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Posts Tagged ‘Gor-RP’

Kurzbesuch zurück auf Gor

15. Januar 2017 10 Kommentare

Einladungs-RPs haben den Vorteil, dass man sich ganz seinen elitistischen Arroganzneigungen hingeben kann, da man nicht mit jedem Spielen muss. Klar, muss man eh nicht, man kann immer einfach weggehen. Aber wenn der Spielerpool sowieso schon verlesen ist, kann deutlich weniger schief gehen.

Demnächst werden also die cosianischen Piraten mal wieder für ein paar Spielsessions aus der Versenkung geholt. Und um sie den modernen Zeiten anzupassen, haben sie ein neues Schiff bekommen. Das alte hatte möbliert über 300 Prim. Das neue mit allem nur noch 165. Und dabei ist es deutlich detaillierter. Und hat zwei Ballistae!

Es ist von Galeere zu Segelschiff mutiert, weshalb es den Namen gewechselt hat. Der Rammsporn geht mit einem Segler natürlich auch nicht, weshalb es eben die zwei Torsionswaffen wurden.

Geblieben ist Laesios „reverse mermaid“. Die musste einfach!

Ebenfalls geblieben ist der Kern der Besatzung. Bootsmann Laesio und Navigator Ingula, Schiffsarzt Ganzbaf (nein, der heißt IC nicht so!) und Schiffsjunge Pavidus.

Neu hinzugekommen sind ein Kapitän und eine Arbeitssklavin.

Jetzt bin ich gespannt, wann es losgeht. Und was wir dabei für ein Durcheinander erzeugen können. Man ist diesmal im Auftrag des Ubar Chenbar von Tyros unterwegs – aber das Schiff ist, ganz historisch, im Gemeinschaftsbesitz.

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Schick auswärts essen gehen in Victoria und dergleichen

23. Juni 2014 8 Kommentare

Schon wieder kein IC-Bericht. Irgendwie bin ich noch immer nicht soweit im Spiel, dass so etwas für mich Sinn ergeben würde. Ist nicht schlimm – ich habe ja meinen Spaß mit den anderen Freibeutern (Gebetsmühle anyone?). Viel passiert ist auch nicht. Laesio und Ingula sind in die Stadt gegangen um etwas zu essen zu suchen. Gefunden haben sie nichts, aber zumindest war ihre Unterhaltung einigermaßen fruchtbar. Ingula wird seinen inneren Schweinehund überwinden und sich mit eher „allgemeinen“ Fertigkeiten am Verdienen des Lebensunterhalts der Gruppe beteiligen. Dazu muss der Sohn-vom-Magistrat befragt werden, ob er vielleicht für einen Kastenkollegen nebenher einfachere Jobs weiß, die nicht zu sehr in irgendein Ingula unbekanntes Spezialgebiet hineinragen.

Zwar stand Lucia einige Zeit neben den beiden und unterhielt sich darüber, dass der Ludus irgendwas (Name leider vergessen, my bad!) einen Blauen sucht – aber Ingula ist kein Buchhalter, der wäre da fehl am Platz. Ganz davon abgesehen dass eine Festanstellung sowieso nicht in Frage kommt und „Ludus“ für Ingula im Moment ein Reizwort erster Klasse ist.

Ansonsten war rund um die beiden Seefahrer nicht sehr viel los (sie blieben unter sich). Ein paar hörbar genug geäußerte Beschwerden darüber, dass die Freibeuter nicht jeden Vorbeikommenden grüßen – aber diese Diskussion ist so alt wie SL-RP. Ich habe vor langer Zeit für mich entschieden, dass meine Charaktere nicht wild in die Landschaft grüßen. Macht man im RL schließlich auch nicht, wenn man nicht gerade Arale Norimaki (na gut, kein RL) heißt. Kann jeder handhaben wie er möchte; sollte man völlig themenneutral betrachten. Mich muss keiner grüßen, wenn er nicht direkt etwas von mir möchte und umgekehrt genauso.

Und der Rabe?

