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Posts Tagged ‘Gor’

Gor Dreiteiler-Look of the Day

6. November 2017 1 Kommentar

Plus Bonus: Ich war so verdammt fleißig, ich muss mich selbst beglückwünschen.

Okay. Nicht wirklich zeitnah. Es war eher ein Prokrastinieren de luxe. Der Extraklasse. Mit Sahne obendrauf. Und Kirsche. Und einer Wunderkerze. Womöglich sogar Blattgold.

Jedenfalls habe ich schon sehr früh, als das universelle Omega System aufkam, mit dem man Applier für die gängigsten Meshbodies herstellen und anziehen kann, damit herumgespielt und etliche meiner Narben, Brandings, Wunden und Tattoos darauf umgebaut. Ich habe die ganze Pracht nur nie in meinen Marketplace-Shop gebracht. Weil das jedes Mal eine furchtbare Schur ist. Man muss Vendorbilder machen. Was ich mit the passion of a thousand angry suns hasse. Seltsam für jemanden, der eigentlich fast jeden Tag Bildchen macht. Aber Vendorbilder ist so schlimm wie Zahnarzt! Und damit ist es ja nicht getan! Man muss jedes Ding einzeln mit allen Einstellungen, Schlagworten, Listungen versehen … und das zieht sich.

Deshalb habe ich es vor mir her geschoben. Jahrelang.

Aber gestern habe ich 22 Sachen in den Shop gepackt! Es war eine herkulische Aufgabe. Ich war währenddessen stinkig und völlig ungenießbar. Ich hasste die Welt und jeden darauf … aber ich habe es getan! Ein Anfang ist gemacht.

Nach und nach werde ich mehr umstellen. Hoffe ich. Wenn ich jetzt nicht wieder in absoluter Starre versinke.

Aber genug auf die Schulter geklopft! Jetzt gibt’s einen weiteren Nostalgie-Look. Meinen Gor-Navigator Ingula. Auch eine-verdammte-Schande-für-die-blaue-Kaste genannt. Pirat, Visionär, Breakdancer. Eins davon ist gelogen.

Navigator, blue caste

  • Head: CATWA, Daniel
  • Body: Aesthetic, Niramyth
  • Skin: Stray Dog
  • Eyes: Ghurab
  • Hair: No.match, no.mojito
  • Ears: AITUI
  • Piercing: Septum gold, Rebellion
  • Bandana: Rosenwolf, batik Teal
  • Outfit: The Fallen, Legend (modded)
  • Armbands: Rebellion
  • Scarf: Iruco, neckwarmer border blue

Er ist irgendwie auch ein viel typischerer Charakter als das, was ich sonst über Gor führe. Ich meine …. Braungebrannt: Check! (Okay, negroid ist seltener … meistens sind die Braungebrannten ja nordischen Ursprungs, aber gildet trotzdem!) Lange, wallende Haare: Check! Normale Tunika: Check! Tätowiert: Check! Muskulös und groß: Check und check! Jap, ich bin damit guter Gor-Durchschnitt (Ich weiß. Das ist viel besser geworden als früher! Die Leute sehen passender aus. Aber ein bisschen oldschool-Krückstockgefuchtel darf ja mal).

Manchmal vermisse ich Gor. Aber dann kriegt man erzählt, dass eine neue Sim aufgemacht hätte, auf der es aussieht wie 2007 (nein, verdammte Axt. Gor ist kein Mittelalter ihr bautechnisch Herausgeforderten! Read the fucking manual!) und der Höhepunkt des RPs ist, wenn die Sklavin beim Servieren kichert und deshalb die Hucke voll bekommt und dann bleibt man doch bei der aktiven Nostalgie und erinnert sich nur an die guten Zeiten. An Kriege mit so vielen Beteiligten, dass die Pfeile in der Luft standen. An Guerilla-Aktionen. An Abenteuer und auch an gelegentliche ruhige RPs.

Nein, es war früher nicht alles besser. Aber man neigt dazu, sich nur das Gute zu merken. Und darüber will ich mich nun wirklich nicht beschweren!

