Was gesagt werden musste?

10. Juli 2014

Da ich gestern vergessen habe, die Screens des RP hochzuladen, muss es heute ein altes Bild von Makeb zur Auflockerung tun.

Endlich! Könnte ich das Ganze irgendwie beschleunigen, würde ich es tun. Aber so bin ich schon damit zufrieden, dass wir bald (bald!) diesen harmonisch-lahmarschigen Planeten und seine heiter-gelassene Arschlochbevölkerung hinter uns lassen. Müßig beobachte ich, wie die Sklaven und Bediensteten das Wenige, mit dem Darth Aroval angereist ist, in Richtung des Shuttle-Landeplatzes schleppen.

Ich kann es kaum erwarten, bald wieder auf Dromund Kaas zu sein. Und das nicht nur, weil mir Voss so sehr an den Nerven gezogen hat … Nein, es kommt auch noch hinzu, dass Darth Aroval gestern keine Mühen gescheut hat, um ein Gespräch mit mir zu suchen. Ob er nur vorgeschützt hat, in diesen Ruinen nach etwas zu schauen, das eine Verbindung der Spiritualität der Voss mit unserer Nutzung der Macht darstellt oder ob er wirklich dachte, er könnte dort etwas finden, kann ich nicht sagen. Jedenfalls war die Reise in die Wildnis lang genug.

Und als wir dann inmitten der kläglich offenen Steinreste standen, die Macht um uns nicht mehr als ein Hintergrundrauschen, fing Darth Aroval an, mir Fragen zu stellen.

Natürlich erwischte er mich damit auf dem völlig falschen Fuß. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, worauf er hinauswollte. Und – ehrlich gesagt – habe ich das jetzt auch noch nicht. Es scheint, als zweifle er an der Loyalität meines Meisters ihm gegenüber. Er fürchtet, dass die Invicta zu mir und Sheysa ein Vertrauensverhältnis aufbauen könnte, das sie ihm gegenüber instabil werden lässt. Er nahm sogar das Wort „Kindesersatz“ in den Mund, das bei mir natürlich ziemlich bitter ankam. Wenn Darth Aroval sich ein Mutter-Kind-Verhältnis so vorstellt wie das, was Meister Concabille und ich so tun … dann hatte ich im Vergleich dazu wohl doch eine erstaunlich behütete Kindheit!

Ich habe mein Bestes getan, Darth Aroval von diesen schrägen Gedanken abzubringen. Ob ich Erfolg hatte kann ich nicht wirklich sagen. Gefährlich ist es in jedem Fall. Natürlich ist es das täglich Brot eines Darth, stets um sich herum nach möglichem Verrat Ausschau zu halten. Ein Sith, der müde wird, andere genau im Auge zu haben, ist des Atmens überdrüssig. Aber trotzdem … die Invicta ist anders. Glaube ich. Nein – weiß ich. Darth Aroval weiß es wohl nicht. Oder will es nicht wissen. Er legte mir auf, ihm zu berichten, sollte sich Meister Concabille in Zukunft auffällig verhalten. Spitzeltätigkeit. Na großartig. Absolut nicht mein Ding. Aber als ich ihm sagte, dass ich vorhätte, ihr von diesem Auftrag zu erzählen, blieb er völlig entspannt. Meinte, ich könnte das ruhig tun, wenn mir das bei der Erfüllung dieser Aufgabe helfen würde.

Ich verstehe diesen Mann nicht für fünf Credits … ein absolutes Rätsel.

In gewisser Weise schwebt nun das Schwert über mir und dem Meister. Denn Darth Arovals Worte waren „Ich lasse Euch noch bei ihr“. Was bedeutet, dass dieses Privileg, ihr Schüler zu sein, mir jederzeit entzogen werden kann. Und was es heißt, diese Stellung zu verlieren, ist klar. Dann geht es nur noch darum, zu töten, bevor man selbst getötet wird.

Ich muss mit Meister Concabille reden. Egal wie – sie sollte Darth Arovals Bedenken so schnell als möglich zerstreuen, damit er seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenken kann. Denn eins ist sicher: Es lebt sich nicht gut mit dem wachsamen Auge eines Darth im Nacken.

Die letzten Kisten wandern in den dunklen Bauch des Shuttles. In weniger als einer Stunde wird es uns zur Orbitalstation bringen, wo Darth Arovals Schiff wartet. Endlich weg von hier. Endlich!

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Weiter mit OOC! Ja, da hat Aroval mich wirklich überrascht. Ich hatte maximal damit gerechnet, dass er mehr zu Ghurabs lieblichem Schwesterlein Borraa erfahren wollte und dann verblüffte er mit der ganz großen Loyalitätsfrage! Außerdem hat Ghurab nun den vagen Gedanken, dass der Darth eifersüchtig wäre. Völliger Quark – aber die Fragen kreisten doch immer wieder um das „besondere Beziehung“-Thema, so dass dem Krieger doch irgendwann dieser Eindruck entstand.

Das erste Aufeinandertreffen von Ghurab und seinem Meister nach der längeren Trennung wird jedenfalls bestimmt denkwürdig werden. Vom ersten Wiederaufeinandertreffen von Concabille und Aroval mal gar nicht zu reden!

Heute geht es erst einmal mit Familie Karaz und vielleicht den Jung-Mandos weiter.

Vorgestern gab es auch Freibeuter-Gor-RP in Victoria, da das aber eher unergiebig war (ich kann Supermann-ich-habe-keine-Angst-vor-gar-nix-RP nichts abgewinnen), warte ich lieber bis Sonntag mit einem Bericht darüber. Dann ist vielleicht etwas mehr passiert.

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  1. Sarah
    10. Juli 2014 um 10:43 am

    Sonntag könnte es unter Umständen zu einem gewissen leerstand auf diversen sims kommen, um neun läuft wohl irgendwas besonderes im fernsehen. Vielleicht sollte man dieses berücksichtigen.

    • 10. Juli 2014 um 10:59 am

      Ja, das stimmt. Na, bis um neun sollten wir eh durch sein, da ich ja spätestens halb zehn wieder off muss.

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