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Die Löwin und ihre Jungen

23. November 2014

Einatmen, ausatmen, laufen. Ein Fuß vor den anderen. Immer weiter. Noch eine Runde ganz um das Fort. Nein, noch mehr! So viele er wollte!

Khalb fühlte sich gelöst und gut gelaunt. Ja, es war schon so – Mütter konnten alles wieder ins Lot bringen. Sie konnten auch furchtbar sein … aber am Ende sorgten sie dafür, dass es einem gut ging. Er sah hinter sich, ob Garrm mitrannte, konnte seinen vod aber nicht sehen. War wohl entweder zu langsam (hah!) oder er war noch losgezogen, um Lieutenant Hawkwood zu treffen.

Lieutenant Hawkwood … die ohne auch nur anwesend zu sein den Verlauf des ganzen Abends bestimmt hatte. Denn zunächst war einfach alles mal wieder schief gegangen. Garrm und Khalb waren gerade wieder von Dromund Kaas zurück gekehrt, als sie auf Lieutenant van Arden trafen. Nichts ungewöhnliches im Fort und keiner der beiden hatte wegen irgend etwas ein schlechtes Gewissen. Sie nutzten die Gelegenheit um mehr über diese mysteriösen mando’ade herauszufinden, die auf Jaguada Ärger gemacht hatten. Viel war nicht zu erfahren. Ein dar’jetii namens … äh .. Khalb hatte den Namen schon wieder vergessen. Irgendetwas mit „S“ oder so. Jedenfalls hatte der den Clan engagiert und dann war irgendetwas schief gegangen. Mehr wusste der Lieutenant auch nicht.

Khalb hatte gerade begonnen zu überlegen, ob man Lord Tragos dazu fragen könnte (vielleicht trainierten die dar’jetiise genauso zusammen wie die Soldaten und redeten dann auch miteinander), als die Banthascheiße den Ventilator mit einem satten „Flatsch“ traf.

Lieutennat van Arden bemerkte Garrms Hoverboard. Mit dem Bild von Lieutenant Hawkwood im Bikini. Und sie begann sich aufzuregen. Khalb versuchte, einen Teil des Zorns auf sich zu lenken, in dem er sofort zugab, das Bild gemalt zu haben … aber irgendwie war wohl Garrm trotzdem der Schuldige. Dieser bot an, die abgebildete Lady zu fragen, ob sie etwas dagegen hätte und falls sie sich beleidigt fühlen würde das Board zu übermalen, aber Lieutenant van Arden war voll in Fahrt und hörte nicht auf zu schreien.

Zum Glück kam Lorsa an, die gerade ihren Wochenendurlaub angetreten hatte und sichtlich nicht in Stimmung war, irgendwelchen Streit zu schlichten. Selten war Khalb so froh gewesen, seine buir zu sehen!

Garrm und Khalb wurden von Lorsa barsch zum mitkommen aufgefordert und bekamen eine bestimmt zweistündige Vorlesung zum Thema „warum wir uns bei den Imperialen zurückhalten“. Khalb ließ sich nicht so leicht einschüchtern und hielt dagegen – aber harmonisch wie Mutter-Sohn-Beziehungen bei mando’ade nunmal waren, wurde der Konflikt mit Körperstrafen und sinnvoller Pädagogik gelöst.

Seltsam, wie einfach alles war, wenn Lorsa es erklärte. Und wie unverständlich, wenn die Imperialen es in ihrer Sprache versuchten. Garrm und Khalb bekamen von Lorsa lehrreiche Vorträge, fast ihre Blaster weggenommen, mehrere Straf-Laufrunden, einen heftigeren Anschiss als jemals zuvor und am Ende die Erlaubnis, gegen Lorsa zu kämpfen, was den Abend mit viel Spaß ausklingen ließ.

So einfach war das – so konnten die beiden jungen mando’ade begreifen, wie man sich bei den Imperialen unauffällig verhielt. Es war wohl doch so, dass das Imperium viel zu fremdartig war, als dass man einfach so kapieren konnte, was nun Ärger machte und was den Imperialen egal war.

Vielleicht musste man eine Liste anlegen? Einfach aufschreiben, was die Imperialen triggerte und das dann vermeiden.

Klang praktikabel.

Khalb fasste sich an die Stirn. Das Bluten hatte aufgehört. Nur noch ein paar Beulen und Löcher in der Haut, wo ihn Garrms Hörner bei der Kopfnuss getroffen hatten. Jetzt eventuell noch Frann anrufen ..?

Nein, besser morgen. Sonst dachte die junge Kriegerin noch, ihr Bruder hätte Khalb besiegt!

Lieber noch eine Runde ums Fort rennen. Und dann Liegestütze.

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OOC: Wieder ein Mando-RP-Abend. Zusammen mit Lorsa hatten die zwei Jungspunde viel Spaß und Ärger, in beliebiger Kombination. Außerdem hat mir Sey die kleine Frann gezeigt. Immens putziges Zabrak-Mädchen. Nicht niedlich im konventionellen Sinne aber eine charakterstarke kleine Kämpferin.

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