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Archive for the ‘Technik’ Category

25. Mai-Look of the Day

3. Mai 2018 1 Kommentar

Tyger Tyger, burning bright,
Ich hatte einen guten Lauf – fast acht Jahre gab es dieses Blog jetzt! Einmal quer durch Gor, Antike, Game of Thrones, World of Darkness, mehr Gor, mehr World of Darkness gespielt und dabei viel Spaß gehabt.

Aber irgendwann muss Schluss sein.

Und mir bricht die totale Zwangstransparenz, die ab dem 25. Mai mit der EU-DSGVO über uns hereinfallen wird, das Genick. Mag ich nicht.

Ich fühle mich von ängstlichen alten Herren und Damen kriminalisiert. Denn wenn ich mich nicht völlig nackig mache und jeden Spacko mit spiegelglatter Großhirnrinde vor sich selbst schütze, bin ich offenbar eine finstere Gestalt aus dem Darknet.

Nun ja. Wenn dem so sein soll …

Not very monochrome

Ich danke euch, dass ihr gelesen und kommentiert habt. Dass ihr mich ein Stück des Weges begleitet habt.

Ich werde mal sehen, ob flickr und tumblr von der Lawine verschont werden. Ansonsten war’s das mit der aktiven Teilnahme am Web 2.0 für mich.

Lebt wohl!

(Die Site wird noch bis zum 25. Mai offen sein. Danach erstmal auf privaten Zugang gestellt werden und wenn das auch nicht hilft, ziehe ich den Stecker. Weiterhin zu finden sein werde ich natürlich inworld)

Dodge Demon 340

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T-Shirt Kreativitäts-Look of the Day

23. April 2018 Kommentare aus

Prequel-Memes and Mythosaurs
Immer wenn man glaubt, in Second Life gäbe es keine Möglichkeit mehr, Klamotten selbst zu gestalten, ohne sich auf ewig und drei Tage in Blender einzuschließen oder dämliche Templates zu kaufen, kommt jemand mit einer großartigen Idee daher und zeigt, dass man doch noch Spaß haben kann. Party like it’s 1699!

In diesem Fall das T-Shirt von Dufaux, das mit einem HUD ausgestattet ist, über welches man quadratische Texturen, die man fullperm besitzt, auf das Hemd pflastern kann. Nicht ganz billig, der Spaß. 250 pro Farbe. Dafür kommt es auch in guter Meshqualität und für eine Vielzahl an Bodies – Signature, Aesthetic und Bellezza. Mal wieder weder Slink noch Adam. Tja, die Zeit hat ihre Kinder gefressen und kein Zeus in Sicht, um sie wieder herauszuschneiden.

The Satyr Cousins are at it again

Wie dem auch sei (number one Sinnlosphrase!) – da ich derzeit mit Signature- und Aesthetic-Body herumlaufe, bin ich in Hinblick auf dieses Shirt versorgt. Und natürlich bin ich designmäßig sofort Amok gelaufen. Star Wars-, Supernatural, Marvel-, Firefly-, Vampire- und Warhammer 40k-Nerdshirts wurden erstellt. Und keine Gefangenen gemacht.

I don't always turn my car into a horse ...

Wo bekommt man auch sonst für lahme zehn Linden einen komplett neuen Look?

Große Begeisterung. Mit kleinen Dämpfern. So sitzt der zu gestaltende Bereich etwas zu tief. Man kann eigentlich nur das oberste Drittel nutzen, der Rest wird von den Brustmuskeln geschluckt.

Aber generell ist es wirklich eine verdammt gute Idee. Kreativität zurück nach SL!

Das Shirt gibt es im Moment beim Man Cave-Event, nach dessen Ende wohl im Dufaux-Mainstore, der so winzig ist, dass man es vermutlich sehr leicht finden wird.

Dodge Demon 340

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Bakes on Mesh-Look of the Day will blow your mind!

13. April 2018 2 Kommentare

Clickbaity Titel is clickbaity.

Gehört aber so. Denn Bakes on Mesh ist für Linden so ein großer Schritt, wie damals der Sprung zu Meshes an sich. Ganz großes Kino eben.

