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Erster Versuch – Anderswo

17. Juni 2016
Portrait_Verus_DSA

Mein DSA-Charakter Verus. Al’Anfaner Ex-Gladiator und halb-Utulu. So etwas hätte ich zu gern in Second Life gespielt! Aber dort begeistert man sich nicht für Südaventurien, sondern bleibt immer schön in der Mitte.

RP in TESO. Man muss alles mindestens einmal probieren. Das führt nicht nur zu Spaghetti mit Ameisen (kein großer Unterschied zu normalen Nudeln) oder Käse, der unter die Genfer Konvention fallen sollte, sondern eben auch zum Sprung ins kalte Wasser und dem Ansprechen fremder Leute.

Schrecklich, ich weiß.

Aber es hat überraschend gut geklappt. Das RP an sich war jetzt zwar eher unergiebig, da der Plan für den Einbruch irgendwie komplett gegen die Wand fuhr – aber ich habe jemand Netten kennen gelernt, der die Energie und Geduld hat, diesen Plot fortzusetzen und noch einen Versuch zu starten, an die Dokumente der Baroness zu kommen.

Was mich in TESO beim RP nur immens stört, ist dass man ständig herumlatschende PvEler hat. Viel schlimmer (weil mehr) als in SWTOR. Und natürlich teilt man sich die RP-Location mit ganz Europa. Soll heißen, ich musste einen Haufen Engländer blocken, die zur selben Zeit am selben Ort RP hatten … nur eben etwas völlig anderes. Schräge Sache und killt für mich viel Immersion (noch dazu hat einer der Engländer auch noch … wait for it … Vergangenheitsemotet! Das allein wäre schon Grund genug, ihn zu blocken, ich weiß). Aber natürlich fand das RP gestern auch in einer sehr beliebten Burg statt. Ist man eher „auf dem Land“, hat man solche Probleme natürlich nicht. Und ab 2017 mit dem Housing ja eh nicht mehr. In SWTOR haben wir es auch jahrelang überlebt, bis die Strongholds endlich Erleichterung geschaffen haben. Man denke nur an das Militär-RP mitten in Kaas City und die ganzen Honks, die querschießen wollten …

Ich werde den Plot auf jeden Fall fortsetzen. Als erstes brauche ich eine Liste, was der erstaunlich findige „Hafenarbeiter“ besorgen muss. Und dann sehen wir weiter.

Außerdem werde ich parallel mit einem anderen Charakter ein weiteres Projekt besuchen. Einfach erst einmal einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen.

Im Prinzip will ich ja auch nur sehr wenig RP. Einmal die Woche. Und möglichst immer nur Häppchen. Ich habe einfach nicht mehr die Zeit und Möglichkeit, mich in so lange, große, epische Plots wie in SWTOR zu begeben. Da halte ich die Mitspieler nur auf – und lästig sein will ich nun wirklich nicht!

Sozusagen casual RP. Einfach immer mal da sein, Dinge tun, wieder verschwinden. Kein bisschen wichtig sein aber Spaß haben. Unverbindlichkeit und die Möglichkeit, sich jederzeit ohne Kollateralschäden herausziehen zu können.

Aber erst einmal wieder Wochenende, ganz ohne virtuelle Dinge. Statt dessen nicht nur DSA und Grillen (bei dem Monsunwetter wird das sicher nicht ganz so schön), sondern auch Werewolf-Worldbuilding und sinnloses Gammeln. So muss das sein.

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