Time, time is on my side …

19. März 2014

Ich bin nur ein Schatten, ein Fleck vor dem silbernen Himmel. Ich bin hier und doch nicht sichtbar. Die Macht durchströmt mich, trägt mich höher, als meine Muskeln es könnten. Ich lande auf der Mauerkrone, hart auf dem Duracrete aufkommen, kurz aufstützen, noch ein Sprung.

Ich halte inne. Vor mir liegt der weite Hof von Haus Alde. Vom strahlenden Himmel hellblau gefärbte Gebäude, gedrungen und mit sanften Formen. Die Bäume hinter mir flüstern im nach Gras und feuchter Erde riechenden Wind. Der Frieden ist mit den Händen zu greifen und lässt mich unwillig den Kopf schütteln. Jetzt ist nicht die Zeit, Ärger zu vermeiden. Die Macht ist Energie aus Konflikt. Die Reibungsfläche zwischen dunkel und hell ist, wo sich entscheidet, was man erreichen kann. Und in diesem Moment trage ich den Konflikt zu denen, die meinen Meister entweder gefangen oder schon getötet haben.

Unter mir eine kleine Patrouille. Drei Mann. Völlig normal für einen Planeten, der sich in dekadenten Machtspielchen verzettelt. Ich verschleiere meine Präsenz so gut es geht. Ich bin nur … ich. Keine machtleuchtende Fackel aus Dunkelheit. Man muss die Jedi nicht zu früh warnen. Abstoßen von der Mauerkrone. Drei Herzschläge lang erregender freier Fall. Ich mag die Überraschung in den Gesichtern der drei Männer. Hallo, kleine Menschlein; ich möchte euch mein Schwert vorstellen, ihr werdet gut miteinander auskommen.

Es ist kein Kampf, nur Schlachten. Aber auch diese Arbeit muss getan werden.

Wieder nur Frieden. Blut, das in die hungrige Erde läuft, Pflanzen nährt.

Ich sehe mich weiter um. Nun bin ich am Boden, habe nicht mehr den Überblick von der Mauer. Ich muss vorsichtiger sein. Wo fange ich an? Welches der dickbauchigen Gebäude mit den geschwungenen Dächern könnte ein Gefängnis beherbergen? Oder wo auch immer Jedi ihre unfreiwilligen Gäste zum Sprechen bringen wollen. Ich muss mich langsam durcharbeiten. Das wird Zeit kosten. Und ich kann nicht jeden einzelnen Bewohner dieses weitläufigen Komplexes mit all seinen tannennadelduftenden Gärten und aurodiumglänzenden Statuen töten. Das würde nur Meister Concabilles Tod bedeuten. Und damals, auf Tatooine, habe ich ihr versprochen, dass ich es irgendwann sein werde, der sie herausfordert und tötet. Niemand anders.

Bis dahin ist noch viel Zeit.

Ich zerre die Leichen der drei Wachen in einen Busch mit dichtem, blaugrünem Blattwerk. Verwische so gut es geht alle Kampfspuren.

Und mache mich auf den Weg hinein in dieses labyrinthartige Gewirr aus Höfen, kleinen Palästen, Treppen, Hecken und Zierrat.

Einen schönen gute Tag, Haus Alde; ich bin zu Besuch!

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Weiter mit OOC! Heute abend setzen wir unser Alderaan-RP fort. Ich bin gespannt, was sich ergeben wird. Wie es aussieht hat unser kleiner „wir suchen unseren Meister“-Plot in diversen Jedi-RP-Foren Wellen geschlagen. Sie wissen nicht, was sie mit uns anfangen sollen. Und dabei haben sie von Ghurabs Anwesenheit noch gar keine Ahnung! Wüssten sie, dass neben den zwei Hippie-Disney-Princesses (ja, Illu incoming) noch ein reichlich prinzipienfester aus der Darth-Malgus-Macht-ist-Konflikt-Schule-Pureblood sein Unwesen treibt, um Concabille und Aroval zu „retten“ … das würde vermutlich der Verblüffung die Krone aufsetzen.

Aus einer Alberei in den Komentaren von Csans Blog (sie schrieb über ihren ersten Reinblut-Salon. Ein jetzt relativ regelmäßig geplantes RP-Event) ist eine NSC-Rolle für mich gefallen. Ich muss mal Genthri fragen, ob er Lust hat, da mitzumachen. Allein wäre doof. Und wenn er Bedenken haben sollte, muss ich einen anderen NSC-Partner finden. Ich stelle mir das extrem unterhaltsam vor, da die Chippendales zu geben. Also, die extreme Highclass-Variante davon.

Heute habe ich in meiner Mittagspause viel vor. Neben einem Bild, das sich gestern aus einer „Diskussion“ mit Hanaa ergab hat mir auch Lola den Auftrag gegeben, einem P&P-Charakter ein illustrationsmäßiges Makeover zu verpassen. Mal sehen, ob ich das alles auf die Reihe bekomme.

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  1. 19. März 2014 um 11:30 am

    Auf die edlen Chippendales freue ich mich schon jetzt 😀 aber hey, ihr müsst nicht strippen. Tanzen und dekorativ aussehen reicht vollkommen.

    • 19. März 2014 um 11:37 am

      Kriegen wir hin! Solange man keiner Pureblood-Schnalle mit Gesicht wie zehn Tage Regenwetter auf dem Schoß sitzen muss, ist alles im grünen Bereich! 😀

      • 20. März 2014 um 11:31 am

        Neee …. *lacht* so ist das nicht gedacht. Anech ist ein großer Kunstliebhaber, und was für seine Kunstgegenstände gilt, gilt auch für seine Sklaven. Angucken, nicht anfassen. Sonst wird er zickig – was man bei einem Sith-Dandy nie herausfordern sollte ^^

        • 20. März 2014 um 11:33 am

          Na, dann steht ja einer ganzen Mnge Spaß nichts mehr im Wege.
          Hoffentlich merkt jeder, dass das nur NSCs sind und denkt nicht, unsere Mandos hätten … finanzielle Probleme. 😀

          • 20. März 2014 um 11:41 am

            😀 Ach, die Mandos sind nur flexibel, was Aufträge angeht. Man muss ja nicht immer wen umlegen … tanzen macht vieeel mehr Spaß. ^^

          • 20. März 2014 um 11:52 am

            Oder sie haben mal wieder gewettet .. ein Standardspruch im RP zwischen denen ist „Willst du mich herausfordern?!“ und dass sowas bei Mandos nie gut ausgeht, ist ja klar. 😀

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