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Kurzbesuch zurück auf Gor

15. Januar 2017 10 Kommentare

Einladungs-RPs haben den Vorteil, dass man sich ganz seinen elitistischen Arroganzneigungen hingeben kann, da man nicht mit jedem Spielen muss. Klar, muss man eh nicht, man kann immer einfach weggehen. Aber wenn der Spielerpool sowieso schon verlesen ist, kann deutlich weniger schief gehen.

Demnächst werden also die cosianischen Piraten mal wieder für ein paar Spielsessions aus der Versenkung geholt. Und um sie den modernen Zeiten anzupassen, haben sie ein neues Schiff bekommen. Das alte hatte möbliert über 300 Prim. Das neue mit allem nur noch 165. Und dabei ist es deutlich detaillierter. Und hat zwei Ballistae!

Es ist von Galeere zu Segelschiff mutiert, weshalb es den Namen gewechselt hat. Der Rammsporn geht mit einem Segler natürlich auch nicht, weshalb es eben die zwei Torsionswaffen wurden.

Geblieben ist Laesios „reverse mermaid“. Die musste einfach!

Ebenfalls geblieben ist der Kern der Besatzung. Bootsmann Laesio und Navigator Ingula, Schiffsarzt Ganzbaf (nein, der heißt IC nicht so!) und Schiffsjunge Pavidus.

Neu hinzugekommen sind ein Kapitän und eine Arbeitssklavin.

Jetzt bin ich gespannt, wann es losgeht. Und was wir dabei für ein Durcheinander erzeugen können. Man ist diesmal im Auftrag des Ubar Chenbar von Tyros unterwegs – aber das Schiff ist, ganz historisch, im Gemeinschaftsbesitz.

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Rostige Skills

27. März 2016 Kommentare aus

Radfahren mag man nicht verlernen – gute Screens in Second Life machen aber durchaus. Da bleibt nur, wieder zu üben.

Nach langer Zeit bin ich dort wieder aufgeschlagen.

Eigentlich ein seltsamer Zufall kombiniert mit einer plötzlichen Idee.

Ich ging nach Second Life, weil ich Silverrain Miete geben wollte. Nicht, dass ich das müsste. Aber ich belege fast tausend Prim, also zahle ich auch.

Und wie üblich hatte ich lauter IMs mit Anfragen, ob ich nicht diese oder jene Narbe als Applier für Meshkörper machen könnte. Diese Anfragen wurden im Laufe des letzten Jahres immer mehr und bisher hatte ich alle abgelehnt – im Kopf die Horrorvisionen was es früher für ein Krampf war, Texturen auf Applier zu bekommen.

Aber dann packte mich plötzlich der Ehrgeiz. Warum auch nicht? Mittlerweile gibt es mit Omega ein recht universell verwendetes Appliersystem und SO meinte, dass es keinerlei Raketenwissenschaft erfordern würde, dafür etwas zu erstellen.

Ganz stimmte das nun nicht. Aber fast.

Und so hielt ich nach einer Stunde mein erstes Scarring (anscheinend gibt es außer mir wohl niemanden mehr, der in SL noch Scarrings herstellt, was weiß ich, die Kundin klang verzweifelt) als Applier für einen Maitreya-Body in den Händen.

Und dann ging es Schlag auf Schlag.

Warum nicht zu Testzwecken einen Meshbody kaufen? Ich entschied mich zwar für den Falschen, da der noch kein Tinting kann – aber erstens ist das nicht so schlimm und zweitens hat man bei männlichen Avataren eh kaum Auswahl. Wie immer.

Und kaum hatte ich den Body, habe ich einfach mal damit begonnen, meinen blutrünstigen Navigator mit allen Narben und Tattoos auf Meshbody umzubauen. Nicht einfach, da mein Body nur ein Layer kann und ich deshalb alles reduzieren musste. Aber es lief.

Und dann hatte ich plötzlich, ich weiß nicht, wie das passieren konnte, wieder so unglaublich Lust auf unser Antiken-Piraten-Gor-RP. Alte Zeiten und so.

Tja. Und nun haben wir (TM, die üblichen Leute eben) wieder einmal unsere sehnsüchtigen Ideen.

Die chinesische Taverne hat mit all dem wenig zu tun. Sie ist nur ebenso geschehen. Steht statt der kleinen Berber-Küstenstadt nun bei mir herum.