Wer meinen alten Char Zasta con Lydius noch kennt weiß, dass der lange Zeit vergeblich versucht hat, schwarze Vulos zur Briefbeförderung auszubilden. Sein maximaler Erfolg war Ghurab (ja, schon wieder dieser hochkreative Name), ein Vogel, der in 2/3 aller Fälle den Botschaftsempfänger nicht sofort angriff. Das ganze hatte als Kommentar zur damals grassierenden „ich hole mit einem Botenvulo Hilfe“-Seuche begonnen, entwickelte sich dann aber zu einem über einen langen Zeitraum hinweg des öfteren auf der Schulter meines Charakters präsenten Accessoir.

Und gestern hatte Mashia diesen richtig, richtig gut gemachten Mesh-Falken. Und der selbe Hersteller verkauft auch einen Raben … Eins kam zum anderen und ich habe wieder ein Vogelvieh. Natürlich sind vier Jahre SL-Entwicklung auch an der Begleit-Tier-Branche nicht spurlos vorüber gegangen und Ghurab 2.0 kann deutlich mehr, ist auf der Schulter viel aktiver (man sieht es im zweiten Bild) und realistischer gestaltet als sein Vorgänger. Teuer ist der putzige Schmarotzer auch nicht, kommt in mehreren Varianten und lohnt meiner Meinung nach gar heftig.

IC hat Ingula das Tier noch nicht – der Erwerb ist aber OOC schon geplant. Wann die Transaktion stattfinden wird steht allerdings noch in den Sternen, da die betreffenden Charaktere in nächster Zeit wohl nur sehr zufällig gleichzeitig on sein werden.

Außerdem gut sichtbar: Ingula hat sein Dreadgewölle auf der Murmel auf sehr kreative (und bizarre) Weise nach oben gebunden. Die Clipperei der Normalfrise hat mich ein wenig gestresst. Wird aber nach Lust und Laune gehandhabt. Es kann morgen schon wieder wie immer aussehen.

Heute abend ist erst einmal wieder der allwöchentliche Raid in SWTOR geplant. Ich habe mich zwar angemeldet, weiß aber noch nicht, ob ich es auch durchziehen kann. Montag ist einfach ein absolut ungünstiger Termin für mich. Da ich aber durch den Groupfinder bestimmt sehr zügig ersetzt werden kann, mache ich mir noch keinen Kopf deswegen. Vielleicht bin ich ja heute abend auch fit. Wer weiß!

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Die Aequitas spreizt langsam wieder die Schwingen

22. Juni 2014 2 Kommentare

Da mir gestern nicht sehr nach RP war (in beiden Welten), habe ich mich damit vergnügt, unser Schiff wieder etwas seetauglicher zu machen. Die Herrin der Thassa war bekanntermaßen von einem Sturm sehr mitgenommen und ihr Aussehen reflektierte das mit Löchern in den Planken, Schutt an Deck, kniehoch gezogenem Wasser und zerfetzten Segeln.

Aber da die Freibeuter nicht untätig sind und die Reparaturen langsam aber stetig vorangehen, kann die Aequitas natürlich nicht immer gleich aussehen. Also habe ich gestern eine etwas aufgefrischtere Version in den Rezzer gepackt. Un-tatkräftig aber moralisch unterstützt von Ganzbaf und der unsichtbaren Tanja. Und was sieht man hier oben auf dem Screen auf dem Vordeck? Genau.

Eigentlich hatte ich mir eine Ballista gewünscht – aber da Cato bei der Erwähnung von „Nur 200 Prim hat das Teil“ sofort sichtbar die Haare ausgefallen sind, blieb es beim 13-Prim-Katapult. Nichts wird einem gegönnt! Die Ballista sah großartig aus!

Wie man schwach erkennen kann gibt es derzeit in Victoria Experimente mit einem Wettersystem. Der Test-Regensturm ist lokal sehr begrenzt. Auf dem ersten Bild ist er deutlicher.

Alles Tuch der Aequitas ist noch in einem reichlich beklagenswerten Zustand – aber wir haben bis jetzt auch noch keinen Händler dafür gefunden. Und es soll ja noch eine Weile dauern, bis die Herrin wieder das bedrohliche Seeungeheuer aus Selnar ist. Die schwimmende Kriegsmaschine ist derzeit noch ein fußlahmes Kaiila.

Ich habe leider keine von der Form her passenden Amphoren gefunden. Aber so wirken sie auch noch viel freundlicher. Das ist gut! Gut für unsere Pläne und gut für unsere Gesundheit.

