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Posts Tagged ‘Water Horse’

Ein bissel Hobo-Look of the Day

6. Dezember 2017 3 Kommentare

Wandering, no destination

Da hatte ich deutlich mehr Glück als Verstand. Ich dachte, dass jeder Haarhersteller bei Gacha-Events so großzügig ist wie no.match und immer komplette Farbpaletten (also z.B. alle Brauns, alle Blonds undsoweiter) in ein Item packt. Weshalb ich auch frohgemut mein Geld für einmal Spielen beim Arcade-Gacha-Event setzte. Und genau das bekam, was ich gewollt hatte: Den breitkrempigen Hut mit braunen Haaren. Zwar war das Braun zu hell und das HUD erbärmlich (nein, keine zusätzlichen Brauntöne, nur Haare an oder aus), aber zum Glück ist das Ding mod, so dass ich manuell nachtönen konnte und nun für meinen Mage die passende Haarfarbe habe.

Hätte auch schief gehen und ich irgendeinen Quatsch wie Stahlgrau (ein frisches Steingrau) erwischen können. Nicht sehr kundenfreundlich. Na, macht nichts, ich hatte ja Glück!

Jedenfalls hat der Hut das Wanderer/Penner-Outfit erst richtig gemütlich gemacht („That rug really tied the room together!“). Und obwohl ich eigentlich gar keine Idee hatte, was ich eigentlich wollte, bin ich mit dem Endergebnis echt zufrieden und habe es gespeichert.

Ich habe noch ein paar hübsche Dinge vom Dezember-Arcade-Event, mal sehen, ob ich damit noch einen Post mache. Eignen sich nämlich stellenweise wirklich gut für RP, wenn man es steampunkig mag. Und was wäre steam/clockpunkiger als ein High Artisan mit fünf Punkten Tempus/Prime/Correspondence? Der kann nämlich in seiner Weltenblase tun und lassen, was ihm in den Kopf kommt. Alles. Mages stehen in der Nahrungskette der World of Darkness zu recht ganz oben.

Wie man sieht bin ich auch immer noch stark auf dem Water Horse-Trip. Weil die Viecher so hübsch sind und weil man im RP viel zu lange schöne reitbare Untersätze vermissen musste. Wenn ich an die ersten S’ang-Fori-Kaiilas denke, muss ich heute leise lachen. Irgendwo habe ich so eine Fellwurst auch noch in den Tiefen meines Inventars … falls jemand irgendwann mal eine Gor-Nostalgie-Bad-Taste-Party veranstaltet, bin ich ausgestattet. Ich bin jetzt mal mit Freude das Arschloch, das „in SL-Gor gibt’s noch etliche Sims, die man für so eine Party gar nicht umbauen müsste“ sagt. Was ist eigentlich aus dieser Tante geworden, die solche Sims immer gefunden und in ihrem Blog vorgestellt hat? Sad Gorean Panda? Wurde vermutlich vom wütenden Mob aus der Stadt gejagt. Oder ist nach Facebook umgezogen, wie gefühlt dreiviertel aller Blogs. Schade.

Wandering, no destination

Alicorn:

  • Water Horse, Warmblood
  • Unicorn parts: JINX
  • Tack: Aeris tack, JINX
  • Dangly bits: JINX
  • Tail: Texture Barn
  • Wings: Europe, Archon Wings, modded like there’s no tomorrow

On Manos:

  • Body: Slink Physique
  • Head: CATWA, Daniel
  • Skin: Aeros
  • Hat and Hair: INK, Brimmed hat with hair, brown (Arcade gacha event, december)
  • Eyes: AZ Reel Eyes green
  • Goggles: ClaVv Soldier Armymono
  • Jerkin: Library, Lan
  • Pants: Gild, pants blue (Hood gacha)
  • Boots: the Lounge, camel brown celtic calf boots
  • Furcollar: Noble Creations, Winter Furry Collar
  • Leatherarmour shoulder: Noble Creations, prince in leather, black
  • Ring: BAMSE faith ring
  • Necklace: etham, metal cross
  • Slingbelt: DECO, Slingbelt
  • Backpack: Pucca firecaster creations, Vagabond, bnb
  • Bracelet: Rebellion, group gift
  • Suspenders: Shi, Unisex suspenders
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Finally Draft Horse-Look of the Day

4. Dezember 2017 5 Kommentare

Eigentlich habe ich das schöne Winterwetter am Wochenende eher sozial und sportlich denn in Second Life ausgenutzt, aber für das Draft Horse reichte es trotzdem!

