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Das RL …

31. Januar 2017 1 Kommentar

sherku_teso_portrait

… hat mich fest in seinen Klauen. Für mehr als einen schnellen Khajiit in der Mittagspause reicht es nicht. Dabei gäbe es so viel vorzubereiten (SL) und zu spielen (SL und TESO).

Es gäbe das bald anstehende RP auf Gor, das immer noch spannende WoD-RP um den assyrischen Dämon und seinen Wirtskörper, die demnächst akute neue TESO-Erweiterung (mit Häusern und so!) und sogar schon Spekulationen über Vvardenfell.

Aber – nichts davon. Zumindest nicht für mich.

Tja.

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Hebdisch on moinare Honddasch, isch heb Engschd!

1. November 2013 13 Kommentare

Oder auch für nicht-Südhessen: „Halt´ Dich an meiner Handtasche fest, ich hab´ Angst!“

Ein Blogpost noch ohne Bilder – leider. Die Chefin vom BFC hat zwar etliche Bilder im Gruselgang und später von der ganzen Erschreckertruppe gemacht, die wird sie aber heute morgen wohl kaum schon auf der Vereinsseite (der BFC kommt immer mindestens zehn Mann hoch zum helfen und miterschrecken vorbei) hochgeladen haben – vom letzten Jahr sind noch Bilder drauf, sogar von mir – aber natürlich völlig unkenntlich.

Ich bin ja auch nur schon wach, da ich mich gestern im kalten Hof wohl gut erkältet habe und gerade aufgewacht bin, weil ich nicht mehr durch die Nase atmen konnte und Kopf- und Halsschmerzen sich die unangenehme Waage halten. Tja, erstens armes Tuktuk und zweitens: Totally worth it!

Es began wie jedes Mal: Ich habe G. abgeholt und wir sind bestens gelaunt über die Grenze nach Norden gefahren. G. hatte für jeden Erschrecker aus unserem engeren Freundeskreis ein monströses Halloween-Überraschungsei gekauft. Meins habe ich im Auto vergessen und bin jetzt zu faul, um runterzulatschen und es zu holen. Es ist kalt genug, dem Ding passiert schon nichts.

Angekommen, wurden wir von Lady Z. (der französischen Kostüm-Verkäuferin, die einmal quer durch den vollen Laden einem Mann, der gerade ein sehr spezielles Kostüm anprobiert hatte, hinterhergerufen hat „Jungär Mann, sie ´aben ihre `oden in där Umklaide värgessän!“) mit passendem Kostümmaterial versorgt und dann von L., immerhin ihres Zeichens gelernte Maskenbildnerin (ich kenne Schauspieler, Regisseure, Maskenbildner und Bühnenplastiker. Ich habe bald ein ganzes Theater zusammen. Lustigerweise arbeiten alle an unterschiedlichen Orten), mit allerlei Zusatztand ordnungsgemäß verwüstet. G. sah so grandios schräg aus, dass wir sofort seinem Mann, der ein Halloweenmuffel ist und sich deshalb jedes Jahr nachdrücklich verweigert, ein Bild geschickt haben. Es kam leider keine Reaktion. Spielverderber.

Es wurde langsam dunkel, wir nahmen unsere Positionen im Gruselgang ein. Wie jedes Jahr war der komplette Hof mit dichten, schwarzen Stoffbahnen in ein klaustrophobieförderndes Labyrinth verwandelt und wild dekoriert worden. Dazu Schwarzlicht, Kunstnebel, reflektierende Skelette, Gummikörperteile, Lichterketten und nicht zu vergessen: falsche Spinnweben, die sich an alles hefteten, das vorbeikam. J. marschierte einmal aufgebracht durch den Gang und schnauzte „Da war grade ein fettes Kind, das hatte an seinem Arsch mehr Spinnweben als in einen Beutel passen!“.

Wir verteilten uns strategisch und dann wurden die wartenden Kinder (und auch Erwachsenen, wir diskriminierten niemanden)  gruppenweise in die Geisterbahn geschickt. Zum Teil war die Warteschlange einmal quer durch den Laden – wir hatten also gut zu tun. Wie immer gab es die ultracoolen Jungmänner, die ja „vor gar nix!!“ Angst hatten und sich dann im günstigsten Fall doch in einem Panikanfall fast einnässten. Oder vor Angst ihr gerade konsumiertes Ayran wieder erbrachen. Dieser Sonderfall trat zum Glück nur einmal auf. Ist schon sehr spezifisch als Unfallhergang. Außerdem gab es die üblichen „Iiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhhhhh!!!!“-Mädels, die, mit dem Kreischen einmal angefangen, bis zum Ausgang nicht mehr aufhörten. Die ganz Kleinen, die überraschend gelassen sein konnten und die dazugehörigen Eltern, die oft mehr Angst hatten, als ihre Brut.

Ich habe zusammen mit der dreizehnjährigen Tochter von D., die als Ringu-Mädchen verkleidet war, ein Tag-Team gebildet. Ich stand hinter einer S-Kurve. Ganz stocksteif. Verwirrte die Leute, die dachten, ich wäre nur so ein Gummimonster. Die meisten zögerten dann, schickten eine Person vor, die mich anstupsen musste. Und dann schlug Ringu-Mädel zu und sprang schreiend aus einer Nische. Wir haben damit gute Erfolge erzielt.

Meine persönlichen Highlights waren, neben der im Posttitel erwähnten Dame, die in ihrer Handtasche wohl etwas immens beruhigendes herumtrug, ein Rudel Jawa in Originalgröße, die im Gänsemarsch durch den Gruselgang wackelten. Zwar sagte kein einziger „Utiniii!“, aber sie nahmen meine Beschwerde, dass bei der roten R2-Einheit der Motivator defekt wäre, sehr würdevoll entgegen. Außerdem der kleine Junge, der sich nicht traute, allein zu gehen, L. zur Seite bekam, die ganze Zeit laut tönte „Das ist GAR NICHT gruselig!“ und dabei L. vor Angst fast die Hand brach. Und natürlich der winzige, etwa kniehohe Dracula, den wir vor seinen Eltern nicht kommen sahen, deshalb die übliche Schrecknummer abzogen, dachten, wir hätten nun ein kleines Kind für den Rest seines Lebens traumatisiert – doch nix da, der blieb völlig unbeeindruckt! Und die Frau, die verächtlich meinte, dass ich ja echt total klar künstlich wäre und dann fast die Stoffbahnen herunterriss, als ich sie, kaum war sie an mir vorbei, freundlich am Nacken berührte. Ähnlich ein Cool-Jüngling, der mich als Gummifigur völlig unüberzeugend fand, dem ich leise zwei Ecken weiter folgte und der dann nahezu einen hysterischen Anfall erlitt, als er sich umdrehte und ich direkt hinter ihm stand.

Gruseln macht Spaß, Erschrecken ist eine Freude für die ganze Familie und weil es danach noch jede Menge selbstgemachtes zu Essen gab (und natürlich Alkohol. Also, klarerweise nicht für mich, aber für jeden sonst), wurde es danach bei Kürbissuppe, Augen-Wackelpudding, Spaghettisalat in Eingeweideoptik (keine Ahnung, ob das beabsichtigt war) und Grabstein-Cupcakes nochmal eine Runde gruseliger.

Zusammenfassend: Halloween war mal wieder ein großer Spaß. Ich bin sehr zufrieden, dass ich dafür zwei Tage Urlaub verbraten habe.

