arbeiten mussten. Mein Jedi hat sich ein heroisches Duell mit Lord Kathros neuester Schülerin (?) geliefert, einer monströs großen Wilden mit Vibroklinge. Es war ein dramatischer Kampf, aber am Ende hat er verloren und ist auf hartem Imperiumsboden grausam verblutet.

Es macht immer wieder Spaß, NSC zu spielen, da man dabei viel tun kann, wobei man mit einem Spielercharakter zögern würde. Heroische Tode sind mit NSCs jedenfalls immer eine Wonne. Man muss sich dazu dramatische Musik anmachen (ich empfehle „Ghost Love Score“ von Nightwish), dann kommt man voll in die Rolle rein.

Wermutstropfen war eine NSC-Darstellerin, die nicht aus der Gilde war und wohl bekanntermaßen etwas Probleme mit dem Verlieren in Kämpfen hat. Ich habe wenig von der OOC-Diskussion mitbekommen, da ich mit meiner Riesengegnerin in einem anderen Bereich des Hangars zugange war. Perfekt ist es eben nie, wenn Menschen beteiligt sind – aber der Rest war absolut klasse.

Heute mittag also für mich Knechtschaft. Kann ich wenigstens an das RP zurückdenken und albern dabei grinsen.

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  1. Kendrich McMillan, man without Brain
    27. Februar 2014 um 10:06 am

    Oh ha, also sind Jedis doch kein Mythos aus dem Himalaja, wie es von einigen Imperialen im Chat immer behauptet wird, es gibt sie also wirklich.
    Wer macht jetzt eigentlich den Boden sauber? All das viele Blut, voll ekelig 😀
    Und was Nightwish angeht, die sind für alles gut. Hab mir vor ein paar Wochen so richtige Power Stücke raus gesucht und mal ne Runde World of Warplanes geflogen…..Ergebnis: Best Abschusquote ever *lach*

    • 27. Februar 2014 um 10:46 am

      Ne, der Mythos aus dem Himalaya ist Reinhold Messner. Es gibt da so ein paar Yetis, die schwören, ihn schonmal gesehen zu haben. Aber die haben bestimmt nur zuviel vergorene Yakmilch gesoffen …

  2. Kendrich McMillan, man without Brain
    27. Februar 2014 um 11:04 am

    Ja, so ganz dunkel erinnere ich mich da an so einen Messner…..aber ehrlich gesagt glaub ich an sowas nicht….ich denke auch die Yetis haben schlechtes Gras geraucht.

    • 27. Februar 2014 um 11:14 am

      Und schon sind wir bei der Yeti/Jedi-Frage!

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