Water Horse hat zwar eher unattraktive Demoversionen herumstehen (besonders das Belgian überzeugt optisch leider gar nicht) und wenn man die Warmblutversionen nicht kennt, weiß man auch nicht, dass das Customizing-HUD richtig viele Möglichkeiten enthält, aber ich war risikofreudig und habe mir trotzdem einen Belgier gekauft. Pommes!

Und …. verdammt, das war eine gute Sache! Denn nicht nur sind die mitgelieferten Coats nicht übel, nein, es funktionieren auch sämtliche Zusatz-Coats von Zweitanbietern (z.B. Texture Barn), die man sich für das Warmblut angeschafft hat! Ich bin begeistert! Lederzeug, Mähnen und Animationen lassen sich zwar leider nicht übertragen, da das Draft doch schon deutlich größer und massiger ist, aber wie man sieht, macht der dicke Kaltblüter mit dem Fjord-Coat eine großartige Figur.

Für normales RP bleibt das Warmblut von den Größenverhältnissen her jedoch immer noch erste Wahl, aber wer einen soft spot für dicke Tiere hat, wird mit dem Draft Horse gut bedient.

Nein, bitte nicht das ewig wiedergekäute und von Hollywood propagierte „Im Mittelalter hatten die Ritter solche Kaltblüter“-Klischee auspacken. Völlig falsch. Knochenfunde und Abbildungen (mal die manessische Handschrift angeschaut?) zeigen deutlich: Stockmaß von 1,40 m bis 1,50 m und vom Gebäude her irgendwo zwischen Camargue und Friese. Die Riesenbiester aus dem dreizehnten Krieger sind reine Phantasie – vom 1. bis zum 10. Jahrhundert nahm die Durchschnittshöhe der Pferde sogar um mehr als zehn Zentimeter ab! Römische Pferde der frühen Kaiserzeit waren also größer als die Pferde der Karolinger, Salier und Hohenzollern (Quelle: M. Junkelmann, Die Reiter Roms, Band 1). Die europäischen Berittenen während der Kreuzzüge waren zwar schwerer bewaffnet und gepanzerter als die Masse der arabisch/türkischen Reiterei, doch erstens gab es im Kreuzfahrerheer jenseits der Turkopolen keine auf Gruppentaktik ausgelegte Reiterei (und – Überraschung! -, die waren maximal mittelgepanzert) und zweitens waren die „Schlachtrösser“ spezialisierte Kurzstreckentierchen (Quelle u. a.: F. Gabrieli, Die Kreuzzüge aus arabischer Sicht). Ähnlich wie schon die römische Adelsreiterei, bei der der Calo (der Knecht … sort of) sich um Ersatz- und Marschpferd gekümmert hat, hatten auch die „Ritter“ ihren Caddie, der das passende und ausgeruhte Eisen anreicht. Von daher: Keine Notwendigkeit für vollbemuskelte Gewichtsträger.

Und bevor jemand mit dem „aber im Norden war das anders“-Gedöhns kommt … Nein. Skandinavien hat keine militärische Pferdezuchttradition. Und Klima und Nahrungsverhältnisse sorgen dort für … Ponies und Kleinpferde. Kompakt, den Elementen wenig Angriffsfläche bieten. Gute Futterverwerter und heutzutage selbst mit unter 1,30 m Stockmaß großartige Reitpferde. Erst im letzten Jahrhundert wurden Isländer und Norweger etwas größer, erstere sogar kaum. „Die Wikinger“ waren Bauern, die mit Ochsen ihre Felder bestellt haben. Pferde waren Luxus und wurden im Alltag kaum und im Krieg mangels Gelegenheit (man hätte die Viecher ja auch erstmal übers Meer karren müssen, nur um dort dann von den hochspezialisierten Kavalleristen des Kontinents ausgelacht zu werden) fast gar nicht benutzt.

Genug des Geschichtsrants. Lieber wieder Fantasy für alle. Und ich wiederhole: Draft Horse guuuut.

Snow behind the veil

  • Horse: Water Horse, Belgian Draft Horse
  • Saddle/Bridle: JINX, Norse tack
  • Coat: The Texture Barn, Zebra Dun

On Sigurson:

  • Body: Slink Physique
  • Head: CATWA daniel
  • Skin: Aeros
  • Eyes: Ghurab
    Hair: Dura, past Valentine day group gift
  • Top, Gloves: Erebos, pathfinder
  • Pants: The Fallen, Fallout
  • Boots: Mesh Paraboots
  • Sword: EZ Weapons, Jawbreaker

Alicorn-Look of the day

17. November 2017 Kommentare aus

Ach ja, das Gebastel in Second Life. Dass man so viel zu etwas Anderem machen kann. Ich liebe das! So kam mein Einhorn zu einem Alicorn-Upgrade. My Little Pony, friendship is magic! Passt in diesem Fall albernerweise perfekt.

Weniger perfekt ist die Beinbekleidung meines Magus. Da würde ich mir gern Beinlinge und Schamkapsel wünschen. Aber in Second Life gibt’s keine Renaissance-Kleidung, maximal die Hollywoodversion davon. Und zwar das 1960er Hollywood, schön in Technicolor und mit Topfpflanzen, bunt wie der Wizard of Oz! Follow the yellow sick toad!

Es ist ja nicht so, als wollte ich einen Reisläufer bauen, so viel verlange ich nicht (hmmmm … schweizer Schokolade …). Aber Adelskleidung ist meistens noch irgendwie zu bekommen. In diesem Fall jedoch nicht. Oder ich habe nichts gefunden. Als Alternative bleibt tatsächlich nur, eine „normale“ Skinny-Hose zu nutzen. Und die sind leider rar gesät, wenn man nicht Storchenbeinchen gratis dazu haben möchte. Deshalb also die eher banale und am Arsch sehr sackende Gabriel-Hose. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann werde ich die passende Beinbekleidung finden!

Unicorn and Mage

Ich warte geduldig auf die Draft-Variante des Water Horse. Ich hoffe, das wird eher ein Karossier als ein Arbeitskaltblut. Aber vermutlich wohl nicht, das wäre zu nahe an der Warmblutvariante. Die Demo hole ich mir auf jeden Fall. Bleibt dabei: Das Water Horse war der Quantensprung bei Second Life-Pferden. Immer noch große Begeisterung für Animation und Modell. Und die langsam wachsende Menge an Customization-Möglichkeiten ist auch erfreulich. Leider nicht billig. Eigentlich möchte ich viel mehr verschiedene Tacks von Jinx kaufen, halte mich dann aber doch zurück. Niemand braucht so viel Zeug!

So, auf ins Wochenende. Warhammergedöhns basteln und bemalen. Und endlich wieder Sport. Dürfte ich zwar eigentlich erst nächste Woche wieder … aber das Tat heilt so schnell („Sind ja auch Werwölfe!“), dass ich mich das jetzt schon traue. Außerdem schwitze ich am Unterarm eher wenig und es liegt innen auch keine Hantelstange oder dergleichen auf. Nicht mal Zughilfen, die am Handgelenk hängen, habe ich. Also – kann wenig schiefgehen!

Unicorn and Mage

On Manos:

  • Body: Slink Physique
  • Head: CATWA, Daniel
  • Skin: Aeros
  • Eyes: AZ Reel Eyes Green
  • Hair: monso, Jay
  • Shirt: B@rerose, Romeo 2nd Act
  • Pants and boots: Gabriel, Warrior-Gacha
  • Ring: Bamse

On the Alicorn:

  • Waterhorse, English Warmblood
  • Mane: Jinx
  • Tail: The Texture Barn
  • Unicorn-Parts: Jinx
  • Saddle/Bridle: Jinx
  • Wings: Europe,. Archon wings, heavily modded

Pose: The Texture Barn

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Horse-Look of the Day

22. September 2017 2 Kommentare

Nur um zu zeigen, dass ich es ernst damit gemeint habe, dieses Blog wieder etwas abzustauben, gibt es vor dem Wochenende noch einen Post.

Vielleicht nicht die klügste Idee, da ich schließlich nicht unendlich viele Bilder auf Halde habe und deshalb irgendwann leerlaufen werde, wenn ich nicht kontinuierlich zum fotografieren komme. Aber noch läuft es.

Heute mal ein anderes Thema – die von mir sowieso schon zu Tode gehypten Bentopferde von Water Horse. Weil die bis zum Exzess veränderbar sind. Manche Leute machen da echte …. hmm … Kunstwerke daraus (damit meine ich eher das Pferd von „Guernica„, aber man kann auch tolle Sachen basteln!).

Ich bin eher auf der konservativen Seite und habe mir ein paar charakterspezifische Reittiere gebaut.

Reflections

Ich gehe nicht auf die Klamotten des Avatars ein, die gab es ja schon zum großen Teil im ersten Lookbook-Post. Deshalb also – Vorhang auf für das norwegische Einhorn!

  • Body: Water Horse Riding Horse Warmblood
  • Hooves: Appybottoms Cloven Hooves (muss man modden. Nicht sehr schwierig für jeden, der ein bisschen Zeit in SL verbracht hat – aber ich will es nur erwähnen)
  • Horn/Beard/Feathers: Jinx, Unicorn
  • Mane/Tail: Jinx, Fjord-Mane
  • Coat: The Texture Barn (ich liebe das Detail des Aalstrichs und der kleinen Streifen, die man ja oft bei näher an der Wildnis gebauten Pferderassen sehen kann)
  • Dangly Bits: Jinx Boy Bits. Jap, man kann seinen Gaul gendern. Mit erstaunlich altmännerhaftem Baumelsack und so. Eier aus Bodenhaltung. Aber ich fand’s nett.
  • Bridle/Saddle: Jinx
  • Pose: The Texture Barn (das ist ein Pack von so 15 Bentoposen. Statisch. Für Fotos absolut großartig)

Wie man sieht gibt’s noch nicht so viele verschiedene Hersteller für die einzelnen Komponenten. Aber ist erstens auch noch relativ neu und zweitens ein Nischenthema, da Pferde meist nur von Rollenspielern genutzt werden.

Ja, für ein Fjord ist der Zossen zu fragil. Aber Water Horse arbeitet erst noch an einer Drafthorse-Variante. Die wäre dann aber zu kaltblütig, vermute ich. Irgendwann gibt es vermutlich alles vom Shettie bis zum Orlow. Aber das dauert noch!

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Bentopferde

4. April 2017 13 Kommentare

Es ist soweit, Second Life ist im Jahrhundert des Flughunds angekommen. Project Bento macht´s möglich.

Vorgestern hat mich Jamies Steuereinheit aufgeregt und fröhlich auf die Water Horse-Bentopferde aufmerksam gemacht. Und was soll ich sagen … sofort gekauft.

3500 Linden (mit Gruppenrabatt, ist aber free to join) sind kein Portogeld, aber erstens immer noch billiger als die bisherigen Platzhirsche von Realistek und zweitens … alter Schlappen, das ist ein Quantensprung!

Die Pferde sind Attachments (und recht günstig vom Draw Weight, deutlich weniger als ein Aeros Cock, wem der Vergleich etwas sagt *hust*), haben vier Gangarten, die völlig weich und absolut realistisch animiert sind und … der Hersteller hatte Ahnung von der Sache! Bei der Piaffe (ein Bonusgadget) gibt der Charakter sogar korrekte Schenkelhilfen! Gar nicht zu reden davon, dass das Pferd sich (zumindest in der englischen Variante) versammeln lässt, im kurzen Galopp eine ordentliche Aufrichtung hat und sich selbst im Arbeitstempo trägt! Das habe ich in noch keinem Computerspiel gesehen. Respekt!

Man bekommt auch ein HUD dazu, um das Pferd sehr individuell zu gestalten (vier Fellfarben, drei Mähnen- und Schweiflängen, vier Blessen, an jedem Bein unterschiedliche Besockung einstellbar, vier Augenfarben, drei Schöpfe …) und die Zubehörindustrie ist auch schon auf den Zug aufgesprungen, obwohl es die Pferde erst seit knapp einer Woche zu kaufen gibt. Wie man sehen kann – es gibt Einhorn-Hörner! Wheeeee und so.

Standard ist entweder englisch oder western, mit der Option, Sattel und Trense komplett auszublenden (wie oben zu sehen). Die Pferde passen sich automatisch der Avatargröße an und sowohl bei sehr kleinen als auch bei sehr großen Charakteren hatte ich keinerlei Probleme.

Jap, ab jetzt hat man im RP endlich einen reitbaren Untersatz, bei dem man nicht zwischen „sieht nach Barbiepferd aus, bewegt sich aber okay“, „sieht gut aus, bewegt sich aber wie Stock-im-Bobbes“ und „OMFG, mach´s tot bevor es Eier legt“ wählen muss.

Das Einhorn-Horn hat mich auch sofort überzeugt. Ein Fey braucht ein Einhorn. Regenbögen kotzen!

Schade, dass man auf den Bildern nicht die hübschen Idle-Animationen sehen kann. Denn auch daran wurde gedacht und es gibt einen zusätzlichen netten Touch.

Kurz: Second Life zeigt mal wieder, was möglich ist. Doof nur, dass es dort auch so viel Grottiges und Mittelmaß gibt. Dieses Spiel wäre das größte Geschenk an alle Sandbox-Spieler … wenn, ja wenn nur alles in dieser Qualität wäre.

Nein, niemand hat mir etwas für diese Lobeshymne gezahlt oder geschenkt. Wie immer hype ich nur Dinge, von denen ich begeistert bin.

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