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When the moon hits your eye like a big pizza pie – that´s amore! (Karneval-Edition)

14. Februar 2012 1 Kommentar

Die nächsten Tage wird meine Onlinezeit sehr unberechenbar sein. Hauptsächlich wohl morgens (yeah, eine Woche Urlaub!), manchmal auch für eine Stunde abends – aber vermutlich werde ich da durch sehr viel Abwesenheit glänzen. Schuld ist die erwähnte Ver-Hollywoodisierung meines Lebens, die sich in Museumsbesuchen („Schädel-Kult“ im rem lohnt sich), dem Verzehr veganer Hot-Dogs und dem Hand-in-Hand-auf-Parties-hüpfen äußern wird. Kurz: Ich simuliere mal ein wenig ein normales RL.

Aber keine Angst – spätestens am nächsten Montag abend hat sich alles wieder normalisiert …

Wer sich fragt, wo man diese ausgesprochen deliziös anzusehenden Sitzgelegenheiten für wenig Geld (die Trüffel sind Freebies, der Erdbeerkuchen mit Eisshake kostet 70 Linden) herbekommt: Bei Hi Calo. Natürlich japanisch und mit einer großen Auswahl an leckeren Möbeln wie z.B. Burgern, Kuchen, Donuts, Frühstückseiern und Marmeladen. Wenn man Depth-of-Field sinnvoll einsetzt (einfach eine große Blende simulieren), bekommt man den Eindruck, ganz klein zu sein.

Noch ein technischer Hinweis: Falls einer eurer Kommentare hier nicht veröffentlicht wird, liegt das meist daran, dass ihr zu viel als Zitat oder zu viele Links drinhabt, da ist WordPress unerbittlich und verfrachtet es in Spam, wo ich es dann Tage später verblüfft ans Licht zerre, wie gerade mit einem älteren Kommentar von Grae passiert. Sollte euch das vorher auffallen und verwundern – einfach Bescheid sagen. Es ist keine böse Absicht meinerseits (meistens).

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Är-Äl mal wieder …

4. Dezember 2011 Kommentare aus

… jedenfalls deutlich zu wenig Zeit für RP. Weihnachten naht, und ob man nun ein Glaubender des Konsumismus ist oder nicht – ein paar Geschenke sollten es schon sein. In meinem Fall selbstgemacht, weil ich kaum etwas mehr hasse als Einkaufen und weil ich mein Geld für einen Satz neue Bremsen fürs Auto brauche. Und Selbstgeschriebenes/gezeichnetes braucht vor allem eins: Zeit. Große Haufen davon. Also bitte nicht böse sein, wenn Rémy und Ratte die nächsten Tage des Öfteren mal zuhause bleiben. An den RP-Tagen werde ich definitiv da sein!

Allerdings war ich gestern morgen on und hatte ein Pläuschchen mit Tharkan, der ja ebenfalls dort wohnt, wo ich meine Bauplattform geparkt habe. Und genau deshalb war ich on: Zum Bauen. Naja, eher zum Hochladen. Bauen findet bei mir bekanntermaßen in externen Programmen statt. Wieder zwei neue Sachen für den Shop. Schon wieder zwei eher ungewöhnliche Dinge. Ich habe mir überlegt, dass alle möglichen Leute alle möglichen Fetische haben – und heraus kamen dekorative Narben. Gibt´s schließlich sogar „in echt“, wenn auch vermutlich nicht in diesem üblen Ausmaße. Die Idee kam – das mag ungewöhnlich klingen – vom Rollenspiel. Vom Pen&Paper-Vampire. Nur, dass die Verzierung dort mit Fleischformen, der Hausdisziplin der Tzimisce ausgeführt wurde.

Zum Beispiel das hier. Und es wird auch deutlich, dass für mich der Spaß an der Sache nach der Erstellung so ziemlich aufhört. Meine Vendorbilder sind im besten Fall „lustlos“ zu nennen. Ich bearbeite sie nichtmal nach.  Ich bin sogar zu faul, mich mal an die Gradationskurven zu machen, deren Shortcut nun wirklich nicht weit weg liegt ….

Wer sich dekorativ aufschlitzen lassen möchte – nun hat er die Möglichkeit dazu!

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