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Was auf Alderaan passiert, bleibt auf Alderaan

3. März 2014

Meine Screenshot-Taste hat wieder mal gestreikt, so dass ich nur ein Bild von „Wir sind kurz davor bei der Lady zu landen“ habe. Curse you, Screenshot-Taste!

Ich sehe der Dienerin (ich weiß ihren Namen immer noch nicht, aber er ist mir auch egal) zu, wie sie sich anzieht, unendlich korrekt und höflich verbeugt, sich formvollendet verabschiedet und sich zurückzieht, ohne mir den Rücken zuzuwenden. Lady Khyraa hat gutes Personal. Sehr … dienstbeflissen.

Ich lasse mich auf dem etwas zu weichen Bett zurückfallen, starre an die stuckverzierte Decke. Die Stille des Anwesens nach den Wochen auf verschiedenen Raumschiffen ist wie die Abwesenheit von Herzschlag. Vor dem Fenster singen Vögel Abendlieder. Von weiter drinnen in unserem Gästehaus höre ich Sheysa mit dem Droiden sprechen. Sie ist, seit wir hier auf Alderaan angekommen sind, sehr mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt.

Bah, Familie .. viel zuviel davon. Und der abschätzende Blick dieser Lady Khyraa hat nicht geholfen, mir die Paranoia zu nehmen … Ob uns die Piratin verschachert hat – oder besser gesagt: mich verschachert hat? Wir werden sehen.

Alyce ist fest unter meiner Beherrschung. Ich hätte es gemerkt, wenn es nicht gewirkt hätte, oder? Sie hält Sheysa und mich für ihre vertrauenswürdigsten Freunde. Nichts an ihrem Verhalten weißt darauf hin, dass sie uns hintergehen möchte … Andererseits … diese Reinblut-Lady ist eine ganz andere Hausnummer, Stahlfaust im Seidenhandschuh. Aber von Beginn …

Alyce schlug vor, einen ihrer Kontakte auf Alderaan zu nutzen. Lady Khyraa, Witwe eines einflussreichen Lords und tief in die politischen Spiele des Planeten verstrickt. Ich stimmte zu, ließ die Piratin uns zum Anwesen dieser Lady bringen, während Lieutenant Andrews die Fury unauffällig hinter einem Mond abstellte.

Gärten und Springbrunnen. Tiergehege und sorgfältig geharkte Kieswege. Der Geruch nach Erde und Garten und dazu der spiegelnde Marmor an jeder Ecke. Luxus, Dekadenz und polierte Politik. Ich hasse Alderaan.

Die Audienz verlief eher mittelprächtig. Natürlich wurde eiskalt und mit der Höflichkeit einer scharfen Klinge ein Ausgleich dafür gefordert, dass wir ihren Hangar benutzen dürfen – und eines ihrer hübschen Gästehäuser als Basis unserer Operation auf Alderaan. Ich blieb in der Beschreibung unseres Auftrages angemessen vage, doch schien dies die Lady zu meiner Erleichterung auch nicht zu interessieren. Ich entwickle dank Meister Concabilles Botschaften eine zunehmende Paranoia. Das Wort „Verrat“ schimmert mir dabei zu oft auf. Aber egal. Meine Loyalitäten sind gesetzt.

Ich vermute, die Lady will den Einfluss meiner Familie für sich nutzen. Sie schien jedenfalls bei der Nennung des Namens meines Vaters recht zufrieden. Wie das Lächeln eines hungrigen Nexu vor einem lahmen Nerf zufrieden ist … Aber ich habe nicht mehr anzubieten. Und wenn die Familie dieser Lady ebenso alt und rein ist wie meine, wird mein Vater vermutlich ein paar Gegengefallen nicht abgeneigt sein. Aber eigentlich möchte ich darüber jetzt nicht nachdenken (und auch nicht über Alyces freundlich dahingemurmelte Worte, dass die Lady fünf Töchter habe). Die Bezahlung wird früher oder später auf mich zukommen. Jetzt gilt es erst einmal, Meister Concabille und Darth Aroval auf diesem viel zu hübschen Planeten ausfindig zu machen. Wir haben Namen – Sheysas Familiennamen. Garrde. Irgendjemand dieses Namens hat hier in der Nähe wohl einmal einen Landsitz besessen. Das könnte unsere Spur sein.

Morgen sehen wir uns das einmal an.

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Weiter mit OOC: Politik-RP auf Alderaan. Das gehört ja praktisch zusammen. Und dazu mein von politischen Spielchen eher abgestoßener Sith, der eigentlich nur seinen Meister wiederhaben will, jetzt aber plötzlich dieser Lady Khyraa eine Menge Gefallen schuldet. Das kann ja noch heiter werden! Ich habe viel Spaß an diesem RP und freue mich sehr aufs nächste Mal. Jetzt allerdings bin ich erst einmal ein paar Tage Computer-abwesend. Ich habe Lord Satan (meine Ziegenmütze) und für Lola eine Pferdemaske eingepackt und werde jetzt losgehen, Fassenacht und so.

Urlaub, yeah!

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