Und was ist Bakes On Mesh? Ganz einfach: Die Rückkehr der Systemlayer. Und zwar ALLER Systemlayer. Richtig viele davon. Man kann wieder bis zu 64 Tattoos/Narben/Brandings/Körperbehaarungslayer/Dreck/Wäsche tragen. Auf Meshbodies. Und Meshköpfen. Ohne Applier. Ohne Relays. Ohne Gefuddel. Einfach wieder wie früher Rechtsklick auf das Ding im Inventar, „add“ ausgewählt und da isses!

Und es wird noch besser: Man kann wieder alte Skins auf Meshbodies tragen. Ganz ohne Relay, ganz ohne Applier. Jetzt in der Testphase braucht man noch ein Relay und vielleicht später noch für manche Hersteller – aber prinzipiell wird es wie damals(TM).

Klingt super aber unglaubwürdig? Erster April noch zu nahe? Dann zeig‘ ich es mal mit Screenshots.

Bakes_On_Mesh_Test_a

Man entschuldige die Kartoffelqualität der Bilder aber die Linden-Testrübe ist der Lada unter den Viewern. Hier also mein Charakter Shan in normaler Aufmachung. Signature-Body, Catwa-Head, Stray Dog-Skin per Applier drauf.

Bakes_On_Mesh_Test_b

Jetzt adde ich den experimentellen Omega-Baked-On-Relay (den man, wie gesagt, später nicht mehr brauchen wird). Das sind die zwei schwarzen Boxen links. Außerdem habe ich den Catwa-Omega-Relay laufen. Signature hat einen Build-in-Omega-Relay.

Ich habe KEINE Alphalayer mehr an, nur noch für Augen und Ohren. Das ist wichtig. Keine Alphalayer.

Dann der große Moment: Ich klicke auf „wear“ bei einer uralten Aeros-Skin. Und … voilá – da isse! Sieht natürlich shapemäßig am Kopf sehr schräg aus, weil die Shape auf die Stray-Dog-Skin abgestimmt ist. Aber trotzdem: Alte Aeros Skin!

Bakes_On_Mesh_Test_c

Skin läuft also. Aber was ist mit meinen Narben? Also fix einen Narbenlayer gesucht, den ich noch nicht als Applier umgebaut habe. Und, schau an, auch das funktioniert prächtig! Wie früher. Einfach mit „add“ Zeug dazu bis der Arzt kommt.

Bakes_On_Mesh_Test_d

Auch der Catwakopf reagiert wunderbar. Und das, wo er sonst so zickig ist mit Layers!

Ich bin sehr, sehr zufrieden und kann es kaum noch erwarten, bis Linden dieses entzückende Feature serienreif machen wird.

Hersteller wie Aesthetic können auf diesen Zug zwar vermutlich nicht aufspringen, aber wie man an meinen Bildern sieht, existieren Applier und Systemlayer ja ganz famos auch nebeneinander, ohne sich in die Quere zu kommen.

Wer das Ganze nun selbst ausprobieren will, schaue sich am Besten das Video von Strawberry Singh an und lese den Artikel bei Maddy. Es ist einfach und es macht Spaß. Nicht zögern, angucken!

 

Neuheiten-Opfer-Look of the Day

26. Februar 2018 2 Kommentare

On my way to steal .. well, everything I guess
Ich sah das Bild des Carriage für das Water Horse auf Flickr und fand das Ding großartig. Also zog ich, sobald er erhältlich war, los und habe ihn gekauft. Und bereut. Tja.

Sieht eigentlich gut aus, ist immer noch um Längen besser als alles, was es als Kutschen bisher gab … aber dass die AO das Vorderteil des Pferdes so verzerrt und kein gescheites Lederzeug dabei ist (das muss man extra erwerben, was mir etwas mafiös vorkommt), war unschön.

Zur Verzerrung bekam ich als Fass-den-Boden-Moment auch noch gesagt, dass das am Shape meines Avatars läge und ich das „nur“ ändern müsste, dann wäre alles in Butter. Ich soll also meinen Avatar umkrempeln, damit das Pferd nicht verzerrt ist …? Come again?

Diese Verzerrung tritt recht exklusiv bei Mythril-Water-Horse-AOs auf. Die werde ich also in Zukunft vermeiden, da ich nicht vorhabe, meinen Avatar zu einem Heinzelmännchen zu machen, nur weil jemand Animationen nicht sauber hinbekommt. Leider arbeitet Jinx in letzter Zeit viel mit Mythril, so dass ich nun zwei Hersteller zum Preis von einem auf der „Obacht!“-Liste halten muss.

Meine Charaktere sind anatomisch immer im Mittelfeld angesiedelt. Keine ausgebeeften Schränke und keine Erbensenköpfe. Was an solchen Everyman-Shapes für Verzerrung sorgen soll, kann mir keiner erklären.

Naja, dann werde ich in nächster Zeit mit dem Linden-Ausgeben für den reitbaren Untersatz einfach vorsichtiger sein. Mehr Kohle für andere Dinge!
On my way to steal .. well, everything I guess

  • Horse: Water Horse Bento Horse Warmblood
  • Coat: The Texture Barn
  • Unicorn Parts: Jinx
  • Carriage: Jinx

 

  • Head: Catwa, Daniel
  • Body: Slink Physique
  • Skin: Aeros
  • Hair: no.match no_Fiction
  • Beard: no.match, no_Date
  • Eyes: AZ Reel Eyes Green
  • Bodyhair: L&E Bodyhair 2016 for Slink
  • Horns: Illusions, Dreamcatcher Nivicola
  • Ears: AITUI Elven Eaqr Bone Fragment
  • Snake-Bracelet: OPOPOP Snake V. 1.10
  • Shoes: Ascend, Triple Monk
  • Pants, Shirt: Deadwool
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Bentopferde

4. April 2017 13 Kommentare

Es ist soweit, Second Life ist im Jahrhundert des Flughunds angekommen. Project Bento macht´s möglich.

Vorgestern hat mich Jamies Steuereinheit aufgeregt und fröhlich auf die Water Horse-Bentopferde aufmerksam gemacht. Und was soll ich sagen … sofort gekauft.

3500 Linden (mit Gruppenrabatt, ist aber free to join) sind kein Portogeld, aber erstens immer noch billiger als die bisherigen Platzhirsche von Realistek und zweitens … alter Schlappen, das ist ein Quantensprung!

Die Pferde sind Attachments (und recht günstig vom Draw Weight, deutlich weniger als ein Aeros Cock, wem der Vergleich etwas sagt *hust*), haben vier Gangarten, die völlig weich und absolut realistisch animiert sind und … der Hersteller hatte Ahnung von der Sache! Bei der Piaffe (ein Bonusgadget) gibt der Charakter sogar korrekte Schenkelhilfen! Gar nicht zu reden davon, dass das Pferd sich (zumindest in der englischen Variante) versammeln lässt, im kurzen Galopp eine ordentliche Aufrichtung hat und sich selbst im Arbeitstempo trägt! Das habe ich in noch keinem Computerspiel gesehen. Respekt!

Man bekommt auch ein HUD dazu, um das Pferd sehr individuell zu gestalten (vier Fellfarben, drei Mähnen- und Schweiflängen, vier Blessen, an jedem Bein unterschiedliche Besockung einstellbar, vier Augenfarben, drei Schöpfe …) und die Zubehörindustrie ist auch schon auf den Zug aufgesprungen, obwohl es die Pferde erst seit knapp einer Woche zu kaufen gibt. Wie man sehen kann – es gibt Einhorn-Hörner! Wheeeee und so.

Standard ist entweder englisch oder western, mit der Option, Sattel und Trense komplett auszublenden (wie oben zu sehen). Die Pferde passen sich automatisch der Avatargröße an und sowohl bei sehr kleinen als auch bei sehr großen Charakteren hatte ich keinerlei Probleme.

Jap, ab jetzt hat man im RP endlich einen reitbaren Untersatz, bei dem man nicht zwischen „sieht nach Barbiepferd aus, bewegt sich aber okay“, „sieht gut aus, bewegt sich aber wie Stock-im-Bobbes“ und „OMFG, mach´s tot bevor es Eier legt“ wählen muss.

Das Einhorn-Horn hat mich auch sofort überzeugt. Ein Fey braucht ein Einhorn. Regenbögen kotzen!

Schade, dass man auf den Bildern nicht die hübschen Idle-Animationen sehen kann. Denn auch daran wurde gedacht und es gibt einen zusätzlichen netten Touch.

