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Rostige Skills

27. März 2016

Radfahren mag man nicht verlernen – gute Screens in Second Life machen aber durchaus. Da bleibt nur, wieder zu üben.

Nach langer Zeit bin ich dort wieder aufgeschlagen.

Eigentlich ein seltsamer Zufall kombiniert mit einer plötzlichen Idee.

Ich ging nach Second Life, weil ich Silverrain Miete geben wollte. Nicht, dass ich das müsste. Aber ich belege fast tausend Prim, also zahle ich auch.

Und wie üblich hatte ich lauter IMs mit Anfragen, ob ich nicht diese oder jene Narbe als Applier für Meshkörper machen könnte. Diese Anfragen wurden im Laufe des letzten Jahres immer mehr und bisher hatte ich alle abgelehnt – im Kopf die Horrorvisionen was es früher für ein Krampf war, Texturen auf Applier zu bekommen.

Aber dann packte mich plötzlich der Ehrgeiz. Warum auch nicht? Mittlerweile gibt es mit Omega ein recht universell verwendetes Appliersystem und SO meinte, dass es keinerlei Raketenwissenschaft erfordern würde, dafür etwas zu erstellen.

Ganz stimmte das nun nicht. Aber fast.

Und so hielt ich nach einer Stunde mein erstes Scarring (anscheinend gibt es außer mir wohl niemanden mehr, der in SL noch Scarrings herstellt, was weiß ich, die Kundin klang verzweifelt) als Applier für einen Maitreya-Body in den Händen.

Und dann ging es Schlag auf Schlag.

Warum nicht zu Testzwecken einen Meshbody kaufen? Ich entschied mich zwar für den Falschen, da der noch kein Tinting kann – aber erstens ist das nicht so schlimm und zweitens hat man bei männlichen Avataren eh kaum Auswahl. Wie immer.

Und kaum hatte ich den Body, habe ich einfach mal damit begonnen, meinen blutrünstigen Navigator mit allen Narben und Tattoos auf Meshbody umzubauen. Nicht einfach, da mein Body nur ein Layer kann und ich deshalb alles reduzieren musste. Aber es lief.

Und dann hatte ich plötzlich, ich weiß nicht, wie das passieren konnte, wieder so unglaublich Lust auf unser Antiken-Piraten-Gor-RP. Alte Zeiten und so.

Tja. Und nun haben wir (TM, die üblichen Leute eben) wieder einmal unsere sehnsüchtigen Ideen.

Die chinesische Taverne hat mit all dem wenig zu tun. Sie ist nur ebenso geschehen. Steht statt der kleinen Berber-Küstenstadt nun bei mir herum.

Wir werden sehen, was daraus wird!

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