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Unter Palpatine war alles besser! Und: Das Kind hat einen Namen.

3. Juli 2014

Als erstes einmal Amons Jedi-Madame. Jedi-lette. Jedi-euse. Jedi-örin. Was auch immer. Seine Jedi. Wieder 500.000 Credits für das Gildenschiff des Sturmregiments. Und nachdem es vage Andeutungen gibt (bei dulfy.net nachzulesen), dass es auch bodengebundene Gilden-Hauptquartiere geben wird, brauchen wir noch mehr Kohle! Ich bereue es fast, Citaras fünf Millionen für zehn (!!) Bilder erst einmal aus Gründen von „Oh mein Gott! ZEHN Bilder!!“-Panik abgelehnt zu haben.

Der Livestream gestern (ich habe ihn nicht gesehen, ich lese die Berichte dazu) hat jedenfalls viel Vorfreude produziert. Diese Strongholds haben extremes Immersions-Förderungs-Potential und scheinen für ein Themepark-MMORPG geradezu großartig individualisierbar. Langsam bekomme sogar ich als ewiger Nestbau-Verweigerer Lust darauf, ein Familienhauptquartier für die Verwandtschaft von Ghurab zu basteln oder die Mandos sich auf Tatooine eingraben zu lassen. Apropos Tatooine:

Hat was. Ich mag Tattooine. Sand, Sonnen, Tusken … Urlaubsparadies.

Ich hatte keinerlei Erwartungen das Housing-System betreffend. Aber nach und nach, mit jedem Bröckchen Info (ich war völlig an Bord als ich bei Dulfy las, dass allein in den Tatooine-Stronghold bis zu 70 Spieler gleichzeitig passen und man Schlüssel an Freunde vergeben kann! RP-Möglichkeiten ohne OOC-Nervbacken voraus!), freue ich mich etwas mehr darauf. Was mich aber immer und immer wieder erstaunt ist die Fähigkeit von MMO-Spielern, alles und jedes ad infinitum schlecht zu machen. Das Gejammer im SWTOR-Forum ist allgegenwärtig. Man kann den Kopf schütteln, sich fremdschämen und generell die Hoffnung in die Menschheit verlieren. Es ist nur ein Spiel. Und jetzt wird es für die RPler etwas mehr shiny. Ist das schlimm? Tut es weh? Anscheinend schon, weil es nicht ganz genauso umgesetzt wurde, wie es Nerd XY in seinem wirren Kopf erträumt hatte. Es muss für die einen wie Wildstar sein, für die anderen wie SWG (echt jetzt? Ihr wollt solche Reihenhaussiedlungen? Habt ihr ein nasses Huhn auf?) … und recht machen kann man es der Nörgelbrigade nie. Ich feue mich langsam, zart und vorsichtig sehr auf Housing und Gildenschiffe. Weil ich weiß, dass es mein RP bereichern wird. Ob ich nun Companions nur als Holostatuen platzieren kann (ich werde keine Companions platzieren) oder ob der Teppich keine Falten schlägt ist mir für mein RP so egal wie ein Handkäs.

Gestern war ich zuerst mit Jepall ein wenig leveln – zweimal Kuat, dann hat es uns wieder gereicht. War trotzdem ein ganzes Level für meinen Operative. Kuat bestätigt mich schwer in meiner Meinung, dass Leute durch Tactical Flashpoints nicht gerade optimal für Gruppencontent fit gemacht werden. Sie lernen nicht, ihre Fähigkeiten auf die der Mitspieler abzustimmen, sondern rennen einfach völlig kopflos und wild um sich Schaden-machend herum, ohne an so etwas abstruses wie Taktik auch nur ein Arschrunzeln zu verschwenden. Dabei käme man auch durch den Kuat-Lobotomie-Kinderparadies-Flashpoint mit Taktik deutlich schneller und effizienter. Aber da macht man nichts. Zumindest lerne ich dort Krisenheilen … Und wenn´s gar zu doof wird gehe ich eben auch Kuat nur noch in Gildengruppe. Da läuft alles, weil die Leute wissen was sie tun. Ja, ich weiß, die allermeisten Kuat-Runs laufen glatt. Die meisten Leute sind nicht doof. Undsoweiter. Aber immer mal wieder hat man eben randoms, denen ein Training in klassischen Flashpoints besser täte, um ihnen ihre Rolle und Klasse nahezubringen.