Während ich an unserem Schiff herumgewerkelt habe kamen immer mal wieder Leute vorbei. Schon erstaunlich – es sind immer, wenn ich in Victoria vorbeischaue, mindestens zehn, fünfzehn Leute da. Zwar meist nicht vom gesellschaftlichen Umfeld in dem sich Ingula bewegt aber die grünen Punkte sind vorhanden. Soll heißen: Second Life-RP springt dem Tod mal wieder von der Schippe? Ach, was weiß ich. Und solange ich mit der Mannschaft Spaß habe (und das habe ich), bin ich auch dort.

Dank einer NC von Mith haben die Freibeuter jetzt auch GM-Tags, die deutlich machen, dass sie auch optisch kein verwahrlostes Pack sind (an dieser Stelle nochmal Danke! an die Kollegin für den Hinweis, wie man die Tags mehrzeilig bekommt). Keiner von ihnen war je besonders schmutzig oder trug Gammelklamotten (zur Demonstration wie Freibeuter so aussehen können hier mal ein Bild) aber da sie gern manchmal in diese Richtung hin-emotet werden haben wir jetzt zu unseren GM-Tags Dinge wie „sauber und ordentlich“ oder „duftet nach Bad und Seife“ hinzugefügt. Tanja hat selbstlos angeboten, als unser guter Geruch vor uns herzuwehen. Da sie aber ein Noob bei sowas ist konnten wir ihre Bewerbung leider nicht berücksichtigen.

Außerdem ist es mir gelungen, meine graue Tunika blau umzufärben, was es eventuell einfacher macht, Ingula als Hochkastigen zu erkennen. Wie andere Blaue einen Navigator wahrnehmen weiß ich jetzt nicht. Vermutlich rümpfen Juristen und hohe Beamte die Nasen über den Typen, der den ganzen Tag auch körperlich arbeitet (Ingula sitzt nicht nur herum bis er gebraucht wird). Aber vielleicht respektieren sie auch seine mathematischen und astronomischen Kenntnisse und seine Fähigkeit, Seekarten zu lesen und anzufertigen. Kommt wohl auf die Persönlichkeit des Gegenübers an. In den Büchern schienen mir die Blauen immer unglaublich neugierig und aufgeschlossen. Echte Entdecker. Sicher nicht jeder – aber Interesse an praktisch allem, was nicht bei drei auf dem Baum ist, habe ich immer für ein herausstechendes Merkmal dieser Kaste gehalten.

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Wege und Ziele

27. September 2011 3 Kommentare

Ich vermute, dass es dem ein oder anderen aufgefallen sein könnte: Dieses Blog hat eine gewisse Tendenz entwickelt, sehr wenig Gor zu enthalten. Ich habe die Konsequenz daraus gezogen, „Gor“ auch aus dem Untertitel zu entfernen. Soll heißen: Derzeit hat dieses Setting für mich wenig Reiz. Nicht, dass ich keine Ideen hätte, was ich spielen möchte. Nicht, dass nicht ein phantastischer, riesiger, epischer Plot gerade um die Ecke startklar gemacht würde. Aber bei mir persönlich ist aus Gor derzeit die Luft raus. Ich bin übersättigt. Habe das Gefühl, alles schonmal gemacht zu haben.

Ich werde weiterhin jederzeit ansprechbar sein. Wenn ich Ingame bin, komme ich auch nach Lydius oder Asperiche, sobald jemand das möchte. Ich spiele alles mit, was man mir so gibt und werde OOC alles Organisatorische, das nötig ist, auch machen. Nein, ich warte nicht, bis man mir RP vor den Arsch trägt. Ich bin sicherlich niemand, der sich nicht selbst einen Plot bauen kann. Ich muss nicht bespielt werden. Ich brauche einfach Zeit, um meine Gor-Batterie wieder aufzuladen. Und dies tue ich mit WoD.

IC ist der Administrator mit der Verwaltung der Hafenbefestigungsbauarbeiten beschäftigt, sitzt im Palast und kann zu jeder Zeit rausgeklingelt werden.

Gestern war übrigens der Tag, an dem Lydius endlich fertig gebaut war. Ja, natürlich stehen die Gebäude schon bald ein halbes Jahr. Aber gestern hat Andera die letzten Mauer- und Hafenteile an Latzo, unseren Bauavatar, übergeben. An dieser Stelle deshalb: Vielen, vielen Dak nochmal, Andera. Deine Mauer ist so gut, die wurde sogar schon als positives Beispiel genutzt!

Gestern war auch der Tag, an dem Shee das Lydius-Ownerteam verlassen hat. RL geht vor, da beißt die Maus keinen Faden ab. Auch an sie ganz viel Dank. Sie hat mich in Lydius festgehalten, als ich auf Pilgerreise war und hat mich meine ersten Schritte dort begleitet. Kajirae mögen keinen Heimstein haben – sie hat zumindest virtuell auf jeden Fall einen. Kurz gesagt: Danke für große Leistungen in jedem Sinne. Sie hat Lydius entscheidend mit geprägt und sehr, sehr viel dafür getan, das steht fest. Möge Dein neu zu bauender Heimstein im RL schön und wetterfest werden!

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Die Rückkehr von Sexy, Monster, Seesleen und noch eine Tatrix

24. Mai 2011 9 Kommentare

Mah free companion is moar by the books than yours!

Kusa überrascht mich immer wieder. Gestern zum Beispiel mit einem derart klassisch verhüllenden Roben-Ensemble, dass ich mein Entzücken darüber den ganzen Abend kaum im Zaum halten konnte. Gut, ihre neuen Schuhe sorgten dafür, dass sie fast eine Handspanne größer war als ich, aber man möchte ja nicht meckern, wenn der Rest der Robe so grandios, teuer und kostbar daherkommt. Exakt das, was der freien Gefährtin eines hochrangigen Stadtbeamten ansteht.

Den ersten Härtetest für die Roben gab es, als das neu in Lydius wohnende Fischerweib (das auf merkwürdig-zornige Art an Details zum Leben des Admirals interessiert ist) in die Stadt gestürzt kam und schrie, dass ein Monster im Meer vor dem Leuchtturm herumschwimme. Kusa wollte natürlich mitkommen und so eilten wir zum Strand. Es gab einen Seesleen zu sehen, was wohl kaum der Grund der Aufregung gewesen war. Doch dann zeigte sich zweierlei – am Waldrand am anderen Lauriusufer ein Waldmädchen, das Kusa wohl erkannte und am Pfeiler der Brücke etwas, was man nicht genau erkannte. Es gab viel Durcheinander, ein Assassine erschien ebenfalls und irgendwann sank Kusa zu Boden – offensichtlich zu viel des Guten, zu heiß unter den Roben und dazu die Schwangerschaft. Die darauffolgende Aufregung nutzten sowohl die Waldwilde als auch der Assassine und das Ding an der Brücke um zu verschwinden.

Zurück in Lydius – Kusa war nach Hause gegangen um sich hinzulegen – schleppte Fio einen Mann an, der verlangte, Ash den Lederarbeiter zu sprechen, da dieser ihm eine Kajira schulden würde. Im Prinzip sind mir die Vermögensverhältnisse der Bewohner der vorgelagerten Inseln zwar egal, doch hatte Ash erst neulich geholfen, das große Seetharlarion zu vertreiben und so fühlte ich mich zumindest in der Pflicht, dem Fremden nicht mein Schiff zur Überfahrt zu überlassen. Er wollte sowieso lieber zu Fuß gehen, da er hoffte, den Lederarbeiter so abfangen zu können und deshalb beschrieb ich ihm den Weg nach Neu-Asperiche, von wo aus er zur Insel würde gelangen können.

Kaum war der Mann gegangen, trafen zwei Frauen ein. Die eine davon stellte sich als Tatrix von …. ach verdammt, ich habe den Namen ihrer Stadt vergessen. Irgendetwas mit „E“ …. vor und verlangte energisch einen Mann zu sprechen, dessen Namen ich noch nie gehört habe. Meine Hinweise diesbezüglich fanden kein Gehör, statt dessen behaupteten sie nun, dass wohl Marcus Aurelius der Gesuchte sei und da dieser zur Zeit krank darniederliegt (was ich den beiden nicht auf die Nase band), wollten sie an einem anderen Tag wiederkommen. Verwirrend!

