Startseite > In Character, Out Of Character, Star Wars - the old Republic > Zombies, Mutanten und Partner-Pullover

Zombies, Mutanten und Partner-Pullover

6. August 2014

Als ich mich von der Rattataki mit dem Faible für meine Stiefel (echt jetzt – wieso sagt sie mir, dass sie meine Schuhe mag?) entferne und in Richtung Tor gehe, höre ich immer noch Meister Concabilles Stimme aus dem pavillonartigen Gebäude dringen. Wie sie versucht, bei Sheysa zu bleiben, obwohl diese Lady Baliss (oder so? Ich bin unglaublich schlecht mit Namen) dringend mit der Kleinen allein sprechen möchte. Was denkt mein Meister, was Sheysa passieren könnte? An einem Stück Teegebäck ersticken? Ich weiß, als Wächter wäre es im Normalfall natürlich auch meine Pflicht, einfach dazubleiben. Wie ein bewaffnetes Stück Einrichtung. Bei Darth Aroval ist das auch kein weiteres Problem. Ich habe bei ihm praktisch einen Magister in Herumstehen-und-bedrohlich-aussehen (Zähnefletschen nur im Nebenfach). Aber Sheysa ist niemand, der schon Macht oder Zeit genug hatte, um Leute ernsthaft auf sich wütend zu machen. Im Gegensatz zu Darth Aroval nimmt sie – außer ihrer gegelten Wurst von Ehemann – niemand ernst genug, um ihr ans Leder zu wollen.

Trotzdem plustert sich Meister Concabille bei ihr auf wie eine Henne, die ihr Gelege beschützt. Kein Wunder, dass Onkel Ginyu glaubt, mit ihr gingen die Hormone durch. Meister Concabille hat Sheysa einfach adoptiert. Ob die das will oder nicht. Muttergefühle deluxe. (Sollte sie das je bei mir anfangen brauche ich einen Psychiater und sie jemanden, der ihr meinen Stiefel aus dem Gesicht operiert)

Dennoch muss auch mein Meister irgendwann begreifen, dass sie Sheysa mit diesem Verhalten mehr schadet als nützt. Wie soll die Kleine jemals mit den großen Akk-Hunden pissen gehen können, wenn die Invicta sie nichtmal ohne Stützräder Fahrrad fahren lässt? Wir alle lernen am besten durch Schmerz. Und wenn man jemanden um sich hat, der einen die ganze Zeit in Watte packt, bleibt man auf der Stelle stehen.

Zum Glück hat Meister Concabille bei mir andere pädagogische Ansätze. Ich darf mir die Nase blutig hauen lassen. Und ich darf ihr die Nase blutig hauen. Besser so.

Ich werde jedenfalls den Teufel tun und sie wegen ihres Verhaltens Sheysa gegenüber zu kritisieren. Man muss seine Meinung nicht immer sagen. Es genügt, sie zu haben.

————————————–

OOC: Gestern gab es nicht nur Pärchen-Klamotten für Concabille und Ghurab (nein, nicht wirklich. Wir haben uns nur eine identische Uniform fürs Wachestehen zugelegt) sondern es begann auch wieder das in unregelmäßigen Abständen auftauchende Rakghoul-Event. Diesmal auf meinem Lieblingsplaneten Tatooine. Überall Zombies und Mutanten und dann mitten in der Wüste das riesige T.H.O.R.N.-Bohrgerät (oben im Bild zu sehen. „In echt“ ist es etwa 100 Meter hoch). Darunter sehen die Rakghoul-Tunnel zwar genauso aus wie auf Alderaan und es gibt auch die selben Dailies, aber das macht mir nichts.

Diesmal hatte ich auch bei den Zufallsbegegnungen in der Stadt Glück: Khalb hat gleich zweimal Gold-Zombies angelockt und auch zwei Rakghoul-Haustiere bekommen (der energisch aussehende Stöpsel der auf dem Screenshot hinter meinem Raptor steht). Ghurab hat auch einen gefunden nur Sherku und Qird gingen bisher leer aus.

Aber das Event geht ja noch eine Woche und ich bin wegen der GSI-Heroic sowieso jeden Tag dort. Also noch ein paar Gelegenheiten, Gold-Zombies aufzustöbern.

Advertisements
Schlagwörter: , , ,
%d Bloggern gefällt das: