Mandalorianische Ausdrücke 100

29. August 2014

Zeit: Direkt vor der Reise nach Hutta. Ort: Auf dem Weg aus Lord Tragos´ Büro.

Hoffentlich hatte der darjetii’alor das Grinsen nicht gesehen. In der Sekunde, als Khalb sich von ihm weggedreht hatte. Nein, egal. Sollte der Maskierte doch sehen, dass er sich freute. Und was sollte der Lord auch daran finden? Dem war das sicher egal. Er bekam zwei motivierte Kämpfer direkt in die Hand, die außerhalb des Systems agierten und für deren Loyalität und maximalen Einsatz er nichts weiter tun musste, als sie sie selbst sein zu lassen.

Khalb war sich bewusst, dass er und Garrm sich damit in eine zweite Schusslinie geworfen hatten. Bisher waren ihre Gegner nur die Feinde des Imperiums gewesen. Sehr berechenbar und gut zu erkennen. Ab jetzt müssten sie aber auch in die Schatten abtauchen. Buir hatte ihn gewarnt. Vor den darjetiise. Vor ihren Spielchen, die immer mit dem Tod ihres Gegners endeten – und manchmal auch mit dem Tod ihrer Verbündeten. Ab jetzt waren sie mittendrin. Waren Waffen in den Händen des Lords geworden. Würden vielleicht innerhalb der Kreise der darjetiise eingesetzt. Würden Aufträge ausführen, die man nicht mit dem imperialen Militär in Verbindung würde bringen dürfen.

Und trotz dieser nicht greifbaren Gefahr war Khalb sicher, das Richtige getan zu haben. Man konnte nicht mando’ad bleiben, wenn man sich den Imperialen so völlig anpassen musste, wie sie es verlangten. Also war es besser, sich nun als Söldner direkt einem Mann zu unterstellen, der zwar gefährlicher war als ein Nexu mit Zahnschmerzen, den Khalb aber schon im Kampf erlebt hatte und von dem er deshalb wusste, dass er Nützlichkeit, Flexibilität und Effektivität schätzte. Und was war effektiver als ein mando’ad, der seine Stärken ausspielen konnte?

Was sich ändern würde konnte Khalb noch nicht sagen. Sie würden weiterhin bei den Einsätzen vorne dabeisein. Dann auch in der Hierarchie des Regiments. Aber außerhalb des direkten Krieges wären sie nur dem Lord unterstellt und selbst für ihre Ausrüstung (Was hatte er mit „gedeckte Farben“ für die Rüstungen gemeint? War ihm Garrms Orangeblau und Khalbs Grünblau zu bunt?) und ihr Training verantwortlich. Jederzeit abrufbar und exklusiv für den Krieger-Lord.
Trotzdem war Khalb sicher, dass selbst bei dieser unmittelbaren und gefährlichen Nähe das Ganze die richtige Entscheidung gewesen war.

Er würde es noch irgendwie buir erklären müssen. Die mit der Art der Imperialen so viel besser klar kam als er. Die ohne Probleme zwischen beiden Leben – Imperium und mando’ad-sein – hin und herwechseln konnte. Was Khalb einfach nicht hinbekam.

Was würde sie sagen? Er war noch nicht erwachsen, noch keinen Ritus gehabt. Und hatte trotzdem eine erwachsene Entscheidung getroffen. Familienkrach? Vielleicht. Aber er würde dazu stehen. Und bevor es wirklich losging mit der neuen, größeren Welt noch die Reise mit Illjana nach Tatooine.

Cin vhetin – die weiße Ebene, der Neuanfang!
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Weiter mit OOC! Viel los im RP. Khalb und Garrm sind bald wirklich Lord Tragos´ Eingreiftruppe, Ghurab muss sich demnächst mit Darth Aroval auseinandersetzen und dann gibt es noch den Plot auf Hutta … und den Sith-Agenten und seinen Lieutenant mit der rätselhaften Vergangenheit.

Und im PvE habe ich diese Woche tatsächlich Glück, was die Conquestziele angeht. Mit den Craftingzielen der letzten Wochenrunde kam ich ja so gar nicht auf einen wie auch immer gearteten Zweig. Aber diese Woche dürfen auch Wumpel wie ich Punkte sammeln – in dem man Flashpoints geht und Heroicquests macht! Und das kann ich. Hurra!

Ich schätze, ich schaffe mit vier Charakteren das Wochenziel! Hinzu kommt der Spaß, mit der Gilde zusammen das „große“ Conquestziel (einen neuen Raum für das Gildenschiff) zu erreichen, in dem man in den Basen der gegnerischen Fraktion Bosse umhaut. Das ist spannend, weil man nie weiß, ob einem nicht Republik-Spieler (man macht das, da in der Gegnerbasis, natürlich mit der PvP-Seuche am Hintern) oder konkurrierende Imps dazwischenfunken. Und die Bosse selbst sind in ihrer großen Form auch nicht ohne. Sie stacken hoch und machen am Ende ganz schön Schaden. Und man muss ihre dazugehörigen Adds kreativ entsorgen. Schafft nicht jeder – auf Hoth haben wir eine wohl suboptimal aufgestellte Impgilde beobachtet, die den Kampf wie es aussah unüberlegt angingen und dann systematisch vom Boss aufgerollt und bis zum letzten Mann zerlegt wurden. Bei uns lief es dann ziemlich reibungslos. Wobei wir natürlich den Vorteil haben, durch unsere doch recht regelmäßigen Ops-Einlagen schon aufeinander eingespielt zu sein und mit Bossen aller Art Erfahrung zu haben.

Trotz des ganzen Spaßes sehe ich das Ge-conqueste immer noch zwiespältig. Ich habe ein Gefühl der Dringlichkeit und fühle mich manchmal regelrecht unwohl, wenn ich mit Leuten RP habe und denke, ich würde sie dadurch vom Punktesammeln abhalten.

Ach was, wird sich einspielen. In zwei, drei Wochen haben wir das Alles integriert.

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