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OOC: Ja, die beiden Femlaw-Frauen …. Die eine hatte das Schild mit „Keine bewaffneten Frauen“ und „Frauen in Roben“ gelesen und beherzigt, die andere legte nach IM-Ansprache das Schwert ab und nach gutem Zureden auch Roben an; fand ich positiv. Schönes RP gabs leider dennoch nicht, da viel OOC lief und ich mir mal wieder anhören durfte (in IM), wie unmöglich meine Sklavin sei, weil sie nicht die ganze Zeit knien würde. Naja, ich mach da kein Fass mehr drüber auf. Ich wies sie darauf hin, dass sie Fio gern IC eine knallen dürfte, wenn sie das stört, mich aber bitte nicht OOC damit vollmachen möchte. Das half auch.

Es kam mir einfach so vor, als würden diese Frauen und ich uns mit Tennisschlägern und Louisville-Keule auf dem Fußballplatz gegenüberstehen. Irgendwie sehr, sehr komisch. Ich attestiere definitiv guten Willen, da es kein Gemotze wegen meines Bestehens auf unsere Regeln gab, aber ich kam mit der IC/OOC-Vermischung einfach nicht klar. Wenn mein Charakter sagt, dass er den Namen des gesuchten Mannes noch nie gehört hat kann das zwei Gründe haben: Erstens – er kennt den Typ, muss das aber IC aus irgendwelchen IC-Gründen niemandem auf die Nase binden oder Zweitens – er hat den Namen tatsächlich noch nie gehört. Sofort OOC zu gehen und in Doppelklammern darauf zu beharren, dass der Kerl in Lydius leben würde (tut er nicht) und man ihn deshalb kennen müsste, finde ich verwirrend. Na egal.

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Blogposttiteldiebstahl: Gefangen

8. Januar 2011 14 Kommentare

Anders als Barth bin ich aber gar nicht im RP gefangen, sondern im ungleich gefährlicheren Motivationsloch. Genau so wie man auf diesem Bild da oben sehen kann fühle ich mich zur Zeit. Ich möchte einfach nur rumliegen wie ein nasses Handtuch und gar nichts tun.

Ich habe durchaus Lust auf RP, logge ein – und dann, nichts. Ich zwinge mich, aus dem Palast rauszuschlurfen und stehe dann rum wie Falschgeld. Kurze Zeit später latsche ich dann entweder in den Wald, um ohne Sinn und Verstand mit Screenshot-Optionen rumzuspielen oder gehe wieder off um in WoW Dinge kaputtzuhauen oder auszugraben.

Was ist los mit mir? Klar, zur Zeit geht bei mir im RP gar nichts. Ich habe lose Enden, nur will die keiner mit mir weiterspielen. Meine RP-Partner sind entweder nicht da (Sam, Kusa, Suca, Sayuri, Miguel und Hans z.B.), alt-en nur rum wie bescheuert (Emerald z.B.) oder züchten sich an diesen Amarettogäulen ´nen Wolf (Sarii, Fio und Dark z.B.). Aufs Thing geht auch keiner mit mir (ich hätte voll Bock gehabt, für jemanden den Schildträger zu machen, das wäre sicher ein Mordsspaß geworden, nur, naja, siehe oben) und nichtmal Reisen möchte ich, denn ständig von Lydius wegsein ist ja nicht sinnvoll oder logisch.

Om mani padme hum, oder wie diese Götzenanbeter so von sich geben. Hilft nur nix.

Dennoch – früher hätte mich das nicht so runtergezogen. Ich hätte die Schultern gezuckt, mich auf den Brunnenrand gesetzt und so lange irgendwelchen Verwaltungskram gemacht, bis sich um mich RP ergeben hätte.

Doch jetzt geht gar nichts. Ich schaff es nicht, mich an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Ich gehe mit „Jetzt aber, ich hab Lust auf Spielen“ im Kopf ingame, finde fünf Minuten lang niemanden, werde melancholisch und geh wieder.

So kanns doch nicht weitergehen!

Shee sagt mir immer „Das wird schon wieder!“, nur geht das jetzt schon seit zwei Wochen so. Hätte ich keine Lust auf Gor-RP würde ich einfach die Kiste aus lassen und statt dessen was anderes machen, doch ich will ja!

Langer Heulsermon kurz gefasst: Ich bin deprimiert und weiß nicht, was tun.