Wir werden sehen, was daraus wird!

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Die wahre Party ist in der Küche!

14. Juli 2014 2 Kommentare

… das weiß jeder, der das Unpassend-sein zur Kunstform erhoben hat. Meistens unfreiwillig – aber egal! Am Wochenende war ich sowohl in Second Life als auch in SWTOR so dermaßen unpassend, dass ich eigentlich einen Preis dafür verdient hätte.

Als erstes sind Laesio und Ingula auf Pilgerreise gegangen. IC deshalb, weil Laesio nach seinem über-Bord-gehen im Sturm den Priesterkönigen geschworen hatte, nie wieder auf der Thassa unterwegs zu sein. Ingula ist – ausgestattet mit dem zweiten Wissen – insgeheim zwar der Meinung, dass Laesio diese Geis getrost vergessen könnte, tut seinem Freund aber den Gefallen, mit ihm zu den Sardar zu pilgern und die Weißkastigen dort zu bitten, Laesio freizusprechen. OOC wollten wir uns eigentlich auf anderen Sims umsehen. Hauptsächlich deshalb, weil ich mich in Victoria unglaublich unpassend fühle. Es ist einfach nicht meine Sorte RP. Selnar war meine Sorte. Aber da das anscheinend kaum jemand anderes Sorte war, während Victoria brummt bedeutet das: Ich habe Unrecht, alle anderen haben Recht.

Allerdings ist es so, dass es keine Alternativen mehr gibt, da außerhalb von Victoria kein Gor-RP mehr stattzufinden scheint. Samstag abend und nirgendwo mehr als ein, zwei, meistens gar keine grünen Punkte. Unsere Pilgerreise verlief, noch bevor sie wirklich begonnen hatte, im Sande. Also haben wir die Zeit genutzt, uns auszudenken, was wir auf der einzig noch verbliebenen Gor-Sim RP-mäßig anstelle könnten, um auf unsere Kosten zu kommen. Richtig viel ist uns noch nicht eingefallen – aber wir geben uns noch ein, zwei, drei Wochen Zeit. Während dessen wird die Vogelverkäuferin versuchen, Fuß zu fassen. Klappte bisher wohl auch nicht so, kann aber noch werden. Und ich denke ganz gemütlich mit Abstand nach. Wenn uns gar nichts einfällt, kann man Laesio und Ingula immer noch als „auf der Pilgerreise verschollen“ abmelden und dann war´s das wohl in Sachen SL für mich. Aber noch ist nicht aller Tage abend. Alberne Ideen wie die Sache mit dem Organhandel haben wir recht schnell wieder verworfen – aber vielleicht kommt uns noch etwas viel Besseres (und sogar Umsetzbares) in den Kopf. Never give up, never surrender!

Neben dieser Second-Life-Unpassendheit habe ich auch in SWTOR ausgeglichen. Ich fühlte mich kräftigst unpassend und habe mich auch so benommen. Freitag ging noch. Anreise nach Jaguada. Nicht eben aufregend aber das hatte auch niemand erwartet. Samstag habe ich ausgelassen. Erstens natürlich wegen SL und zweitens weil mein kleiner Mando’ad logischerweise mit der Art, wie Imperiale mit dem Verlust von Kameraden umgehen, nicht das Allergeringste anfangen kann. Nu kyr’adyc, shi taab’echaaj’la.

Aber Sonntag war ich wirklich unpassend. Ich habe extrem sarkastisch auf Merrarus Frage, ob jemand mit zum Jaguada-Grillfest-RP-Event kommen möchte, geantwortet. Es mag mein universeller Unwillen gegenüber Tavernen/Teehaus-Social-RP gewesen sein, der da aus mir sprach. Vermutlich war mein süffisanter Hinweis darauf, dass man sich im Anschluss ja auch gegenseitig schminken und die Haare flechten könne, bevor man sich dann nicht zu gruselige Gespenstergeschichten erzählt, einfach nur zuviel. Ich glaube, ich habe damit Leute, die Social-RP mögen, vor den Kopf gestoßen. Klar, wir spielen Militär und da möge mir die Meinung, dass ich Grillfeste für im Vergleich eher unspannend halte, gestattet sein … aber ich hätte es vermutlich deutlich diplomatischer formulieren können. Oder einfach die Klappe halten. Das wäre am Besten gewesen. Werde ich in Zukunft auch wieder verstärkt praktizieren. Man muss seine Meinung nicht immer und überall äußern, weil sie nämlich nicht automatisch den großen Kontext weiterbringt. Vor allem, wenn das einzige Alternativ-RP, das man anbieten kann, immer nur mit Gewalt zu tun hat. Kurz: Zurücknehmen, andere in Ruhe lassen. Soll jeder spielen was er mag.

Jedenfalls habe ich das Beste draus gemacht, bin den Grill-Leuten IC nicht auf den Sack gegangen sondern habe mit Garrm etwas herum ge-mandot. Wir haben versucht Saph zu helfen und Thun auf Trab gehalten. Also Teilerfolg. Thun wirkte gegen Ende aber OOC eher unglücklich. Sollte dies eine Folge meiner Unpassendheit sein, muss ich mich bei nächster Gelegenheit dafür entschuldigen.

Generell möchte ich den großen, alten, klassischen Star Wars-Satz zitieren: I have a bad feeling about this. Aber man muss dem Ganzen wohl Zeit geben. Dann wird es vielleicht und hoffentlich noch ganz toll. Und wenn nicht freue ich mich auf jeden Fall auf den Survival-Plot. Leider sieht es aber so aus, als müsste der noch weiter geschoben werden. Und wenn ich dann in Urlaub sein sollte, verpasse ich ihn. Bad Feelings.

Bleibt, dass ich dankbarer dafür sein muss, dass sich andere Leute Gedanken um RP für alle machen. Mein Geschmack ist nicht der Nabel der Welt und deshalb habe ich meinen Hut vor Menschen zu ziehen, die sich hinstellen und etwas tun.

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Leave your worries at the door, they´re not goin´ anywhere

2. Juni 2014 Kommentare aus

Ingula_Laesio_003 copyKunstkritik versus Frau Goldgruber – oder auch: Tanja und die Screenshots in Blogbeiträgen. Sie möge ihre Augen auf tiefem Blau weiden lassen, führe ihren Blick spazieren auf gläsern-klaren Spiegelflächen, atme frei und stolz beim Anblick satter Farben. Und dann nicke sie und sei zufrieden.

Vermutlich nicht. Aber für alles andere gibt es ja die Koala-Fansite.

Gestern war ich wieder in Victoria. Ich bin immer noch nicht im Setting angekommen. Es bleibt mir weiterhin fremd (schräge Sache wenn man bedenkt, dass es eigentlich das ist, was ich wollte). Aber das macht nichts, solange die Crew da ist. Und seit gestern sind wir wieder komplett: Laesio tauchte aus den Tiefen der Thassa wieder auf, geriet sofort in eine Art Prügelei mit Ingula und am Ende waren alle zufrieden. So muss das sein. Für einen IC-Bericht reicht mein Enthusiasmus zwar noch nicht, ich bin aber guten Mutes, dass unser Drive für ein paar Mal Spielen und einige erinnerungswürdige Abenteuer genügen wird. Für mehr zumindest von meiner Seite aus bisher noch nicht – aber wenn ich immer nur ein, zweimal die Woche da bin (und das scheint auch die Spielfrequenz der Restcrew zu sein) kann man damit ein paar feine Monate zubringen. Und abschließende Urteile sind am dritten Spielabend von meiner Seite auch noch nicht fällbar.

Ingula_Laesio_006 copyVielleicht finden wir am Donnerstag mal Kontakt zu anderen Spielern. Pavidus und Lomerus hatten wohl schon welchen. Ich noch nicht – aber ich war jetzt auch noch nicht wirklich lange da. Einen groben Fahrplan, was wir so vorhaben, gibt es schon. Mal sehen (TM). Schade, dass der andere Crime-Charakter wohl lieber mit sich selbst zu spielen scheint (zumindest liest sich sein Blogpost so, dass er Leute eher meidet). Mag sich noch ändern, man muss ihn nicht hetzen.

Es muss nicht immer der Mega-Enthusiasmus sein. Vielleicht bringt eine freundliche Distanz am Ende längeren Spaß.

Und zum Abschluss der Song zum Blogpost:

Heute abend ist wieder SWTOR-PvE dran. Wir gehen den Dread Palace an, die Königsklasse. Wir rechnen nicht damit, bis zu den Endbossen zu gelangen, aber ein erster Eindruck ist sicher drin. Ab nächster Woche gibt es – warum auch immer – für Raids mehr Marken. zumindest, wenn man über den Gruppenfinder reingeht. Und da wir meistens mit ein, zwei DDs auffüllen müssen, trifft uns das ja genau. Soll mir recht sein. Bis zum nächsten 180er Teil fehlen mir noch so dreißig, vierzig Märkchen. Ich bin nicht so leidensfähig wie Kathro, Illjana und Aroval, die auch mal unter der Woche mit Randoms raiden. Mir ist das schon im internen Raid anstrengend genug. Deshalb geht´s bei mir mit dem Ausrüsten auch etwas langsamer.

Morgen ist dann SRK-RP geplant und Mittwoch? Keine Ahnung.

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Porta Victoria Tag zwei. We never felt like hereos or martyrs to a cause …

28. Mai 2014 9 Kommentare

Nachdem ich gestern in SWTOR bis 20 Uhr kein RP gefunden habe, bin ich nach einer großen Daily-Runde (ich habe Geld gesammelt, um für Qird den Cathar Warstaff zu kaufen. Aus Gründen. Außerdem gab es einen billigen Anbieter, der 300k weniger verlangt hat als der Nächstteurere) in Richtung Second Life abgezogen.

In Victoria habe ich Ganzbaf getroffen und die beiden Piraten haben sich entschieden, ein wenig Geld zu verdienen. Man verkleidete sich also gründlich (siehe oben) und ging los, um im Badehaus die gut gefüllten Börsen der Oberschicht einzuziehen. Lomerus´ Plan klang mehr als viel versprechend und die Motivation war groß. Das könnte Spaß und Kohle für die Aequitas bringen.

Leider machte uns zunächst die Technik mit ihren Beschränkungen einen Strich durch die Rechnung. Wir kamen nicht auf die Oberstadt-Sim, weil die voll war. Tja, das hat man davon, wenn man als nicht-Erotik-Spieler am kalendarisch verkündeten (ich wusste es nicht, bis Tanja mich darauf aufmerksam machte. Ich hatte einfach nicht nachgesehen. Echter Fall von selber schuld) Erotik-Tag herumhampeln will. Also erstmal Satz mit „x“ für unseren Plan. Aber es gab ja noch die Unterstadt und auch dort noch ein paar Spieler.

Leider aber wieder nichts für uns. Die Vergangenheits-emotende Sklavin (ich hielt mit einer Art Freeform-Irrealis dagegen) wollte wie es aussah lieber mit Kriegern spielen (kann ich ihr nicht verdenken) und dann kam ein extrem schräger Vogel angewackelt, der die Sache mit „RP“ so richtig gar nicht begriffen hat, uns auf zehn Meter enttarnte und dann noch damit um die Ecke kam, dass man anscheinend nur spielen darf, was man im RL auch macht, weshalb uns Piraten-RP nur mit somalischer oder malaysischer Staatsbürgerschaft und Kapitänspatent gestattet zu sein scheint, sonst öffentliche Schimpfe. Die ganzen Sklavinnen knien schließlich tagsüber auch bei REWE hinter der Wursttheke.

Zum Glück ist man nicht gezwungen, mit jedem zu spielen und so konnten wir einfach wieder gehen. Alles in Allem also kein ergiebiger Abend.

Ich bemerke bei mir eine deutlich gesunkene Toleranz. Das mag daran liegen, dass ich mit SWTOR-RP eine große, plotreiche Alternative im Rücken habe. Dennoch möchte ich SL-RP noch etliche weitere Chancen geben. Wegen der Optik und wegen der alten Freunde. Ich kann mich ja schlimmstenfalls darauf beschränken, Lokalkolorit darzustellen.

Ich habe Ganzbaf gesagt, dass ich heute abend eventuell wieder nach SL komme. Es hängt aber davon ab, was in SWTOR los ist.

