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Einmal so richtig hundsgemein, für einen Tag genau …

2. Mai 2014

Weil RP-Screens von Dromund Kaas immer so depri-blau sind, gibt es einfach nur dieses Bild hier.

Der Posttitel bezieht sich erstens auf ein Lied der EAV (aahh, Teenagererinnerungen …) und zweitens auf ein gescheitertes Experiment. Es haben nämliche einige Republikspieler beschlossen, dass sie gern ein imperial kontrolliertes Adelshaus auf Alderaan spielen möchten, um mal zu sehen, wie es sich „als Böser“ so lebt und spielt. Zu diesem Zwecke holten sie sich eine Expertin aus dem Sturmregiment ins Boot, die als Lord dem ganzen vorstehen und Anfangs Hilfestellung geben sollte.

An sich eine feine Idee. Man schnuppert mal auf die dunkle Seite, kommt mit dem Paten (Darth Aroval) in Kontakt und bildet den Kern einer Gegenbewegung zum derzeit in der Mache befindlichen Bündnis der republik-orientierten Adelshäuser.

Leider wurde es nichts. So klischeemäßig es klingen mag: Den Spielern war das Imperium zu fies. Zu wenig Konsens und Diskussion. Ich habe das nur am Rande mitbekommen, da ich, während der erste und letzte Abend der Kontaktaufnahme stattfand, mit Khalb versucht habe herauszufinden, was Sergeant Morrisen auf die Bretter geschickt hat, dabei von Captain Stryder einen Tritt kassiert habe, weil man beim Imperium gefälligst Basic zu sprechen hat und nicht Mando’a und ausgiebig Lord (?) Nevren misstrauen durfte, der mir extrem zwielichtig vorkommt.

Sei es wie es sei – die Republik-Spieler waren nicht wirklich glücklich bei den miesen Faschos und man brach das Experiment ab. Schade drum! Ich hätte zu gern gewusst, wie sich der Rheumadecken-Verkauf an den mehr als verblüfften Aroval gestaltet hätte (ja, einer der Test-Imperialen wollte Aroval eine Haufen experimenteller Koltopacks liefern, um damit die Politik auf Alderaan zu beeinflussen. Also .. so habe ich es zumindest aus den Erzählungen heraus verstanden. Es mag anders gewesen sein).

Aber prinzipiell ist es erstens gut, mal aus seiner Comfort-Zone herauszukommen und Neues auszuprobieren und zweitens ist es erfreulich, wenn man, sollte man keinen Spaß am Spielstil haben, rechtzeitig in der Lage ist, den Stecker zu ziehen, bevor das Gegenüber zuviel Zeit investiert.

Schade ist natürlich, dass es jetzt wohl erstmal kein imperiales alderaanisches Bündnis geben wird und Lord Drowl (die Chefin des gescheiterten Hauses) ihr Dasein als NSC fristen muss.

Und weil das Wetter draußen mies und diesig ist: Ein bisschen älteres Tatooine.

Gestern habe ich wieder einmal versucht, mich mit TESO anzufreunden. Aber ich denke, das wird nichts. Als Free to Play vielleicht – aber nicht für 13 Euro im Monat. Dazu bietet es einfach zu wenig Neues. Zu wenig RP und zu viele Deppen. Zu unfreundliche Mechaniken und zu unpersönliches Feeling. Es ist wie Mensa-Essen: Okay, wenn man es nicht immer haben muss aber man ist sich vage bewusst, dass man deutlich zuviel für Massenabfertigung bezahlt. Mein „ganz okay“-Urteil bewegt sich nicht.

Statt dessen bleibe ich eben weiterhin bei SWTOR.

Für nächsten Montag haben wir unseren Gildenraid mit dem von Csans Leuten zusammengeworfen, damit wir als 16er durch Asation toben können. Wir wollen einmal sehen, ob wir zusammen harmonieren. Könnte problematisch sein, da allein bei unserem Raid die beiden Tanks schonmal keine Alternative haben. Ajsa und ich haben ausschließlich Tank-Chars. Entweder wir kommen als Tank, als Ballast oder gar nicht mit (niemand, der bei Verstand ist, würde mich mit Khalb in einem Raid heilen lassen!). Außerdem klang es bisher so, als sei deren Raid im Content und in der Ausrüstung deutlich weiter als Unserer. Mögliche Reibungspunkte. Aber ich versuche mal positiv in die Zukunft zu sehen. Wir sind anpassungsfähig und größtenteils ausgeglichen. Das geht sicher irgendwie.

Heute gibt es vielleicht Mando-RP für mich. Ganz sicher ist das nicht, da Genthri diese Woche kaum da war und ich deshalb für heute auch leise Zweifel habe, ob er auftaucht und/oder motiviert ist.

Auf Dulfy.net gibt es schon wieder Prieviews. Bioware haut derzeit Vanity-Content raus wie nichts Gutes. Und ich gehe ihnen natürlich gnadenlos auf den Leim und will jedes verdammte Animal Mount auch haben (gut, dass ich im RL an unnötigen Besitztümern nicht so ein unheiliges Interesse habe. Sonst wäre ich ständig blank und würde in Gerümpel leben). Der Walker lässt mich ziemlich kalt, der Rancor muss es auch nicht soooo unbedingt sein – aber Bantha, Chocobo und Raptor sind Pflichtprogramm.

Dieses Wochenende gibt es wieder doppelte Erfahrungspunkte. Ich habe aber nicht allzu viel Lust auf Leveln, so dass ich wohl mehr die dann relative Leere der 55er-Gebiete genießen werde.

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