Geheimnisse und Verschwörungen

24. März 2014

Ich kann nicht behaupten, dass ich mich auf das, was nun kommen wird, besonders freue. Ich bin eigentlich der Meinung, die Befragung dieser Sergeant wäre genug des Detektivspielens, aber anscheinend möchte Meister Concabille immer noch im Verborgenen agieren. Also gut, werde ich diese rothaarige Sith eloquent um den Finger wickeln. Nein, werde ich mit ziemlicher Sicherheit nicht – aber aus irgendwelchen Gründen scheint mein Meister davon überzeugt, dass ich vor Charme überquelle. Oder es ist ihre Art mich dafür zu bestrafen, dass ich ihr das ewig labernde Jeditierchen auf die Türschwelle getragen habe.

Ein paar Tage zurück in die Vergangenheit …

Darth Aroval ließ uns auf Alderaan zu sich rufen. Ein Auftrag. Nur der Meister und ich. Zunächst klang das hervorragend – nicht mehr babysitten, keine nörgelige Jedi an der Backe. In einem Kriegsgebiet! Aber dann kamen die Haken an der Sache zum Vorschein: Wir sollen Lord Garrde finden. Die Schülerin des Darth und seit einiger Zeit verschollen. Wie es aussieht, hat sie sich einer Darth Arlia angeschlossen, die auf dem Planeten Tessien gegen die Republik kämpft. Darth Aroval möchte nun wissen, ob seine Schülerin noch loyal zu ihm ist. Wenn ja haben wir ihre Vorhaben zu unterstützen, wenn nein haben wir … angemessen zu reagieren.

Als erstes müssen wir sie natürlich finden. Und das scheint alles andere als einfach zu sein. Nach unserer Landung auf Tessien haben wir uns incognito den Streitkräften eines Lord Tragos angeschlossen, um uns unauffällig umhören zu können. Es gibt sicher passendere Orte, um Informationen aus Soldaten zu bekommen, als mitten auf einem Schlachtfeld, während die Republik auf die Geschützstellungen vorrückt, die wir verteidigen sollen.

Trotzdem habe ich es geschafft, aus dieser Sergeant, mit der ich hinter einer Panzersperre kauerte, während uns ein Trupp Späher beschoss, herauszubekommen, dass Lord Garrde von einem Lord Archarak unter dem Vorwurf des Verrats verhaftet und fortgeschafft worden sei. Es sieht also auf den ersten Blick so aus, als sei sie nicht gerade auf Darth Arlias guter Seite gelandet.

Jetzt müssen wir herausbekommen, wohin dieser Archarak sie verschleppt hat. Und dabei könnte uns diese rothaarige Sith helfen, die kein Hehl aus ihrem Hass auf diesen Mann macht. Nichts gegen Hass als Motivation, ein Gutteil unseres Systems beruht genau darauf. Aber sie scheint mir nicht wirklich bereit, uns zu helfen, wenn wir dafür ihr helfen. Aber genau kann ich das noch nicht sagen. Meister Concabille scheint mich wirklich mit ihr allein lassen zu wollen. Das gefällt mir gar nicht …

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Ein anderer Tag, kein anderer Ort, ein anderer Sith …

Er war fast versucht, ein wenig zu kichern. Aber natürlich tat er das nicht. Er war Profi. Durch und durch. Trotzdem … die Verblüffung des Lords war zu schön, um sie nicht noch ein wenig in sich zu tragen und sie ans Herz zu drücken wie ein Kuscheltier. Einer der wenigen Vorteile, die es mit sich brachte, ein genetischer Ausrutscher in einer Gesellschaft der Reinheit zu sein. Die Leute reagierten immer auf sehr amüsante Weise, wenn sie mitbekamen, wie seine Sicht funktionierte. Er war sich nicht sicher, ob sie dachten, dass er statt der nicht vorhandenen Augen Echolot benutzen würde oder ähnlich seltsame Dinge. Aber das war auch egal. Sagte er ihnen, dass er durch die Macht sah und ihn deshalb nichtlebende Materie nur dann interessierte, wenn sie mit Bedeutung aufgeladen war, wurde jedem sofort bewusst, dass „nichtlebende Materie“ die meiste Kleidung mit einschloss.

Zurück zu seiner Aufgabe. Einen Lord sich unbehaglich fühlen zu lassen (noch dazu einen Lord, der ihm auf Mirande das Leben gerettet hatte, was noch unangenehme Abhängigkeiten mit sich bringen mochte) war sicherlich ein Bonus und netter Zeitvertreib, aber seine Pflicht gegenüber dem Imperium ging deutlich vor sein Vergnügen.

Er sollte also dieses Lagerhaus infiltrieren … Nicht einfach, da von der Republik gut besetzt und sicher angemessen verteidigt. Aber mit ein wenig Vorarbeit war das sicher zu machen.

Zuerst sein Ritual, dann ein kleiner Spaziergang.

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Weiter mit OOC! Ich hatte den kompletten Sonntag Vampire mit echten Menschen in der realen Welt in einem Wohnzimmer, was mich einmal mehr heiser aber zufrieden zurückliess. Freitag und Samstag gab es aber SWTOR-RP für mich. Ghurab und Concabille auf geheimer Mission und Qird auf sowieso noch viel geheimerer Mission. Ich habe keine Ahnung ob das stimmt, eine Recherche im Internetz brachte auch nichts Gescheites zu Tage – aber ich stelle mir die Sicht von Miraluka ungefähr wie einen sehr, sehr hohen Auspex-Wert vor. Das blinde Orakel des Apollon in unserer Vampire-Rome-Runde sieht damit. Sie erkennt lebende/unlebende Wesen sehr gut aber unbelebte Materie sieht sie nur klar, wenn die Strukturen entweder sehr alt oder mit Bedeutung aufgeladen (Tempel, Orte, an denen Morde passierten, Theater …) sind. Ungefähr so, wie das Ganze im Umbra funktioniert. Ich wette, ein Star-Wars-Lore-Nerd könnte mich ohne mit der Wimper zu zucken korrigieren. Aber bis das geschieht, spiele ich es einfach so.

Außerdem habe ich versucht, meine seit einem halbe Jahr brachliegende Jedi weiterzuspielen. Wie man sieht bin ich mit Sergeant Pudelmade (er heißt nicht wirklich so, sieht aber so aus) zusammen immer noch auf Belsavis unterwegs. Zäh. Sehr zäh. Aber irgendwie habe ich es im Moment damit, endlich auch mal alle Republik-Geschichten zu erleben.

Dumm ist dabei, dass unsere Gilde nur auf Imp-Seite existiert. Das ist schade. Es levelt sich viel angenehmer, wenn man nebenher Gesellschaft im Gildenchat hat. Und eine andere Gilde auf Pub-Seite habe ich bisher noch nicht gefunden, da ich ja den Anspruch habe, dabei auch noch RP machen zu können. Und wo soll ich da groß hin? Ich will das Sturmregiment auch bei „den Guten“!

Wie es aussieht wird mein raffgierig und mühsam angehäuftes Vermögen in SWTOR wieder einmal nicht lange halten. Bei Dulfy gibt es ein Prieview auf das nächste Pack. Und … do want für so vieles davon! Ich habe zwar schon 250.000 Credits für das Gildenschiff in die Bank einbezahlt, möchte aber noch mehr geben. Und dann kommt ein Pack mit coolen Sachen daher. Boshaftigkeit.

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