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Wenn man lange genug den Kopf gegen die Wand schlägt …

14. April 2016

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… freut man sich irgendwann so darüber, dass der Schmerz aufhört, dass man alles gut findet. Oder so ähnlich.

Ich habe Ghurab in den letzten zwei Tagen durch KOTFE geschubst. Das hatte ich schon länger vor, habe mich aber aufgrund der absolut null und gar nicht vorhandenen Replayability (gibt’s dieses Wort?) gescheut, mir das anzutun. Alles nochmal … alles schon wieder … immer noch keine „Choices that matter“ … gnarf.

Aber dann, ich weiß nicht genau warum, hat mich der Ehrgeiz gepackt, auch diesen RP-Char noch über Zakuul zu scheuchen. Vermutlich eine Mischung daraus, dass ich vorhabe, ihn am Freitag nach langer Zeit wieder ins RP zu bringen und der Tatsache, dass im nächsten Kapitel Vette wieder auftaucht, die ein so putziger Companion ist, dass es schade wäre, sie nicht mit Ghurab in Empfang zu nehmen.

Jedenfalls atmete ich vorgestern tief durch, stellte mich auf Hirngrütze ein und drückte den „Play“-Knopf bei „The Hunt“.

Ghurab6

Ich weiß nicht genau warum, aber ich habe keine einzige Cutscene weggeklickt. Alle durchgezogen. Und dabei Bilder gemacht. Alles nochmal angesehen, was ich nun schon bis zum Erbrechen kannte und das mir beim letzten Durchgang (das war glaube ich Nauras) vor Monotonie Kopfschmerzen bereitete. Und … ich kann nicht sagen, woran es lag … aber es hat Spaß gemacht! Ich habe nichts geändert. Und mittlerweile ist Juggertank auch keine meiner Lieblingsklassen mehr. Gut, nicht ganz so zäh zu spielen wie Concealment-Operative, was ja wirklich das ganz untere Ende der derzeitigen Fahnenstange ist … aber auch kein Fun-Gameplay wie bei Braindead-Arsenal-Merc oder Friss-Blitze-Assatank.

Wie gesagt – es ist unerklärlich. Ich konnte plötzlich wieder würdigen, wie viel Mühe Bioware in die Cutscenes steckt. Die Kamerafahrten, die Blickwinkel … alles sehr liebevoll und durchdacht.

Vielleicht liegt es ja an den paar Tagen WoW mit unvertonten Quests. Klar, WoW und TESO haben derzeit das um längen bessere Questdesign an sich (ehrlich – langweiliger als das ewige Skytrooperverdreschen wäre nur möglich, wenn man dazu die Küstenwasserstandsmeldungen rund um Helgoland vorgelesen bekäme). Aber die SWTOR-Zwischensequenzen sind nunmal absolut erste Sahne. Singleplayer-MMO eben. Einerseits schade, andererseits hat es genau diese Unique Selling Preposition.

Vielleicht wird es ja wieder besser. Die PvP-Fraggles haben immerhin schon ihre neuen Maps. Dann kann man eventuell auf neue Operations oder Flashpoints hoffen.

Und das letzte Kapitel hatte statt Skytrooper immerhin schon solche komischen Rakghoul-Modell-Viecher zum Verdreschen. Und einen für Tanks zum einschlafen langen, zähen, uninteressanten Kampf mit Valkorion (mit DD ging es recht fix. Anspruchslos war es in beiden Fällen).

Babysteps!

Ghurab7

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  1. KendrickMcMillan
    15. April 2016 um 10:22 am

    Replayability….schönes Wort……oh, damit kämpfe ich auch gerade.
    Ausser meinem Sith, Naizu, der als 60er ins Rennen ging und Shasaa, meiner Dunkel V – Inquisitorin, habe ich nur noch meine Hell (fast V) Jedi Anersha’Len durch KOTOE geprügelt. Alle anderen kloppe ich nur noch durch die Hutten und Revan….. 5x der selbe Quark, aber gut, dann sind alle brav auf LvL 65 und dürfen Urlaub machen. Is irgendwie schade, das nach Kapitel 3 Ende ist mit den Klassenquests, die waren echt cool die Storys.
    Aber die Wiederholungen hatten ja ihr gutes…..Vermächtnis Stufe 40 und jetzt im Besitz von Treek, diese flauschige Ewok Söldnerin, die echt gute Arbeit als Heiler macht und auch gut Kloppe verteilen kann *lach*

    • 15. April 2016 um 10:56 am

      Den Ewok würde ich nichtmal mit einem fünf Meter langen Stock anfassen. Ewoks sind widerlich. Und der Plottwist, dass irgendwelche paläolithischen Teddybären Vader´s Fist kaputthauen können (die Elite der Elite!) war der größte Mist in der OT.🙂
      Auf jeden Fall hast Du recht – Klassenstories waren der richtige Weg. Auf Makeb hatte man wenigstens noch zwei Stories aber danach liess der Trend, alles mit Gewalt auf Linie zu kuscheln, jeden Wiederspielwert gen null rauschen.
      Auch Ghurab war lange bevor ich mir das KOTFE-Durchspielen gegeben habe, Level 65 und hochgegeared.
      Außer meinem Padawan ist auf Repseite übrigens noch keiner durch KOTFE … und selbst der hängt irgendwo im Kaliyo-Kapitel … Repseite ist ja eh nicht so meins und wenn das nun auch noch völlig ohne Änderung der selbe Käse ist wie auf Impseite – wozu spielen?

  2. 15. April 2016 um 5:41 pm

    Naja, ich mag den Ewok, allerdings nur auf der Rep Seite, ein dunkler Plüschbär ist wie TED bei Star Wars…..geht gar nicht und auch wenn man den HK55 für lau bekommt, so fummel ich mir einmal den HK51 ausm Fell, auch wenn ich es echt doof finde, das man zu Mehrspieler Missionen gezwungen wird.
    Das mit den Klassenstorys läßt wohl irgendwie bei allen MMOs irgendwann nach. Bei Star Trek Online ist es noch schlimmer. 1 langes Kapitel für je Romulaner, Fed und Klingonen und dann für alle der selbe Mist…… mittlerweile 11 lange Kapitel…. haste 10 Chars, spielste 10 x den selben Mist und kennst die Dialoge auswendig (seit Kapitel 10 arbeiten Klingonen, Roms und Fed übrigens auch zusammen gegen einen einzigen Feind….komisch….komisch…..). Da brauch sich keiner Wundern, wenn die Spieler immer weniger werden.

    • 15. April 2016 um 6:11 pm

      Was ich gehört habe ist der Bär aber dunkel wie die Nacht. Passt nicht im Geringsten zur Republik. Also, storymäßig.
      Und da kein Imp oder Mando, der noch alle Tassen im Schrank hat, mit so ´nem Bär tot überm Gartenzaun hängen würde, geht das kleine Mistvieh eigentlich mit gar nix.😀

      Für HK brauchst du keine Gruppe. Die FPs droppen die zwei Komponenten auch so und die Theoretika und die Endquest gehen auch allein (zur Not komme ich mit!). Das einzig nervige ist die Buddelei. Die Customizations für HK-51 sind´s in jedem Fall wert. Ich habe ihn einmal mit Impdroiden-Skin, einmal mit Huttendroiden-Skin und einmal mit Czerkadroiden-Skin. Sieht klasse aus.

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