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Cave Canem – Ab jetzt gibt´s Spoiler

5. November 2015

… denn nach zwei Wochen sollte nun jeder, der sich dafür interessiert, die Zakuul-Story gespielt haben. Außerdem weiß ich auch noch gar nicht, ob ich besonders viel spoilere. Ich nehme nur einfach nicht mehr wirklich Rücksicht.

Ich habe die ganze Geschichte nun dreimal gespielt. Zuerst mit Sherku, dann mit Red und zuletzt mit Captain Lab. Das sind aber nicht meine einzigen 65er Charaktere bisher. Ich habe Khalb, Ghurab und den alten General rein mit Heroic Missionen ebenfalls auf Maxlevel gespielt, ohne die Story angefangen zu haben. Das Aufleveln geht sehr, sehr schnell. Rein mit Heroics ist man in einem Nachmittag von 60 auf 65 gekommen. Und weil es so viele verschiedene davon gibt, wird es auch nicht langweilig.

Denn – so unglaublich fesselnd und cineastisch die sehr umfassende neue Fortführung der Geschichte auch ist (und das ist sie wirklich! Man bekommt ein ganzes Spiel im Spiel. Von der Story her definitiv das Beste, was ich bisher an MMO-Addon gesehen habe – inklusive einer großartigen 80er-Jahre-Actionserie-Zwischensequenz), so sollte man doch zwischen den Durchläufen Zeit vergehen lassen, um nicht alles zu verwässern und zur reinen Aufgabe verkommen zu lassen.

Und nach der spannenden, emotionalen und noch lange nicht fertigen Geschichte geht es eigentlich erst richtig los … All´ die Dinge, die man aufbauen und verbessern kann. All´ die Heroics, die man dann erst laufen kann (und die Star Fortresses geben nicht nur massenweise Titel und Housing, sie sind auch jedes Mal anders, da sie zufällig generiert werden und nur Zwischen- und Endboss fest gesetzt sind) und all´ die Gefährten, die man wieder- und neu finden kann!

Sherku hat jetzt Talos Drellik als ständigen Companion dabei (ja, genau. Ein Bounty Hunter hat einen Inquisitor-Gefährten dabei). Weil ich den Cheerleader of Darkness schon immer furchtbar gern gehabt habe. Jetzt steckt der kleine Archäologe in einer ‚gam und darf Schaden machen. Und wie! Wenn ich ihm nicht permanent Guard gebe, zieht er mir die Aggro ratzfatz weg! Captain Lab läuft mit Theron Shan – einfach, weil der immens amüsant und cool ist. Klickt man ihn oft genug an, sagt er „I hope this is not a mom joke!“. Bei Red bin ich mir noch nicht sicher, ob es nun Koth Vortena (der Red während der Story durchgehend gehasst hat) oder doch Nico Okarr wird (entspannte ältere Herren zerstören gemeinsam das Eternal Empire. Hat was). Da das Hochfüttern des Influence-Levels ganz schön zeitraubend wird, sollte ich mich langsam entscheiden. Ghurab hat derzeit noch HK, aber sobald ich ihn durch die Story geprügelt haben werde, bekommt er Senya. Aus Gründen. Und Khalb … natürlich Slagathor! Der General hat derzeit auch den Akk-Hund, wird nach der Story aber vermutlich wieder Pierce nehmen.

Ansonsten läuft neben dem üblichen RP auch viel PvE. Wir wollen nächste Woche anfangen zu raiden (mal sehen, wie lange die Rapdisziplin – wer die Anspielung erkennt darf sich als Sieger fühlen – anhält!) und haben uns schon ein paar Hardmode-Flashpoints angesehen. Lost Island bildete hier mal wieder die Bioware-übliche knallharte Nuss, die immer mal wieder dabei sein muss (erster Boss in Blood Hunt Hardmode, Bonusboss in Battle of Rishi Hardmode …). Okay, am meisten sind wir beim zweiten Boss gestorben, der wohl das selbe Server-Positionsabfrageproblem entwickelt hat wie der zweite Boss in den Czerka-Labs, was aufgrund seiner Sprungattacke ziemlich tödlich ist. Und ziemlich frustrierend, wenn man nichts dagegen tun kann und sich auf Glück verlassen muss. Der Bonusboss ging uns bei 25% in Enrage, was ein dezenter Hinweis darauf ist, dass wir mehr Schaden brauchen. Aber wir sind ja erst am Anfang des Itemzyklus. Keiner ist voll ausgestattet, da kann so etwas schon noch vorkommen.

Außerhalb von Hardmodes (und manchmal auch darin. Directive 7 war auch easy-peasy) wurde das Spiel aber sehr vereinfacht. Ob ich das gut finden soll, weiß ich noch nicht. Die Kluft zwischen Tralala-Hoppsassa und Hardmode ist teilweise schon sehr heftig. Die H2-Quests (und das schließt die Star Fortress-H2s ein) sind ebenfalls allein machbar geworden. Ist das nun ein Schritt in Richtung WoW? Dümmer, Schneller, Weiter?

Bioware hat mit der Allianzfestung die WoW-Garrisons genommen und richtig gemacht (sagen mir zumindest WoW-Spieler. Ich selbst kann das nicht vergleichen). Aber ich bin mir nicht sicher ob es eine gute Idee ist, noch mehr von der Beschäftigungstherapie für frisch operierte Laborratten zu übernehmen, zu der WoW geworden ist. Etwas Anspruch fördert durchaus den Spielspaß.

Aber ich warte mal das Raiden ab. Ich hoffe, dass ich mit Khalb dabeisein kann, wenn der neu angeworbene Co-Tank erst einmal zum Warmwerden mit in ein paar Hardmodes geht. Damit unsere Spielweisen nicht erst im Ernstfall aufeinander treffen. Klar, mit meinem DD kann ich die Synergien (haha, Bullshit-Bingo!) dann noch nicht wirklich beurteilen. Ein erster Eindruck ist jedoch auf jeden Fall drin.

Jedenfalls scheint es bisher, als hätte KOTFE viel Beschäftigungspotential. Es gibt eine Menge zu tun und die drölfzig neuen Companions geben auch viel Individualität.

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