Apropos SWTOR: Ich habe für Aik das Bild von Lisreya nun doch ohne Klamottenreferenz angefangen. Ich habe einfach aus dem Gedächtnis die Uniform mit dem Röckchen gezeichnet. Da Aik humormäßig auf der robusten Seite angesiedelt ist, dürfte ihn das nicht wirklich aufregen. Keine Ahnung, ob ich es heute fertigbekomme – schlimmstenfalls eben nächste Woche.

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Türen. Anfänge. Enden.

13. Januar 2014 33 Kommentare

Zuerst ein Screenshot von Sonntag. Einfach weil der Name so bizarr ist. Und was wird erst passieren, wenn er den Ingame-Lord-Titel bekommt? Lord-Overkill!

Dieses Wochenende war virtuell gesehen sehr, sehr voll. Sowohl in Second Life als auch in SWTOR ist viel passiert und nebenher habe ich noch von Lola vage Berichte (NDA und so) über den TESO-Stresstest bekommen. Aber ich fange ganz gesittet und strukturiert mit Second Life und am Anfang an.

Eigentlich hatten die Freibeuter am Freitag mit ihrem Guerilla-Plot in Ar starten wollen. Wir hatten uns alle drauf gefreut, Pläne gemacht und sind voller Tatendrang eingelogged. Aber dann … bekam ich diese IM von Devlin, dass es sich nicht mehr lohnen würde, dass wir nach Ar kämen. Zu wenig Leute. Sie würden es wohl in nächster Zeit aufstecken. Das kam nun nicht völlig überraschend – aber nachdem ich die Woche zuvor von ihr ganz anders und eher positiv-kämpferisch gefärbte IMs zu diesem Thema erhalten hatte, war ich zumindest milde verblüfft.

Traurig waren wir auf jeden Fall alle. Nicht nur wegen der Sim, sondern auch, weil damit das Kapitel „Gor“ für uns wohl erst einmal gegessen ist, da damit die letzte storydriven Sim ihre Segel streicht. Wir haben in unserer Cos-Piratenzeit genug Gorsims besucht um zu wissen, dass es für uns derzeit keinen Platz gibt.

Also werden die Freibeuter in Winterschlaf geschickt, bis es vielleicht irgendwann wieder eine Ort gibt, an dem wir Story, Spannung, Abenteuer und Antike finden können.

Einen Toast auf die Macher von Selnar/Port Kar; einen Toast auf die Macher von Ar: ihr habt es versucht. Es gab nicht genug „von uns“. Möget ihr immer den Horizont sehen und nicht nur den eigenen Vorgarten!

Aber vielleicht läute ich die Totenglocke zu früh und es geschieht für Ar doch noch ein Wunder. Ich würde es den Ownern wünschen!

Wie es jetzt RP-mäßig für uns weitergeht steht in den Sternen. Am Freitag sind wir spontan als Porno-Filmcrew auf Locationsuche bei Cato und Nea aufgeschlagen. Aber Gegenwarts-RP ist nunmal nichts für mich. So unterhaltsam dieser Freitag Abend auch war … es war nur ein Witz zwischendurch. Unsere Charaktere platte Abziehbilder und ihre Story nicht wirklich vorhanden.

Der Rest zeigt nach dem Ar-Ende auch Ermüdungserscheinungen. Mashia und Nobody möchten keine Zombies spielen und es sieht auch so aus, als würde das ständige Wegbrechen von Settings, an die man sich gerade gewöhnt hatte, seinen Tribut fordern. Mir macht die Springerei nicht mehr viel aus. Ich binde mich emotional in SL an nichts mehr. Aber wenn die anderen darunter leiden, ist vermutlich jetzt ein guter Zeitpunkt, einen Schlussstrich zu ziehen. Wir werden sehen, was sich heute abend ergibt.

Da passt es natürlich nicht, dass ich jemanden aus der SWTOR-Gilde mit meinem Gerede von „unendlichen RP-Möglichkeiten“ so neugierig auf SL gemacht habe, dass er sich gestern einen Account erstellt hat. Ich konnte einmal mehr feststellen, warum Second Life nicht mehr allzu lange durchhalten wird (durchhalten wird es sicher, aber weiter schrumpfen und weiterhin maximal 0,01 % der Neuanmeldungen auch halten): Hat man niemanden, der einem alles erklärt und zeigt, zu den richtigen Orten bringt und generell den Führer im Dschungel macht … ist das Ding komplett unzugänglich. Es bietet keinerlei Motivation, ein zweites Mal einzuloggen. Es ist einfach eine Red Hot Mess des generellen Wahnsinns.

