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Schlange am Hals. Oder besser: am Handgelenk

31. Juli 2014

Eine OOC-Vorbemerkung: Ab jetzt werden meine Blogbeiträge 24 Stunden hinter allen Ereignissen herhinken. Technik und so. Mag sein, dass sich das mit irgendeinem Update wieder geben wird aber bisher ist das nicht absehbar. Da ich jedoch rein von der Natur meiner Posts her selten auf akute Zeitnähe angewiesen bin,  kann ich damit leben. Oder ich lasse das Blog komplett auslaufen und schreibe nur noch im Forum. Oder ich gehe von WordPress weg (wobei WordPress nicht das Problem ist). Mal beobachten, wie sich alles weiter entwickelt. Weiter mit IC.
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Normalerweise erwachte Khalb von Null auf Hundert. Er war ein energischer Morgenmensch und brauchte selten lange, um auf die Beine zu kommen. Doch diesmal war es irgendwie … anders. Es war schwierig, überhaupt die Augen zu öffnen. Alles an ihm fühlte sich verklebt und matt an. Etliche Sekunden lag er einfach nur und versuchte seine Lider dazu zu überreden, sich zu heben. Dann starrte er an die Zeltdecke. Irgendetwas war soweit jenseits von falsch, dass man es nicht einmal durch ein Scope noch sehen konnte. Was war los? Was war passiert? Das Gefühl der Bedrohung und des insgesamt Falschen nahm zu, ließ Khalb tief und schwer atmen, als es sich auf seine Brust legte. Nichts zu hören als die üblichen Geräusche des Dschungels. Niemand außer ihm war im Lager. Niemand …

Die Erinnerung holte mit dem Vorschlaghammer aus und schlug zu.

Khalb sprang auf, setzte sich wieder, als alles sich drehte. Stand langsamer auf, griff nach seinen Blastern und dem Beskad. Sie hatte ihm seine Waffen gelassen! Die falsche Schlange. Die er für eine Freundin gehalten hatte, die in seinem Kopf fast die Bezeichnung „vod“ verdient hatte. Der er vertraut hatte, mit der er über alles geredet und gelacht hatte.

Und die ihm zum Dank vor … Minuten … Stunden … Tagen … etwas Spitzes in die Haut gerammt hatte, als sie unschuldig nach seiner Hand griff. Und dann war er umgefallen. Alles schwarz. Standby.

Ein „warum?“ tauchte aus dem Hintergrund auf. Wuchs. Nahm Khalbs Sichtfeld ein. Warum hatte sie das getan? Warum wollte sie nicht, dass er mitging, dieses Feuer zu untersuchen, dessen Rauch die Scouts am Himmel gesehen hatten und wo man die Sniper vermutete, die gestern das Lager angegriffen hatten. Warum wollte sie ihn vom Kampf fernhalten? Er war mando’ad. Er lebte dafür. Und seine buir und sein vod Garrm würden wahrscheinlich dabei sein. Was für einen Unterschied machte es, ob er nun dort oder hier war? Er hatte Schlachten auf Eisplaneten und Häuserkampf überlebt. Er hatte einen jetii rein- und sich mit Monstern so groß wie ein Speeder angelegt. Sie wusste, dass er kein Kind mehr war, egal wie alt er sein mochte.

Also stand nicht die Absicht dahinter, ihn zu schützen (was er ihr vermutlich weniger verzeihen könnte als Verrat), sondern etwas anderes. Sie hatte sich kurz vor dem … Ereignis mit dem Medic gestritten, der Captain Trace behandelte. Sie wollte den bewusstlosen Captain für ihre Propaganda filmen. Der Medic konnte das nicht zulassen. Auch Khalb war der Meinung, dass es nicht in Ordnung war, den Captain gegen seinen erklärten Willen in einem Moment der Hilflosigkeit zu zeigen. Daraufhin war sie sehr wütend geworden und hatte auf die Imperialen geschimpft. Merkwürdig und nicht ihre Art. Erstens war sie jetzt selbst eine Imperiale und zweitens waren derart schräge Ausbrüche nicht ihr Ding.

Was war falsch? Alles. Aber warum? Khalb wollte nicht glauben, dass sie eine Verräterin war. Das hier wäre die denkbar schlechteste Situation, um ihr Cover auffliegen zu lassen, falls sie eine Spionin oder dergleichen war. Und es war auch völlig irrational, gerade ihn aus dem Kampf zu nehmen. Seine buir, Sergeant Morrisen oder Lieutenant Cole wären die bessere Wahl für solch einen Gifteinsatz gewesen.

Er rieb sich das Handgelenk. Alles kribbelte und ihm war schwindelig. Egal, was hinter Illjanas Tat steckte, die Piratin war ein Risiko und er musste die anderen warnen. Aber sie musste doch wissen, dass er das tun würde, sobald er wieder aufwachte. Warum also ..? Er schüttelte den Kopf, als das Zelt sich um ihn zu drehen begann. Er musste … zu den Soldaten. Zu buir. Zu Garrm. Es .. war … wichtig!

Er machte ein paar Schritte. Gift in seinen Adern, Feuer im ganzen Körper. Noch ein paar Schritte. Seine Finger krampften sich kaltschweißfeucht um den Griff seines beskad. Wichtig. Warnen. Vor was? Noch mehr Schritte. Der Dschungel schloss sich um ihn. In Richtung des … Rauchs? Wo waren alle? Mehr Schritte. Über ihm schrie ein Vogel. Er hatte kein Com. Wo war sein Com? Denken war so schwer mit all dem Gift. Noch mehr Schritte. Überall Grün.

Der Boden kam auf ihn zu.

Irgendwo.

Dschungel.

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OOC: Edit und Hühnerscheiße: `tis ne`er happened. Ach, verdammt. Dann ist es eben nur ein Traum. Ich HASSE es, dass ich nie das Ende von Plots am Abend mitbekomme, weil ich zu früh off muss. Langsam denke ich fast, dass ich mir RP einfach schenken sollte. Scheiße. Egal, was man plant, für seinen Char vorhat, tun möchte – ist doch egal, man hat nicht alle Informationen und kann sich´s deshalb am sinnvollsten dekorativ in die Haare schmieren. Ich werde mal fragen, ob ich in Zukunft nicht einfach nur NSC machen kann.

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