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Die Zeit der guten Vorsätze

1. Januar 2011 3 Kommentare

Ein neues Jahr ist angebrochen – auf der Erde zumindest. Auf Gor findet der Jahreswechsel bekanntermaßen erst im Frühling statt, doch will ich hier nicht soweit den Anker in der Realität verlieren, dass ich bis dahin warte, um edel und gut werden zu wollen. Muffin und Barth haben hier schon mit gemischten Gefühlen nach hinten und vorn geblickt, da springe ich doch mal mit Pauken und Trompeten auf den Bandwagon.

Ein Rückblick ist bei mir noch nicht ganz so sinnvoll wie bei den älteren Hasen, habe ich doch weder die große Zeit der Sklavenpapierhalter noch monströse Sim-Konglomerate kennengelernt. Der Glaubenskrieg GM versus ML war praktisch schon gefochten, als ich dazukam (wenn Lydius auch noch lange und zäh an ML festhielt und erst vor zwei Monaten mit dem Zuzug der Wakanda und Dörfler die wohl letzte Bastion dieses Meters im deutschen Gor fiel) und ob NLS nun tot oder das nächste große Ding ist – da ist man zur Zeit richtig entspannt!

Was ich tun kann, da mir noch das größere Bild fehlt, ist eine kleine, persönliche Winz-Rückschau und viele gute Vorsätze fürs kommende Jahr. Also, dann fange ich mal an. Was ich gelernt habe ist, dass …

  • Sklavinnen nicht freundlich behandelt werden wollen. Seit dieser Erkenntnis pflege ich ein selektives Arschloch-Verhalten, welches mir schon eine erstaunte IM von Slaver Robin und nette IMs diverser knieender Damen eingebracht hat. Ich bin tatsächlich fähig, Gelerntes anzuwenden! Hurra und Danke an meine Lehrerinnen, speziell Shee, Dark, Sayuri und Suca.
  • Meterkampf immer, immer, immer mit OOC-Diskussionen und schlechten Vibrationen endet. No exceptions. Egal, wer gewinnt, egal, was man tut. Es wird gemeckert. Daraus meine persönliche Konsequenz: Training in der Arena gerne, „echtes“ Kämpfen – naja, muss nicht sein.
  • neun von zehn Menschen jedwedes erwachsene Verhalten ablegen, sobald sie SL-Gor betreten. Es wird sich wie im Kindergarten um Förmchen gekloppt. Das eigene RP wird zum Teil mit verbissener Rücksichtslosigkeit verfolgt und bevor man auch nur einen Zentimeter nachgibt, begeht man lieber virtuellen Selbstmord.
  • Deutschgor ein paar echt tolle Ecken hat. Ich muss nur mal Zeit finden, sie auch zu besuchen. Es gibt wunderbares RP, wo man es nicht für möglich hält, schön gestaltete Sims und großartige Spielgemeinschaften.
  • man, wenn man genau hinsieht, einen Haufen richtig netter Menschen kennengelernt hat, deren Bekanntschaft den täglichen Kampf mit Weirdos und Vollnüssen mehr als wett macht.

Und was nehme ich mir nun für 2011 vor? Hmm …., am besten, dass …

  • ich mich weniger aufregen möchte, über Ballerweiber, Prinzessinnensklaven und OOC-Penetranzos.
  • ich einen Mittelweg finden werde, zwischen meinem Fundi-Anspruch und Spielspaß.
  • ich zu meinem Sklavinnenhaufen (es werden mehr! *grins*) konsequent und nachvollziehbar goreanisch sein werde (as if … ständiger Lernprozess!)
  • ich mich mehr um Kleinigkeiten kümmern will. Nicht immer so hetzen, Zeit lassen. Viel Zeit. Mir läuft nichts weg – und wenn´s das doch tut, war es die Sache vermutlich sowieso nicht wert.
  • ich integrativer tätig sein will. Verschiedene Spielweisen akzeptieren und dann vermitteln, falls sich Probleme ankündigen.
  • ich endlich alle Bücher fertig lesen werde, auch wenn es weh tut.

Tja, hört sich noch nicht nach allzu viel an, wird aber vermutlich täglich mehr. Man lernt ja nie aus. Und mit einem dreivierteljahr Spielerfahrung bin ich immer noch ein reichliches Küken.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir auch 2011 unser Schiff Lydius durch die Stürme und Untiefen von SL-Gor steuern können und unsere Stammspieler halten und neue für unser Städtchen begeistern können. In diesem Sinne: Frohes Neues!

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