Etwas bewegt sich im Dunkel …

23. April 2014

Mitten im Nichts, weit draußen in den wenig erforschten Einöden am äußeren Rand der Galaxis … Ein Trümmerfeld. Langsam im Licht eines kalten Sterns umeinander tanzende Durasteel-Wrackteile. Zwei kleinere Schiffe nähern sich – eindeutig weniger tot als der verdrehte, zerfetzte Schrotthaufen. Sie docken an. Zwei Männer betreten das Wrack. Atmen stille Luft, die nach Staub und Verwesung riecht.

Willkommen auf der Theoretika, Forschungsschiff der Czerka-Corporation.

Gestern haben Aroval und ich spontan beschlossen, die HK-Questreihe weiterzumachen. Was ist eine HK-Questreihe? Es gibt eine Modellreihe von Droiden, sogenannte „Assassin Droids“, die unglaublich tödlich und damit für viele eher weniger pazifistische Bewohner der Galaxis extrem attraktiv sind: die HK-Droiden. Es gibt nicht mehr viele dieser luxuriösen Todesmaschinen, weshalb man sie sich bei einer Puzzle-Jagd durch etliche Sektoren selbst zusammensetzen muss.

Alles beginnt auf Belsavis, wo in einem Eiskrater ein Schiff abgestürzt ist, welches HK-51-Droiden geladen hatte. Doch kommt man nicht so einfach an dieses unfreundliche Servicepersonal heran. Es gilt, den umständlichen Weg zu nehmen. Zunächst die Baupläne der Droiden zu finden und zu bergen und sich dann den eigenen schlecht gelaunten Killer zusammenzuschrauben.

Die Pläne ruhen im Computer der Theoretika, eines verschollenen Schiffes von Czerka.

Und dieser Seelenverkäufer hat es in sich. Ein Geisterschiff, verloren in einem Asteroidenfeld. Angefüllt mit den Leichen der Crew und deren letzten Aufzeichnungen. Die Athmosphäre ist mehr als nur beklemmend, man fühlt sich fast wie an Bord der Nostromo. Und es wird nicht besser, je mehr persönliche Logs man findet.

Die Quest war definitiv das Gruseligste (und vielleicht auch das Spannendste), das ich im PvE-Bereich bisher in SWTOR erleben durfte. Rain und Ghurab streiften durch das leere (?) Schiff, entdeckten einen Toten nach dem anderen, die Anzeichen von Wahnsinn und Mord bei der Crew häuften sich … die zwei Entdecker lösten die Falle eines der toten Irren aus und hatten vier Minuten Zeit, sich aus dem versiegelten, stockdunklen Raum zu befreien … sie mussten hoch über einer unter Strom stehenden Wasserfläche herumturnen und an jeder Ecke Rätsel lösen. Um dann am Ende dem letzten Experiment der toten Crew gegenüber zu stehen …

Eine Quest mit nur einem Kampf, die uns dennoch fast eine Stunde beschäftigt hat, weil wir auf Guides oder Lösungshilfen verzichtet und jedes Rätsel ganz allein gelöst haben. Und es hat sich mehr als nur gelohnt!

Jetzt gilt es, die Teile für den Bauplan zu finden. Eines davon haben wir dem Vorgängermodell HK-47 im False-Emperor-Flashpoint schon abgeknöpft, das nächste Teil holen wir uns heute von Revan persönlich ab.

Diese Questreihe macht wirklich, wirklich, wirklich großen Spaß! Ob ich das allerdings immer noch sagen werde, sobald es an die Buddelquests geht, ist nicht so sicher.

Und sonst? Haben wir einerseits einen Random-Hardmode-Flashpoint gemacht (zu unserer Verwunderung war es Athiss), bei dem wir zwei sehr fähige Random-Mitspieler dazubekamen. Einen Sniper, der seine Rotation so gut im Griff hatte, dass er mir nicht einmal die Aggro abgezogen hat und eine Hexerin, die als Heiler mitkam und bei der ich nur zweimal meinen Kolto Overload zünden musste, was für Random sehr, sehr beachtlich ist. Und andererseits habe ich einer Versuchung nachgegeben. Ich habe mir die oben im Bild zu sehende Flatland Zeldrate als Reittier gekauft. Anderthalb Millionen Credits im Handelsnetzwerk. Ich konnte diesem unglaublich hässlichen Unterbiss einfach nicht widerstehen. Außerdem gibt´s diese Tiere nicht mehr lange, was sie in ein, zwei Monaten praktisch unbezahlbar machen wird. Deshalb: Lieber jetzt kaufen, so lange sie noch günstig sind. Ja, ich kann mir alles rationalisieren … der wirkliche Grund ist: Ich will aber!

Ob es heute RP für mich geben wird oder wieder nur PvE wird sich zeigen. Für morgen ist etwas auf Dromund Kaas angesetzt aber heute habe ich keinen festen Termin im Hinterkopf.

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  1. Kendrick McMillan - Nach Ostern kommt Western
    23. April 2014 um 12:03 pm

    Heya, völlig am Thema vorbei bedanke ich mich mal für den gestrigen Tip mit Ripper Street, die Serie ist ja Hammer….gestern erst mal 5 Folgen „gefressen“ heute kommt der Rest 😀

    • 23. April 2014 um 12:05 pm

      Harhar, ein weiterer Infizierter!
      Ja, die Serie ist klasse.

  2. Kendrick McMillan - Nach Ostern kommt Western
    23. April 2014 um 2:09 pm

    Jepp, voll infiziert…da soll mal bloß keiner auf den Gedanken kommen die vorzeitig abzusetzen.

    • 23. April 2014 um 2:17 pm

      *seufz* Leider aber so, dass es Staffel drei nur noch für das Amazon-Dings-Kauf-gucken geben wird.
      Wir Serienfreunde mit Geschmack sind eine nicht werberelevante Minigruppe. 🙂

      • Kendrick McMillan
        23. April 2014 um 11:33 pm

        zum Glück gibt es da noch Institutionen die einen das Original mit deutschem untertitel bieten ….dann werde ich Staffel drei da schauen….man man man immer bei Serien die klasse sind.Carnivale haben se auch nur 2 Staffeln gemacht, aber man musste halt mit denken, dass wollen oder können die TV Junkies halt nicht mehr.

  3. 23. April 2014 um 2:53 pm

    „Ripper Street“ takes over the world … 😀

    Aber zum heutigen Beitrag: Ich habe diesen Questabschnitt auch geliebt ..wir waren da zu dritt drin, mein Kerl, mein bester Kumpel und ich. Und sind in dem Raum mit der abgeschnittenen Frischluftzufuhr fast verreckt, weil wir nicht schnell genug waren … vom Gruselfaktor her war diese Quest auf jeden Fall bislang die beste. Wobei sie sich auch bei der Story von „Kaon wird belagert“ viel Mühe gegeben haben, das Resident Evil-Feeling zu generieren …

    • 23. April 2014 um 3:04 pm

      Im dunklen Raum rannten wir erstmal rum wie die Hühner, bis mir auffiel, dass ich eine Lampe in den Mission Items hatte. 😀

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