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Ungesagtes und nicht Nachgefragtes

1. September 2014

Wenn sie es nicht sagt, ist es nicht wahr. Wenn niemand darüber spricht, existiert es nicht. Und wenn ich nicht nachfrage, kann es nicht sein. Schroedingers Fötus. Verdammt, ich habe daran gedacht.

Wenn es da wäre, hätte sie auf meine Fragen direkt geantwortet. Hätte nach ihren Andeutungen Konkretes folgen lassen. Hat sie aber nicht, also ist da nichts.

Und wir können uns auf das konzentrieren, was viel zu groß und drohend vor uns liegt: Darth Arovals … Veränderung. Ich muss mich ihm morgen stellen, so wie sie sich ihm heute gestellt hat. Und ich gebe zu – ich habe Angst. Nein, nicht nur Angst; ich habe einen Höllenschiss davor. Ich habe gesehen, was er mit ihr gemacht hat. Wie tief er in sie gegriffen hat. Wie seine Worte (nur Worte?) sie erschüttert haben. Verfluchte Scheiße – er hat ihr weh getan. Und ich weiß noch nicht einmal, wie. Sie sagt mir nichts, weil er es ihr verboten hat.

Ich muss selbst herausfinden, was er möchte. Nur bei einer Sache bin ich mir sicher: Es wird so dunkel werden, dass die Dunkelheit, mit der meine Rasse tief in ihren Knochen geboren wird, daneben wie ein freundlicher Sonnenaufgang aussehen wird. Er wird mich gegen sie einsetzen und sie gegen mich. Und ob es richtig ist, weiß ich nicht. Sie hat nur Andeutungen gemacht. Leichte, dünne Gespinste aus Worten, die sich wie ein Sommerschal um ihre Schultern gelegt haben und die ich kaum sehen konnte.

Ich höre sie gehen. Hinüber in die Küche. Ich sollte hinter ihr her. Ich weiß nicht warum, aber ich sollte es.

Ich tue es nicht. Statt dessen gehe ich trainieren. Irgendwie wieder die Füße auf festen Grund bekommen, denn mir steht ein Kampf bevor. Und wenn man in einem solchen Kampf nicht genau weiß, wie man die Füße setzt und wie man dem Sturm trotzt, wird man untergehen.

Er hat mich schon getroffen, ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben. Er hat ihr weh getan. Und er hat mich zu einem Nachgedanken degradiert. Dem verspielten Akk-Welpen an ihrer Seite. Dem Schüler, den man nur als Hebel benutzen kann. Der nicht taugt, ernst genommen zu werden.

Fast hätte es geklappt. Fast hätte ich meinem Reflex abzuhauen nachgegeben. Aber diesmal nicht. Diesmal stelle ich mich all´ diesen mächtigen, großen Leuten, die mich für einen Versager halten. Diesmal bleibe ich einfach stehen. Darth Aroval, mein Vater … alles eine Sorte. Alte Männer, die jeden nur als Werkzeug für ihre Ziele betrachten.

Und es wird Zeit, dass die Werkzeuge das Richtige tun.

Wenn ich nur wüsste, was das ist!

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OOC: Das RP mit Concabille gestern fand sehr spät statt und vermutlich hat die vorgerückte Stunde dafür gesorgt, dass alles etwas emotionaler wurde, als geplant. Eigentlich nicht unser normaler Stil, war für die Entwicklung der Charaktere aber trotzdem mal sehr schön.

Diese Woche werde ich zu unregelmäßigen Zeiten on sein, da ich Urlaub habe und mit der böseren Hälfte viel Kultur machen werde. Lecker Burger essen (Empfehlung von Mashia. Zwar ein Hipsterstall aber seeehr gutes Essen), Ausstellungen und Kino (Hoffentlich gibt´s Guardians of the Galaxy auch in 2D!).

Wird mich zwar nicht am RP hindern (man kann nicht ständig unterwegs sein, Urlaub hin oder her) aber ich werde nicht berechenbar sein. No one expects the spanish inquisition! Amongst our weaponry are such elements as fear ….

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