Danach war Truppen-RP angesagt. Ich mag zwar persönlich Kampf-, Dschungeltrainings- und Vietnam-Feeling-RP lieber (Tessien war in dieser Beziehung einfach klasse! Gern jederzeit wieder – aber ich glaube, die damaligen Spielleiter haben jetzt noch graue Haare vom Flöhe hüten!) bin jedoch für ein wenig „normales“ Soldaten-RP auch immer gern zu haben.

Ganz rund lief es noch nicht, jedoch haben wir „uns stets bemüht“. Ich bewundere die Ruhe unserer Offiziers- und Unteroffiziersspieler. Hut ab für souveränes Managen, bis dann das Aufstellen wie im Schlaf klappte. Weniger souverän war das passiv-aggressive OOC-Genörgel eines in der Gilde recht neuen Spielers, der so lange im TS darüber klagte, dass „das so beim Formaldienst in der Bundeswehr aber nicht ist“ und „es keine Kollektivstrafen beim imperialen Militär gibt“, bis ich genervt den TS-Channel gewechselt habe, weil mir das die Immersion zerrissen hat. Er hat IC gar nichts gesagt – nur OOC-Beschwerden bis hin zur (mit ziemlicher Sicherheit inhaltsleeren) Drohung, dass sein Char dann bestimmt mal einen Offizier aus Versehen erschießen würde. Es war einfach ermüdend. Und auch hier wieder von mir eine Verbeugung zu den Offiziersspielern – jede Stichelei wurde freundlich-geduldig behandelt. Ich hätte schon lange gebrüllt. Aber deshalb spiele ich auch nur untere Ränge, da kann ich mich IC wie OOC zurückhalten. Und solange ich mir das Eintauchen in die fremde Welt erhalten kann, in dem ich einfach den Channel wechsle oder aus dem TS gehe, ist alles für mich in Ordnung und ich habe Freude am Spiel. Und ich bin zuversichtlich, dass der betreffende Spieler sich noch einfügen wird, weil er ja sicherlich wie alle Spaß haben möchte. Bald haben wir die Standards für diese formalen Sachen gesetzt und wenn man etwas hat, auf das man verweisen kann, läuft der Rest bestimmt sauber.

Außerdem nimmt Borraas und Ghurabs Familie Formen an. Seit gestern hat sie einen Namen: Karaz. Als ich Sey die Bedeutung dieses Wortes gesagt habe, war sie völlig sicher, es sich optimal merken zu können (in diesem Fall hilft sogar die Google-Bildersuche. Ein wenig). Passt einfach. Und hört sich noch dazu sithmäßig an. Genthri möchte seinen Ginyu vielleicht auch integrieren. Es wären ja noch zwei Stellen als Brüder, etliche Cousins und sonstwas frei. Untereinander eng verwandt sind die ganz reinen Pureblood-Familien sowieso. Vermutlich ist Kathro auch über zwei Ecken mit denen verbandelt. Ich werde langsam mal damit anfangen, alles zur Karaz-Familie aufzuschreiben. Sey gibt mit Borraas Dossier dazu und dann haben wir bald ein ausuferndes Machtspielchen-Blutverwandtschafts-Geflecht.

Was für mich derzeit deutlich zu kurz kommt ist das Piraten-RP. Und das ist allein meine eigene Schuld. Es passiert zu viel in SWTOR. Ich bräuchte feste Spieltage für Second Life, dann wäre ich bestimmt da. Ob wir das hinkriegen? Würde mich freuen, da ich natürlich Spaß am Gor-RP habe. Aber … l‘appétit vient en mangeant … ich brauche eine Essenseinladung, um mich aufzuraffen. Dann bin ich auch mit Eifer bei der Sache.

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  1. 3. Juli 2014 um 4:24 pm

    heute abend,um 20:15 uhr ist der große kampf von pavidus. außerdem wünscht vega ein gespräch mit dem navigator. bis auf mittwoch und samstag ist mir jeder spieltag recht. 🙂

  2. 3. Juli 2014 um 4:27 pm

    hmpf, irgendwas habe ich eben falsch gemacht. egal, also noch einmal! pavidus hat heute um 20:15 uhr seinen großen kampf in der neu erbauten arena. außerdem möchte vega den navigator sprechen. bis auf mittwoch und samstag passen mir alle tage als spieltage. 🙂

    • 3. Juli 2014 um 5:38 pm

      Heute dürfte nicht klappen und ab morgen bin ich übers WE ziemlich weg. Ginge nächsten Dienstag?

      • 3. Juli 2014 um 11:31 pm

        ja, dienstag ist prima. ich sag nea bescheid. 🙂

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