Kurz: Second Life zeigt mal wieder, was möglich ist. Doof nur, dass es dort auch so viel Grottiges und Mittelmaß gibt. Dieses Spiel wäre das größte Geschenk an alle Sandbox-Spieler … wenn, ja wenn nur alles in dieser Qualität wäre.

Nein, niemand hat mir etwas für diese Lobeshymne gezahlt oder geschenkt. Wie immer hype ich nur Dinge, von denen ich begeistert bin.

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Tempi passati

16. Juni 2016 Kommentare aus
Portrait_Duke_sw

Ein NSC aus der Werewolf-Runde. Silver Fang Ahroun mit einem wüsten Skandal in der Vergangenheit. Insert-uralter-normannischer-Adelsname-here.

Gestern wollten wir eigentlich die Ankunft der Piratencrew auf der Voidwalker spielen. Da aber leider kein Sith da war, dem man die Artefakte hätte zeigen können, haben wir es verschoben. Statt dessen habe ich mich mit Mashia im Skype in Nostalgie ergangen. Es ergab sich einfach, frühere RP-Höhepunkte noch einmal Revue passieren zu lassen. Immerhin kennen wir uns da ja auch schon ein paar Jahre.

Angefangen bei unseren Charakteren im Brundisium-Gladiatoren-RP (der Mord an Faba und die fast-Verwicklung meines Murmillo darin … die Arenakämpfe … die Angriffe auf den Ludus Corvinius …), bis hin zu den amüsanten Erlebnissen der Aequitas-Crew. Der berühmte „Laesios Penis“-Zwischenfall im Badehaus von Port Kar, die Ersäufung der She-Urt, Ingulas Attacken auf stressige Sklavinnen („does he look like a bitch??!!“) … tja, gab schon einige feine Dinge.

Zum Glück bleibt einem ja auch nur das wirklich Gute in Erinnerung. Die ganzen fellbehängten Knallchargen auf Durchreise sind im gnädigen Nebel des Vergessens versumpft.

Es scheint, als hätte in Second Life endgültig die Seuche des Vergangenheits-Para-Emotens gesiegt. Nichts gegen Para – wenn es sinnvoll verwendet wird. Eine Gedichtinterpretation über den morgendlichen Stuhlgang des Emotenden samt Bezugsetzung zu Kindheitstraumata hat in einem Emote nichts verloren. Erstens ist es schlechter Stil und zweitens haben die so Herumschwurbelnden meistens auch die Eloquenz und den aktiven Wortschatz eines Regenwurms. Und Vergangenheit hat in einer gerade stattfindenden Aktion auch nichts zu suchen, das ist schlicht hirnrissig. Das Argument „aber das liest sich viel schöner“ zieht nicht im Geringsten, wenn der Inhalt weiterhin Rosamunde-Pilcher-Kacke im Grundschulduktus ist.

Aber gegen diese Windmühlen bin ich schon vor fünf Jahren angeritten und gescheitert.

Second Life bietet immer bessere, schönere und vielseitigere Möglichkeiten für RP-Settings ohne die ganzen technischen und moralischen Beschränkungen der kommerziellen MMOs (ja, auch SL ist Kommerz – aber es ist konsequent „adult“ und von daher ist dort alles schmerzfrei). Aber so lange der Viewer in jeder Inkarnation nur nach langer Einarbeitung bedienbar ist und so lange die User immer noch alles mit unergonomisch riesigen Texturen und zu detaillierten Meshes vollkleistern und damit Lag vom Feinsten produzieren (lest Pennys Blog und lernt, ihr Pflaumen!), wird SL immer weiter in der Nische versinken. Das verschenkte Potential ist einfach schade.

Second Life wird immer mein Lieblings-RP-MMO bleiben. Aber ohne die passenden Mitspieler bleibt es bei der Post-Überschrift … tempi passati.

Heute werde ich eventuell mal sehen, was es in TESO im Crime-RP zu tun gibt. Ich habe zumindest eine Verabredung in diese Richtung. Auch weiterhin in der Gestaltung natürlich viel enger gesteckt als Second Life … aber im Gegensatz dazu wenigstens mit einer ausreichend großen Mitspielermenge.

