Bürokratie, Kämpfen und Grüßen

10. März 2014

Jetzt habe ich mich RP-mäßig nach langer, langer Zeit auch einmal wieder auf die gute Seite gewagt. Meine ersten Schritte im SWTOR-RP habe ich vor bald einem Jahr in den Reihen der Republik getan und fand das auch ganz okay – nur löste sich die Gilde leider mehr oder weniger dank FF XIV auf (zu viele Anime-Fans) und ich hing in der Luft.

Jetzt bin ich zwar vollkommen auf imperialer Seite, aber da ich eine Einladung zum Trooper-RP bekam, wollte ich das auch einmal ausprobieren. Meiner Freude an nichtmenschlichen Charakteren folgt auf der dunklen Seite naturgemäß eine gewisse Rollenbeschränkung. Einen Alien-Soldaten bei dem xenophoben Fascho-Pack zu spielen wäre kein leichter Weg. Will ich also militärisches RP, bei dem ich mich nicht alle fünf Meter für Genetik rechtfertigen muss, ist die Republik einfach besser geeignet. Nicht, dass ich jammern möchte! Im Gegenteil! Die Beschränkungen gehören zum Imperium und ich wollte es auch gar nicht verwässert haben.

Übermäßiger Fan von Drill und Regeln bin ich nun aber auch nicht, mich interessiert mehr das Drumherum, die Einsätze, das Abenteuer, die Kämpfe. Trotzdem komme ich bisher ganz gut klar. Soweit man das nach einem spontanen Vormittags-RP am Sonntag schon beurteilen kann. Mein Cathar ist Armee-Neuling, gerade erst von der Grundausbildung weg. Allerdings hat er vorher sechs Jahre für eine Widerstandsgruppe gekämpft, was ihn zu einem Spezialisten für asymmetrische Taktiken und Nahkampf gemacht hat. Rangmäßig ist er natürlich nur Private – aber das passt mir sehr gut. Ich möchte mich ganz gemächlich reinspielen. Mal sehen, was es so an Einsätzen gibt. Wo es uns hinverschlägt.

Erst einmal kämpft er damit, wann er wen wie grüßt, mit der republiküblichen Bürokratie (da ist man mit dem Imperium absolut en par) und damit, dass er in den kurzen Monaten, seit er bei der Republik ist, mehr medizinische Untersuchungen bekommen hat als vorher in seinem ganzen Leben. Aber da muss man eben durch!

Natürlich bleibt mein Fokus auf der imperialen Seite. Bei meinem Sith, bei den Mandos. Aber gelegentliche Ausflüge zu Gerechtigkeit, Edelmut und selbstlosem Heldentum können nicht schaden! (Mein Sith würde sich vor Lachen verschlucken)

Heute abend ist wieder ein Gilden-Raid-Termin. Es haben sich schon etliche Leute angemeldet – wir sollten also der Droug-Plage auf den Pelz rücken können. Ich hoffe, diesmal bekommen wir diese üblen Bosse schneller auf den Boden als vor zwei Wochen! Ich habe mich zwischenzeitlich dank eines „Weekly-an-einem-Tag“-Marathons am Samstag (drei Hardmode-55er Flashpoints, dann noch zum Sightseeing „False Emperor“-Hardmode – ich bin seit dem „Deceived“-Roman großer Darth-Malgus-Fan – und später dann mit Lorsa nochmal einen 55er-Hardmode) ausrüstungsmäßig auch wieder um ein Teil verbessert. Ob das viel ausmacht, kann ich nicht sagen.

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