Andererseits schien Genthri aber Spaß zu haben, nachdem wir ihn mal vom grausamen Noob-Aussehen weggebracht hatten. Er hat sich neugierig überall umgesehen …. und als ich nach ein paar Stunden offline-sein wieder in SWTOR aufgetaucht bin, bekam ich als erstes von ihm im Gildenchat (nicht wörtlich) „Ich war auf einem Bauernhof. Und da gab es eine Melkmaschine.“ – „Nicht draufklicken!!!!“ – Zu spät“

Er hatte auch noch jemanden aus der Gilde dazu gebracht, sich den Spaß einmal anzutun und die beiden erlebten anscheinend genau das, was SL seinen miesen Ruf eingebracht hat. Tja, Klischees sind Klischees, weil sie wahr sind. Wenn ich auch zur Verteidigung der „Online Social Experience“ (Your mom is an online social experience!) anführen muss, dass „german sex“ keine Suchwörter sind, die ich empfohlen hätte.

Darauf das uralte (2008! Das sind ja schon sechs Jahre!) aber im Inhalt immer noch aktuelle Video:

Plus: I want to do the seeeeeex!

Aber genug von Second Life. In SWTOR gab es auch etliches Erzählenswertes. Vor allem zwei wundervolle  Bemerkungen von Lorsa. Als erstes direkt vor dem Tanken meiner ersten 55er Heroic: „Wenn Dir das Wort Heroic zu schlimm ist, nennen wir es einfach anders. Abenteuer! Wir spielen Abenteuer-Modus.“ Und dann noch beim zweiten „Abenteuer“-Flashpoint (Cademimu, der Wookiee-Boss): „Also irgendwie sehen diese Ugnaughts schon aus wie kleine Behinderte“

Die Abenteuer an sich liefen hervorragend. Zwar ging uns der Droidenboss in den Czerka-Labs in Enrage, aber wir habe ihn trotzdem umgehauen. Ich gewöhne mich langsam an das Ganze und hoffe, dass ich weniger Ballast als vielmehr mittlerweile eine sinnvolle Ergänzung bin. Da ich darauf achte, wie ich meine Ausrüstung zusammenstelle, denke ich auch, dass ich recht unhektisch zu heilen bin. Oder sein werde, wenn ich mal bessere Ausrüstung habe (Schnitt immer noch 156). Es kam schon die Frage auf, wer in der Gilde denn prinzipiell mal ganz unverbindlich Lust auf Raiden hätte. Und weil ich zumindest die Stories sehen möchte, habe ich mich gemeldet. Aber alles ganz langsam und geduldig.

Lola hat nach dem TESO-Stresstest auch wieder ein wenig Lust auf MMOs bekommen und den SWTOR-Account reaktiviert. Bis jetzt noch als Preferred, aber falls der Spaß sich erhält, wird´s wohl auch wieder Abo. Lola und Schwager-Eddie sind als Minisith unterwegs. Ob sie ins RP wollen, kann ich noch nicht sagen.

Apropos RP – da war natürlich auch eine Menge los. Am Freitag habe ich einen horrorfilmmäßigen Außeneinsatz verpasst, bei dem es jede Menge Infizierte, Tote und Rakghoule gab. Lorsa fing sich einen Parasiten in der Bauchhöhle ein (Saph: „Nicht im Gehirn?“) und am nächsten Tag stellte sich heraus, dass es auch einen blinden Passagier gegeben hat – nachzulesen im Blogpost von gestern.

Und als Abschluss des Wochenendes hatte Khalb noch einen Zusammenstoß mit dem „Mann ohne Ehre“, gefolgt von einer Lehrstunde in Mando-Philosophie bei Shillia. Das werde ich als IC-Story vermutlich in den nächsten IC-Beitrag mitverwursten, da es eher eine coming-of-age-Überleitung als ein eigenständiges Abenteuer war.

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