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Und von Ferne hört man leise „wuuuusch“ …

18. Februar 2016 Kommentare aus

… denn das ist das Geräusch, wenn Bioware eine ganze Gruppe Spieler und ihr Spaß meilenweit am Arsch vorbeifliegen. So weit entfernt, dass man in der Umlaufbahn noch sowjetischen Weltraumschrott finden kann.

Konkreter Anlass? Bei fünf von neun Raids sind die Bosse sporadisch oder immer verbugged. Man stelle sich das mal in einem anderen MMORPG vor. Raiden geht nicht mehr, weil man bei einem Boss den Insta-Kill-Strahl nicht mehr sieht, bei einem anderen die AoEs unsichtbar sind und ein dritter gar nicht erst dort zuhaut, wo er es laut Animation täte.

Blizzard würde dafür meiner Schätzung nach zwei Tage brauchen. Zenimaxx eine Woche, weil sie nicht die Blitzmerker sind. Und was tut Bioware? Will das Ganze bis Game-Update 4.3 im Griff haben. Wir sind derzeit bei 4.1a. Bis 4.3 sind es noch zwei Monate. Zwei. Monate. Ohne Raids.

Viel deutlicher kann man den Spielern nicht mehr sagen, dass man nicht daran interessiert ist, fordernden Gruppencontent zu bieten. Nicht, dass man das mit einem Jahr ohne neue Operations und ohne eine Ankündigung dafür nicht schon schwer hätte vermuten können.

Ich kenne diese seltsame Statistik, dass nur 10% aller MMO-Spieler überhaupt jemals eine Raidinstanz betreten. Und ich glaube sie nicht. Wir sind eine gummelige RP-Gilde, zwei Drittel unserer Spieler sind movementmäßig extrem herausgefordert und halten Augments für eine skandinavische Süßigkeit. Und trotzdem war jeder davon schon beim Raiden dabei. Wurde schlimmstenfalls eben als Totgewicht gezogen. Aber war Raiden und hatte Spaß dabei (am Lerneffekt arbeiten wir noch). Wenn das also bei uns geht, muss das in den zahlenmäßig bedeutend größeren und aktiveren PvE-Gilden doch ähnlich aussehen.

Und nun hat Bioware beschlossen, dass diese Leute nicht mehr ihre Zielgruppe sind. Statt dessen wird darauf verwiesen, dass „die meisten“ Leute gern allein und nur für sich Story spielen und bloß keine Kämpfe wollen, bei denen man aus AoEs oder Cleaves raus muss, bei denen man sich positionieren oder auf Buffs/Debuffs, Timer, Phasen, Laufwege und andere „komplizierte“ Sachen achten muss.

Wer sind diese „meisten Leute“? Ich kenne keinen davon.

In wie weit diese ominöse Gruppe nun SWTOR am Leben halten kann, vermag ich nicht zu sagen. Ich hoffe nur, dass sie es wirklich tut. Denn die Raider und PvE-Spieler im Allgemeinen haben sie verloren. Was man daran merkt, dass in der Kommentarsektion von dulfy.net bei der Ankündigung dieser absurden zwei Monate Raidfrei nur noch vergleichsweise wenig und sehr müde protestiert wurde. Der Tenor war größtenteils „Haja, macht man nix. Ciao“.

SWTOR hat nun im Schwierigkeitsgrad fast WoW erreicht. Lobotomierte Laborratten erzielen erste Spielerfolge.

Aber WoW hatte zumindest noch Raids …

Wir haben gestern statt Temple of Sacrifice dann eben einen der wenigen noch funktionierenden Raids gemacht. Eternity Vault. Hängt jedem eigentlich schon maximal zum Hals raus da mit vier Jahren die älteste Instanz. Deshalb gingen wir es auch in Unterzahl und nur mit einem Tank an. War trotzdem albern.

Dass es keine Raidspieler mehr gibt konnte man dann ganz einfach am linken oberen Bildschirmrand sehen: Außer uns keine Gruppe in Richtung Soa unterwegs.

Tja.

Bleibt noch RP. Aber rechtfertigt das das Zahlen eines Abos? Und wenn ich mir diese Frage stelle, tun das vermutlich auch andere.

Nochmal tja.

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