Startseite > Out Of Character, Rollenspielpraxis, Star Wars - the old Republic > In blood and sweat and sacrifice, in honouring every call

In blood and sweat and sacrifice, in honouring every call

15. April 2014

Montag, Raidabend. Darvannis. Ich kann mich nicht wirklich beschweren, die ganze OPs ist wunderschön gemacht. Eine Wüstenbasis des Huttenkartells mit jeder Menge zwielichtiger Gestalten und ihrer Haustiere, die es zu besiegen gilt. Sandsturm und sich im Wind wiegende Palmen inklusive.

Ich mag das Design wirklich sehr. Man merkt an jeder Ecke, dass die Operations mit sehr viel Liebe und Herzblut gestaltet wurden – ob nun die fremdartigen Würfel in Asation, die bizarre Rakata-Technologie in der Eternity Vault oder die ganz klassische Episode-IV-Rancor-Grube bei Karagga. Außerdem habe ich jede Menge Elite- und Ultimate-Coms abgestaubt. Und eine neue Waffe, die auch wirklich mal nötig war.

Aber trotzdem bin ich am späten abend mit einem mehr als schalen Geschmack im Mund vom Computer aufgestanden und ins Bett gegangen. Denn eigentlich habe ich mich übel gelangweilt. Gut, ich habe mich in spektakulärer Umgebung gelangweilt. Aber eben immer noch gelangweilt. Ich hätte mich vermutlich bis auf an einer Stelle komplett auf „follow“ stellen und mir so einen Vogel anschaffen können wie Homer, als er von zu Hause arbeitet und immer nur eine Taste drücken muss – und ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner gemerkt hätte, wenn ich mal verschwunden wäre.

Naja, ist der Gedanke, der zählt. Ziemlich olympisch: Dabeigewesen! Und vielleicht zumindest hilfreich für die anderen. Denk an England.

Heute gibt es wieder RP. Das wird sicher besser. Immerhin steht das furiose Finale eines langen Plots ins Haus.

Ich weiß noch nicht, ob ich mit Ghurab oder Khalb hingehen werde. Beide hätten zu tun. Der Sith kann prinzipiell immer irgendwelche Republiksoldaten umholzen (und hat nebenher, wenn man Saphs wilden Spekulationen glaubt, „Romantik“) und der kleine Mando’ad muss sich weiter daran gewöhnen, dass Kampf nicht nur Spaß ist, sondern dass am Ende einer für immer liegenbleibt. Mal sehen, auf was ich Lust habe.

Und rein weil ich es kann noch ein Bild (Wie immer: alle Bilder anklickbar zum Vergrößern) eines Boss-Gegners, der meinem Verdacht, dass das Star Wars Expanded Universe ein paar Mal bei Gor abgeschaut hat, weiter Nahrung gibt. Nach den omnipräsenten Sleens nun auch noch ein Tuchuk. Dass es sich dabei um ein haariges, grunzendes Wesen handelt, macht die Sache noch amüsanter. Ganzbaf sähe sich in seinem Gor-Bild einmal mehr bestätigt.

Heute werde ich in der Mittagspause mal sehen, ob ich ein erstes Scribble für ein Ro’ia-Bild hinbekomme. Aber das steht noch sehr in den Sternen.

Advertisements
Schlagwörter: , ,
  1. Kendrick McMillan, der Mann, der den Montag erschoss
    15. April 2014 um 7:45 am

    Da sieht man es wieder, Du siehst einen Tuchuk bei Star Wars und ich habe gestern bei BF4 einen KemPek getroffen, womit nun klar ist, der Klingonen Kanzler ist höchst persönlich auf der Erde. Ein Klingone ist eben immer für einen guten Kampf zu haben ………und zwischen „Dont_Shot _me“ und „PupsiHasi“ doch mal was einfallsreiches. 😀

    • 15. April 2014 um 7:57 am

      Die Welt und alle virtuellen Welten sind ein Dorf. Nur SL nicht, da hassen sich alle. 🙂

  2. Kendrick McMillan, der Mann, der den Montag erschoss
    15. April 2014 um 8:11 am

    Hm, diese hassenden sind bestimmt alles Leute, die in anderen Welten nicht mehr agieren dürfen, weil sie so pöse Purschen sind

    • 15. April 2014 um 8:15 am

      Ne, ich glaube, die mögen SL einfach zu sehr.
      Ich würde ja auch gern mal wieder dort spielen. Aber auf Grabenkämpfe habe ich echt keine Lst.

  3. Kendrick McMillan, der Mann, der den Montag erschoss
    15. April 2014 um 9:01 am

    Hab mit zwar ne schöne Vampirette und n geilen Werwolf gebaut, doch auf RP hoffe ich in SL nu nicht mehr, das suchen hab ich nun auch völlig eingestellt, es frustet zu sehr, wenn man RP machen will und nichts findet. nun geh ich da nur noch Clubben, schön im Raven

  4. Kendrick McMillan, der Mann, der den Montag erschoss
    15. April 2014 um 9:24 am

    Grabenkämpfe sind auch bescheuert, da kann man besseres mit seiner Zeit anfangen.

    • 15. April 2014 um 9:30 am

      Aber es war doch noch nie anders! Wenn ich mich zurückerinnere hat Barth Lydius jahrelang im Monatsrythmus totgeschrieben. Oder Cori hat mal wieder jemandem Schulnoten gegeben. Oder – größtes Damentennis überhaupt – das aggressive Bitchblog von Nömi und ihren ebenso untervögelten Freundinnen/Feindinnen.
      SL braucht sowas. Und ich wette, ohne das Drama würde etwas fehlen. Ich verfolge es ja nur noch über diese RP-Blogliste – aber schon das macht ein warm and fuzzy feeling of nostalgia. 🙂

  5. Kendrick McMillan, der Mann, der den Montag erschoss
    15. April 2014 um 10:22 am

    Drama, ja, doch, das gehört zu SL, ist ein fester Bestandteil des Ganze und es würde bestimmt vielen fehlen. Drama schein für einige das einzige Hobby zu sein, was die so haben *ggg*

  6. Lorsa
    16. April 2014 um 11:47 am

    Ich muss dir aber sagen das es mir an diesem Raidabend nicht anders ging. Ich bin teilweise, vor Müdigkeit wie vor Langeweile, beinah eingeschlafen. Illjana oder ich hätten das vermutlich auch Solo Heilen können. Das lag aber grundsätzlich am Raid der viel zu einfach gestaltet war und mir überhaupt keine Herausforderung gab. Aber wir sind da ja schliesslich als Team dabei und durften eine schöne Kulisse geniessen. 🙂

    Lg Lorsa

    • 16. April 2014 um 12:03 pm

      Bis auf die Stelle, an der man uns beiden die Droiden gelassen hat und wir dran umgekippt sind. Großes Tennis! 🙂
      Ja, es war sehr einfach. Aber mir gings eher darum, dass ich völlig überflüssig war (oder mir so vorkam), ansonsten hätte ich die großartige Kulisse auch mehr genossen.

  1. No trackbacks yet.
Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: